Das Werk befasst sich mit der Frage, ob reines Wissen bei Schülern messbar ist.
Dazu wird der Wissensbegriff vom Kompetenzbegriff abgegrenzt und im Anschluss eine Analyse von Vergleichstests wie PISA, PIRLS und TIMSS durchgeführt.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einführung in die Problematik
- 1.1 Fragestellung
- 1.2 Definitionen
- 1.3 Wissensgeschichte im Wandel
- 2. Messung von Wissen und Lernerfolg
- 2.1 Programme for International Student Assessment (PISA)
- 2.2 Internationale Grundschul-Leseuntersuchung (PIRLS/IGLU)
- 2.3 Trends in International Mathematics and Science Study (TIMSS)
- 2.4 Fazit
- 3. Abschließende Bewertung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Wert des Wissens und untersucht, ob und wie man diesen messen kann. Sie analysiert den Wissensbegriff im Kontext der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts und beleuchtet die Bedeutung von Wissen für Erfolg, Leistung und Macht. Die Arbeit stellt verschiedene Ansätze zur Messung von Wissen vor und diskutiert den Wandel des Wissensbegriffs im historischen Kontext.
- Definition und Abgrenzung des Wissensbegriffs
- Messbarkeit von Wissen und Lernerfolg
- Bedeutung von Wissen für Erfolg, Leistung und Macht
- Der Wandel des Wissensbegriffs in der Geschichte
- Die Rolle des Wissens in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 führt in die Problematik des Wissenswerts ein und definiert den Begriff des Wissens. Es wird die Unterscheidung zwischen wissenschaftlichem und alltäglichem Wissen erläutert und die Verbindung von Wissen mit Erfolg, Leistung und Macht hervorgehoben. Kapitel 1.3 gibt einen kurzen Überblick über die Wissensgeschichte und zeigt den Wandel des Wissensbegriffs über die Jahrhunderte auf.
Kapitel 2 behandelt die Messbarkeit von Wissen und Lernerfolg. Es werden verschiedene Ansätze zur Messung von Wissen vorgestellt, darunter Programme for International Student Assessment (PISA), Internationale Grundschul-Leseuntersuchung (PIRLS/IGLU) und Trends in International Mathematics and Science Study (TIMSS).
Schlüsselwörter
Wissenswert, Messbarkeit von Wissen, Wissensbegriff, Lernerfolg, Wissensgeschichte, Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, Erfolg, Leistung, Macht, Kompetenz, Qualifikation, Programme for International Student Assessment (PISA), Internationale Grundschul-Leseuntersuchung (PIRLS/IGLU), Trends in International Mathematics and Science Study (TIMSS), Säkularisierung.
Häufig gestellte Fragen
Ist reines Wissen bei Schülern messbar?
Diese Frage steht im Zentrum der Arbeit, die untersucht, ob Tests wie PISA tatsächlich Wissen oder eher Kompetenzen und Fähigkeiten messen.
Was ist der Unterschied zwischen Wissen und Kompetenz?
Wissen bezieht sich auf gespeicherte Informationen, während Kompetenz die Fähigkeit beschreibt, dieses Wissen zur Lösung von Problemen anzuwenden.
Welche Vergleichstests werden in der Arbeit analysiert?
Die Arbeit analysiert PISA (Schülerleistungen), PIRLS/IGLU (Lesekompetenz in Grundschulen) und TIMSS (Mathematik und Naturwissenschaften).
Welche Rolle spielt Wissen in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts?
Wissen gilt heute als zentraler Rohstoff für Erfolg, Leistung und Macht in einer zunehmend globalisierten und digitalisierten Welt.
Wie hat sich der Wissensbegriff historisch gewandelt?
Die Arbeit gibt einen Überblick über die Wissensgeschichte, von religiös geprägten Weltbildern bis hin zum säkularisierten, funktionalen Wissen der Moderne.
Warum ist die Messung von Lernerfolgen so umstritten?
Kritiker bemängeln oft, dass standardisierte Tests die Komplexität individueller Bildungsprozesse reduzieren und soziale Faktoren vernachlässigen.
- Citar trabajo
- Richard Paul Unger (Autor), 2013, Der Wert des Wissens. Über die Messbarkeit von Wissen und dessen Rolle in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210075