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Die öffentlich-rechtliche Assessorklausur

Klausurmethodik, Allgemeines und Besonderes Verwaltungsrecht

Title: Die öffentlich-rechtliche Assessorklausur

Textbook , 2013 , 225 Pages

Autor:in: Martin Möller, LL.M. (Author)

Law - Public Law / Administrative Law
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Das Thema „Öffentliches Recht des Zweiten Staatsexamens“ sollte eine kontinuierliche Fortführung dessen sein, was man in all seiner Pracht schon während des Studiums erlernt hat. Oftmals ist aber festzustellen, dass das Öffentliche Recht bis hierhin zwar seine Existenzberechtigung in den Prüfungsordnungen und Lern- sowie Repetitoriumsplänen findet, dieses sich aber mit Beginn des Referendariats einer drastischen Änderung unterzieht, weil es in keinem der sechzehn Bundesländer zeitlich und thematisch einen überragenden Schwerpunkt im Referendariat findet, womit ein Prozess eingeleitet wird, der menschlich nur allzu nachvollziehbar ist: Das große Vergessen.

Thematisch dominiert in Quantität und Qualität das Zivilrecht, das Strafrecht ist - ähnlich dem Öffentlich Recht – zwar überschaubar angesetzt, fordert aber allein schon durch die Sitzungsvertretungen in der staatsanwaltlichen Station seinen zeitlichen Tribut, zu welchem auch noch die Lern- und Klausurenphase sowie die Wiederholung der vorherigen Station addiert werden müssen.

Insofern ist wohl unstreitig: Viel Zeit zum Verstehen, Aufarbeiten, Wiederholen und Üben bleibt im Referendariat nicht.

Das vorliegende Werk ist exakt hierfür ausgelegt: Zur effektiven Vorbereitung, zur Zeitersparnis, zur Gewissensberuhigung, zum guten Bestehen der öffentlich-rechtlichen Assessorklausur.

Die Idee ist es, einerseits ein System zu vermitteln, welches zu einer effektiven Herangehensweise an die öffentlich-rechtliche Klausur beiträgt und andererseits einen Gesamtüberblick über die wichtigsten materiell-rechtlichen Problemfelder verschafft.

Es ist so konzipiert, dass es als "schlankes" Nachschlagewerk kurz vor den Klausuren des 2. Staatsexamens benutzt werden kann, indem es eine wirkungsvolle Alternative für die endlose Reihe von Werken des besonderen Verwaltungsrechts, den eigenen Studiumsunterlagen sowie den Mitschriften aus den Arbeitsgemeinschaften und Ausbildungsstationen bietet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Kapitel I: Methodik der Fallbearbeitung

Kapitel II: Die verwaltungsgerichtliche Entscheidung

A. Urteil

I. Rubrum

II. Tenor

III. Tatbestand

IV. Entscheidungsgründe

V. Nebenentscheidung, Rechtsmittelbelehrung und Unterschriften

VI. Muster

B. Beschluss

I. Rubrum

II. Tenor

III. Gründe

IV. Muster

Kapitel III: Die verwaltungsbehördliche Entscheidung

A. Aufbau der verwaltungsbehördlichen Entscheidung

I. Eingangsformulierung

II. Bescheid

1. Briefkopf und Datum

2. Zustellung

3. Betreff/ Bezug

4. Überschrift

5. Anrede

6. Tenor

7. Gründe

8. Kostenentscheidung

9. Rechtsbehelfsbelehrung

10. Schlussformel

III. Weitere Schreiben

IV. Vermerk

V. Kostenfestsetzungsbescheid

VI. ggf. Annahmeanordnung

VII. Wiedervorlage

VIII. Zeichnung

B. Formulierungshilfen

I. Tenorierungen im Widerspruchsverfahren

II. Sonstiges

C. Muster eines Widerspruchsbescheids

D. Klausurbezug (nicht abschließend)

Kapitel IV: Die anwaltliche Entscheidung

A. Außergerichtliche Anwaltstätigkeit

I. Allgemeine Anwaltspflichten bei der Mandatsannahme

1. Sachverhaltsfeststellung

2. Ermittlung des Mandantenbegehrs

3. Rechtsprüfungspflicht

4. Fristenprüfungspflicht

5. Beratungs-/ Belehrungs- und Vertretungspflicht

6. Pflicht zur Einschlagung des „sichersten Weges“

7. Schadensverhütungspflicht

B. Vorgerichtliche Anwaltstätigkeit

C. Gerichtliche Anwaltstätigkeit

D. Formulierungshilfen

I. Mandantenschreiben

II. Widerspruchsschreiben

III. Klageschrift

1. Anfechtungsklage

2. Verpflichtungsklage

3. Bescheidungsklage/ Untätigkeitsklage

4. Feststellungsklage

5. Fortsetzungsfeststellungsklage

6. Allgemeine Leistungsklage

7. Kostenantrag nach Erledigung der Hauptsache

8. Beiladungsantrag

IV. Klageerwiderungsschrift

V. Antragsschrift im vorläufigen Rechtschutz

1. Aussetzung der Vollziehung

2. Anordnung der aufschiebenden Wirkung

3. Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung

4. Erlass einer Sicherungsanordnung

5. Erlass einer Regelungsanordnung

VI. Normenkontrollverfahren

VII. Berufung

VIII. Revision

IX. Ausgesuchte Anträge aus dem besonderen Verwaltungsrecht

1. Beamtenrecht

a) Konkurrentenantrag

b) Klage wegen Umsetzung

2. Gewerberecht

a) Verpflichtungsklage hinsichtlich der Zulassung zu einem Volksfest

b) Widerspruch des Nachbarn gegen die Erlaubnis zum Betrieb einer Diskothek

3. Schul- und Prüfungsrecht

a) Anfechtungsklage gegen Einweisung in eine Sonderschule

b) Widerspruch gegen eine Prüfungsentscheidung hinsichtlich der Bewertung einzelner Prüfungsleistungen

4. Staatshaftungsrecht

E. Klausurbezug (nicht abschließend)

Kapitel V: Der Aktenvortrag

A. Allgemeines

B. Sinn und Zweck des Aktenvortrages

C. Der Vortrag i. e. S.

I. Inhalt

II. Form

1. Einführung in den Sachstand

2. Sachverhaltsdarstellung

3. Entscheidungsvorschlag

4. Rechtliche Würdigung

5. Ergebnis/ Tenorierung/ konkreter Entscheidungsvorschlag

6. Abschlussformel

III. Vortragsweise

1. „Lautes“ Üben vor Zuschauern

2. Anschauen einer mündlichen Prüfung

3. Notizen

4. Freie Rede

5. Zeiteinhaltung

6. Prüferverhalten während des Vortrags

IV. Zusammenfassung

Kapitel VI: Allgemeines Verwaltungsrecht

A. Handlungsform der Verwaltung

I. Verwaltungsakt

1. hoheitliche Maßnahme

2. einer Behörde

3. zur Regelung

4. eines Einzelfalls

5. auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts

6. mit einer unmittelbaren Rechtswirkung nach außen

II. Realakt

III. Öffentlich-rechtlicher Vertrag

IV. Privatrechtliches behördliches Handeln

B. Behördliches Ermessen

I. Abgrenzung gebundene Entscheidung/ Ermessensentscheidung

II. Arten des Ermessens

III. Ermessensfehler

IV. Ermessensreduzierung auf Null

V. Gerichtliche Überprüfbarkeit

Kapitel VII: Verwaltungsvollstreckung

A. Durchsetzung von Handlungen, Duldungen und Unterlassungen

B. Durchsetzung von Geldforderungen

Kapitel VIII: Besonderes Verwaltungsrecht

A. Baurecht

I. Allgemeines

II. Rechtsquellen

III. Bauplanungsrecht

1. Planungshoheit

2. Flächennutzungsplan

3. Bebauungsplan

IV. Bauordnungsrecht

1. Genehmigungs- und Anzeigepflicht

2. Zuständigkeit

3. Zulässigkeit eines Bauvorhabens

4. Baugenehmigung

5. Genehmigungsverfahren

6. Bauordnungsverfügungen

7. Insbesondere: Nachbarrecht

V. Klausurbezug (nicht abschließend)

B. Beamtenrecht

I. Allgemeines

II. Rechtsquellen

III. Beamtenverhältnis

1. Entstehen des Beamtenverhältnisses

2. Beendigung des Beamtenverhältnisses

IV. Beamtenbegriffe und –arten

1. Beamtenbegriffe

2. Beamtenarten

V. Beamtenrechtliche Grundsätze

1. Laufbahnprinzip

2. Pflichten des Beamten

3. Rechte des Beamten

VI. Rechtschutz

1. Rechtschutz des Beamten

2. Rechtschutz des Mitbewerbers

VII. Disziplinarrecht

VIII. Klausurbezug (nicht abschließend)

C. Europarecht

I. Allgemeines zum Europarecht

1. Rechtsnatur und Rechtsgrundlage der EG/ EU

2. Organe der EG/ EU

a) Europäischer Rat

b) Europäische Kommission

c) Europäisches Parlament

d) Europäischer Gerichtshof

e) Europäischer Rechnungshof

II. Rechtsquellen

1. primäres Gemeinschaftsrecht

2. sekundäres Gemeinschaftsrecht

a) Verordnung

b) Richtlinie

c) Entscheidung

d) Empfehlung, Stellungnahme

3. Europäisches Gewohnheitsrecht

4. Allgemeine Rechtsgrundsätze

5. Verfassung

III. Normenhierarchie

IV. Klage- und Verfahrensarten (Art. 226ff EGV)

1. Vertragsverletzungsverfahren (Art. 227 EGV)

2. Nichtigkeitsklage (Art. 230 EGV)

3. Vorabentscheidungsverfahren (Art. 234 EGV)

4. Untätigkeitsklage (Art. 232 EGV)

V. Staatshaftung im Europarecht

VI. Klausurbezug (nicht abschließend)

D. Gewerberecht

I. Allgemeines

II. Rechtsquellen

III. Definition des Gewerbes

IV. Gewerbefreiheit

1. erlaubnispflichtiges Gewerbe

2. erlaubnisfreies Gewerbe

V. Gewerbearten

1. Stehendes Gewerbe

2. Reisegewerbe

3. Marktgewerbe

VI. Insbesondere: Gaststättengesetz

VII. Insbesondere: Handwerksrecht

VIII. Klausurbezug (nicht abschließend)

E. Kommunalrecht

I. Allgemeines

II. Rechtsquellen

III. Kommunalrechtlicher Aufbau

1. Dualistische und monistische Aufgabenstruktur

2. Landesbehörden

3. Kommunaler Aufbau

4. Kommunale Verfassungsorgane

5. Kommunale Aufgabe

a) Eigener Wirkungskreis/ kommunale Selbstverwaltung

b) Übertragener Wirkungskreis

c) Kommunalaufsicht

aa) Rechtsaufsicht

bb) Fachaufsicht

cc) Differenzierung

dd) Beispiel einer kommunalaufsichtlichen Prüfung einer Entscheidung

IV. Rechtschutz

V. Kommunale Entscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten

1. Satzungsbegriff

2. Rechtmäßigkeit von Satzungen

VI. Kommunalverfassungsstreitverfahren

VII. Klausurbezug (nicht abschließend)

F. Polizei- und Ordnungsrecht

I. Allgemeines

II. Rechtsquellen

III. Gefahrenabwehr durch Polizei- und Ordnungsbehörden

1. Gefahr

a) Konkrete Gefahr

b) Abstrakte Gefahr

c) Anscheinsgefahr

d) Putativ-/ Scheingefahr

e) Gefahrenverdacht

2. Formelle Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen

a) Sachliche Zuständigkeit

b) Örtliche Zuständigkeit

c) Instanzielle Zuständigkeit

3. Gefahrenabwehrrechtliche Maßnahme

a) Generalklausel

b) Standard- und Einzelmaßnahmen

aa) Durchsuchung von Personen, Wohnungen oder Sachen

bb) Gewahrsam

(1) Präventivgewahrsam

(2) Schutzgewahrsam

(3) Verbringung

(4) Platzverweis

cc) Sicherstellung und Beschlagnahme

dd) Identitätsfeststellung

ee) Erkennungsdienstliche Maßnahme

c) Spezialrecht

4. Inanspruchnahme des Störers und anderer Personen

5. Ermessensentscheidung

IV. Vollstreckung von Polizei- und Ordnungsverfügungen

V. Kompensation

VI. Klausurbezug (nicht abschließend)

G. Schulrecht

I. Allgemeines zum Schulrecht

II. Rechtsquellen

III. Schulorganisation

1. Schulwesen, Zuständigkeiten

2. Schulaufsicht

a) Terminologie

b) Aufsichtsbehörden

c) Aufsichtsarten

IV. Schulverhältnis

1. Schulverhältnis

2. Schulpflicht

V. Klausurbezug (nicht abschließend)

H. Staatshaftung

I. Haftungsgrundlagen und –institute

1. Anspruch auf Schadensersatz

a) Amtshaftung

b) verwaltungsrechtliche Schuldverhältnisse

c) Gefährdungshaftung

2. Anspruch auf Entschädigung

3. Anspruch auf Folgenbeseitigung, Unterlassung und Erstattung

a) öffentlich-rechtlicher Folgenbeseitigungsanspruch/ FBA

b) öffentlich-rechtlicher Abwehranspruch

c) öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch

4. Regress gegen den Amtsträger

II. Rechtsweg

III. Klausurbezug (nicht abschließend)

I. Straßen- und Wegerecht

I. Allgemeines

II. Öffentlich-rechtlicher Status

1. Widmung

2. Einziehung und Teileinziehung

3. Umstufung

III. Nutzungsarten

1. Gemeingebrauch

2. Anliegergebrauch

3. Sondernutzung

IV. Prozess der Straßenentstehung

V. Klausurbezug (nicht abschließend)

J. Umweltrecht

I. Allgemeines

II. Rechtsquellen

III. Grundprinzipien

1. Verursacherprinzip

2. Kooperationsprinzip

3. Vorsorgeprinzip

4. Integrationsprinzip

5. Kompensationsprinzip

6. Gemeinlastprinzip

7. Nachhaltigkeitsprinzip

8. Gefahrenabwehr und Schutzprinzip

IV. Instrumentarien

1. Planung

2. Erlaubniserteilungs-/ Genehmigungsverfahren

3. Schadensminderung/ Wiedergutmachung

4. Sanktionen

V. Insbesondere: Naturschutzrecht

VI. Insbesondere: Bodenschutzrecht

VII. Insbesondere: Wasserrecht

VIII. Insbesondere: Kreislaufwirtschafts- und Abfallrecht

IX. Insbesondere: Immissionsschutzrecht

X. Klausurbezug (nicht abschließend)

Kapitel IX: Prüfungsschemata

A. Anfechtungsklage

B. Verpflichtungsklage

C. Allgemeine Leistungsklage

D. Feststellungsklage

E. Fortsetzungsfeststellungsklage

F. Antrag nach § 80 Abs. V VwGO

G. Antrag nach § 123 Abs. I VwGO

H. Folgenbeseitigungsanspruch/ FBA

I. Allgemeiner öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch

J. Öffentlich-rechtlicher Unterlassungsanspruch

K. Amtshaftungsanspruch

L. Anspruch aus einer öffentlich-rechtlichen Geschäftsführung ohne Auftrag

M. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

Kapitel X: Typische Fehler in der öffentlich-rechtlichen Assessorklausur

Zielsetzung & Themen

Das vorliegende Werk ist als systematisches Nachschlagewerk konzipiert, das Referendaren bei der effektiven Vorbereitung auf die öffentlich-rechtliche Assessorklausur unterstützen soll. Es adressiert die Herausforderung, das umfangreiche Prüfungsstoffgebiet durch eine klare Klausurmethodik und eine strukturierte Zusammenfassung zentraler materiell-rechtlicher Problemfelder effizient zu bewältigen.

  • Klausurmethodik für die Fallbearbeitung und Aktenvorträge
  • Strukturierung von behördlichen Entscheidungen und gerichtlichen Urteilen
  • Detaillierte Prüfungsschemata für Klagearten und Anträge
  • Materielle Schwerpunkte im Verwaltungs- und besonderen Verwaltungsrecht
  • Praxisorientierte Formulierungshilfen und Fehlervermeidung

Auszug aus dem Buch

Schritt 1: Gedankliche Vorarbeit

So leicht es sich anhört und so schwer es in der Praxis wegen der aufkeimenden Nervosität und des Zeitdrucks ist, so ist es doch wichtig, die Ruhe zu bewahren, um den Sachverhalt „sacken zu lassen“.

Dabei ist streng darauf zu achten, sich noch keine rechtlichen Gedanken über das gerade Gelesene zu machen, da es zunächst um eine reine Textanalyse geht.

Notwendig ist es, „hinter“ die Klausur zu schauen und dabei den Fall zu erkennen, den der Klausursteller beabsichtigt hat. Diese im Anfangsstadium getätigten Überlegungen zur Klausurtaktik nehmen zwar etwas Zeit in Anspruch, helfen aber letztlich beim Schreibprozess immens. Es ist sich die grundsätzliche Frage zu stellen, wie man selbst das Ergebnis prophezeien würde, würde man als rechtlicher Laie gefragt werden.

Immer davon ausgehend, dass der Prüfling ein gesundes Gerechtigkeitsempfinden in sich trägt, ist öfter schon nach einer ersten Sachverhaltswürdigung erkennbar, wie das Ergebnis des Falles sein könnte.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel I: Methodik der Fallbearbeitung: Einführung in ein strukturiertes Schema zur systematischen Bearbeitung von öffentlich-rechtlichen Klausursachverhalten.

Kapitel II: Die verwaltungsgerichtliche Entscheidung: Erläuterung der formellen Anforderungen und des Aufbaus von verwaltungsgerichtlichen Urteilen und Beschlüssen.

Kapitel III: Die verwaltungsbehördliche Entscheidung: Darstellung der Struktur von behördlichen Bescheiden und wichtigen Nebenschreiben mit Formulierungshilfen.

Kapitel IV: Die anwaltliche Entscheidung: Überblick über die anwaltlichen Pflichten und die Erstellung von Schriftsätzen in der außergerichtlichen und gerichtlichen Tätigkeit.

Kapitel V: Der Aktenvortrag: Leitfaden für die Vorbereitung und Durchführung eines Aktenvortrags in der mündlichen Prüfung mit rhetorischen Hinweisen.

Kapitel VI: Allgemeines Verwaltungsrecht: Synoptische Wiederholung der wichtigsten Inhalte zum Handeln der Verwaltung und behördlichem Ermessen.

Kapitel VII: Verwaltungsvollstreckung: Erläuterung der Zwangsmittel und des dreistufigen Zwangsverfahrens zur Durchsetzung von Verwaltungsentscheidungen.

Kapitel VIII: Besonderes Verwaltungsrecht: Zusammenfassende Darstellung relevanter Rechtsgebiete wie Baurecht, Kommunalrecht, Polizei- und Ordnungsrecht sowie Umweltrecht.

Kapitel IX: Prüfungsschemata: Kompakte Übersichten zu Klagearten, Anträgen und sonstigen verwaltungsrechtlichen Ansprüchen.

Kapitel X: Typische Fehler in der öffentlich-rechtlichen Assessorklausur: Identifikation und Vermeidungsstrategien für häufige Fehlerquellen in der Assessorklausur.

Schlüsselwörter

Öffentliches Recht, Assessorklausur, Klausurmethodik, Verwaltungsakt, Ermessen, Anfechtungsklage, Verpflichtungsklage, Baurecht, Kommunalrecht, Staatshaftungsrecht, Aktenvortrag, Verwaltungsvollstreckung, Polizei- und Ordnungsrecht, Rechtsschutz, Klageerwiderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Werk grundsätzlich?

Das Buch dient als schlankes Nachschlagewerk für Referendare zur effektiven Vorbereitung auf die öffentlich-rechtliche Assessorklausur im Zweiten Staatsexamen.

Welche Themenfelder werden zentral behandelt?

Die Arbeit deckt die Methodik der Fallbearbeitung, das allgemeine Verwaltungsrecht, das besondere Verwaltungsrecht (Bau-, Kommunal-, Polizei- und Ordnungsrecht, etc.) sowie die anwaltliche Praxis ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, dem Referendar ein System an die Hand zu geben, um Zeit zu sparen und das erforderliche Wissen aus dem Studium effizient für die Klausursituation zu reaktivieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird kein theoretischer Forschungsansatz verfolgt, sondern eine praxisorientierte, methodische Anleitung zur strukturierten Falllösung und zur formal korrekten Erstellung von juristischen Dokumenten geboten.

Was steht im Hauptteil des Buches im Fokus?

Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung des Rechts durch die Fertigung von Urteilen, Beschlüssen, Behördenbescheiden und Anwaltsschriftsätzen sowie der Vorbereitung auf den Aktenvortrag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Klausurmethodik, Verwaltungsakt, Ermessensfehler, Rechtsschutz und materielle Prüfungsschemata.

Wie hilft das Buch bei der Prüfung des Ermessens?

Es unterscheidet präzise zwischen Entschließungs- und Auswahlermessen und liefert typische Formulierungen sowie eine Checkliste für Ermessensfehler, die ein Klausurkorrektor aus der Praxis erwartet.

Was wird bezüglich der Rechtsbehelfsbelehrung empfohlen?

Das Buch analysiert typische Fehler in der Rechtsbehelfsbelehrung und erläutert, wann diese formell korrekt ist, um dem Leser zu helfen, ein „Hilfsgutachten“ als unzulässigen Lösungsweg zu vermeiden.

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Details

Title
Die öffentlich-rechtliche Assessorklausur
Subtitle
Klausurmethodik, Allgemeines und Besonderes Verwaltungsrecht
Author
Martin Möller, LL.M. (Author)
Publication Year
2013
Pages
225
Catalog Number
V211885
ISBN (eBook)
9783656404897
ISBN (Book)
9783656405641
Language
German
Tags
assessorklausur klausurmethodik allgemeines besonderes verwaltungsrecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Möller, LL.M. (Author), 2013, Die öffentlich-rechtliche Assessorklausur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211885
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