Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Filosofía - Filosofía moderna (entre 1350-1600)

Einführung in Thomas Hobbes' Werk "Leviathan"

Título: Einführung in Thomas Hobbes' Werk "Leviathan"

Ensayo , 2010 , 5 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Joel Eiglmeier (Autor)

Filosofía - Filosofía moderna (entre 1350-1600)
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

„Die Natur hat die Menschen in den körperlichen und geistigen Fähigkeiten [...] gleich geschaffen...“ (s. 102) , das ist die Ausgangsthese, auf die sich Hobbes „Leviathan“ stützt und da die Menschen nach gleichen Zielen streben und da längst nicht immer jeder bekommt, was alle wollen, neigt die Menschheit von Natur aus dazu „einander zu vernichten oder zu unterwerfen“ (s. 103). Dieser Essay ist eine knappe Einführung in Hobbes Meisterwerk "Leviathan".

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung in den Naturzustand

2. Naturrecht und Naturgesetz

3. Gesellschaftsvertrag und Souveränität

4. Rechte des Souveräns und Regierungsformen

5. Fazit: Das Gemeinwesen als einzige Alternative

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert Thomas Hobbes' Werk "Leviathan", um die Notwendigkeit eines absoluten Souveräns als Lösung für den menschlichen Naturzustand zu begründen und die Mechanismen des Gesellschaftsvertrags zu erläutern.

  • Analyse des menschlichen Naturzustands und der Konfliktursachen
  • Unterscheidung zwischen Naturrecht und Naturgesetz
  • Die Funktion und Notwendigkeit des Gesellschaftsvertrags
  • Die Rolle des Leviathan als absolute ordnungsstiftende Macht
  • Bewertung verschiedener Regierungsformen nach Hobbes

Auszug aus dem Buch

Gesellschaftsvertrag und Souveränität

Nachdem die Grundmauern seins Gesellschaftsvertrages gesetzt sind widmet sich Hobbes dem Zweck des Gemeinwesens. Das Gemeinwesen ist, negativ formuliert, „die Einführung jener Selbsteinschränkung“ (s. 141) die ständige Sicherheit gewähren soll, welche im Naturzustand der Menschen nicht erlangbar wäre. Realisierbar ist dieses schutzstiftende Gemeinwesen nicht durch eine unfähige Menge (s. 142) sondern nur durch eine zwingende Macht. Denn im Gegensatz zu manchen Tierarten wie bspw. Bienen und Ameisen „die gesellig zusammenleben“ (s. 143) ist der Mensch auf Grund seines ständigen Konkurrenzstrebens kein Zoon Poolitikon im aristotelischen Sinne; vielmehr ist die Übereinstimmung der Menschen „nur durch Vertrag, also künstlich“ (s. 144) zu erreichen.

Konkret bedeutet dies, das der einzige Weg zum Gemeinwesen die kollektive Übertragung aller Macht und Autorität auf eine Instanz ist: „jenes großen Leviathan [...] jenes sterblichen Gottes“ (s.145) der „Inbegriff des Gemeinwesens“ ist, der fortan „Souverän“ genannt wird und dessen jeder andere „Untertan“ ist. Dieser Souverän repräsentiert die Interessen aller und wahrt ihre Sicherheit und ihr Bedürfnis nach Schutz und Frieden nach innen und außen. Entstanden bzw. eingesetzt ist dieser Leviathan durch die vertragliche Einigung und Unterwerfung aller Menschen untereinander und daher ist er (der Leviathan) auch nicht Vertragspartner des Gesellschaftsvertrages (s. 147). Dieser Souverän regiert mit absoluter Macht und gleicht somit dem Ideal des absoluten Monarchen mit dessen „Handlungen, die dieser ausführen wird“(s. 149) sich ein jeder zufrieden zu geben hat oder „andernfalls von den übrigen mit Recht vernichtet“ (ebenda) wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung in den Naturzustand: Dieses Kapitel thematisiert die menschliche Natur als Ursprung von Konflikten und beschreibt den permanenten Kriegszustand in Abwesenheit einer regulierenden Macht.

2. Naturrecht und Naturgesetz: Der Autor erläutert hier die theoretische Abgrenzung zwischen dem natürlichen Selbsterhaltungstrieb und der vernunftbasierten Einsicht zur Friedenssicherung.

3. Gesellschaftsvertrag und Souveränität: Hier wird die Konstruktion des Leviathan durch die kollektive Übertragung von Rechten und die Etablierung einer absoluten Machtinstanz dargelegt.

4. Rechte des Souveräns und Regierungsformen: Das Kapitel befasst sich mit der absoluten Stellung des Souveräns und begründet, warum Hobbes die Monarchie als stabilste Regierungsform bevorzugt.

5. Fazit: Das Gemeinwesen als einzige Alternative: Zusammenfassend wird die Unterwerfung unter einen Souverän als notwendiger Akt dargestellt, um Sicherheit und Freiheit durch ein geregeltes Zusammenleben zu garantieren.

Schlüsselwörter

Thomas Hobbes, Leviathan, Naturzustand, Naturrecht, Naturgesetz, Gesellschaftsvertrag, Souverän, Gemeinwesen, Absolute Monarchie, Untertanen, Konflikt, Frieden, Selbsterhaltung, Politische Philosophie, Macht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit bietet eine philosophische Analyse von Thomas Hobbes' Werk "Leviathan" und untersucht die Entstehung von staatlicher Ordnung aus dem menschlichen Naturzustand.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der menschliche Naturzustand, das Verhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit sowie die Legitimation von staatlicher Macht durch einen Gesellschaftsvertrag.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum nach Hobbes nur die Unterwerfung unter einen absoluten Souverän den dauerhaften Frieden und die Sicherheit der Menschen gewährleisten kann.

Welche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine textbasierte, philosophische Analyse, die zentrale Zitate aus dem Primärwerk "Leviathan" interpretiert und in den theoretischen Kontext einordnet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Naturzustands, die Unterscheidung von Naturrecht und -gesetz sowie die detaillierte Beschreibung des Gesellschaftsvertrags und der Rolle des Souveräns.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Leviathan, Naturzustand, Gesellschaftsvertrag und Souveränität definiert.

Warum hält Hobbes die Monarchie für die ideale Regierungsform?

Hobbes argumentiert, dass in der Monarchie die privaten Interessen des Herrschers am ehesten mit dem öffentlichen Interesse identisch sind, da der Reichtum des Monarchen von dem seiner Untertanen abhängt.

Was bedeutet das "Recht auf den Körper eines anderen" im Naturzustand?

In Hobbes' Naturzustand erlaubt das Fehlen eines Gesetzes alle Mittel zur Selbsterhaltung, was bedeutet, dass im Krieg des "jeder gegen jeden" prinzipiell kein Schutz vor körperlicher Gewalt besteht.

Final del extracto de 5 páginas  - subir

Detalles

Título
Einführung in Thomas Hobbes' Werk "Leviathan"
Universidad
LMU Munich  (Philosophisches Seminar)
Curso
Einführung in die politische Philosophie
Calificación
1,0
Autor
Joel Eiglmeier (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
5
No. de catálogo
V210623
ISBN (Ebook)
9783656381440
ISBN (Libro)
9783656437260
Idioma
Alemán
Etiqueta
thomas hobbes leviathan eine einführung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Joel Eiglmeier (Autor), 2010, Einführung in Thomas Hobbes' Werk "Leviathan", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210623
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  5  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint