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Überlebensstrategien traumatisierter Kinder

Ein Reflexionsbericht

Titel: Überlebensstrategien traumatisierter Kinder

Hausarbeit , 2012 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lisa Georg (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Reflexionsbericht bezieht sich auf den Vortrag von Wolfang Kühnen, Traumapädagoge aus Köln.
Die Inhalte des Seminars werden ausführlich dargestellt und mit persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen aus der Kindergarten-Praxis verbunden sowie hinsichtlich Wissensnutung für die Praxis in elementarpädagogischen Einrichtungen reflektiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Das Trauma

1.1 Definition & Information

1.2 Praxisbezug

2 Verarbeitungsstrategien

2.1 Die „Zange“

2.2 Speicherung im Gehirn

2.3 Praxisbezug

3 Folgen

3.1 posttraumatische Belastungsstörung

3.2 Persönlichkeitsspaltung

3.3 Praxisbezug

4 professionelle Beziehungsarbeit

4.1 Übertragung und Gegenübertragung

4.2 Intervention

4.3 Praxisbezug

Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit reflektiert die traumapädagogischen Inhalte eines Fachvortrags von Wolfgang Kühnen und setzt diese in den Kontext des kindheitspädagogischen Berufsalltags, um Möglichkeiten einer professionellen Beziehungsarbeit mit traumatisierten Kindern aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Traumabegriffs und dessen Bedeutung für die Kindheitspädagogik
  • Neurobiologische Verarbeitungsstrategien wie das Dissoziationskonzept der „Zange“
  • Psychologische Folgen traumatischer Erlebnisse, insbesondere Belastungsstörungen und Persönlichkeitsspaltungen
  • Methoden der professionellen Interaktion, insbesondere zum Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition & Information

Definition nach DSM IV bzw. V und ICD-10: „Die Konfrontation mit einem belastenden Ereignis oder einer Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophalen Ausmaßes kurz oder langanhaltend, welches den tatsächlichen oder drohenden Tod oder eine ernsthafte Verletzung oder Gefahr der körperlichen Unversehrtheit derjenigen Person oder anderer Personen beinhaltet, begleitet von Gefühlen intensiver Furcht, Hilflosigkeit oder Entsetzen.“

Traumatisierungen werden oft nicht erkannt, weil die Symptome von sehr früh und komplex traumatisierten Kindern missverstanden werden, zum Beispiel: eine traumabedingte Überregung und Unruhe als ADHS, traumabedingte Bindung als vertrauensvolles Verhältnis.

Der Grad einer Traumatisierung ist abhängig von drei Faktoren: 1. Biographischer Zeitpunkt: früh(st)e Kindheit (vorsprachlich) – Kindheit – Erwachsenenalter. 2. Zeitliche Dauer / Häufung: einmaliges Erlebnis (Unfall, OP) – anhaltendes Ereignis (Krieg, emotionale Vernachlässigung).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Autorin begründet ihre Auseinandersetzung mit der Traumapädagogik und skizziert den Aufbau ihres Reflexionsberichts anhand eines Fachvortrags.

1 Das Trauma: Dieses Kapitel definiert den Traumabegriff medizinisch-psychologisch und beleuchtet die Einflussfaktoren auf den Grad einer Traumatisierung.

2 Verarbeitungsstrategien: Es werden die neurologischen Notfallprogramme des Gehirns erläutert, insbesondere das Konzept der „Zange“ und die Art der Speicherung traumatischer Erlebnisse.

3 Folgen: Hier werden die langfristigen Auswirkungen, wie die posttraumatische Belastungsstörung und die Persönlichkeitsspaltung, sowie die unbewusste Reinszenierung traumatischer Erlebnisse thematisiert.

4 professionelle Beziehungsarbeit: Das Kapitel widmet sich der Dynamik von Übertragung und Gegenübertragung sowie konkreten Interventionsmöglichkeiten in der pädagogischen Praxis.

Fazit: Das Fazit reflektiert die Verantwortung der Pädagogen im Umgang mit traumatisierten Kindern und betont die Notwendigkeit einer reflexiven Haltung.

Schlüsselwörter

Traumapädagogik, Dissoziation, Persönlichkeitsspaltung, Übertragung, Gegenübertragung, Kindheitspädagogik, Reinszenierung, Trauma, Interventionsmöglichkeiten, professionelle Beziehungsarbeit, emotionale Vernachlässigung, kindliche Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist ein Reflexionsbericht, der theoretische Erkenntnisse aus der Traumapädagogik mit praktischen Erfahrungen aus dem kindheitspädagogischen Alltag verknüpft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Entstehung von Traumata, deren Verarbeitung im Gehirn, die langfristigen psychischen Folgen für Kinder sowie professionelle Ansätze zur Begleitung in pädagogischen Einrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Verständnis für traumatisierte Kinder zu schärfen und Strategien zu entwickeln, wie Pädagogen in einer professionellen und beziehungsorientierten Weise intervenieren können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um einen Reflexionsbericht, der auf der theoretischen Wissensbasis eines Fachvortrags von Wolfgang Kühnen basiert und diesen in den Kontext der eigenen beruflichen Tätigkeit setzt.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die neurobiologischen Mechanismen (wie die „Zange“), die Symptome von Traumafolgestörungen und die Herausforderungen in der pädagogischen Beziehungsgestaltung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die zentralen Begriffe umfassen Traumapädagogik, Dissoziation, professionelle Beziehungsarbeit, Übertragung und Reinszenierung.

Wie definiert die Arbeit den Prozess des „Containings“?

Unter Containing versteht die Autorin ein professionelles Halten und Umwandeln traumatischer Beziehungsimpulse, um eine symbolische Entgiftung für das Kind zu ermöglichen.

Welche Rolle spielt die „Zange“ bei der Traumaverarbeitung?

Die „Zange“ bezeichnet ein hirnphysiologisches Notfallprogramm, das aus einer mentalen Zersplitterung und einem emotionalen Einfrieren besteht, um das Überleben bei extremem Stress zu sichern.

Warum ist die Unterscheidung von Übertragung und Gegenübertragung wichtig?

Die Unterscheidung hilft Pädagogen zu verstehen, ob Gefühle aus der Vergangenheit des Kindes auf sie projiziert werden oder ob sie selbst unbewusst auf die Symptomatik des Kindes reagieren.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Überlebensstrategien traumatisierter Kinder
Untertitel
Ein Reflexionsbericht
Hochschule
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter  (Bildungswissenschaft)
Veranstaltung
Traumapädagogik
Note
1,3
Autor
Lisa Georg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
13
Katalognummer
V210163
ISBN (eBook)
9783656383345
ISBN (Buch)
9783656387152
Sprache
Deutsch
Schlagworte
überlebensstrategien kinder reflexionsbericht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Georg (Autor:in), 2012, Überlebensstrategien traumatisierter Kinder, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210163
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Leseprobe aus  13  Seiten
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