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Bilanzpolitisches Gestaltungspotenzial der Wertaufholung nach IAS 36

Titre: Bilanzpolitisches Gestaltungspotenzial der Wertaufholung nach IAS 36

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2013 , 14 Pages , Note: 1,3

Autor:in: B.A. Sebastian Bloch (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Hausarbeit wird darauf eingegangen, ob der IAS 36 ein bilanzpolitisches Gestaltungspotenzial enthält und in welchem Umfang dieses gegebenenfalls vorhanden ist. Im ersten Teilbereich der Arbeit wird auf die Grundlagen der Bilanzpolitik sowie deren Unterteilungen eingegangen. Weiterhin wird allgemein die Bedeutung des durch das International Accounting Standard Board (IASB) entwickelte IFRS-Regelwerk sowie im Speziellen die des IAS 36 erläutert. Parallel werden in diesem Kapitel Begrifflichkeiten erläutert, die im Zusammenhang mit der Anwendung des IAS 36 benötigt werden.

Im darauf folgenden Teil wird die eigentliche Wertaufholung nach diesem Standard beschrieben. Dafür wird getrennt auf die verschiedenen Verfahrensweisen hinsichtlich der Wertaufholung eingegangen, da sich diese für einen einzelnen Vermögenswert, für eine zahlungsmittelgenerierende
Einheit sowie den Geschäfts- oder Firmenwert unterscheiden.

Nach diesen Ausführungen wird im vierten Punkt die Fragestellung aufgegriffen, ob ein Gestaltungspotenzial im IAS 36 vorhanden ist. Falls ja, wird beschrieben, um welches Gestaltungspotenzial es sich dabei handelt. Dafür wird unter Berücksichtigung der tatsächlichen Anwendung in der Praxis exemplarisch auf drei Möglichkeiten der materiellen Bilanzpolitik am Beispiel des IAS 36 eingegangen. Es wird beschrieben, welche Regelungslücken der IAS 36 aufweist und dass der sich daraus ableitende Erklärungsbedarf bislang nicht hinreichend bedient werden kann.

Im letzten Punkt werden die Erkenntnisse dieser Arbeit auf die Fragestellung, welches bilanzpolitisches Gestaltungspotenzial der IAS 36 birgt, zusammengefasst. Mitunter wird darauf hingewiesen, dass das Themenfeld dieses Standards (im Speziellen: der Wertaufholung) hinsichtlich der tatsächlichen Praktikabilität, insbesondere im Rahmen der zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten, in der Literatur noch nicht hinreichend ergründet ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1. Bilanzpolitik

2.2. Aufgaben des Regelwerkes

2.3. Bedeutung von IAS 36

3. Beschreibung einer Wertaufholung

3.1. Wertaufholung bei einem einzelnen Vermögenswert

3.2. Wertaufholung für eine zahlungsmittelgenerierende Einheit

3.3. Wertaufholung für einen Geschäfts- oder Firmenwert

4. Gestaltungspotenzial

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern der Standard IAS 36 Spielräume für bilanzpolitische Gestaltung bietet und wie diese durch Ermessensentscheidungen bei der Wertaufholung genutzt werden können.

  • Analyse der Grundlagen der Bilanzpolitik und des IFRS-Regelwerks
  • Detaillierte Darstellung der Wertaufholung (Reversal of Impairment) nach IAS 36
  • Unterscheidung der Vorgehensweise bei einzelnen Vermögenswerten, zahlungsmittelgenerierenden Einheiten und Geschäfts- oder Firmenwerten
  • Kritische Würdigung der bilanzpolitischen Gestaltungspotenziale innerhalb der Standardvorgaben

Auszug aus dem Buch

3. Beschreibung einer Wertaufholung

Nach IAS 36 Paragraph 110 ist an jedem Berichtsstichtag zu prüfen, ob Anhaltspunkte vorliegen, die darauf hindeuten, dass ein in früheren Perioden erfasster Wertminderungsaufwand nicht länger oder nicht mehr in dieser Höhe besteht. Solche Anhaltspunkte stellen die externen beziehungsweise die internen Informationsquellen dar, die in § 111 wie folgt beschrieben sind:

Liefert eine dieser im IAS 36 exemplarisch angeführten Informationsquellen einen Hinweis darauf, dass eine Wertminderung nicht länger besteht, entsteht Handlungsbedarf.

Eine Wertminderung besteht wie beschrieben nicht länger, wenn der Buchwert des Vermögenswertes unter dessen erzielbarem Betrag (dem höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich der Verkaufskosten und dem Nutzungswert) liegt.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die daraus folgende Wertaufholungen für einen einzelnen Vermögenswert, für eine zahlungsmittelgenerierende Einheit und für einen Geschäfts- oder Firmenwert voneinander unterscheiden. Im Folgenden wird auf die unterschiedlichen Vorgehen eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Untersuchung bilanzpolitischer Spielräume im Rahmen des IAS 36 und beschreibt den Aufbau der Hausarbeit.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Bilanzpolitik und Regelwerk und führt in die spezifische Bedeutung des Standards IAS 36 ein.

3. Beschreibung einer Wertaufholung: Hier werden die Voraussetzungen für Wertaufholungen sowie die unterschiedlichen methodischen Ansätze je nach Art des Vermögenswertes differenziert dargelegt.

4. Gestaltungspotenzial: Der Autor analysiert die Ermessensspielräume bei der Auslegung von IAS 36 und deren Auswirkungen auf die Bilanzkennzahlen und die Unternehmensdarstellung.

5. Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht den Bedarf an weiterer wissenschaftlicher Vertiefung der praktischen Anwendung des Standards.

Schlüsselwörter

IAS 36, Wertaufholung, Bilanzpolitik, Bilanzierung, IFRS, Impairment-Test, erzielbarer Betrag, Nutzungswert, beizulegender Zeitwert, zahlungsmittelgenerierende Einheit, Geschäfts- oder Firmenwert, Bilanzmanipulation, Rechnungslegung, Bewertungsspielraum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den bilanzpolitischen Spielräumen, die sich aus der Anwendung des internationalen Rechnungslegungsstandards IAS 36 ergeben, insbesondere im Kontext der Wertaufholung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen die Definition der Bilanzpolitik, die regulatorischen Rahmenbedingungen des IASB sowie die spezifischen Kriterien für Wertaufholungen bei verschiedenen Asset-Klassen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu identifizieren, in welchem Umfang die Anwendung von IAS 36 Ermessensspielräume für das Management eröffnet, um den Jahresabschluss gezielt zu beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse des IFRS-Regelwerks und einer systematischen Auseinandersetzung mit der Fachliteratur sowie der Standard-Systematik des IAS 36.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erläutert zunächst die theoretischen Grundlagen und beschreibt anschließend detailliert das Verfahren der Wertaufholung für einzelne Vermögenswerte sowie für zahlungsmittelgenerierende Einheiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind IAS 36, Bilanzpolitik, Wertaufholung, Impairment, IFRS, erzielbarer Betrag und zahlungsmittelgenerierende Einheit.

Wie unterscheidet sich die Wertaufholung bei einem einzelnen Vermögenswert von einer Einheit?

Während sich die Aufholung bei einzelnen Werten auf die historische Abschreibung bezieht, ist bei zahlungsmittelgenerierenden Einheiten eine proportionale Verteilung der Wertsteigerung auf die zugehörigen Vermögenswerte erforderlich.

Warum ist die Berechnung des Nutzungswertes potenziell manipulationsanfällig?

Die Berechnung basiert auf Cash-Flow-Planungsdaten und extrapolierten Wachstumsraten, die vom Management subjektiv eingeschätzt werden können, was Spielraum für bilanzpolitische Anpassungen lässt.

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Résumé des informations

Titre
Bilanzpolitisches Gestaltungspotenzial der Wertaufholung nach IAS 36
Université
University of Applied Sciences Berlin
Note
1,3
Auteur
B.A. Sebastian Bloch (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
14
N° de catalogue
V211240
ISBN (ebook)
9783656389026
ISBN (Livre)
9783656389507
Langue
allemand
mots-clé
IAS 36 IFRS Gestaltungspotenzial Bilanzpolitik Wertaufholung Reversal of an Impairment Loss Impairment Reversal
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A. Sebastian Bloch (Auteur), 2013, Bilanzpolitisches Gestaltungspotenzial der Wertaufholung nach IAS 36, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211240
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Extrait de  14  pages
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