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Kriminalität Verstehen und Vorbeugen: Legalisierung von Drogen mit ökonomischem Hintergrund

Título: Kriminalität Verstehen und Vorbeugen: Legalisierung von Drogen mit ökonomischem Hintergrund

Trabajo , 2007 , 14 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Gabriele Beyer (Autor)

Sociología - Consumo y publicidad
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Was das Thema Kriminalität anbelangt sind Emotionen, Meinungen, Einstellungen und Handlungen oft grundverschieden. Die Öffentlichkeit kann nicht genügend Informationen erhalten und hat dennoch immer eine eingeschränkte Sichtweise. Ob nun härtere Gesetze ein Mittel gegen Kriminalität sind oder doch vielmehr das offiziell und somit sichtbar machen von kriminellen Aktivitäten, hat schon zu vielen Diskussionen geführt. Wobei sich die Fragen ergeben, was ist produktiver bzw. effizienter, vielleicht härtere Strafen?
Hierbei wird häufig versucht mittels wirtschaftlicher Strategien Lösungen zu finden. Dabei wird eine ökonomische Sichtweise zu eigen gemacht, die versucht die Kriminalität zu dämmen und dabei Schutz zu bieten und die Effektivität von Strafen zu errechnen.
Es wird anstatt eines Kriminellen sozusagen von einem Geschäftsmann ausgegangen, der ebenso für sich Kosten und Aufwand berechnet und sein Umfeld und Konkurrenz einbezieht.
Der Hauptanreiz von kriminellen Taten ist häufig die erhoffte Lukrativität von Verbrechen – Geld. Auch wenn oft die Meinung vertreten wird, dass Kriminelle irrational handeln, was für einige zutreffen mag, ist dennoch der Hauptanteil einer geplanten und logischen Handlung zuzuführen, eben dem rational ökonomischen Verhalten.
Auch die in der Soziologie oft genutzte Game Theory kann bei diesem Thema angewendet werden. Vor allem um die Entscheidungen von anderen Umwelteinflüssen mit festzumachen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

I.1 Allgemeines Vorwissen für das Thema Kriminalität

I.2 Allgemeines Vorwissen für das Unterthema Drogen

I.3 Fallstudie Bern

II. Gegenüberstellung von Illegalität und Legalisierung von Drogen

II.1 Pro und Kontra von Illegalität

II.2 Pro und Kontra von Legalität

II.3 Wirtschaftliche Modelle

II.4 Staatliche Möglichkeiten

II.5 Direktes Beispiel Zürich

IV. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die ökonomischen Aspekte von Kriminalität mit einem spezifischen Fokus auf die Drogenproblematik und die kontroversen Auswirkungen einer möglichen Legalisierung auf den Schwarzmarkt und staatliche Kontrollmechanismen.

  • Analyse von rationalem Verhalten im kriminellen Kontext
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Anreizstrukturen bei Drogenhandel
  • Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile von Illegalität und Legalität
  • Fallstudien zur Evidenzgewinnung (Bern und Zürich)
  • Bewertung staatlicher Eingriffsmöglichkeiten und deren ökonomische Effizienz

Auszug aus dem Buch

II.1 Pro und Kontra von Illegalität (Sieberg 2001: 75ff)

Das Pro der Illegalität ist wohl das eingängigste Argument. Drogen schaden der Gesundheit und führen zu Todesunglücken, genetischen Störungen bei Ungeborenen und kriminellen Handlungen auf beiden Seiten, der Nutzer- und Anbieterseite.

Doch so verständlich auch das Verbot von Drogen sein mag, es gibt eine Menge Argumente die gegen die Illegalität von Drogen sprechen.

Zum einen wird das Argument angeführt, dass bereits legalisierte Drogen existieren, wie Alkohol oder Zigaretten. Diese führen jedoch ebenso zu Todesfällen (insgesamt 80 000 pro Jahr), zum Beispiel Autounfälle verursacht durch alkoholisierte Fahrer. Einige vertreten dabei die Meinung, dass alles verboten werden sollte und keine Abstriche gemacht werden sollten. Jedoch steht dem entgegen, dass es stets Mittel und Wege gibt, auch dies zu umgehen, zum Beispiel durch illegales einführen aus dem Ausland, selbst wenn im eigenen Land Verfolgungen und Strafen warten. Hiervon kann ausgegangen werden, da es immer Nachfrager geben wird und somit Anbieter, die einen ökonomischen Handelsweg für sich finden.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Vermittlung von Grundlagenwissen zur Kriminalitätsökonomie, dem Drogenphänomen und einer empirischen Fallstudie aus Bern.

II. Gegenüberstellung von Illegalität und Legalisierung von Drogen: Detaillierte ökonomische Abwägung der Vor- und Nachteile von Drogenverboten und legalen Marktmodellen unter Einbeziehung von Modellen und dem Fallbeispiel Zürich.

IV. Schlussfolgerung: Synthese der Ergebnisse mit dem Fazit, dass eine Legalisierung bei gleichzeitig staatlicher Kontrolle positive Effekte erzielen könnte.

Schlüsselwörter

Kriminalität, Drogen, Legalisierung, Illegalität, Schwarzmarkt, Rational Choice, Ökonomische Modelle, Spieltheorie, Staatliche Kontrolle, Prävention, Drogenkonsum, Marktpreise, Fallstudie, Sucht, Konsumentenschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Kriminalität unter einer ökonomischen Perspektive, wobei das Hauptaugenmerk auf der Frage liegt, ob die Legalisierung von Drogen ökonomisch und gesellschaftlich sinnvoll ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die rationale Entscheidungstheorie im Kontext krimineller Handlungen, die Angebots- und Nachfragestrukturen auf dem Drogenmarkt sowie die Auswirkungen staatlicher Verbote.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, wie ökonomische Regeln auf Drogenmärkte angewendet werden können und welche Konsequenzen eine Änderung des rechtlichen Status für den Schwarzmarkt und das Konsumentenverhalten hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Literaturanalyse mit Bezug auf ökonomische Theorien (Rational Choice, Spieltheorie) sowie die Auswertung empirischer Daten aus Fallstudien in Bern und Zürich vorgenommen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Pro- und Kontra-Argumente für die Illegalität und Legalität, stellt ökonomische Marktmodelle vor und diskutiert staatliche Interventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kriminalität, Legalisierung, Schwarzmarkt, ökonomische Modelle, Spieltheorie, Drogenkonsum.

Warum spielt die Spieltheorie bei der Analyse des Drogenmarktes eine Rolle?

Die Spieltheorie hilft zu verdeutlichen, wie Akteure wie Staaten oder Drogenhändler strategische Entscheidungen unter Unsicherheit und Konkurrenzdruck treffen, um ihren jeweiligen Nutzen zu maximieren.

Welche Rolle spielt die Fallstudie aus Zürich im Text?

Das Beispiel Zürich dient dazu, die Problematik der "Nur-Toleranz" aufzuzeigen, bei der eine inoffizielle Duldung ohne klare rechtliche Regulierung zu unerwünschten kriminellen Nebeneffekten führen kann.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Kriminalität Verstehen und Vorbeugen: Legalisierung von Drogen mit ökonomischem Hintergrund
Universidad
University of Leipzig
Calificación
2,3
Autor
Gabriele Beyer (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
14
No. de catálogo
V211079
ISBN (Ebook)
9783656387640
ISBN (Libro)
9783656389231
Idioma
Alemán
Etiqueta
kriminalität verstehen vorbeugen legalisierung drogen hintergrund
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Gabriele Beyer (Autor), 2007, Kriminalität Verstehen und Vorbeugen: Legalisierung von Drogen mit ökonomischem Hintergrund, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211079
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