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William Shakespeare - The Tempest und The Winter’s Tale

Analyse der Raumstruktur

Title: William Shakespeare - The Tempest und The Winter’s Tale

Bachelor Thesis , 2012 , 33 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jessica Wodi (Author)

English Language and Literature Studies - Literature
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Summary Excerpt Details

1.Einleitung
1.1 Fragestellung
Bei dieser wissenschaftlichen Arbeit handelt es sich um die Analyse der Raumstruktur in zwei Stücken Shakespeares. Dabei beziehe ich mich vor allem auf das binäre Raummodell des russischen Literaturforschers Yuri M. Lotman und auf das ternäre Raummodell des Inders Homi K. Bhabha. Zunächst werde ich beide Theorien erläutern, um sie später anhand von verschiedenen Textbeispielen auf zwei Stücke Shakespeares anzuwenden.
Die zwei Romanzen Shakespeares, The Winter’s Tale und The Tempest, sollen dabei einem Vergleich der beiden Theorien und dem Aufzeigen eventueller Regelmäßigkeiten dienen. Ich habe diese beiden Dramen einerseits gewählt, da sie nicht nur in der selben Zeit um 1611 geschrieben wurden sondern es sich bei beiden außerdem um Romanzen handelt. Außerdem zeigen die Dramen viele Gemeinsamkeiten auf und liefern so Anhaltspunkte für einen sinnvollen Vergleich.
Eine zentrale Frage dieser Arbeit ist, ob und inwieweit sich das strukturalistische Modell Lotmans und das poststrukturalistische Modell Bhabhas auf beide Stücke anwenden lässt. Dabei werde ich nicht, wie allgemein üblich, versuchen die strukturalistische Analyse von der poststrukturalistischen zu trennen, sondern prüfen, ob es möglich ist, beide Raumansätze zu verbinden und daraus eine gesamte Analyse der Räume anzufertigen.

1.2 Methodik
Von beiden Stücken soll zunächst die Makroebene beschrieben und analysiert werden. Hier soll es speziell um die Semantiken der sich oppositionell gegenüberstehenden Räume und die Grenze zwischen diesen Räumen gehen. Außerdem wird ein Augenmerk auf die Figuren, die diese Grenze überqueren beziehungsweise auf die Grenzüberschreitung selbst gelegt. Nach der Analyse der binären Raumstruktur auf Makroebene werde ich mögliche ternäre Strukturen innerhalb dieses Systems aufzeigen. Im Anschluss daran werde ich alle Räume und räumlichen Strukturen auf Mikroebene analysieren, um dort sowohl binäre als auch ternäre Strukturen aufzuzeigen.
Dieser Arbeit liegt zu großen Teilen Primärliteratur zu Grunde, da es keine Sekundärliteratur gibt, die genau auf die Frage abzielt, inwieweit man das binäre und ternäre Raummodell auf The Tempest und The Winter’s Tale anwenden kann. So stelle ich meine eigenen Gedanken in den Vordergrund und erbringe eine wissenschaftliche Eigenleistung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Methodik

2. Binäres Raummodell

3. Ternäres Raummodell

4. Anwendung: Winter’s Tale

4.1 Analyse der Makroebene

4.2 Analyse der Grenze

4.3 Grenzüberschreitungen auf Makroebene

4.4 Figuren

4.5 Analyse der Mikrostruktur auf Sizilien

4.6 Analyse der Mikroebene in Böhmen

4.7 Abschließende Überlegung

5. Anwendung: The Tempest

5.1 Analyse der Makroebene

5.2 Analyse der Grenze

5.3 Besondere Figuren

5.3.1. Unbewegliche Figuren

5.3.2 Prospero

5.4 Analyse der Mikroebene

5.5 Analyse der ternären Raumstruktur

6. Kolonialer Diskurs

6.1. Prospero als Kolonisator

6.2 Die Beziehung zwischen Prospero und Caliban

6.3 thirdspace

7. Abschließende Überlegungen

7.1 Vergleich beider Stücke / Settings

7.2 Vergleich der Heldenhaftigkeit der Figuren

7.3 Vergleich der Raumstrukturen am Ende der Stücke

7.4 Anwendungsmöglichkeit beider Raummodelle

8. Fazit

9. Summary

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Raumstruktur in Shakespeares Stücken "The Tempest" und "The Winter’s Tale" unter Anwendung des strukturalistischen binären Raummodells von Yuri M. Lotman und des poststrukturalistischen ternären Modells von Homi K. Bhabha, um die räumliche Organisation sowie Grenzüberschreitungen der Figuren zu analysieren.

  • Analyse des binären Raummodells (Raum/Gegenraum) nach Lotman.
  • Untersuchung des ternären Raummodells (thirdspace) nach Bhabha.
  • Vergleichende Untersuchung der räumlichen Struktur in "The Winter’s Tale" und "The Tempest".
  • Koloniale Diskursanalyse im Kontext von "The Tempest".
  • Evaluation der Anwendbarkeit beider Theorien auf literarische Romanzen.

Auszug aus dem Buch

1.1 Fragestellung

Bei dieser wissenschaftlichen Arbeit handelt es sich um die Analyse der Raumstruktur in zwei Stücken Shakespeares. Dabei beziehe ich mich vor allem auf das binäre Raummodell des russischen Literaturforschers Yuri M. Lotman und auf das ternäre Raummodell des Inders Homi K. Bhabha. Zunächst werde ich beide Theorien erläutern, um sie später anhand von verschiedenen Textbeispielen auf zwei Stücke Shakespeares anzuwenden.

Die zwei Romanzen Shakespeares, The Winter’s Tale und The Tempest, sollen dabei einem Vergleich der beiden Theorien und dem Aufzeigen eventueller Regelmäßigkeiten dienen. Ich habe diese beiden Dramen einerseits gewählt, da sie nicht nur in der selben Zeit um 1611 geschrieben wurden sondern es sich bei beiden außerdem um Romanzen handelt. Außerdem zeigen die Dramen viele Gemeinsamkeiten auf und liefern so Anhaltspunkte für einen sinnvollen Vergleich.

Eine zentrale Frage dieser Arbeit ist, ob und inwieweit sich das strukturalistische Modell Lotmans und das poststrukturalistische Modell Bhabhas auf beide Stücke anwenden lässt. Dabei werde ich nicht, wie allgemein üblich, versuchen die strukturalistische Analyse von der poststrukturalistischen zu trennen, sondern prüfen, ob es möglich ist, beide Raumansätze zu verbinden und daraus eine gesamte Analyse der Räume anzufertigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Raumstrukturanalyse in Shakespeares Werken sowie Darlegung der Forschungsfrage und Methodik.

2. Binäres Raummodell: Erläuterung des strukturalistisch-semiotischen Modells von Yuri M. Lotman, insbesondere der Konzepte von Raum, Gegenraum, Grenze und Sujet.

3. Ternäres Raummodell: Vorstellung des poststrukturalistischen Konzepts des "dritten Raumes" (thirdspace) nach Homi K. Bhabha und dessen Bedeutung im kulturellen Austausch.

4. Anwendung: Winter’s Tale: Detaillierte Analyse der Raumstruktur in "The Winter’s Tale" auf Makro- und Mikroebene unter Einbeziehung von Grenzüberschreitungen und Figurenkonstellationen.

5. Anwendung: The Tempest: Analyse der räumlichen Organisation in "The Tempest", wobei der Fokus auf der Insel als Gegenraum sowie den dortigen Akteuren und dem ternären Konzept liegt.

6. Kolonialer Diskurs: Untersuchung von "The Tempest" im Hinblick auf koloniale Strukturen, insbesondere die Beziehung zwischen Prospero und Caliban.

7. Abschließende Überlegungen: Vergleich der beiden Dramen bezüglich ihrer Settings, Heldenkonzepte und der Entwicklung der Raumstrukturen bis zum Ende der Stücke.

8. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Bewertung der Anwendbarkeit von Lotmans und Bhabhas Theorien auf die untersuchten Werke.

Schlüsselwörter

Raumstruktur, Shakespeare, Yuri M. Lotman, Homi K. Bhabha, The Tempest, The Winter’s Tale, binäres Raummodell, ternäres Raummodell, thirdspace, Grenzüberschreitung, kolonialer Diskurs, Literaturwissenschaft, Sujet, Romanzen, Raumtheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die räumlichen Strukturen in den beiden Shakespeare-Romanzen "The Tempest" und "The Winter’s Tale" aus literaturwissenschaftlicher Perspektive.

Welche theoretischen Modelle bilden das Fundament der Analyse?

Die Untersuchung basiert primär auf dem binären Raummodell von Yuri M. Lotman und dem Konzept des "dritten Raumes" (thirdspace) von Homi K. Bhabha.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Es wird untersucht, inwieweit sich die strukturalistischen und poststrukturalistischen Raummodelle erfolgreich auf die beiden genannten Stücke Shakespeares anwenden lassen, ohne diese theoretischen Ansätze streng voneinander zu trennen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine strukturalistische und poststrukturalistische Analyse durchgeführt, wobei zunächst die Makroebenen und anschließend die Mikrostrukturen beider Stücke verglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Lotmans und Bhabhas Theorien eingeführt und systematisch auf "The Winter’s Tale" und "The Tempest" angewendet, um Räume, Grenzen und die Entwicklung der Figuren zu beleuchten.

Welche zentralen Themenfelder prägen die Arbeit?

Zentrale Felder sind die Raumsemantik, die Dynamik von Grenzüberschreitungen, die Heldenhaftigkeit der Akteure sowie der koloniale Diskurs in "The Tempest".

Warum wird Delphi im Kontext von "The Winter’s Tale" als "thirdspace" bezeichnet?

Delphi fungiert als Raum, der außerhalb der starren binären Struktur von Sizilien und Böhmen liegt und als Vermittler eine neue Perspektive zur Plot-Lösung eröffnet.

Wie unterscheidet sich die Rolle von Prospero von der von Camillo als "Held"?

Während Prospero in "The Tempest" eher passiv durch sein Schicksal an die Grenzüberschreitungen gelangt, handelt Camillo in "The Winter’s Tale" aus freier Eigeninitiative, was ihn nach Ansicht der Autorin zum "größeren" Helden macht.

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Details

Title
William Shakespeare - The Tempest und The Winter’s Tale
Subtitle
Analyse der Raumstruktur
College
Christian-Albrechts-University of Kiel
Grade
1,7
Author
Jessica Wodi (Author)
Publication Year
2012
Pages
33
Catalog Number
V212079
ISBN (eBook)
9783656400523
ISBN (Book)
9783656400998
Language
German
Tags
Lotman Bhabha binäre Raumstruktur Winter's Tale The Tempest Shakespeare Raumtheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Wodi (Author), 2012, William Shakespeare - The Tempest und The Winter’s Tale, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212079
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