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Übergang zum Weltkrieg. Ursachen und Gründe der deutschen Kriegserklärung an die USA

Titre: Übergang zum Weltkrieg. Ursachen und Gründe der deutschen Kriegserklärung an die USA

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2012 , 23 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Roxana Romahn (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - Histoire moderne
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Résumé Extrait Résumé des informations

In seiner Rede vor dem Reichstag am 11. Dezember 1941 informierte Hitler die breite Öffentlichkeit darüber, dass Deutschland den USA offiziell den Krieg erklärt hatte.
Diese Entscheidung gilt unter Historikern immer noch als einer der rätselhaftesten Schritte der nationalsozialistischen Außenpolitik. Da Deutschland bis zu diesem Zeitpunkt bereits an der Westfront gegen Großbritannien kämpfte und kurz zuvor erst den Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion durch den Einmarsch deutscher Truppen in Russland gebrochen hatte, scheint diese neuerliche Kriegserklärung fast schon selbstmörderisch.
Hegte Hitler also einen unbewussten Drang nach Selbstzerstörung oder entschied er sich aus rein zweckrationalen Gründen zu dieser Kriegserklärung?
In dieser Arbeit sollen Hitlers mögliche Beweggründe genauer unter die Lupe genommen werden.
Dazu ist es nötig, Hitlers Ansichten über Amerika näher zu beleuchten. Da der gebrochene Nichtangriffspakt mit Russland sowie der damit einhergehende Russlandfeldzug das Machtgefüge der Welt empfindlich beeinflusste, ist es besonders interessant, in diesem Zusammenhang die Beziehung und die wechselseitigen Erwartungshorizonte von Deutschland und Japan zu untersuchen.
Logisch aufbauend soll danach Japans generelle Rolle als deutscher Bündnispartner beleuchtet werden, wobei explizit auf den Drei-Mächte-Pakt sowie dessen Nachfolger 1941 eingegangen werden soll.
Darauf folgend sollen abschließend auch die offizielle Begründung Hitlers in seiner Reichstagsrede sowie die in der Kriegserklärung schriftlich genannten Argumente näher beleuchtet werden. Diese Kriegserklärung traf viele von Hitlers Führungsriege völlig überraschend und unvorbereitet.
In dem Schlussfazit wird schließlich der weitere Fortgang der Ereignisse kurz umrissen. Außerdem soll zusammenfassend festgestellt werden, ob Hitler aus politischem Kalkül oder einer verdrehten, größenwahnsinnigen Laune heraus diesen sowieso schon sehr ausgeweiteten aber bis zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch beherrsch- und gewinnbaren eurasischen Krieg zu einem ausgewachsenen Weltkrieg ausgedehnt hat.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Hitlers Ansichten über Amerika

Vor 1938

Nach 1938

Die Rolle des deutschen Russlandfeldzugs

Die Atlantik-Charta als Konsequenz der USA und Großbritanniens

Deutschlands Erwartungen an die japanische Außenpolitik

Japans tatsächliche Reaktion

Deutschlands Beziehungen zu Japan und den USA

Der Drei-Mächte-Pakt

1941 – Der Weg zu einem erweiterten Drei-Mächte-Pakt

Die deutsche Kriegserklärung an die USA

Hitlers Darlegungen in der Reichstagsrede vom 11. Dezember 1941

Offizielle genannte Gründe in dem Dokument der Kriegserklärung

Fazit und weitere Entwicklung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Hintergründe und Beweggründe der deutschen Kriegserklärung an die Vereinigten Staaten im Dezember 1941. Dabei wird analysiert, ob diese Entscheidung das Ergebnis eines kalkulierten politischen Handelns oder einer irrationale Fehlentscheidung Hitlers war, wobei insbesondere die Rolle Japans und die sich verändernden deutsch-amerikanischen Beziehungen beleuchtet werden.

  • Die Entwicklung von Hitlers Amerika-Bild von 1928 bis 1941.
  • Die diplomatische Bedeutung des Drei-Mächte-Paktes und seine Auswirkungen auf die deutsche Bündnispolitik.
  • Der Einfluss des Russlandfeldzugs auf die strategische Lage Deutschlands.
  • Die Analyse der offiziellen Begründung Hitlers in seiner Reichstagsrede vom 11. Dezember 1941.

Auszug aus dem Buch

Die Rolle des deutschen Russlandfeldzugs

Der Überfall auf Russland im Juni 1941 brachte die Westmächte dazu, sich in einem geheimen Treffen an Bord des Schlachtschiffs „Prince of Wales“ über ihre gemeinsamen Ziele in diesem nun fast weltweiten Krieg zu einigen.

Am 14. August 1941 wurde zwischen Churchill und Roosevelt die Atlantik-Charta geschlossen und veröffentlicht. „Diese schloss nach dem Sieg über Deutschland und dessen Verbündete jeden Separatfrieden mit den Achsenmächten aus.“ Ganz im Gegenteil formulierten die Vertreter der westlichen Mächte es in dem sechsten Artikel dieser Erklärung folgendermaßen:

Sechstens, nach der endgültigen Vernichtung der Nazityrannei hoffen sie auf einen Frieden, der allen Nationen die Möglichkeit bietet, innerhalb der eigenen Grenzen sicher zu leben, und der allen Menschen die Sicherheit gibt, in ihren Ländern frei von Not und Furcht zu leben.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung skizziert die historische Problemstellung der deutschen Kriegserklärung an die USA und formuliert die Leitfrage der Untersuchung.

Hitlers Ansichten über Amerika: Dieses Kapitel analysiert Hitlers Haltung gegenüber den USA, beginnend bei seinen frühen Schriften bis hin zu den diplomatischen Spannungen nach 1938.

Die Rolle des deutschen Russlandfeldzugs: Hier wird untersucht, wie der Angriff auf die Sowjetunion das Machtgefüge verschob und die Westmächte in der Atlantik-Charta enger zusammenschweißte.

Deutschlands Beziehungen zu Japan und den USA: Das Kapitel behandelt den Drei-Mächte-Pakt und die schwierigen diplomatischen Verhandlungen zwischen Berlin und Tokio im Jahr 1941.

Die deutsche Kriegserklärung an die USA: Diese Analyse setzt sich kritisch mit Hitlers Rechtfertigung in der Reichstagsrede und dem offiziellen Dokument der Kriegserklärung auseinander.

Fazit und weitere Entwicklung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Entscheidung zur Kriegserklärung als ein komplexes Konglomerat aus politischem Druck und strategischen Fehleinschätzungen.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Außenpolitik, Kriegserklärung, USA, Deutschland, Japan, Russlandfeldzug, Drei-Mächte-Pakt, Atlantik-Charta, Adolf Hitler, Franklin D. Roosevelt, Seekrieg, Diplomatie, Weltwirtschaftskrise, Bündnispolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Ursachen und dem historischen Kontext, die im Dezember 1941 zur offiziellen Kriegserklärung Deutschlands an die Vereinigten Staaten von Amerika führten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen die deutsch-amerikanischen diplomatischen Beziehungen, die Auswirkungen des deutschen Bündnisses mit Japan sowie die strategische Bewertung der globalen Kriegslage durch Hitler.

Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es zu klären, ob die Kriegserklärung Hitlers eine rationale, politisch kalkulierte Entscheidung war oder ob sie aus einer Zwangslage heraus und unter Verkennung der tatsächlichen Machtverhältnisse entstand.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse historischer Quellen wie Reden (Reichstagsrede), diplomatischer Verträge (Drei-Mächte-Pakt) und zeitgenössischer Dokumente sowie die Auswertung historischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Hitlers Amerika-Bild, die strategische Rolle des Russlandfeldzugs, die Analyse der brüchigen Allianz mit Japan und die kritische Dekonstruktion der offiziellen deutschen Kriegsbegründung.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Neben den Hauptakteuren wie Hitler, Roosevelt und Churchill sind Begriffe wie "Drei-Mächte-Pakt", "Atlantik-Charta", "Seekrieg" und "Bündnispolitik" zentral für das Verständnis.

Warum wird die Atlantik-Charta in dieser Arbeit besonders hervorgehoben?

Die Charta wird als ein entscheidendes diplomatisches Instrument analysiert, das die strategische Annäherung zwischen den USA und Großbritannien dokumentiert und den Druck auf das nationalsozialistische Deutschland erhöhte.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Rolle Japans?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Japan durch sein zögerliches Handeln und die Geheimhaltung der Angriffspläne auf Pearl Harbor Deutschland in eine geschickt gestellte Falle lockte, die Hitler zur Kriegserklärung zwang.

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Résumé des informations

Titre
Übergang zum Weltkrieg. Ursachen und Gründe der deutschen Kriegserklärung an die USA
Université
University of Stuttgart  (Historisches Institut)
Cours
Die Außenpolitik des „Dritten Reiches“
Note
3,0
Auteur
Roxana Romahn (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
23
N° de catalogue
V210610
ISBN (ebook)
9783656381518
ISBN (Livre)
9783656382553
Langue
allemand
mots-clé
2. Weltkrieg Hitler Roosevelt Kriegserklärung an die USA USA Hitlerdeutschland Reichstagsrede 1941 Atlantik Charta japanische Außenpolitik Japan im 2. Weltkrieg Drei-Mächte-Pakt Hitlers Ansichten über Amerika
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Roxana Romahn (Auteur), 2012, Übergang zum Weltkrieg. Ursachen und Gründe der deutschen Kriegserklärung an die USA, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210610
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Extrait de  23  pages
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