Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Education des adultes

Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von strategischem Wissensmanagement

Am Beispiel der Polizei Rheinland-Pfalz

Titre: Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von strategischem Wissensmanagement

Thèse de Master , 2012 , 100 Pages

Autor:in: Carsten Borck (Auteur)

Pédagogie - Education des adultes
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Wissensmanagement und das Prinzip der lernenden Organisation gelten seit Jahren als zentrale und wichtige Begriffe auf dem Weg zur Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts.
Schnelle technische Entwicklungen lassen oftmals zu wenig Zeit und Raum sich umfassendes Wissen anzueignen. Vielmehr kommt den Lernstrategien, bzw. Strategien im Umgang mit sehr umfangreichem und sich schnell wandelndem bzw. fortentwickelndem Wissen jedes Einzelnen innerhalb einer Organisation eine entscheidende Bedeutung im Rahmen der Organisationsentwicklung zu. Viele Einzelprojekte des „Wissensmanagements im weiteren Sinne“ werden innerhalb der Organisation Polizei Rheinland-Pfalz isoliert voneinander betrieben, ohne dass dabei eine Gesamtstrategie im Umgang mit Wissen für die Mitarbeiter erkennbar ist, bzw. entwickelt wurde.
Zu Beginn der vorliegenden Arbeit werden die Begriffe Wissen, Wissensmanagement und lernende Organisation definiert, sowie verschiedene Wissensmanagementmodelle vorgestellt. Im Anschluss daran sollen die Lern- und Managementprozesse des Einzelnen, aber auch der Organisation näher beleuchtet werden.
Im Rahmen von qualifizierten Interviews soll der Bedarf des Einzelnen, aber auch der Organisation erhoben und so eine systematische Änderungsanalyse durchgeführt werden. Dabei wird unter Berücksichtigung der bereits vorgestellten Modelle und Strategien geprüft, wie sich das Lernen des Einzelnen und der Organisation durch geeignete Strukturen optimieren lässt.
Im Vordergrund steht die Frage: „Welche Möglichkeiten hat die Organisation, bzw. das Management diese individuellen Lernanstrengungen des Einzelnen auch für die Organisation nutzbar zu machen?“

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Begriffsklärungen und Modelle

2.1 Begriffsklärung Wissen, Wissensmanagement und Lernende Organisation

2.1.1 Der Begriff Wissen

2.1.2 Der Begriff Wissensmanagement

2.1.3 Der Strategiebegriff

2.1.4 Der Begriff Lernende Organisation

2.2 Modelle des Wissensmanagements

3. Wissensmanagement des Individuums

3.1 Das lernende Individuum

3.1.1 Kompetenzlernen

3.2 Implizites Wissen explizieren

3.2.1 Kulturen in der Polizei und Lernkulturen

3.3 Das Wissensportfolio

4. Wissensmanagement der Organisation

4.1 Vom Individuum zur Organisation und zurück

4.2 Wissensziele und Nachhaltigkeit

4.3 Wissensgenerierung und Konservierung

4.4 Möglichkeiten und Grenzen der Wissenskommunikation

5. Änderungsanalyse mittels qualifizierter Interviews

5.1 Qualitative Interviews

5.2 Theoretische Grundlagen der qualitativen Forschung

5.3 Auswahl der Interviewpartner

5.4 Regelungen zur Auswertung

5.5 Forschungsverlauf

5.6 Ergebnisdarstellung

5.7 Interpretation und Diskussion

5.7.1 Interpretation der Ergebnisse

5.7.2 Diskussion der empirischen Ergenisse

5.8 Zusammenfassung der Ergebnisse

6. Implementierungsmöglichkeiten auf dem Weg zur Lernenden Organisation

6.1 Instrumente und Methoden des Wissensmanagements

6.1.1 Bereits vorhandene Instrumente

6.1.2 Noch zu installierende Instrumente

6.1.3 Kompetenzfördernde Arbeitsplätze

6.2 Anreizsysteme

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie durch ein strategisches Wissensmanagement die individuellen Lernprozesse der Mitarbeiter der Polizei Rheinland-Pfalz besser genutzt und mit den Zielen der Organisation verknüpft werden können, um eine lernende Organisation zu etablieren.

  • Rolle des Wissensmanagements für individuelle und organisationale Lernprozesse
  • Methoden zur Explizierung von implizitem Wissen
  • Bedeutung von Unternehmenskultur, Vertrauen und Anreizsystemen
  • Durchführung einer Änderungsanalyse mittels qualitativer Interviews

Auszug aus dem Buch

3.1 Das lernende Individuum

Nur wenn der Einzelne seinen eigenen Lernprozess bewusst steuern kann, gelingt es der Organisation daraus zu lernen. Eine Organisation ist insofern abhängig von den Lernleistungen des Einzelnen, denn „der Mensch ist in der Organisation derjenige, der Informationen erkennen und sie in seinem Kopf zu Wissen verarbeiten kann. Er ist der Wissensgenerator, der Wissensverteiler und der Wissensträger.“ (Roumois, S. 113)

Dabei wurde für den Bereich der Erwachsenenbildung eine Wende vom zunächst behavioristischen über das kognitive hin zum konstruktivistischen Lernen Erwachsener vollzogen (vgl. Roumois 2010, S. 123).

„Der Konstruktivismus verarbeitet Teile der behavioristischen wie auch Teile der kognitivistischen Lerntheorie.“ (Roumois, S. 123)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Wissensmanagement in der Polizei Rheinland-Pfalz und definiert die Forschungsfrage nach der Nutzbarmachung individuellen Wissens für die Organisation.

2. Begriffsklärungen und Modelle: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe wie Wissen, Wissensmanagement und Lernende Organisation theoretisch fundiert sowie relevante Modelle vorgestellt.

3. Wissensmanagement des Individuums: Hier steht das Individuum im Mittelpunkt, wobei der Fokus auf konstruktivistischem Lernen, Selbstlernkompetenz und der Explizierung impliziten Wissens liegt.

4. Wissensmanagement der Organisation: Das Kapitel überträgt die Erkenntnisse auf die Organisationsebene und thematisiert Wissensziele, Wissensgenerierung und die Bedeutung der Wissenskommunikation.

5. Änderungsanalyse mittels qualifizierter Interviews: Der empirische Teil beschreibt die Durchführung, Auswertung und Diskussion von Experteninterviews mit Polizeibediensteten zur Ist-Analyse des Wissensmanagements.

6. Implementierungsmöglichkeiten auf dem Weg zur Lernenden Organisation: Hier werden praxisnahe Instrumente und Methoden für eine Implementierung in der Polizei vorgestellt, ergänzt um Anreizsysteme.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Lernende Organisation, Polizei Rheinland-Pfalz, Individuelles Lernen, Organisationales Lernen, Implizites Wissen, Explizites Wissen, Qualitative Interviews, Organisationsdiagnose, Kompetenzentwicklung, Wissenskommunikation, Selbstgesteuertes Lernen, Personalentwicklung, Wissensportfolio, Wissensspirale

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Möglichkeiten und Grenzen eines strategischen Wissensmanagements in der Organisation Polizei Rheinland-Pfalz unter dem Aspekt des individuellen und organisationalen Lernens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von individuellem Lernen (z. B. durch Kompetenzportfolio) mit organisationalen Strukturen sowie der Transformation von implizitem Erfahrungswissen in explizites Organisationswissen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, eine Strategie für die Polizei zu entwickeln, wie Wissenstransfer und kontinuierliche Lernprozesse unter Berücksichtigung der spezifischen polizeilichen Rahmenbedingungen gefördert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Organisationsanalyse, für die leitfadengestützte Experteninterviews mit Polizeibediensteten durchgeführt und mittels Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Lern- und Managementmodelle sowie eine empirische Bestandsaufnahme, in der Probleme wie Zeitmangel und Informationsüberflutung identifiziert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, Lernende Organisation, Polizei, Individuelles Lernen, implizites Wissen und Wissenskommunikation sind die zentralen Begriffe.

Wie bewerten die befragten Beamten den aktuellen Wissensstand?

Die Befragten kritisieren häufig eine mangelnde Struktur bei der Wissensablage, einen hohen Zeitdruck und eine "Poststellenmentalität", bei der Informationen zwar verteilt, aber nicht effektiv aufbereitet werden.

Welche Rolle spielt die Technik laut der Arbeit?

Technik wird als unterstützendes Werkzeug (z. B. Intranet) gesehen, kann jedoch die persönliche Kommunikation und eine Kultur des Vertrauens nicht ersetzen.

Fin de l'extrait de 100 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von strategischem Wissensmanagement
Sous-titre
Am Beispiel der Polizei Rheinland-Pfalz
Université
University of Kaiserslautern  (Distance & Independent Studies Center)
Cours
Master-Fernstudiengang „Erwachsenenbildung“
Auteur
Carsten Borck (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
100
N° de catalogue
V210638
ISBN (ebook)
9783656391876
ISBN (Livre)
9783656392286
Langue
allemand
mots-clé
Wissensmanagement lernende Organisation Wissen Wissensrepräsentation Wissensgenerierung Wissenskommunikation Wissensnutzung Anreizsysteme
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Carsten Borck (Auteur), 2012, Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von strategischem Wissensmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210638
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  100  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint