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Der Utopiebegriff anhand von Thomas Morus "Utopia"

Ein Entwurf für die 10. Klasse

Title: Der Utopiebegriff anhand von Thomas Morus "Utopia"

Term Paper , 2012 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Lisa Fäustel (Author)

Ethics
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Oft wird man in Medien durch Filme, wie zum Beispiel Avatar, Waterworld oder auch Star Trek mit dem Thema Utopie konfrontiert. Viele sind sich dabei gar nicht bewusst, dass es sich bei diesen Darstellungen um Utopien handelt, ein Begriff, der erstmals von Thomas Morus im 16. Jahrhundert geprägt wurde, wobei Utopie zu einem Genre der politischen Literatur gehöre, was jede Generation und politische Strömung wieder neu für sich interpretiert habe. Die vorliegende didaktische Hausarbeit befasst sich mit dieser Thematik. Der sächsische Lehrplan der Klassenstufe 10 des Gymnasiums sieht vor, dass die Schüler in der Lage sind, sich zu ausgewählten Utopien zu positionieren. Ziel ist es, den Utopiebegriff zu klären und anhand von Auszügen aus Thomas Morus Werk Utopia Merkmale zu finden.
Zu Beginn der Sachanalyse wird zunächst der Utopiebegriff geklärt, wobei sich diese Unterrichtseinheit vor allem auf die Definition aus Zedlers Universallexikon stützt. Utopie, eine Zusammensetzung aus griechischen Begriffen, lässt sich als Nichtort oder Nirgendwo übersetzen und beschreibt eine fiktive Gesellschaftsform an einem imaginären Ort, welche ein Idealbild eines Staates verkörpern soll. Anschließend folgt die Vorstellung von Thomas Morus Gesellschaftsentwurf Utopia . Danach schließt sich eine Auseinandersetzung mit ausgewählten Textauszügen an, welche auch die Basis des Unterrichts bilden sollen. In dem Abschnitt der didaktisch-methodischen Vorüberlegungen werden zunächst die Klarheiten erläutert, welche die Schüler gewinnen sollen. In der didaktischen Umsetzung soll die Unterrichtseinheit Schritt für Schritt erläutert werden. Ziel ist es, die Schüler in die Lage zu versetzen, das Gelernte auch auf andere Utopien beziehungsweise auf die eigene Sichtweise der Gesellschaft zu übertragen und darzustellen, welche Vorzüge utopische Ideen auch im 21.Jahrhundert noch haben können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sachanalyse

2.1 Zielstellung

2.2 Der Utopiebegriff

2.3 Utopia

2.3.1 Auswahl der Textstelle

2.4 Zusammenfassung

3. Didaktische Vorüberlegung

4. Didaktische Umsetzung

4.1 Erste Unterrichtseinheit

4.2 Zweite Unterrichtseinheit

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

7. Anhang

7.1 Fragebogen

7.2 Bild

7.3 Definition

7.4 Textauszug 1

7.5 Hausaufgabe: Textauszug 2

7.6 Textauszug 3

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, Schülern der 10. Klasse den Utopiebegriff anhand von Thomas Morus Werk "Utopia" näherzubringen, um sie dazu zu befähigen, sich kritisch mit gesellschaftlichen Entwürfen auseinanderzusetzen und die Relevanz der Zukunftsfrage für das menschliche Leben zu erkennen.

  • Klären des Utopiebegriffs und seiner historischen Genese
  • Analyse zentraler Merkmale utopischer Gesellschaftsformen bei Thomas Morus
  • Didaktische Konzepte zur Vermittlung komplexer politischer Ideen im Unterricht
  • Reflexion über die Übertragbarkeit utopischer Prinzipien auf die heutige Zeit

Auszug aus dem Buch

Textauszug 3

Das wichtigste und beinahe einzige Geschäft der Syphogranten ist, dafür zu sorgen und Maßregeln zu treffen, daß keiner müßig herumsitzt, sondern jeder fleißig sein Gewerbe treibt, ohne indessen vom frühen Morgen bis tief in die Nacht wie ein Lasttier sich beständig abzuzackern. Das wäre ja eine mehr als sklavische Schinderei! Und doch ist es fast überall das Los der Handwerker,14 außer bei den Utopiern, die den Tag einschließlich der Nacht in vierundzwanzig Stunden teilen und nur sechs davon der Arbeit widmen: drei vormittags, worauf sie zum Essen gehen; nach dem Mittagessen ruhen sie dann zwei Nachmittagsstunden, arbeiten wieder drei Stunden und beschließen den Arbeitstag mit dem Abendessen. Indem sie die erste Stunde von Mittag an rechnen, gehen sie um acht Uhr schlafen; acht Stunden nimmt der Schlaf in Anspruch. Die Stunden zwischen der Arbeits-, Schlafens- und Essenszeit sind jedem zu beliebiger Beschäftigung freigestellt, nicht um sie durch Üppigkeit und Trägheit zu mißbrauchen, sondern um die Zeit, die einem jeden sein Handwerk freiläßt, nach Herzenslust auf irgend eine andere nützliche Beschäftigung zu verwenden. Die meisten widmen diese Pausen geistigen Studien. Es ist nämlich üblich, täglich in den Frühstunden öffentliche Vorlesungen zu halten, an denen teilzunehmen nur verpflichtet sind, die namentlich für wissenschaftliche Berufsarbeit ausgewählt sind; aber darüber hinaus strömt aus allen Ständen eine Menge Hörer, Männer und Frauen, zu diesen Vorlesungen, der eine hier, der andere dorthin, je nach den individuellen Anlagen. Will aber einer lieber diese Zeit seiner Berufsarbeit widmen, was viele vorziehen, deren Geist nicht zu den Höhen wissenschaftlicher Kontemplation versteigt, so steht nichts im Wege, ja, es gilt sogar als löblich, weil es dem Staate nützlich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema Utopie und Darstellung des Ziels, den Begriff anhand von Thomas Morus' Werk zu klären.

2. Sachanalyse: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Utopiebegriff, der Bedeutung von Morus' Utopia als Gesellschaftskritik und den zugrunde liegenden Merkmalen.

3. Didaktische Vorüberlegung: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise und Zielsetzung für die Vermittlung des Themas im Unterricht der 10. Klasse.

4. Didaktische Umsetzung: Konkrete Planung der beiden Unterrichtseinheiten mit Arbeitsaufträgen und methodischen Hinweisen zur Moderation.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Unterrichtsentwurfs hinsichtlich seiner Praktikabilität und Erreichung der Lernziele.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Materialien.

7. Anhang: Bereitstellung der Arbeitsmaterialien wie Fragebögen, Bilder und Textauszüge für den praktischen Einsatz.

Schlüsselwörter

Utopie, Thomas Morus, Gesellschaftsentwurf, Didaktik, Politik, Vernunft, Gemeinwohl, Bildung, Unterrichtsgestaltung, Staatsverfassung, Sozialkritik, Utopia, 10. Klasse, Arbeitswelt, Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung des Utopiebegriffs im Ethik- oder Philosophieunterricht der 10. Klasse unter Verwendung von Thomas Morus’ Werk "Utopia".

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Definition von Utopien, die politische und soziale Organisation in Morus’ Idealstaat sowie die didaktische Aufbereitung dieser Inhalte für Jugendliche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Schülern ein Verständnis für utopische Literatur zu vermitteln und sie dazu anzuregen, eigene gesellschaftliche Vorstellungen zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine didaktische Hausarbeit, die auf einer Sachanalyse der Primär- und Sekundärliteratur zu Thomas Morus sowie der Entwicklung eines fachdidaktischen Unterrichtskonzepts basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der theoretische Hintergrund des Utopiebegriffs, die Struktur von Utopia sowie die detaillierte Planung zweier Unterrichtseinheiten dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Utopie, Thomas Morus, Gesellschaftsentwurf, Didaktik, Vernunft und Sozialkritik.

Warum ist das "Schlaraffenland" als Definition wichtig für den Unterricht?

Der Lexikoneintrag dient als Basis, um Schülern die historischen Merkmale einer Utopie und den Umgang mit Originaltexten, wie Frakturschrift, näherzubringen.

Wie wird die Diskussion im Unterricht gestaltet?

Die Diskussion soll schülerzentriert ablaufen, wobei die Lernenden ihre Standpunkte zur Lebenswertigkeit von Utopia und ihre eigenen Verbesserungsvorschläge für die Gesellschaft artikulieren.

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Details

Title
Der Utopiebegriff anhand von Thomas Morus "Utopia"
Subtitle
Ein Entwurf für die 10. Klasse
College
http://www.uni-jena.de/
Grade
1,7
Author
Lisa Fäustel (Author)
Publication Year
2012
Pages
23
Catalog Number
V210339
ISBN (eBook)
9783656385820
Language
German
Tags
utopiebegriff thomas morus utopia entwurf klasse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa Fäustel (Author), 2012, Der Utopiebegriff anhand von Thomas Morus "Utopia", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210339
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