Im Verlauf dieser Arbeit sollen die Methoden der aktiven Arbeitsförderung gemäß SGB III dargestellt werden, im Kapitel 2 soll zunächst ein Überblick über die Arbeitsmarktpolitik im Allgemeinen gegeben werden. Dabei wird auf das 3. Kapitel übergeleitet, welches sich zunächst allgemein mit der Arbeitsförderung beschäftigt, um dann in den Unterpunkten 3.1 bzw. 3.2 auf die Ziele bzw. Leistungen der selbigen einzugehen. Anschließend wird ab dem nächsten Überpunkt in Kapitel 4 dem Thema der Arbeit entsprechend speziell auf die aktive Arbeitsförderung eingegangen, zunächst werden allgemeine Informationen dazu gegeben, um dann in Punkt 4.1 auf die Leistungen und in 4.2 auf den Vorrang der aktiven Arbeitsförderung einzugehen.
Als letzter großer Überpunkt wird in Kapitel 5 die Beratung als eine zentrale Leistung der aktiven Arbeitsförderung aufgeführt; dieses Kapitel wird desweiteren untergliedert in die Berufsberatung (Punkt 5.1) und die Arbeitsmarktberatung (5.2).
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die Arbeitsmarktpolitik
3. Die Arbeitsförderung
3.1 Die Ziele der Arbeitsförderung
3.2 Die Leistungen der Arbeitsförderung
4. Allgemeine Informationen zur aktiven Arbeitsförderung
4.1 Die Leistungen der aktiven Arbeitsförderung
4.2 Der Vorrang der aktiven Arbeitsförderung
5. Beratung
5.1 Die Berufsberatung
5.2 Die Arbeitsmarktberatung
6. Abschließende Worte
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der aktiven Arbeitsförderung nach dem SGB III auseinander, mit dem primären Ziel, die methodischen Ansätze zur Vermittlung und Beratung als zentrale Instrumente der Arbeitsmarktpolitik zu beleuchten und deren Relevanz für die berufliche Eingliederung zu analysieren.
- Strukturelle Übersicht der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland
- Analyse der gesetzlichen Ziele und Leistungen der Arbeitsförderung gemäß SGB III
- Unterscheidung und Anwendung aktiver versus passiver Fördermaßnahmen
- Bedeutung der Berufs- und Arbeitsmarktberatung als zentrale Vermittlungsinstrumente
Auszug aus dem Buch
3. Die Arbeitsförderung
Unter Arbeitsförderung lässt „sich die gezielte Einflussnahme auf das Arbeitsangebot zum Zwecke effektiverer Nutzung des Arbeitskräftepotentials verstehen“ (Bauer 1992, S. 142). Im Jahre 1969 wurde das bisherige „Gesetz über die Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung (AVAVG)“ von 1927 vom „Arbeitsförderungsgesetz (AFG)“ abgelöst. Der Aspekt der Arbeitsvermittlung wurde somit durch die Berufsberatung und die Ausbildungsstellenvermittlung erweitert, der Fokus wurde also auf eine vorsorgliche und aktiv gestaltende Arbeitsförderung gelegt (vgl. ebd., S. 145.) „Die Hoffnungen, längerfristige Arbeitslosigkeit im Vorfeld vermeiden zu können und durch eine kluge und vorausschauende Verbindung von Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs-, Wirtschafts- und Bildungspolitik Vollbeschäftigung sichern zu können, haben die Überlegungen […] geleitet“ (Kronauer 2010, S. 66). Diese Erwartungen haben sich allerdings nicht erfüllt (vgl. ebd. S. 67) und so trat am 1. Januar 1998 das Sozialgesetzbuch III, kurz SGB III in Kraft; die Förderung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wurde damit im SGB III geregelt (vgl. Handbuch der AVuAB, o. J.).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation für die Themenwahl im Rahmen des Seminars und umreißt den Aufbau sowie die Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich der Arbeitsförderung.
2. Die Arbeitsmarktpolitik: Dieses Kapitel gibt einen allgemeinen Überblick über die Zielsetzung und die staatliche Finanzierung der Arbeitsmarktpolitik zur Aufrechterhaltung des Marktgleichgewichts.
3. Die Arbeitsförderung: Hier werden die historische Entwicklung, die gesetzliche Verankerung im SGB III sowie die grundlegenden Ziele und allgemeinen Leistungen der Arbeitsförderung dargestellt.
4. Allgemeine Informationen zur aktiven Arbeitsförderung: Das Kapitel differenziert zwischen aktiven und passiven Leistungen und erörtert den gesetzlichen Vorrang der aktiven Arbeitsförderung zur Prävention von Arbeitslosigkeit.
5. Beratung: Dieser Abschnitt fokussiert auf die beratenden Tätigkeiten der Agentur für Arbeit, unterteilt in die Berufsberatung für Arbeitnehmer und die Arbeitsmarktberatung für Arbeitgeber.
6. Abschließende Worte: Die Arbeit schließt mit einer persönlichen Reflexion der Autorin und einer Einschätzung zur zukünftigen Bedeutung der Instrumente der Arbeitsförderung in der Gesellschaft.
Schlüsselwörter
Arbeitsförderung, SGB III, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsvermittlung, Berufsberatung, Arbeitsmarktberatung, aktive Arbeitsförderung, passive Arbeitsförderung, Beschäftigungsfähigkeit, Bundesagentur für Arbeit, Arbeitslosigkeit, berufliche Bildung, Eingliederung, Arbeitsmarkt, Sozialgesetzbuch.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und der praktischen Umsetzung der aktiven Arbeitsförderung gemäß dem Dritten Sozialgesetzbuch (SGB III).
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen sind die Arbeitsmarktpolitik, die gesetzlich definierten Leistungen der Arbeitsförderung sowie die Bedeutung der Berufs- und Arbeitsmarktberatung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, die Methoden der aktiven Arbeitsförderung zu systematisieren und aufzuzeigen, wie diese zur (Re-)Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt beitragen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Gesetze (SGB III), Fachliteratur zur Sozialpolitik sowie Berichte der Bundesagentur für Arbeit.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Arbeitsmarktpolitik, die Analyse der Förderleistungen und eine detaillierte Untersuchung der Beratungsformen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Arbeitsförderung, SGB III, Vermittlung, Beratung und Arbeitsmarktpolitik charakterisiert.
Warum ist die Unterscheidung zwischen aktiver und passiver Arbeitsförderung für die Arbeit essenziell?
Diese Unterscheidung ist zentral, da die aktive Arbeitsförderung spezifisch auf die Reintegration ins Erwerbsleben abzielt, während die passive Förderung primär finanzielle Unterstützung leistet.
Welche Rolle nimmt der Berater in der Arbeitsförderung laut der Autorin ein?
Der Berater fungiert gemäß der Arbeit als „Klärungshelfer“, der gemeinsam mit dem Ratsuchenden Lösungswege erarbeitet, ohne die Entscheidungsgewalt zu übernehmen.
Inwiefern beeinflusst das Job-AQTIV-Gesetz die Argumentation der Arbeit?
Das Gesetz dient als Referenzpunkt, um die präventive Ausrichtung des SGB III und die Bemühungen zur Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit zu belegen.
Was sind die spezifischen Aufgaben der Arbeitsmarktberatung gegenüber Arbeitgebern?
Die Arbeitsmarktberatung dient dazu, Betriebe bei der Besetzung freier Stellen zu unterstützen und den Arbeitgebern Informationen über Marktentwicklungen sowie Fördermöglichkeiten bei Integrationen zu bieten.
- Quote paper
- Julia Trebes (Author), 2011, Leistungen der aktiven Arbeitsförderung nach SGB III, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209973