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Jugendliche als Zielgruppe von Zeitungen. Betrachtung der Kronen-Zeitung

Eine Inhaltsanalyse

Título: Jugendliche als Zielgruppe von Zeitungen. Betrachtung der Kronen-Zeitung

Tesis (Bachelor) , 2009 , 49 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Magister Jürgen Mayer (Autor)

Medios / Comunicación: Periodismo, publicidad
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Medien begleiten uns täglich und fast überall. Kaum jemand kommt heute noch einen Tag ohne Medienkonsum aus. Auch junge Menschen sind mit einer immer größer werdenden Vielzahl von Medienangeboten konfrontiert. Sie wachsen in einer Welt auf, die mehr denn je von den so genannten „Elektronischen Medien“, beispielsweise Computer, Internet oder Online-Diensten, geprägt ist (vgl. Klingler/Feierabend/Franzmann 1999: 173). Die traditionellen Medien stehen also in einem harten Konkurrenzkampf mit den „Neuen Medien“. Allen voran die Zeitung hat es heutzutage nicht leicht bei diesem Überangebot jugendliche LeserInnen zu gewinnen beziehungsweise zu behalten. Jedoch sollte
gerade dieser Zielgruppe ein hoher Stellenwert im Bereich der Printmedien eingeräumt werden, da sie die AbonnentInnen von morgen sind.
In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, was die österreichische Tageszeitung „Kronen-Zeitung“ unternimmt, um Jugendliche zu erreichen. Hierfür muss man deren Bedürfnisse und Motivationen zum Zeitunglesen kennen.
Darüber hinaus wird auch die Thematik „Jugendliche und Zeitung“ allgemein näher erläutert und der aktuelle Forschungsstand diesbezüglich zusammengefasst.

Mittels eine qualitativen und quantitativen Inhaltsanalyse wurde die auflagenstärkste Tageszeitung Österreichs untersucht, um anschließend Stärken und Schwächen in der jugendgerechten Aufbereitung aufzuzeigen.
Die Theorie klärt unter anderem diverse Begriffe wie "Boulevardisierung" und beleuchtet das Thema "Mediennutzung" sowie den sozialpsychologischen "Uses and Gratifications Approach".
Aber auch detaillierte Daten und Fakten zur Krone liefert die vorliegende Studie.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Ziel der Untersuchung

1.2. Methodische Vorgehensweise

1.3. Aufbau/ Gliederung der Arbeit

2. Theorieteil

2.1. Begriffsdefinition „Jugendliche“

2.2. Begriffsdefinition „Zeitung“

2.3. Jugendliche und Mediennutzung

2.4. Jugendliche und Zeitung - Leserschaftsforschung

2.4.1. Studien

2.4.2. Themeninteressen Jugendlicher

2.5. Untersuchungsgegenstand „Kronen-Zeitung“

2.5.1. Geschichte

2.5.2. Charakteristika

2.5.3. Auflage und Reichweite

2.6. Der "Uses and Gratifications Approach"

3. Empirischer Teil: Inhaltsanalyse

3.1. Forschungsfrage und Hypothesen

3.2. Untersuchungskategorien

4. Ergebnisse der Untersuchung

4.1. Überprüfung der Hypothesen

4.2. Beantwortung der Forschungsfrage

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

6.1. Online-Quellen

6.2. Abbildungsverzeichnis

7. Anhang

Codierbuch

Codierbogen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, mit welchen Strategien die österreichische „Kronen-Zeitung“ versucht, junge Menschen als Zielgruppe zu erreichen, und analysiert dabei, inwieweit die redaktionelle Gestaltung den Bedürfnissen und Interessen der Jugendlichen entspricht.

  • Analyse des Mediennutzungsverhaltens Jugendlicher und deren Anforderungen an Zeitungen.
  • Untersuchung der „Kronen-Zeitung“ hinsichtlich Themenvielfalt, Artikellänge und visueller Gestaltung.
  • Anwendung des „Uses and Gratifications Approach“ zur Erklärung der Medienwahl junger Rezipienten.
  • Empirische Inhaltsanalyse einer „natürlichen Woche“ der „Kronen-Zeitung“ im Herbst 2008.
  • Bewertung von „Politainment“-Elementen sowie des Sprachstils im Boulevardkontext.

Auszug aus dem Buch

2.4. Jugendliche und Zeitung – Leserschaftsforschung

Die Behauptung, dass junge Menschen heute nicht mehr so oft zur Tageszeitung greifen wie frühere Generationen, ist nicht neu (vgl. Röttger 1992: 81). Diverse Befunde verschiedener Mediennutzungsstudien verdeutlichen, dass die Zeitung bei jungen Menschen im intermedialen Wettkampf an Boden verloren hat (vgl. Graf-Szczuka 2007: 10). Speziell in den letzten zehn – bis fünfzehn Jahren, seit ein Großteil der Jugendlichen Zugang zum Internet besitzt, wird dieses Problem noch häufiger und intensiver diskutiert. Mittlerweile gibt es zahlreiche Versuche von WissenschaftlerInnen, Verlegern und JournalistInnen, die Jugend als ZeitungsleserInnen zu gewinnen, ein Patenrezept wurde bis dato jedoch noch nicht gefunden (vgl. Röttger 1992: 81).

Auch laut Graf-Szczuka (2007: 8) spielt die Zeitung im Medienmenü der Jugendlichen nur eine untergeordnete Rolle. Die Kritik vieler junger Menschen an der Zeitung ist weitgehend bekannt: Das Papiermedium gilt als grau und unspektakulär (vgl. Rager 2003: 180). Viele junge RezipientInnen empfinden die Sprache als trocken und kompliziert. Vor allem aber behandeln viele Artikel Themen, die die Heranwachsenden nicht besonders interessant finden, obwohl sie sie als wichtig anerkennen (z.B.: Politik, Wirtschaft, etc.). Dennoch scheint der massive Leserschwund bei den Jugendlichen inzwischen gestoppt (vgl. ebd.: 10). Es zeichnet sich ein relativ stabiler Anteil an regelmäßigen ZeitungsleserInnen ab. Immerhin greifen zumindest vier von zehn Jugendlichen täglich oder wenigstens mehrmals pro Woche zur Tageszeitung, wobei der Anteil der älteren Jugendlichen dabei sogar leicht ansteigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die Zielsetzung der Untersuchung, die methodische Vorgehensweise sowie den strukturellen Aufbau der Bakkalaureatsarbeit.

2. Theorieteil: Erläutert zentrale Begriffe wie „Jugendliche“ und „Zeitung“ und diskutiert den „Uses and Gratifications Approach“ im Kontext der Mediennutzung.

3. Empirischer Teil: Inhaltsanalyse: Legt die Forschungsfrage, die Hypothesen sowie das Kategoriensystem für die Untersuchung der „Kronen-Zeitung“ fest.

4. Ergebnisse der Untersuchung: Präsentiert die quantitativen und qualitativen Ergebnisse der Inhaltsanalyse und überprüft die aufgestellten Hypothesen.

5. Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und zieht Schlussfolgerungen über die jugendgerechte Ausrichtung der „Kronen-Zeitung“.

6. Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Quellen und Online-Referenzen auf.

7. Anhang: Enthält das detaillierte Codebuch und den Codierbogen zur Nachvollziehbarkeit der Inhaltsanalyse.

Schlüsselwörter

Kronen-Zeitung, Jugendliche, Zeitungslesen, Mediennutzung, Inhaltsanalyse, Boulevardzeitung, Leserschaftsforschung, Medienwirkung, Politainment, Jugendkultur, Printmedien, Medienwahl, Gratifikationen, Themeninteressen, Österreich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie die österreichische Boulevardzeitung „Kronen-Zeitung“ die spezifischen Bedürfnisse und Themenwünsche Jugendlicher anspricht, um diese als Leserschaft zu gewinnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Mediennutzung durch Jugendliche, die Anforderungen an journalistische Darstellungsformen und die konkrete journalistische Praxis der „Kronen-Zeitung“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie versucht die Kronen-Zeitung Jugendliche zu erreichen?“ und ob sie sich dabei an deren Wünschen und Bedürfnissen orientiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative und quantitative Inhaltsanalyse von sieben Ausgaben der „Kronen-Zeitung“ aus dem Herbst 2008 durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen Theorieteil zur Mediennutzung und einen empirischen Teil, in dem Artikel anhand von Kategorien wie Artikellänge, Bildanteil und Politainment-Elementen bewertet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Boulevardjournalismus, Jugendleserschaft, Inhaltsanalyse, Mediennutzungsverhalten und Themeninteressen beschreiben.

Warum spielt der „Uses and Gratifications Approach“ eine wichtige Rolle?

Dieser Ansatz erklärt, dass Jugendliche Medien aktiv nutzen, um bestimmte Bedürfnisse (z.B. Information, Unterhaltung, soziale Interaktion) zu befriedigen, was für die Strategie von Zeitungsverlegern entscheidend ist.

Wie schneidet die „Kronen-Zeitung“ bei der visuellen Gestaltung ab?

Die Analyse bestätigt, dass die Zeitung durch eine starke visuelle Unterstützung (Fotos) den hohen visuellen Ansprüchen junger Leser entgegenkommt, was einen wichtigen Leseanreiz darstellt.

Welche Kritikpunkte an der „Kronen-Zeitung“ werden identifiziert?

Ein wesentlicher Kritikpunkt ist die fehlende Hintergrundberichterstattung, da komplexe Themen oft ohne ausreichendes Vorwissen vermittelt werden, was junge Leser abschrecken kann.

Final del extracto de 49 páginas  - subir

Detalles

Título
Jugendliche als Zielgruppe von Zeitungen. Betrachtung der Kronen-Zeitung
Subtítulo
Eine Inhaltsanalyse
Universidad
University of Salzburg  (Fachbereich Kommunikationswissenschaft)
Curso
Jugendliche und Zeitung
Calificación
2,0
Autor
Magister Jürgen Mayer (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
49
No. de catálogo
V210968
ISBN (Ebook)
9783656396130
ISBN (Libro)
9783656396338
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kronen-Zeitung Krone Boulevard Boulevardisierung Zeitung Jugendliche Mediennutzung Uses and Gratifications Approach Printmedien Printmediennutzung Journalismus Medien Zeitung und Jugendliche Mediennutzung Jugendlicher
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Magister Jürgen Mayer (Autor), 2009, Jugendliche als Zielgruppe von Zeitungen. Betrachtung der Kronen-Zeitung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210968
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