Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Psychologie - Travail, Entreprise, Organisation

Auf der Suche nach der besten Führungskraft - Grundsätze und Anwendbarkeit des transformationalen Führungskonzepts

Titre: Auf der Suche nach der besten Führungskraft - Grundsätze und Anwendbarkeit des transformationalen Führungskonzepts

Dossier / Travail , 2011 , 20 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Maja Schiffmann (Auteur)

Psychologie - Travail, Entreprise, Organisation
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Angesichts der globalisierten Wirtschaft und einem ständig steigenden Wettbewerb müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter die notwendige oder optimale Leistung erbringen, damit die Unternehmensziele erreicht werden. Führungspersonen kommt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle zu. Es reicht nicht mehr aus, dass sie im Sinne eines Managers die Arbeit verteilen, ihre Untergebenen zur Ausführung anhalten und die Ergebnisse kontrollieren. Sie sollen Veränderungen in der Unternehmenswelt begleiten und die Mitarbeiter darauf einstellen; ihnen gleichzeitig aber die geforderte Leistung abverlangen. Jenseits aller fachlichen Kompetenzen ist für Führungskräfte dabei eines wichtig: die Vermittlung von Zielen und Visionen. Damit wird der frühere Manager zum echten Leader, der die Bedürfnisse der Mitarbeiter erfassen und die Unternehmensziele zu ihren Zielen machen soll.

Gern möchten Unternehmen wissen, wie sie einen solchen Leader finden können. Welche Eigenschaften und Verhaltensweisen muss die Führungskraft haben, um den bestmöglichen Erfolg zu erzielen? Die Arbeits- und Organisationspsychologie widmet sich diesem Thema und analysiert den Weg zum Führungserfolg anhand verschiedener Ansätze. Einer davon ist das Modell der transformationalen Führung, das seit den 1980er Jahren mehr und mehr Popularität genießt.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Herkunft und den theoretischen Grundlagen des transformationalen Führungsstils, wobei dieser in Abgrenzung zur charismatischen und transaktionalen Führung dargestellt wird. Ferner wird beschrieben, welche Methodik zur Messung transformationalen Führungsverhaltens verwendet wird und welche Ergebnisse bisher dargestellt wurden. Schließlich wird erörtert, ob und wie sich die theoretischen Grundlagen „auf der Suche nach dem besten Chef“ in die Praxis übertragen lassen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung verschiedener Führungsansätze

2.1 Grundlagen, eigenschafts- und verhaltensbezogene Führungstheorien

2.2 Charismatische Führung

2.3 Komponenten transformationaler Führung

2.4 Transformationale Führung – Weiterentwicklung des charismatischen Ansatzes oder eigenes Modell?

2.5 Transaktionale Führung

2.6 Abgrenzung transformationaler von transaktionaler Führung

3. Charakterisierung der Führenden und Geführten bei transformationaler Führung

3.1 Sicht der Führungskraft

3.1.1 Motive

3.1.2 Eigenschaften

3.2 Sicht der Geführten

4. Methodik und Ergebnisse empirischer Forschung zu transformationaler Führung

4.1 MLQ und andere Fragebögen

4.2 Objektive/ subjektive Erfolgskriterien

4.3 Entwicklungsprozesse als mediierende Faktoren

4.4 Einfluss von Kontextfaktoren

5. Auswirkungen transformationaler Führung

5.1. Effektivitätssteigerung

5.2. Organisationales Lernen

6. Wie findet man den transformational führenden Chef?

6.1 Eigenschaftsdiagnose in ACs und DCs

6.2 Offene Fragen

6.2.1 Methodik

6.2.2 Unternehmensumfeld

7. Zusammenfassung/ Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert das Konzept der transformationalen Führung, um dessen Herkunft, theoretische Grundlagen und Anwendbarkeit in der Unternehmenspraxis zu beleuchten. Dabei steht die Abgrenzung von anderen Führungsstilen sowie die empirische Messbarkeit im Vordergrund, um zu beantworten, wie Unternehmen gezielt transformationale Führungskräfte identifizieren und fördern können.

  • Theoretische Herleitung und Komponenten der transformationalen Führung (die "Vier I's")
  • Vergleichende Analyse von transformationaler, transaktionaler und charismatischer Führung
  • Charakterisierung der Persönlichkeit und Motive transformationaler Führungskräfte
  • Empirische Messinstrumente (insbesondere der Multifactor Leadership Questionnaire) und ihre methodischen Herausforderungen
  • Bedeutung von Kontextfaktoren und organisationalen Rahmenbedingungen für den Führungserfolg

Auszug aus dem Buch

2.3 Komponenten transformationaler Führung

Die transformationale Führung, die durch Bass (1985) unter Rückgriff auf Überlegungen von Burns (1978) grundlegend untersucht und im Verlaufe der 80er und 90er Jahre des 20. Jahrhunderts umfangreich beschrieben wurde, gehört zu den verhaltensorientierten Ansätzen. Sie zielt darauf ab, den Mitarbeitern Sinn in der Arbeit zu vermitteln und auf diesem Wege ihre Einstellung zu verändern, d.h. zu transformieren (Nerdinger, 2011, S. 83). Dörr beschreibt dies sehr anschaulich: „Durch die Verknüpfung der Arbeitstätigkeit mit einer erstrebenswerten Vision gewinnt die Arbeit an Bedeutung, die Mitarbeiter strengen sich in der Folge mehr an und erreichen so bessere Ergebnisse, als sie selbst ursprünglich erwartet hätten. So inspirieren transformationale Führungskräfte ihre Mitarbeiter zu außergewöhnlichen Leistungen. Dieser Transformationsprozess beruht einerseits auf Verhaltensweisen wie Sinnvermittlung, Aufzeigen einer Vision und Einbeziehung bei Problemlösungen, andererseits auf Gefühlen der Bewunderung, des Respekts und der Loyalität gegenüber der Führungskraft, die in ihrer charismatischen Ausstrahlung gründen.“ (Dörr, 2006, S. 22).

Bass hat vier wesentliche Komponenten des transformationalen Führungsstils heraus gearbeitet, die „Vier I’s“. Bei Zusammentreffen aller vier Techniken spricht man von transformationaler Führung. Die „Vier I’s“ sind „Idealized Influence“, „Inspirational Motivation“, „Intellectual Stimulation“ und „Individual Consideration“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Relevanz moderner Führung im Kontext globalisierten Wettbewerbs und Vorstellung der Forschungsabsicht.

2. Entwicklung verschiedener Führungsansätze: Überblick über eigenschafts- und verhaltensbezogene Theorien mit Fokus auf der Abgrenzung von transformationaler, transaktionaler und charismatischer Führung.

3. Charakterisierung der Führenden und Geführten bei transformationaler Führung: Analyse der relevanten Motive und Persönlichkeitseigenschaften der Führungskraft sowie der Bedürfnisse und Hypothesen auf Seiten der Geführten.

4. Methodik und Ergebnisse empirischer Forschung zu transformationaler Führung: Diskussion der Messinstrumente wie dem MLQ sowie der Faktoren, die den Erfolg und die Wirkung transformationaler Führung beeinflussen.

5. Auswirkungen transformationaler Führung: Untersuchung der Konsequenzen des Führungsstils in Bezug auf Effektivitätssteigerung und organisationale Lernprozesse.

6. Wie findet man den transformational führenden Chef?: Darstellung praktischer Ansätze zur Diagnose und Entwicklung transformationaler Kompetenzen sowie kritische Reflexion der aktuellen Forschungslage.

7. Zusammenfassung/ Fazit: Resümee über die Eignung des Konzepts für die Praxis und Ausblick auf notwendige Weiterentwicklungen in der Forschung.

Schlüsselwörter

Transformationale Führung, Transaktionale Führung, Charismatische Führung, Führungserfolg, Multifactor Leadership Questionnaire (MLQ), Persönlichkeitsmerkmale, Motivdiagnostik, Big Five, Mitarbeiterorientierung, Organisationspsychologie, Führungskräfteentwicklung, Unternehmensumfeld, Identifikation, Vision, Leistungssteigerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept der transformationalen Führung, seine theoretischen Grundlagen, die Abgrenzung zu anderen Führungsstilen sowie seine praktische Anwendbarkeit in der Arbeits- und Organisationspsychologie.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Komponenten transformationaler Führung, die Charakterisierung der beteiligten Akteure, die empirische Messbarkeit durch Fragebögen sowie die Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Weg zum Führungserfolg anhand des transformationalen Modells zu analysieren und zu klären, wie Unternehmen den "besten Chef" – im Sinne eines transformationalen Leaders – identifizieren und entwickeln können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende Forschungsergebnisse, empirische Studien (u.a. zum MLQ) und theoretische Ansätze aus der Arbeits- und Organisationspsychologie synthetisiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Führungsansätze, eine Analyse der Motive und Eigenschaften von Führungskräften, eine kritische Diskussion der Messmethodik sowie eine Untersuchung der Auswirkungen und Implementierungsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem transformationale Führung, transaktionale Führung, Führungserfolg, MLQ, Motivdiagnostik und Organisationspsychologie.

Was besagt die Ähnlichkeitshypothese im Kontext von Führung?

Die Ähnlichkeitshypothese besagt, dass Mitarbeiter Führungskräfte dann bevorzugen, wenn sie bei ihnen Werte, Eigenschaften oder Verhaltensweisen wahrnehmen, die sie selbst mitbringen, da dies das eigene Selbstkonzept bestätigt.

Warum gibt es methodische Kritik am Multifactor Leadership Questionnaire (MLQ)?

Die Kritik richtet sich vor allem dagegen, dass der MLQ nicht situationsbezogen aufgebaut ist, hohe Korrelationen zwischen transformationalen und transaktionalen Skalen aufweist und die Ergebnisse oft schwer zu replizieren sind.

Welche Rolle spielen Kontextfaktoren für den Erfolg transformationaler Führung?

Der Erfolg hängt nicht nur vom Verhalten ab, sondern auch vom Kontext; so ist transformationale Führung besonders in Umbruchphasen, bei unstrukturierten Rahmenbedingungen oder in kleineren, privaten Unternehmen oft effektiver als in starren hierarchischen Strukturen.

Fin de l'extrait de 20 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Auf der Suche nach der besten Führungskraft - Grundsätze und Anwendbarkeit des transformationalen Führungskonzepts
Université
University of Wuppertal  (Institut für Organisationspsychologie)
Cours
Arbeits- und Organisationspsychologie, Gruppe und Führung
Note
1,3
Auteur
Maja Schiffmann (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
20
N° de catalogue
V210257
ISBN (ebook)
9783656384502
ISBN (Livre)
9783656386407
Langue
allemand
mots-clé
transformationale Führung Führungskraft MLQ transaktionale Führung charismatische Führung Organisationales Lernen Eigenschaftsdiagnose
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Maja Schiffmann (Auteur), 2011, Auf der Suche nach der besten Führungskraft - Grundsätze und Anwendbarkeit des transformationalen Führungskonzepts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210257
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  20  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint