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Lehren für die Weltwirtschaft aus der Weltwirtschaftskrise von 1929

Title: Lehren für die Weltwirtschaft aus der Weltwirtschaftskrise von 1929

Term Paper , 2013 , 19 Pages , Grade: 1

Autor:in: Bakk. Komm. Maria Vögele (Author)

Business economics - Economic Policy
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1. Einleitung 3
2. Das allgemeine Muster einer Wirtschaftskrise 5
3. Die Weltwirtschaftskrise 1929 7
3.1. Immobilienboom in Florida 7
3.2. Der Aktienmarkt blüht 8
3.3. Die Blase wächst 9
3.4. Das Unheil nimmt seinen Lauf 9
3.5. Der unaufhaltsame Knall 11
3.6. Die Jahre der Depression 12
4. Lehren für die Weltwirtschaft 14
5. Fazit 17
6. Literatur 19

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das allgemeine Muster einer Wirtschaftskrise

3. Die Weltwirtschaftskrise 1929

3.1. Immobilienboom in Florida

3.2. Der Aktienmarkt blüht

3.3. Die Blase wächst

3.4. Das Unheil nimmt seinen Lauf

3.5. Der unaufhaltsame Knall

3.6. Die Jahre der Depression

4. Lehren für die Weltwirtschaft

5. Fazit

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Weltwirtschaftskrise von 1929 als historisches Beispiel für das allgemeine Muster ökonomischer Spekulationsblasen. Ziel ist es, die Entstehung der Krise nachzuzeichnen, ihre verheerenden Auswirkungen auf die Realwirtschaft zu skizzieren und daraus Lehren für die moderne Wirtschaftspolitik und den Umgang mit Finanzkrisen abzuleiten.

  • Historische Analyse des Musters von Wirtschaftskrisen anhand des Tulpenschwindels und der Krise von 1929.
  • Untersuchung der Rolle von Zentralbankpolitik, Spekulationswahn und politischer Fehlentscheidungen.
  • Darstellung der sozialen und wirtschaftlichen Folgen der "Great Depression".
  • Ableitung präventiver Lehren für die Stabilität moderner Finanzmärkte.

Auszug aus dem Buch

3.3. Die Blase wächst

Zwei politisch unüberlegte Entscheidungen sollten schwerwiegende Folgen für die weitere Entwicklung in den USA mit sich ziehen: 1925 hatte Winston Churchill in England die frühere Goldwährung wieder eingeführt. Das Verhältnis zwischen Dollar und Pfund war somit wieder auf demselben Stand wie vor dem Ersten Weltkrieg. Prompt traten schlimme Folgen ein: Die Briten mussten zu Preisen einkaufen, die nach wie vor die Inflation der Kriegsjahre widerspiegelten. Dementsprechend war England für ausländische Investoren nicht mehr attraktiv. (Vgl. Galbraith 2005: 42) Die zweite unüberlegte Entscheidung wurde seitens der Amerikanischen Zentralbank, der „Federal Reserve“, getroffen. Auf Ansuchen europäischer Politiker senkte die „Federal Reserve“ den Diskontsatz auf 3,5 Prozent. Das führte zum vermehrten Verkauf von Staatsanleihen, was Banken und Investoren frei verfügbares Geld zuspielte. Amerika blieb für Investoren attraktiv, obwohl die Preise hoch und die Zinsen niedrig waren. (Vgl. ebd.: 43)

„Anfang 1928 begann dann die Phase der Übertreibung: eine Massenflucht in die Scheinwelt – wichtiger Bestandteil einer jeden echten Spekulations-Orgie – nahm ernsthafte Formen an (Galbraith 2005: 44)“. Was Galbraith hier beschreibt, ist der Bezug zur Realität, den Investoren angesichts wachsender Finanzblasen vollends zu verlieren schienen. Zwischen April 1928 und September 1929 legte der Dow Jones Index um über 80 Prozent zu. Besonders stark gewannen diejenigen Branchen, denen man eine ertragreiche Zukunft vorhersagte, wie Rundfunk und Luftfahrt. Das Radio beispielsweise erzielte aufgrund seines erwarteten Potentials Kurssteigerungen um bis zu 400 Prozent. Auch immer mehr unerfahrene Kleinanleger drängten auf den Markt. (Vgl. Putnoki 2011: 80) Die Marktnervosität stieg. Im Jahr 1928 häuften sich die Kursschwankungen: die Kurse gingen immer wieder kurzzeitig zurück, um sich dann wieder zu erholen. (Vgl. Galbraith 2005: 45) Damals wurden die Vorgänge am Markt von einigen „großen Wall-Streetlern“ beeinflusst, die die Kurse oft künstlich in die Höhe trieben, um ihr eigenes Prestige zu pushen. Dazu zählte beispielsweise John J. Rasko, Direktor von General Motors, der bald Vorsitzender des National-Komitees wurde. (Vgl. ebd.: 46)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Weltwirtschaftskrise ein und erläutert anhand der Theorie von J.K. Galbraith, dass Wirtschaftskrisen einem wiederkehrenden Muster folgen.

2. Das allgemeine Muster einer Wirtschaftskrise: Dieses Kapitel veranschaulicht anhand des Tulpenschwindels im 17. Jahrhundert, wie Spekulationsblasen entstehen und warum sich dieses Muster in der Finanzgeschichte stetig wiederholt.

3. Die Weltwirtschaftskrise 1929: Hier wird der detaillierte Ablauf der Krise ab den Zwanzigerjahren, inklusive Immobilienboom in Florida und Börsenentwicklung, bis hin zum finalen Crash und der darauffolgenden Depression beschrieben.

4. Lehren für die Weltwirtschaft: Dieses Kapitel fasst sieben zentrale Lehren aus der Krise zusammen, darunter die Notwendigkeit der Bankenregulierung und die Bedeutung einer aktiven staatlichen Wirtschaftspolitik.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und warnt davor, dass aufgrund eines finanziellen Kurzzeitgedächtnisses Lehren aus der Geschichte oft ignoriert werden.

6. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Weltwirtschaftskrise, 1929, Finanzblase, Spekulation, Aktienmarkt, Federal Reserve, Bankenkrise, Depression, Wirtschaftspolitik, New Deal, Kapitalismus, Finanzmarktstabilität, Börsencrash, Investitionsrausch, Wirtschaftsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die historische Weltwirtschaftskrise von 1929 als ein Fallbeispiel für das klassische Muster von Finanzspekulationen und deren gesellschaftlichen sowie ökonomischen Auswirkungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die Psychologie der Spekulation, die Rolle der Zentralbanken (insb. Federal Reserve), das Versagen der Finanzmärkte und die daraus resultierenden politischen Reformmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entstehung der Krise von 1929 zu skizzieren, um durch das Verständnis historischer Fehler präventive Lehren für die aktuelle und zukünftige Weltwirtschaft zu ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die auf Werken namhafter Ökonomen wie John Kenneth Galbraith und anderen Experten der Finanzgeschichte basiert.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Musters von Wirtschaftskrisen, den chronologischen Ablauf der Krise von 1929 und die Zusammenfassung essenzieller Lehren für die Stabilität des heutigen Finanzsystems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Spekulation, Börsencrash, Finanzblase, Depression, Kapitalismus, Bankenregulierung und das "finanzielle Kurzzeitgedächtnis".

Warum war der Immobilienboom in Florida ein Vorbote für die Krise?

Der Boom in Florida zeigt, wie Euphorie und ungedeckte Spekulationen (auf noch nicht existierende Grundstücke) den Nährboden für allgemeines Misstrauen und den späteren Zusammenbruch legten.

Welche Rolle spielte die Federal Reserve bei der Entstehung des Crashes?

Die Arbeit kritisiert die Inkonsequenz der Zentralbank, die durch eine verfehlte Diskontpolitik und mangelnde Intervention den spekulativen Boom nicht rechtzeitig eindämmen konnte oder wollte.

Was ist mit dem "finanziellen Kurzzeitgedächtnis" gemeint?

Dieser Begriff beschreibt das Phänomen, dass Gesellschaften nach einer Erholungsphase dazu neigen, die Gefahren früherer Krisen zu vergessen und erneut riskante Verhaltensweisen am Finanzmarkt an den Tag zu legen.

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Details

Title
Lehren für die Weltwirtschaft aus der Weltwirtschaftskrise von 1929
College
University of Salzburg
Grade
1
Author
Bakk. Komm. Maria Vögele (Author)
Publication Year
2013
Pages
19
Catalog Number
V210679
ISBN (eBook)
9783656384441
ISBN (Book)
9783656387237
Language
German
Tags
Weltwirtschaftskrise Wirtschaft 1929 Lehren aus der Krise Krise Finanzkrise Wirtschaftskrise
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bakk. Komm. Maria Vögele (Author), 2013, Lehren für die Weltwirtschaft aus der Weltwirtschaftskrise von 1929, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210679
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