Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation

Risikohäufung bei CDM-Projekten in Brasilien? Eine Risikoidentifikation

Titre: Risikohäufung bei CDM-Projekten in Brasilien? Eine Risikoidentifikation

Dossier / Travail , 2010 , 27 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Elisabeth Winter (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1 Einführung
1.1 Einleitung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Forschungsstand, Abgrenzung und Aufbau der Arbeit
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Der Clean Development Mechanism – eine Erklärung
2.1 Die Risikoidentifikation – eine theoretische Einordnung
3 Risikoidentifikation
3.1 Externe Risiken
3.1.1 Makroökonomische Risiken
3.1.2 Rechtliche Risiken
3.1.3 Politische Risiken
3.1.4 Soziokulturelle Risiken
3.2 Internes Risiko: Kulturelle Risiken
4 Fazit und Ausblick
5 Literaturverzeichnis

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Einleitung und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Forschungsstand, Abgrenzung und Aufbau der Arbeit

2 Begriffliche Grundlagen

2.1 Der Clean Development Mechanism – eine Erklärung

2.2 Die Risikoidentifikation – eine theoretische Einordnung

3 Risikoidentifikation

3.1 Externe Risiken

3.1.1 Makroökonomische Risiken

3.1.2 Rechtliche Risiken

3.1.3 Politische Risiken

3.1.4 Soziokulturelle Risiken

3.2 Internes Risiko: Kulturelle Risiken

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das geringe Engagement deutscher Unternehmen bei CDM-Projekten (Clean Development Mechanism) in Brasilien. Ziel ist es, durch eine fundierte Risikoidentifikation aufzuzeigen, ob eine spezifische Häufung von externen und internen Risiken für diese Zurückhaltung ursächlich ist.

  • Analyse der Rahmenbedingungen für den Clean Development Mechanism.
  • Identifikation externer Risikofaktoren (makroökonomisch, rechtlich, politisch, soziokulturell).
  • Untersuchung interner Risiken durch kulturelle Unterschiede (z. B. Machtdistanz, Zeitverständnis).
  • Bewertung von Strategien zum Umgang mit den identifizierten Gefahren.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Rechtliche Risiken

Jedes CDM-Projekt muss sowohl im Land, aus dem die Investitionen stammen, vom CDM-Exekutivrat, EB, als auch von den Behörden des Gastlandes genehmigt werden. In Deutschland geschieht dies durch die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt. Bereits hier umfasst das Verfahren mehrere Schritte und bezieht verschiedene Verantwortliche, wie den internationalen CDM-Exekutivrat, mit ein. Unter anderem muss beispielsweise auch die Öffentlichkeit informiert werden.

In den Schwellen- und Entwicklungsländern gibt es nationale Genehmigungsbehörden (Designated National Authority, DNA). Diese überprüfen, ob das Projekt die nachhaltige Entwicklung des Landes voranbringt, was laut Artikel 12 des Kyoto-Protokolls für CDM-Projekte vorgeschrieben ist. Welche Kriterien und Verfahren dafür notwendig sind, liegt in der Entscheidungsmacht der jeweiligen DNA. Die brasilianische DNA, die Comissão Interministerial de Mudança Global do Clima (CIMGC) ist dafür bekannt, sehr strikte Anforderungen zu erheben und allgemein eine sehr strenge Handhabung der rechtlichen Bedingungen zu pflegen. So gab es von Seiten diverser Projektentwickler bereits Kritik an den vielfältigen formellen Auflagen. Auch die GTZ schreibt in ihrer Studie zum brasilianischen CDM-Markt von der rigorosen Direktion der CIMGC und nennt exemplarisch die Auflage, dass eine Integration der lokalen Bevölkerung unter anderem durch die Schaffung von Arbeitsplätzen oder durch Investitionen in öffentliche Angelegenheiten sichergestellt werden muss. Mittels der vielen involvierten Parteien, den zahlreichen Anforderungen, denen ein CDM-Projekt genügen muss, und der Strenge der CIMGC, ist der Prozess der Genehmigung mit vielen Risiken verbunden, die das Projekt zum Scheitern bringen können oder eine erneute Überarbeitung notwendig machen, einen relativ hohen Zeit- und schließlich auch einen monetären Verlust bedeuten kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung begründet das Thema der Arbeit, formuliert die Forschungsfrage hinsichtlich des geringen Engagements deutscher Firmen in brasilianischen CDM-Projekten und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2 Begriffliche Grundlagen: In diesem Kapitel werden der Clean Development Mechanism (CDM) als Instrument des Klimaschutzes sowie die theoretischen Ansätze der Risikoidentifikation innerhalb des Projektmanagements definiert.

3 Risikoidentifikation: Dieses zentrale Kapitel analysiert systematisch externe Risiken (wirtschaftlich, rechtlich, politisch, soziokulturell) sowie spezifische kulturelle interne Risiken, die bei deutsch-brasilianischen Projekten auftreten können.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Risikoidentifikation zusammen und diskutiert Strategien wie Risikovermeidung, -verringerung und -überwälzung für CDM-Projekte in Brasilien.

Schlüsselwörter

CDM, Clean Development Mechanism, Brasilien, Risikomanagement, Risikoidentifikation, Kyoto-Protokoll, Emissionshandel, Projektmanagement, Kulturstandards, Investitionsrisiken, Machtdistanz, Nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz, Deutschland, CIMGC.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Projektrisiken für deutsche Investoren bei der Durchführung von Klimaschutzprojekten (CDM) in Brasilien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind das internationale Projektmanagement, die Mechanismen des Emissionshandels, politische und rechtliche Rahmenbedingungen in Brasilien sowie interkulturelle Aspekte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu identifizieren, welche spezifischen Risiken ursächlich für das geringe Engagement deutscher Firmen im brasilianischen CDM-Sektor sein könnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine fundierte Risikoidentifikation auf Basis aktueller Fachliteratur und Berichten von politischen Institutionen sowie Unternehmen vorgenommen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung und eine detaillierte Kategorisierung von externen Risiken (Markt, Recht, Politik, Soziokultur) und internen kulturellen Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen CDM, Brasilien, Risikomanagement, Emissionshandel, Projektmanagement und Kulturstandards.

Warum ist die brasilianische Genehmigungsbehörde CIMGC eine Herausforderung?

Die Behörde ist für ihre sehr strengen formellen Auflagen und eine gründliche, teils langwierige Bearbeitung bekannt, was zeitliche und finanzielle Risiken für Projektentwickler birgt.

Wie beeinflussen kulturelle Unterschiede das Projektmanagement?

Unterschiede in der Machtdistanz und im Zeitverständnis (polychron vs. monochron) führen zu Kommunikationsproblemen und Erwartungsdivergenzen, die Projektverzögerungen auslösen können.

Warum sind langfristige Investitionen bei CDM-Projekten in Brasilien riskant?

Aufgrund der unklaren Zukunft des Emissionshandels nach 2012 und der konjunkturellen Volatilität ist die Planungssicherheit für langfristige, kostenintensive Projekte stark eingeschränkt.

Fin de l'extrait de 27 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Risikohäufung bei CDM-Projekten in Brasilien? Eine Risikoidentifikation
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Note
1,0
Auteur
Elisabeth Winter (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
27
N° de catalogue
V210837
ISBN (ebook)
9783656384113
ISBN (Livre)
9783656385554
Langue
allemand
mots-clé
Brasilien Risikoidentifikation Internationales Projektmanagement Clean Development Mechanism
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Elisabeth Winter (Auteur), 2010, Risikohäufung bei CDM-Projekten in Brasilien? Eine Risikoidentifikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210837
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  27  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint