1. Einleitung 2
2. Definition der zentralen Begriffe 4
2.1. Was ist Identität? 4
2.2. Was ist Kultur? 5
2.3. Europas „Soul searching“ 6
2.4. Der EU-Osten 6
3. Methodische Vorgehensweise 7
3.1. Explikation der Fragestellung 7
3.2. Forschungsmethode 8
4. Forschungsergebnisse 9
4.1. Wie „europäisch“ fühlen sich die Mitgliedsstaaten vor 2004? 9
4.2. „Feel European“ nach 2004 11
4.3. Die einzelnen Länder im Überblick 14
5. Fazit 19
6. Literaturverzeichnis 21
7. Abbildungsverzeichnis 22
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definition der zentralen Begriffe
2.1. Was ist Identität?
2.2. Was ist Kultur?
2.3. Europas „Soul searching“
2.4. Der EU-Osten
3. Methodische Vorgehensweise
3.1. Explikation der Fragestellung
3.2. Forschungsmethode
4. Forschungsergebnisse
4.1. Wie „europäisch“ fühlen sich die Mitgliedsstaaten vor 2004?
4.2. „Feel European“ nach 2004
4.3. Die einzelnen Länder im Überblick
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, inwiefern sich die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union mit Europa identifizieren und ob die EU-Osterweiterung im Jahr 2004 einen Einfluss auf dieses Identitätsgefühl hatte. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Warum gibt es in der EU keine europäische Identität?
- Konstruktion politischer und kultureller Identität im europäischen Kontext
- Analyse des Einflusses der EU-Osterweiterung 2004 auf das „Wir-Gefühl“
- Statistische Auswertung von Eurobarometer-Daten zur Identifikation
- Kulturelle Diversität vs. einheitliche europäische Identität
- Länderspezifische Einstellungsunterschiede gegenüber der EU
Auszug aus dem Buch
2.1. Was ist Identität?
Der Begriff Identität lässt sich auf viele Bereiche anwenden. „Die Konstruktion von Identitäten bezieht ihr Material aus Geschichte, der Geographie, der Biologie, aus dem kollektiven Gedächtnis, verstärkt durch Angebote des politischen Systems und der Religion (Beyme 2007: 23)“. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich jedoch hauptsächlich auf die politische Identität der einzelnen EU-BürgerInnen. Michael Bruter definiert die politische Identität eines Menschen „as his sense of belonging to politically relevant human groups and polititcal structures (Bruter 2005: 1)“. Bruter unterstreicht also das Gefühl der Zugehörigkeit jedes/r Einzelnen. Ein wichtiger Punkt dieser Definition ist, dass es hier auf die Bereitschaft des Individuums ankommt, sich in eine politische Gesellschaft eingliedern zu wollen. Diese Bereitschaft jedes/r Einzelnen macht es erst möglich, eine politische Gemeinschaft zu bilden. (Vgl. ebd.: 2)
Politische Identitäten lassen sich weder erzwingen noch messen. Nur durch die Selbst Charakterisierung der BürgerInnen beispielsweise als EU-Mitglieder führt zum Aufkeimen einer gemeinsamen Identität und damit einhergehend zu einer Beeinflussung der Gefühle, Ansichten, Einstellungen und Verhaltensweisen der Mitglieder. Dennoch kann durch gezielte politische Kommunikation und Überzeugung der Prozess der Identitätsbildung vorangetrieben werden. (Vgl. ebd.: 3f.)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass trotz des Zusammenschlusses zu einer Union aufgrund der kulturellen Vielfalt bisher kein starkes einheitliches europäisches Identitätsgefühl entstanden ist.
2. Definition der zentralen Begriffe: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Begriffe Identität und Kultur erarbeitet und der Prozess der Identitätssuche in Europa sowie die Rolle der neuen EU-Staaten im Osten beleuchtet.
3. Methodische Vorgehensweise: Hier wird der Einsatz der statistischen Analyse von Eurobarometer-Daten als Forschungsmethode begründet, um die Hypothesen über den Einfluss der EU-Osterweiterung auf das Identitätsgefühl zu prüfen.
4. Forschungsergebnisse: Das Kapitel präsentiert die Auswertung der Umfragedaten zu verschiedenen Zeitpunkten, wobei die Identifikation der Bürger vor und nach der Osterweiterung 2004 für einzelne Länder detailliert dargestellt wird.
5. Fazit: Die abschließende Zusammenfassung konstatiert, dass kein signifikanter negativer Einfluss der Osterweiterung auf die europäische Identität nachweisbar ist, betont aber die anhaltende Bedeutung nationaler Identitäten.
Schlüsselwörter
Europäische Identität, EU-Osterweiterung, politische Identität, kulturelle Identität, Eurobarometer, Wir-Gefühl, Mitgliedsstaaten, Statistik, Integration, Diversität, Identitätsbildung, Nation, EU-Skepsis, Zugehörigkeitsgefühl, Staatsbürgerschaft
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der Existenz und Stabilität einer europäischen Identität unter Berücksichtigung der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der Mitgliedsstaaten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung der Begriffe Identität und Kultur, die Auswirkung der EU-Osterweiterung von 2004 sowie der Vergleich von Umfragedaten zur Identifikation der Bürger mit der Europäischen Union.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Forschungsfrage lautet: Warum gibt es in der EU keine europäische Identität?
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine statistische Analyse von Daten der Europäischen Kommission, insbesondere aus dem Eurobarometer-Dienst, durchgeführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die Begriffsdefinitionen geklärt, das methodische Vorgehen erläutert und anschließend die Entwicklung der Identifikation „oft“, „manchmal“ oder „nie“ in den verschiedenen Mitgliedsstaaten im zeitlichen Verlauf vor und nach 2004 analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Europäische Identität, EU-Osterweiterung, Politische Identität, Kulturelle Identität und Eurobarometer.
Welche Rolle spielt die Osterweiterung 2004 für die Ergebnisse?
Die Arbeit prüft die Hypothese, ob die Aufnahme kulturell sehr verschiedener osteuropäischer Staaten die Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Identität erschwert oder verändert hat.
Zu welchem Ergebnis kommt die Autorin bezüglich der Briten?
Die Autorin stellt fest, dass Großbritannien konstant als der größte EU-Skeptiker auftritt und sich die Mehrheit der dort Befragten „nie“ als europäisch identifiziert, worauf die Osterweiterung kaum Einfluss zu haben scheint.
- Citation du texte
- Bakk. Komm. Maria Vögele (Auteur), 2013, Der Wandel der kulturellen und wirtschaftlichen Landschaft der EU mit der EU-Osterweiterung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210680