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Der Holocaust im Fernsehen: „Schindlers Liste“ – „Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt.“

Eine Rezension

Título: Der Holocaust im Fernsehen: „Schindlers Liste“ – „Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt.“

Trabajo Escrito , 2012 , 19 Páginas , Calificación: 2,6

Autor:in: Christin Pinnecke (Autor)

Historia de Alemania - Nazismo, Segunda Guerra Mundial
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Der Holocaust ist ein Thema über dem gesprochen wird, obwohl keiner darüber wirklich sprechen will. Zu groß ist das Leid, dass sich in einem ausbreitet, wenn man sich zu tief mit dem Geschehenen auseinander setzt. Aus diesem Grund wurde lange Zeit über dieses grausame Ereignis geschwiegen. Doch die Aufarbeitung ist wichtig und unabdingbar. Um diese Aufarbeitung zu gewährleisten ist es wichtig sich mit allen Möglichkeiten der Verarbeitung auseinander zu setzen. Dazu zählen neben Lyrik, plastische Kunst auch Filme. Diese Filme zu bewerten und zu verwerten ist schwierig und bedarf viel Feingefühl.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Handlung

3. Geschichtlicher Hintergrund

4. Entstehungsgeschichte

5. Kritiken

6. Die Figuren im Film

7. Didaktische Analyse

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Film „Schindlers Liste“ hinsichtlich seiner historischen Darstellung, seiner Entstehung und seiner Eignung als Lehrmittel im Geschichtsunterricht, um das komplexe Thema des Holocaust medial und didaktisch aufzuarbeiten.

  • Historische Einordnung des Lagers Plaszow
  • Analyse der Filmhandlung und der zentralen Charaktere
  • Reflektion der filmischen Kritiken und Authentizität
  • Didaktische Konzepte für den Einsatz im Geschichtsunterricht
  • Untersuchung der moralischen Fragestellung des Holocaust

Auszug aus dem Buch

Handlung

Der Film behandelt die Geschichte des deutschen Fabrikanten Oskar Schindler, der während des zweiten Weltkrieges in Polen circa 1200 Juden vor dem Tod rettet. Dies geschah mit Hilfe einer Liste, auf der die Namen seiner Arbeiter standen. Aufgrund dessen, wurden die jüdischen Arbeiter ihm unterstellt und entkamen somit der Vernichtung der Nationalsozialisten. Die gezeigten Geschehnisse beruhen mit wenigen Ausnahmen auf einer wahren Begebenheit.

Der Film beginnt mit einem Gebet zum Sabbat. Es werden Bilder vom Bahnhof in Krakau 1939 gezeigt. Juden, die mit Hilfe von Zügen nach Krakau geschafft wurden, müssen sich bei den deutschen Besatzern registrieren lassen. Gleichzeitig wird Oskar Schindler als gepflegten, eleganten und Charmanten Geschäftsmann vorgestellt, der in einem Nachtclub den Kontakt mit SS-Offizieren sucht und sich mit diesen anfreundet.

Kurz darauf sucht Oskar Schindler den Juden Itzhak Stern auf, damit er ihm jüdische Geldgeber besorgt. Sein Ziel ist es, eine Fabrik aufzubauen, die Emailewaren für die Rüstung herstellt. Das Verhalten von Schindler ist weder antisemitisch, noch sonderlich freundlich. Man erhält den Eindruck, dass er ein klassischer Opportunist ist. Währenddessen die jüdische Bevölkerung von Krakau in das Ghetto zwangsumgesiedelt wird, bezieht Schindler die luxuriöse Wohnung einer reichen jüdischen Familie. Währenddessen versucht Stern neue Arbeiter für die Fabrik von Schindler anzuwerben. Dazu nimmt er scheinbar ungeeignete Personen. Bereits da kann man erahnen, dass Stern in der Fabrikarbeit eine mögliche Rettung vor den Nationalsozialisten sieht. Im weiteren Verlauf des Filmes lernt der Zuschauer den Lagerkommandanten von Plaszow, Amon Göth, kennen. Er erscheint als sadistischer und gefühlloser Nationalsozialist, der Freude an seiner Aufgaben zu haben scheint. Unterdessen werden mehrere Juden von den Nazis scheinbar willkürlich getötet. Auch wird fast Stern in einem Deportationszug in ein Konzentrationslager verschleppt. Doch kann Schindler ihn kurz vorher noch retten. Doch nicht aus Freundlichkeit, sondern eher weil er Angst hat, seinen fähigsten Arbeiter zu verlieren. Nachdem das Lager Plaszow fertiggestellt wurde, werden sämtliche Einwohner des Ghettos in Krakau geräumt und dorthin geschafft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeit und Notwendigkeit der filmischen Aufarbeitung des Holocaust und motiviert die Wahl des Films für den Geschichtsunterricht.

2. Handlung: Dieses Kapitel fasst den inhaltlichen Verlauf des Films zusammen, von der Etablierung Schindlers als Fabrikant bis hin zur Rettung der Schindler-Juden und dem historischen Epilog.

3. Geschichtlicher Hintergrund: Hier wird der historische Kontext beleuchtet, insbesondere die Judenverfolgung, das Ghetto Krakau und der Aufbau sowie die Funktionsweise des Zwangsarbeitslagers Plaszow.

4. Entstehungsgeschichte: Dieses Kapitel thematisiert die Produktion des Films, die Regiearbeit von Steven Spielberg, die Besetzung sowie die finanzielle und ideelle Bedeutung des Projekts.

5. Kritiken: Die verschiedenen Rezeptionen des Films werden analysiert, wobei sowohl die Vorwürfe der Trivialisierung als auch die Anerkennung der filmischen Authentizität gegenübergestellt werden.

6. Die Figuren im Film: Hier werden die realhistorischen Hintergründe und die filmische Ausgestaltung der Hauptcharaktere Oskar Schindler, Amon Göth und Itzhak Stern beleuchtet.

7. Didaktische Analyse: Dieses Kapitel untersucht die Kriterien für den Einsatz von Filmen im Geschichtsunterricht und gibt konkrete Hinweise zur methodischen Einbettung von „Schindlers Liste“.

8. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung des Films zusammen und unterstreicht die Rolle Oskar Schindlers als ambivalente Persönlichkeit, die trotz ihrer Schwächen bewundernswert handelt.

Schlüsselwörter

Holocaust, Schindlers Liste, Oskar Schindler, Amon Göth, Itzhak Stern, Plaszow, Nationalsozialismus, Geschichtsunterricht, Film didaktik, Vernichtungslager, Ghetto Krakau, Zeitgeschichte, Steven Spielberg, Erinnerungskultur, Moral.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Film „Schindlers Liste“ als historisches Medium zur Vermittlung des Holocaust im schulischen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung des Lagers Plaszow, die filmische Umsetzung der Geschichte, die Kontroverse um die filmische Darstellung des Holocaust sowie dessen didaktische Eignung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Spielfilm wie „Schindlers Liste“ trotz fiktionaler Elemente zur historischen Aufarbeitung und zur Reflexion über moralische Fragen im Unterricht beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine film- und geschichtswissenschaftliche Analyse sowie eine didaktische Reflexion, gestützt auf Fachliteratur und Quellenmaterial.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Handlung, den historischen Kontext, die Entstehungsgeschichte, die mediale Kritik und eine didaktische Einordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Holocaust, Oskar Schindler, Plaszow, Erinnerungskultur, didaktische Analyse und filmische Authentizität.

Warum wird zwischen der realen Person und der Filmfigur unterschieden?

Da der Film dramaturgische Freiheiten nutzt, ist es für die wissenschaftliche Einordnung essentiell, zwischen historischen Fakten und filmischer Inszenierung (z.B. bei der Figur Itzhak Stern) zu differenzieren.

Welche Herausforderungen sieht die Autorin im Unterrichtseinsatz?

Die Autorin weist auf die nötige Altersreife der Schüler, die zeitliche Planung und die Bedeutung der intensiven Nachbesprechung hin, um Gewaltdarstellungen korrekt einzuordnen.

Wie bewertet die Autorin die moralische Ambivalenz Schindlers?

Schindler wird nicht als einseitiger Held, sondern als opportunistischer Mensch mit Schwächen gesehen, dessen Handeln gerade durch diese Menschlichkeit und den Wandel zu moralischem Verantwortungsbewusstsein beeindruckt.

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Detalles

Título
Der Holocaust im Fernsehen: „Schindlers Liste“ – „Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt.“
Subtítulo
Eine Rezension
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Geschichte)
Curso
Der Holocaust im Fernsehen
Calificación
2,6
Autor
Christin Pinnecke (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
19
No. de catálogo
V211381
ISBN (Ebook)
9783656392927
ISBN (Libro)
9783656393542
Idioma
Alemán
Etiqueta
holocaust fernsehen schindlers liste leben welt eine rezension
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christin Pinnecke (Autor), 2012, Der Holocaust im Fernsehen: „Schindlers Liste“ – „Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt.“, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211381
Leer eBook
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