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Unterschiede in der Kommunikation zwischen Männern und Frauen

Título: Unterschiede in der Kommunikation zwischen Männern und Frauen

Proyecto de Trabajo , 2012 , 19 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Torsten Müller (Autor)

Medios / Comunicación - Comunicación interpersonal
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Geschlecht ist in der heutigen Zeit eine Variable, der von manchen besondere Bedeutung zugewiesen wird. Entsprechend sind die Befunde über „geschlechtsspezifische Unterschiede“ Legion, und sie reichen von der geringeren Beteiligung von Frauen im Vergleich zu Männern in Aufsichtsräten bis zum geringeren schulischen Erfolg von Jungen im Vergleich zu Mädchen. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass aus den unterschiedlichsten Quellen Differenzen im Kommunikationsstil zwischen Männern und Frauen behauptet werden, die es, z.B. im Verkaufsgespräch , im Unternehmen oder schlicht im täglichen Miteinander zu berücksichtigen gelte. Die vermeintlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen, wenn es um das geht, was im Allgemeinen als besondere menschliche Leistung angesehen wird, nämlich die Entwicklung eines verbalen Systems zur Übermittlung von Information, das man Sprache nennt und das im Rahmen von Kommunikation zum Einsatz kommt, sind Gegenstand der vorliegenden Projektskizze.

Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Hypothese, nach der die vermeintlichen Unterschiede in der Kommunikation, wie sie zwischen Männern und Frauen bestehen sollen, zum einen zwischen den Gruppen, also zwischen Männern und Frauen geringer sind als innerhalb der Gruppen und zum anderen durch soziale Faktoren determiniert sind, also durch situative Faktoren, die sich in dem niederschlagen, was Erving Goffman die soziale Eingebundenheit von Kommunikation genannt hat.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Umsetzung und Projektplan

3. Theoretischer Hintergrund

4. Forschungshypothese

5. Stand der Forschung

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Hypothese zu überprüfen, dass vermeintliche Unterschiede in der Kommunikation zwischen Männern und Frauen primär durch situative Faktoren und soziale Rollenerwartungen determiniert sind, anstatt durch essentielle geschlechtsspezifische Divergenzen. Dabei wird untersucht, inwiefern die Unterschiede innerhalb der Gruppen geringer ausfallen als zwischen den Gruppen.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen der menschlichen Kommunikation
  • Untersuchung der sozialen Eingebundenheit von Kommunikation nach Erving Goffman
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Forschung zu geschlechtsspezifischen Kommunikationsstilen
  • Metaanalytische Betrachtung situativer Faktoren und Rollenerwartungen
  • Evaluierung von Kommunikationsunterschieden anhand konkreter Kriterien wie Unterbrechungen und Sprachgebrauch

Auszug aus dem Buch

3. Theoretischer Hintergrund

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit verbaler, nicht mit non-verbaler Kommunikation. Sie beschäftigt sich entsprechend mit der Vermittlung von Informationen. Die Beschreibung von Kommunikation als Vermittlung zeigt bereits, dass an einer Kommunikation mindestens zwei Akteure beteiligt sind, weshalb Gerbner Kommunikation auch als „social interaction through messages“ bezeichnet hat. Diese Vermittlung zwischen Akteuren, diese kommunikative soziale Interaktion, kann nach Ansicht von Saxer nur gelingen, wenn die Kommunizierenden ein Mindestmaß an Verständnis und Gemeinsamkeit miteinander teilen, denn wie Maletzke feststellt, geht es bei einer Kommunikation um Bedeutungsvermittlung, was die Wahrscheinlichkeit voraussetzt, dass die an der Kommunikation Beteiligten, eine gewisse Bedeutung teilen.

Die gemeinsame Konstruktion von Bedeutung verweist ihrerseits auf ein Problem, das Ternes in ihrer Definition anspricht, demnach ist Kommunikation ein sozialer „Prozess, in dessen Verlauf sich die beteiligten Personen wechselseitig zur Konstruktion von Bildern und Wirklichkeiten anregen. Jeder konstruiert für sich persönlich aus der von anderen gewonnenen Informationen seine eigenen Vorstellungen und Erwartungen“.

Folglich setzt Kommunikation als Prozess einen Austausch voraus, der z.B. einen Sender eine bestimmte Information kodieren lässt und ein Empfänger die entsprechende Information wieder dekodieren kann: „Der Grundvorgang der menschlichen Kommunikation“, so schreibt Schulz von Thun, sieht einen „Sender, der etwas mitteilen möchte. Er verschlüsselt sein Anliegen in erkennbare Zeichen – wir nennen das, was er von sich gibt, seine Nachricht. Dem Empfänger obliegt es, dieses wahrnehmbare Gebilde zu entschlüsseln“. Das Problem mit Kommunikation besteht nun darin, dass das, was ein Sender sendet, nicht unbedingt das ist, was der Empfänger als Sendung dekodiert: „Der Empfänger einer Nachricht dekodiert diese vor dem Hintergrund seiner eigenen Erwartungen und Erfahrungen sowie des jeweiligen Kontextes – die Nachricht, die der Sender losgeschickt hat, ist somit nicht dieselbe, die beim Empfänger ankommt“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Debatte über geschlechtsspezifische Kommunikationsunterschiede ein und formuliert das Ziel, diese Unterschiede als situativ bedingt zu hinterfragen.

2. Umsetzung und Projektplan: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen der Metaanalyse und gliedert den Arbeitsablauf in fünf spezifische Phasen mit einer Gesamtdauer von 11 Tagen.

3. Theoretischer Hintergrund: Es werden zentrale kommunikationstheoretische Konzepte vorgestellt, die den Austausch von Informationen als einen sozialen Prozess der Bedeutungsvermittlung definieren.

4. Forschungshypothese: Hier wird die zentrale Annahme formuliert, dass Kommunikationsunterschiede zwischen den Geschlechtern auf soziale Rollenerwartungen und die soziale Eingebundenheit von Situationen zurückzuführen sind.

5. Stand der Forschung: Dieses Kapitel diskutiert konträre Positionen, wie die von Tannen und Lakoff, und stellt diese den Erkenntnissen gegenüber, die ähnliche Kommunikationsmuster und situative Faktoren betonen.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass geschlechterspezifische Kommunikationsmuster zwar existieren, aber nicht essentialistisch sind und eine gelungene Kommunikation unabhängig vom Geschlecht möglich bleibt.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Geschlecht, Rollenerwartungen, Metaanalyse, soziale Einbettung, Sprachgebrauch, Interaktion, Sender-Empfänger-Modell, situative Faktoren, verbale Kommunikation, Kommunikationsstil, Gender, Dekodierung, soziale Identität, Kommunikationstheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die vermeintlichen Unterschiede in der verbalen Kommunikation zwischen Männern und Frauen und hinterfragt, ob diese geschlechtsbedingt oder situativ determiniert sind.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt Kommunikationstheorien, den Einfluss von sozialen Rollenerwartungen, situative Faktoren und eine kritische Auseinandersetzung mit existierender Literatur zu geschlechtsspezifischer Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Hypothese zu belegen, dass Unterschiede in der Kommunikation eher durch die soziale Einbettung und situative Erwartungen entstehen als durch essentielle biologische oder kulturelle Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Metaanalyse der vorhandenen wissenschaftlichen Literatur zum Thema Kommunikation und Geschlecht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der Kommunikation, die Herleitung der Forschungshypothese sowie eine ausführliche Diskussion des Forschungsstandes inklusive verschiedener Studien zu Kommunikationskriterien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Kommunikation, soziale Rollenerwartungen, Gender, situative Einflüsse und die soziale Einbettung von Interaktionen.

Welche Rolle spielt Erving Goffman für die Argumentation des Autors?

Erving Goffman liefert das theoretische Fundament für das Konzept der „sozialen Eingebundenheit“ der Kommunikation, welches zentral ist, um das Verhalten der Akteure situativ zu erklären.

Wie bewertet der Autor die Thesen von Deborah Tannen und Robin Lakoff?

Der Autor ordnet diese als essentialistische Ansätze ein und kritisiert, dass sie soziale Kontexte vernachlässigen und die Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern in der Kommunikation ignorieren.

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Detalles

Título
Unterschiede in der Kommunikation zwischen Männern und Frauen
Universidad
LMU Munich
Calificación
1,0
Autor
Torsten Müller (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
19
No. de catálogo
V210634
ISBN (Ebook)
9783656381396
ISBN (Libro)
9783656382539
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wwissenschaftliches Arbeiten Kommunikation Männer Frauen Unterschiede Projektplan Forschungshypothese
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Torsten Müller (Autor), 2012, Unterschiede in der Kommunikation zwischen Männern und Frauen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210634
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