Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Psicología - Psicología clínica, Psicopatología, Prevención

Steigert Geld das Wohlbefinden? Zur Korrelationsstärke von ökonomischem Status und subjektivem Wohlbefinden in ausgewählten Studien

Título: Steigert Geld das Wohlbefinden?  Zur Korrelationsstärke von ökonomischem Status und subjektivem Wohlbefinden in ausgewählten Studien

Trabajo , 2012 , 18 Páginas

Autor:in: Dilek Pehlivan (Autor)

Psicología - Psicología clínica, Psicopatología, Prevención
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Steigert Geld das Wohlbefinden? Wie ist der Zusammenhang zwischen ökonomischem Status und subjektivem Wohlbefinden? Diesen Fragen widmet sich die vorliegende Arbeit und versucht, sie anhand von zwei ausgewählten Studien zu beantworten.Während sich die Studie „Income and well-being: How big is the gap between the rich and the poor?“ von Lucas und Schimmack (2009) mit den Differenzen in der Korrelationsstärke unter verschiedenen Einkommensgruppen beschäftigt, untersucht die Studie „The Relation of Economic Status to Subjective Well-Being in Developing Countries: A Meta-Analysis“ von Howell und Howell (2008) die Korrelation von Einkommen und Wohlbefinden in Entwicklungsländern. Die Ergebnisse machen deutlich: ökonomischer Status korreliert stark mit subjektivem Wohlbefinden, wenn Geld als Wohlhaben und subjektives Wohlbefinden als Lebenszufriedenheit verstanden wird. Unter diesen Bedingungen ist die Korrelation zwischen ökonomischem Status in Entwicklungsländern und in einkommensschwachen Gruppen signifikant stark. Geld steigert also das Wohlbefinden, ja, jedoch gilt es, die Hintergründe und Konstrukte gut zu verstehen und zu definieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund: Warum es sich lohnt, den Zusammenhang zwischen ökonomischem Status und subjektivem Wohlbefinden zu untersuchen

3. Empirische Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang zwischen Geld und Wohlbefinden

3.1. „Income and well-being: How big is the gap between the rich and the poor?“ von Richard E. Lucas und Ulrich Schimmack

3.1.1. Inhalte, Fragestellungen und Ziele

3.1.2. Methoden

3.1.3. Interpretation und Ausblick

3.2. „The Relation of Economic Status to Subjective Well-Being in Developing Countries: A Meta- Analysis“ von Ryan T. Howell und Collen J. Howell

3.2.1. Inhalte, Fragestellungen und Ziele

3.2.2. Methoden

3.2.3. Interpretation und Ausblick

4. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen ökonomischem Status und dem subjektiven Wohlbefinden, um die wissenschaftlich umstrittene Frage zu beantworten, inwieweit Geld tatsächlich das Wohlbefinden steigert.

  • Analyse der Korrelationsstärke zwischen Einkommen und Lebenszufriedenheit
  • Untersuchung von Einkommensunterschieden in verschiedenen Bevölkerungsgruppen
  • Vergleich zwischen Industrie- und Entwicklungsländern
  • Diskussion der Bedeutung von Wohlstand vs. operativem Einkommen
  • Betrachtung von Moderatoren wie Bildung und Geschlecht

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Inhalte, Fragestellungen und Ziele

Die Autoren Lucas und Schimmack (2009) beschäftigen sich in ihrer gemeinsamen Arbeit „Income and well-being: How big is the gap between the rich and the poor?“ mit einem der meist untersuchten Themen zum subjektiven Wohlbefinden, nämlich dem Zusammenhang zwischen Einkommen und Wohlbefinden. Sie beginnen mit einer kritischen Betrachtung des aktuellen Forschungsstands: Entgegen intuitiver Annahmen von Laien scheinen Psychologen und Wirtschaftler in ihren Untersuchungen immer wieder herauszufinden, dass der Effekt von Geld auf das Wohlbefinden häufig überschätzt wird (vgl. Lucas & Schimmack 2009, S. 75). Geld scheint kein Glück kaufen zu können, so liegt die 2006 von Lucas und Dyrenforth ermittelte durchschnittliche Korrelation zwischen Einkommen und Wohlbefinden zwischen .17 und .21 (vgl. Lucas & Schimmack, 2009, S. 75). Diese Korrelation wird aufgrund der Einordnung zu den „geringen“ Effekten als eher unwichtig betrachtet.

Lucas und Schimmack vertreten in Ihrer Arbeit die Idee, dass das Einkommen doch einen wichtigeren Stellenwert einnimmt, als bisherige Untersuchungen bestätigen. Die Möglichkeit, dass diese Untersuchungen nicht genau genug sind oder das Interpretationsschwierigkeiten zur Fehleinschätzung der Effekte von Einkommen auf Wohlbefinden führen, ist nicht außer Acht zu lassen. Schließlich wäre es möglich, dass nicht die Laien sich in ihrer Intuition täuschen, sondern dass Psychologen und Wirtschaftler die erhobenen Daten fehlinterpretieren (vgl. Lucas & Schimmack 2009, S. 75). So können z.B. die geringen Korrelationen auch Zusammenhänge zwischen ökonomischem Status und Wohlbefinden verbergen, die in der Praxis größeren und wichtigeren Einfluss haben könnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Relevanz der Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen Geld und Wohlbefinden.

2. Theoretischer Hintergrund: Warum es sich lohnt, den Zusammenhang zwischen ökonomischem Status und subjektivem Wohlbefinden zu untersuchen: Hier wird der Begriff des subjektiven Wohlbefindens definiert und als Indikator für psychologischen Reichtum sowie als Ziel- und Mittelvariable analysiert.

3. Empirische Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang zwischen Geld und Wohlbefinden: Das Hauptkapitel präsentiert zwei spezifische Studien, die den Zusammenhang zwischen Einkommen und Wohlbefinden aus unterschiedlichen Perspektiven – innerhalb von Einkommensgruppen und im Kontext von Entwicklungsländern – empirisch beleuchten.

4. Schlussfolgerung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse der ausgewählten Studien zusammen und beantwortet die Ausgangsfrage unter Berücksichtigung von Kausalität und Definitionsproblemen der verwendeten Konstrukte.

Schlüsselwörter

Subjektives Wohlbefinden, Ökonomischer Status, Einkommen, Lebenszufriedenheit, Korrelation, Entwicklungsländer, Bedürfnis-Theorie, Easterlin-Paradox, Glück, Materielle Güter, Psychologischer Reichtum, Sozioökonomischer Status, Kausalzusammenhang, Forschung, Wohlstand

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Debatte darüber, ob und wie stark Geld beziehungsweise ein höherer ökonomischer Status das subjektive Wohlbefinden eines Menschen steigern kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die psychologische Definition von Wohlbefinden, die Korrelation zwischen Einkommen und Lebenszufriedenheit sowie die Unterschiede zwischen verschiedenen globalen wirtschaftlichen Regionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Forschungsfrage „Steigert Geld das Wohlbefinden?“ anhand von zwei ausgewählten, maßgeblichen wissenschaftlichen Studien zu beantworten und kritisch zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Sekundärdatenanalyse, bei der zwei spezifische wissenschaftliche Arbeiten – eine empirische Studie von Lucas und Schimmack sowie eine Meta-Analyse von Howell und Howell – detailliert vorgestellt und interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Studie von Lucas und Schimmack zur Korrelation innerhalb von Einkommensgruppen sowie die Meta-Analyse von Howell und Howell, die sich auf den Zusammenhang in Entwicklungsländern konzentriert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind subjektives Wohlbefinden, ökonomischer Status, Lebenszufriedenheit, Korrelation, Bedürfnis-Theorie und das Easterlin-Paradox.

Was besagt das in der Arbeit erwähnte Easterlin-Paradox?

Das Paradox beschreibt den Umstand, dass in Industrienationen kaum noch ein Zusammenhang zwischen Einkommenssteigerung und Glück besteht, während in ärmeren Ländern der absolute ökonomische Status entscheidend für die Erfüllung von Grundbedürfnissen ist.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Brutto- und Nettoeinkommen relevant?

Die Autoren der untersuchten Studien argumentieren, dass das Nettoeinkommen und die Berücksichtigung staatlicher Unterstützung eine genauere Einordnung des ökonomischen Status und dessen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit erlauben.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Steigert Geld das Wohlbefinden? Zur Korrelationsstärke von ökonomischem Status und subjektivem Wohlbefinden in ausgewählten Studien
Universidad
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Psychologie)
Curso
Positive Psychologie
Autor
Dilek Pehlivan (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
18
No. de catálogo
V210440
ISBN (Ebook)
9783656386087
ISBN (Libro)
9783656386285
Idioma
Alemán
Etiqueta
Positive Psychologie Wohlbefinden Subjektives Wohlbefinden ökonomischer Status Geld und Wohlbefinden Glück Geld und Glück Glücklichsein Happiness Money and Happiness
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dilek Pehlivan (Autor), 2012, Steigert Geld das Wohlbefinden? Zur Korrelationsstärke von ökonomischem Status und subjektivem Wohlbefinden in ausgewählten Studien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210440
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  18  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint