Die Konstruktion der "Deutschen" nach Peter L. Berger und Thomas Luckmann

Eine kritische Auseinandersetzung auf der Ebene der Legitimation


Bachelorarbeit, 2011

35 Seiten, Note: 1,6


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 ProblemaufriB
1.2 Erkenntnisinteresse
1.3 Vorgehensweise
1.4 Definitionen

2. Einfuhrung in die Legitimierung nach Berger und Luckmann

3. Rechfertigungsebenen zu ,,den Deutschen“
3.1 Die vortheoretische Legitimierungsebene
3.2 Die Legitimierungsebene der theoretischen Postulate
3.3 Legitimationstheorien und Expertenwissen
3.4 Symbolische Sinnwelten
3.4.1 Integrationsaufgaben von symbolischen Sinnwelten
3.4.2 Theoretische Konstruktion als Stutze symbolischer Sinnwelten
3.4.3 Gesellschaftliche Organisation als Stutze fur Sinnwelten

4. Fazit oder Zusammenfassung und kritische Reflexion

5. Quellenverzeichnis

1. Einleitung

„Wenn ich mit der Relativitatstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltburger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher, und die Deutschen, ich sei Jude."1 Albert Einstein

Mit dem Zitat von Albert Einstein werden die zentralen Probleme meiner Bachelorarbeit bereits auf den Punkt gebracht. Zum Einen ist Nationalist konstruiert und nichts Feststehendes, zum Anderen wird durch Nationalitat eine Abgrenzung zwischen dem „Wir“ und dem „Fremden“, beziehungsweise dem „Anderen“, vollzogen. Mit der Erwahnung, dass er ebenso als Jude bezeichnet werden konnte zeigt Einstein zudem, dass nicht nur Nationalitat als definierendes Paradigma auftreten kann und betont damit die Austauschbarkeit dieser Konstrukte.

1.1 Problemaufrifi

In dieser Bachelorarbeit mochte ich mich mit dem Konstrukt Nationalitat im speziellen anhand der Deutschen auseinandersetzen. Seit der Fufiball Weltmeisterschaft 2006, welche in Deutschland abgehalten wurde, sind die Flaggen in den Nationalfarben, schwarz-rot-gold, omniprasent. Ob Grillschurze oder Autoverkleidung, es ist eine Renaissance des Patriotismus und keiner muss sich mehr fur seine Geschichte schamen. Werbefilme vermitteln dem Mann auf der Strafie, dass auch er Deutschland ist. Deutschsprachige Rock-und-Popbands wie „Mia“ besingen in ihrem Lied ,,Was es ist“ die neuen patriotischen Gefuhle, die man wieder haben darf. Es lassen sich noch zahlreiche ahnliche Beispiele finden. Dabei stellt sich mir personlich die Frage, wo dieser „neue“ deutsche Patriotismus seinen Ursprung hat und wer einen Nutzen aus ihm zieht. Um diese Fragen zu beantworten muss man sich jedoch zuerst mit dem Konzept der Nationalitat auseinander setzen.

1.2 Erkenntnisinteresse

Mithilfe der Theorie von Peter L. Berger und Thomas Luckmann soil das Konstrukt „die Deutschen“ auf die von ihnen erbrachten Erklarungen und Rechtfertigungen der Phanomene untersucht werden2. In ihrem Werk „die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit“ stellen sich die beiden Autoren die Frage, „wie es vor sich geht, dass gesellschaftlich entwickeltes, vermitteltes und bewahrtes Wissen fur den Mann auf der Strafie zur aufier Frage stehender „Wirklichkeit“ gerinnt.“3 Sie analysieren diesen Prozess und entwickeln eine komplexe Theorie, die nicht nur die Wissenssoziologie mafigeblich gepragt und beeinflusst hat. Fur meine Arbeit nutze ich ihren Ansatz der objektiven Wirklichkeit und lasse die subjektive Sicht aufien vor. Dass die Sozialisation, Identifikation und Internalisierung ebenso zum Entstehungsprozess der „deutschen“ Konstruktion gehort, ist selbstverstandlich, doch ist der Umfang meiner Abschlussarbeit zu beschrankt die komplette Theorie auf die „Deutschen“ anzuwenden.

Bei allen oben angefuhrten Beispielen fur das neue deutsche Nationalbewusstsein stellt sich, bei einer Betrachtung nach Berger/Luckmann, eine zentrale Frage, die auch die Forschungsfrage meiner Arbeit bildet: Mittels welcher Vorgange wird ,,deutsch sein“ gesellschaftlich erklart und gerechtfertigt? Wer sind die „Macher“ hinter dem Konstrukt ,,die Deutschen“ und „Deutschland“? Wieso ist dieses so stark, dass es bis in die Alltagswirklichkeit hinunter reicht? Anders gefragt, wie passiert es, dass subjektiv gemeinter Sinn zur objektiven Faktizitat wird? Berger und Luckmann erklaren in ihrem Buch den Doppelcharakter der Gesellschaft. „Gesellschaft besitzt tatsachlich objektive Faktizitat und Gesellschaft wird tatsachlich konstruiert von Tatigkeiten, die subjektiv gemeinten Sinn zum Ausdruck bringen“.4 Um diese Konstruktion auszumachen prufen sie, den Institutionalisierungsprozess und speziell die Legitimierung von Institutionen und der symbolischen Sinnwelten. Fur meine Arbeit konzentriere ich mich lediglich auf den Vorgang der Legitimation.

1.3 Vorgehensweise

Da sich die Deutschen und Deutschland, wie ich zeigen werde, als ein Bundel von Institutionen begreifen lassen, greife ich in meiner Arbeit auf die Theorie von Berger und Luckmann zuruck, um meine Forschungsfrage zu untersuchen. Der Fokus der Arbeit liegt dabei auf der Untersuchung des Legitimierungsprozesses dieser Institutionen, da dieser Prozess, nach Berger und Luckmann, deutlich macht aufgrund welcher Vorgange „die Deutschen“ gesellschaftlich konstruiert werden und wer, konkret welche Personen, Institutionen usw., insbesondere dazu beitragen. Es wird deutlich werden, dass das Konzept von Nationalitat zwangslaufig auf das Niveau einer symbolischen Sinnwelt „hochgestuft“ werden kann.

In dieser Einleitung stecken bereits die ersten wichtigen Schritte zur Untersuchung der Forschungsfrage. So wird der grundlegende Gedanke der Theorie von Berger/Luckmann vorgestellt und in einem Zusammenhang mit meinem Untersuchungsgegenstand gesetzt. In meinem Hauptteil der Arbeit geht es direkt an das praktische Anwenden der Legitimierungstheorie nach Berger und Luckmann. Dafur wird diese allgemein dargestellt werden. Die folgenden vier Teile meiner Arbeit befassen sich mit den unterschiedlichen Rechtfertigungsebenen. Diese sind nur in der Theorie klar voneinander zu trennen. In der praktischen Anwendungen mussen jedoch treffende und fur meine Zwecke zuordenbare Beispiele mit der Anwendung auf die Deutschen bzw. Deutschland angefuhrt werden. Es muss gezeigt werden, dass unser Abstrakt sozial konstruiert ist, aber noch genauer wer oder was ein solches Staatengebilde legitimiert. Positive und negative Bedingungen und Zusammenhange werden praktisch anhand von aktuellen Beispielen demonstriert. Die hochste Legitimierungsstufe stellen die symbolischen Sinnwelten dar, weshalb sie zum zentralen Punkt in der Arbeit werden. Ihre Integrationsaufgaben uberschreiten alle anderen drei und werden Stuck fur Stuck aufgeschlusselt. Es soll gepruft werden, inwiefern eine Nation als solch eine symbolische Sinnwelt fungieren kann und wo ihre Grenzen liegen. Im Zusammenhang damit wird auf die Identifikationsbildung von Individuum und Gesellschaft eingegangen. Im vorletzten Kapitel werden in knapper Form zur Vervollstandigung dieses theoretischen Ansatzes zwei Stutzen von symbolischen Sinnwelten erlautert, denn auch sie mussen erklart und gerechtfertigt werden. Es gibt allerhand Instrumente und geschaffene Institutionen die zur Stabilisierung solcher Konstrukte, wie im meinem Fall ,,der Nationalstaat“, dienen. Induktiv soll dieser Mechanismus aufgezeigt und kritisch hinterfragt werden. Im Fazit meiner Arbeit soll der gewonnene Erkenntnisstand zusammengefasst werden und ich mochte mich kritisch dazu positionieren.

Es ist hoffentlich verstandlich geworden, dass der Sinn dieser Arbeit weder ein Aufzeigen territorialer Entwicklungen oder eine Zusammenfassung der geschichtlichen Entstehung des Konstrukts Deutschland ist.

1.4 Definitionen

Um eine systematische Beantwortung meiner Forschungsfrage zu gewahrleisten, soil der Konstruktionsbegriff folgendermaBen verwendet und hier geklart werden. Der Begriff des „Konstruktes“ wird von Berger und Luckmann bewusst gewahlt. Etwas Konstruiertes begreift sich nicht als etwas Ganzes und Starres, sondern ist zusammengesetzt, weshalb es ebenso in sich zusammenfallen und auseinander brechen kann. Daher mussen Konstrukte stetig gesichert, beziehungsweise so verandert werden, dass sie erhalten bleiben. Im Gegensatz zu theologischen Begriffen, wie „Schopfung“, scheint es keinen bestimmten Plan zu geben. So wirken an einem gesellschaftlichen Konstrukt anscheinend alle mit, die wir eben zu dieser Gesellschaft zahlen.

Berger und Luckmann betrachten die Konstruktion der Wirklichkeit und wie das Wissen dieser Wirklichkeit vorausgeht, wie man dem kompletten Titel ihres Buches entnehmen kann. Da die Theorie einen phanomenologischen Forschungsansatz besitzt, bietet sie sich fur meine Arbeit uber die Deutschen an. Das Abstrakt einer Nationalitat bildet einen Teil der subjektiven als auch objektiven Wirklichkeit. Damit auch hier keine Verstandnisprobleme auftauchen, benutze ich die Begriffe wie sie der Theorie verwendet werden. Der Begriff der Wirklichkeit ist die Qualitat von Phanomenen, ungeachtet von unserem Wollen. Um Gewissheit uber diese Phanomene zu haben, benotigen wir Wissen.5 In Analogie zu dem Konstrukt der Deutschen, mussen wir also erst einmal wissen, dass wir deutsch (bzw. nicht deutsch) sind. Hier stellt sich die Frage, aufgrund welcher Vorgange wird ,,deutsch sein“ gesellschaftlich konstruiert und wie wird es zur Wirklichkeit etabliert.

Diese Arbeit kann nicht den Anspruch haben absolute Gultigkeit zu besitzen oder eine allumfassende Betrachtung der Problematik aufzuweisen. Vielmehr mochte ich, die sehr detaillierte Argumentationsstruktur der Legitimierung von Berger und Luckmann aufnehmen, in der Praxis anwenden und durch aktuelle Beispiele be- und unterlegen.

2. Einfuhrung in die Legitimierung nach Berger und Luckmann

Legitimierung ist nach Berger und Luckmann der Prozess der „sekundaren“ Objektivation vom Sinn.6 „Primare“ Objektivation ist die Sinnhaftigkeit, welche den Institutionen bereits anhaftet. Eine zweite Objektivation muss einen neuen Sinn produzieren, wenn die Bedeutung ungleichartig zu dem Vorherigen ist. Dazu muss er zunachst in die bestehende objektivierte Institution integriert werden und ebenso in den Bereich des subjektiven Sinnhaften. Dies kann auf unterschiedlichen Wegen geschehen. Berger und Luckmann zeigen vier verschiedene Ebenen auf, die im Folgenden ausfuhrlicher dargestellt werden: die Vortheoretische, die Theoretische, die Ebene der Experten und die der symbolischen Sinnwelten.7 Alle vier Ebenen sollen das Problem von Legitimation, dem Uberdauern der gesellschaftlichen Ordnung uber viele Generationen hinweg, losen. Daher verstehen wir unter Legitimierung den Prozess des Erklarens und des Rechtfertigens der institutionalen Ordnung. Ersteres geschieht, indem dem objektivierten Sinn eine kognitive Gultigkeit zugeschrieben wird. Er soll erfahrbar gemacht werden. Die Rechtfertigung ist die normative Seite der Legitimierung, somit wird den pragmatischen Imperativen eine normative Wurde verliehen. Beide Seiten der Legitimierung sind von Bedeutung. Es wird impliziert, dass das Wissen uber die Strukturen einer Institution den Werten im Prozess der Legitimierung vorausgeht.8

Eine Analogie zum ,,deutschen Nationalfeiertag“ ware dann, dass zunachst einmal Wissen uber die Institution selbst vorhanden sein muss, um zu rechtfertigen warum sie ausgefuhrt wird. Beispielsweise muss klar sein, dass der Nationalfeiertag seit 1990 am 3. Oktober in ganz Deutschland abgehalten wird. Am 3. Oktober 1990 wurde der Einigungsvertrag zwischen der BRD und der DDR unterzeichnet.9 Die Werte, welche diesem Nationalfeiertag zugeschrieben werden, vor allem die Wiedervereinigung und Einheit Deutschlands, bilden die normative Seite der Legitimation. Wir erkennen also zwei Sinnseiten (Wissen und Werte) der Legitimierung, welche in die Institution integriert werden und diese somit legitimieren.

3. Rechfertigungsebenen zu „den Deutschen“

Im Folgenden sollen die vier Rechtfertigungsebenen analytisch nach Berger und Luckmann auf die Konstruktion „des Deutschen“ beziehungsweise „Deutschlands“ mittels beispielhafter Phanomene angewandt und untersucht werden. Die verschiedenen Ebenen konnen nur in der Theorie deutlich voneinander getrennt werden, weshalb es im praktischen Bezug zu Uberschneidungen kommen kann.

3.1 Die vortheoretische Legitimierungsebene

Die grundlegende Ebene der Legitimierung geht aus der Sprache hervor. Menschliche Erfahrungen werden durch Begriffe weitergegeben. Es sind einfache Zusicherungen, dass beispielsweise Deutschland eben Deutschland ist. Vermeintlicher Sinn wird durch das Bezeichnete gestiftet, indem Erklarungen bereits im Vokabular stecken. Fur mein Untersuchungsfeld ware ein analoges Beispiel, wenn ein Kind seine Mutter fragt, warum andere Kinder turkisch sprechen und es selbst nicht. Dann wurde die Antwort ,,Du bist eben deutsch“ eine erste fundamentale Erklarung darstellen. Daruber hinaus bedeutet es ebenso, dass auf der vortheoretischen Ebene der Mechanismus zur Legitimierung des Konstrukts ,,die Deutschen“ in einfacher Weise bereits greift. Jedoch scheint durch diese Art des Erklarungsversuches alles legitimierbar zu sein. Daher ist diese Ebene als elementarer Ausdruck einer verinnerlichten Legitimierung zu betrachten, liefert aber keine tiefgreifende Erklarung fur die Legitimierung eines Konstrukts. Deshalb werden im Folgenden weitere Ebenen der Legitimierung von Institutionen untersucht und andere Mechanismen aufgezeigt.

3.2 Die Legitimierungsebene der theoretischen Postulate

In der nachsten Stufe verbinden sich die vortheoretischen Imperative mit postulierten Folgen und ,,vermitteln die Legitimation oft in poetischer Verkleidung.“10 Lebensweisheiten und volkstumliche Sagen sind Beispiele fur solch pragmatische Anleitungen zum Verhalten. Vor allem Kindern werden durch Sprichworter und Lieder Anweisungen und Werte, vor allem in ihrer primaren Sozialisation, vermittelt.11 Hierzu gibt es sehr viele Beispiele, wovon ich lediglich zwei heraus greifen mochte, die sich gut auf das Konstrukt „des Deutschen“ anwenden lassen.

„Funf Minuten vor der Zeit ist des Deutschen Punktlichkeit“, ist ein Sprichwort, welches zum uberpunktlichen Erscheinen anha.lt und mit dem Pradikat „deutsch“ besiegelt wird. Durch den Austausch solcher Floskeln wird die Schwache der Legitimierung und die wortliche unsinnige Rechtfertigung von Werten auf dieser Ebene gut erkennbar.

Ein Symbol der Nationalitat sind Landeshymnen. Anders als die Flagge erreichen sie „die Nation“ nicht nur visuell, sondern per Melodie und Text und wirken dadurch besonders emotional. Werte von Treue und nationaler Verbundenheit werden durch Nationalhymnen ausgedruckt und vermittelt. In manchen Lehrplanen sind sie sogar Unterrichtsbestand. So werden beispielsweise an saarlandischen Oberstufen im Fach Musik vom Ministerium fur Bildung, Kultur und Wissenschaft, das Erlernen der Nationalhymne als verbindlicher Inhalt festgelegt.12 Ein patriotisches Gefuhl kann also auf dieser theoretischen Ebene legitimiert werden. Jedermann kennt die Nationalhymne „seines“ Landes, da sie zum allgemeinen Wissensbestand einer Nation zahlt. Daher scheint diese Ebene der Legitimierung, trotz oder gerade wegen ihrer Einfachheit, zu funktionieren. Hinzu kommt die glaubhafte Vermittlung, dass die Institutionen bereits seit vielen Generationen bestehen. So sind einige Legenden uber mehrere Jahrhunderte alt. Der Fakt der Uberdauerung traditioneller Weisheiten legitimiert fur viele schon aus sich selbst heraus die Sinnhaftigkeit einer Institution.13 Meine zentrale Fragestellung, wie es vor sich geht, dass sich das gesellschaftliche Konstrukt der Nationalitat „Deutsch“ zur aufier Frage stehender Wirklichkeit verdichtet, wurde an Hand der ausgewahlten Beispiele in Stuck weit mehr aufgeklart als im vorherigen Abschnitt, doch sind auch diese noch nicht hinreichend.

3.3 Legitimationstheorien und Expertenwissen

Die dritte Ebene der Legitimierung sind reine Theorien, welche nicht unbedingt einen praktischen Bezug zur Alltagswirklichkeit haben mussen. Differenziertes und spezialisiertes Wissen lasst Experten sinngebende Ordnungen, welche theoretische Probleme erklaren und rechtfertigen, schaffen. Fur Jedermann ist dieses Wissen nicht mehr zuganglich, weshalb die legitimierten Institutionen und Theorien an Autonomie gewinnen konnen. Durch die Expertentheorien werden komplexe Probleme des gesellschaftlichen Konstruktes fur Jeden legitimiert. Einfacher gesagt, dienen insbesondere die Wissenschafien auf dieser Ebene der Legitimierung.14

[...]


1 'Internetquelle 19)

2 Berger/ Luckmann 2007

3 Ebd., S.3

4 Ebd.; S. 20

5 Vgl. Ebd.; S.l

6 Vgl. Ebd., S. 98

7 Vgl. Ebd., S. 100ff

8 Vgl. Ebd., S. 100

9 Vgl. Sellen 2000, S. 202

10 Berger/ Luckmann 2007, S. 101

11 Die primare Sozialisation ist eine tiefgreifende Internalisierung der Wirklichkeit, es ist die Formung eines Individuum von den so genannten signifikanten Anderen und die Aulnahme in die Gesellschaft. Da es nicht in mein Untersuchungsfeld hinein gehort, verweise ich auf das eigenstandige Kapitel von Berger/ Luckmann im selbigen Buch ab S. 139

12 Vgl. Internetquelle 1)

13 An diesem Punkt mochte ich hinzufugen, dass viele Hymnen einen Opfermythos beschworen. Sie entstanden in Zeiten, als es der „Nation“ schlecht erging, wie z.B. in Polen und Deutschland. Auffallig dabei ist, dass besonders der nationale Zusammenhalt besungen wird, um das Konstrukt Nationalitat zu bestarken und vor dem Auseinanderbersten zu bewahren.

14 Vgl. Berger/ Luckmann 2007, S.101f

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Die Konstruktion der "Deutschen" nach Peter L. Berger und Thomas Luckmann
Untertitel
Eine kritische Auseinandersetzung auf der Ebene der Legitimation
Hochschule
Universität Leipzig  (Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Kulturphilosophie
Note
1,6
Autor
Jahr
2011
Seiten
35
Katalognummer
V211311
ISBN (eBook)
9783656390770
ISBN (Buch)
9783656391593
Dateigröße
631 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konstruktion, deutschen, peter, berger, thomas, luckmann, eine, auseinandersetzung, ebene, legitimation
Arbeit zitieren
Verena Zucker (Autor), 2011, Die Konstruktion der "Deutschen" nach Peter L. Berger und Thomas Luckmann, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211311

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