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Portfolioeffekte bei internationaler Diversifikation

Eine empirische Analyse im Rahmen von Aktien

Titel: Portfolioeffekte bei internationaler Diversifikation

Bachelorarbeit , 2011 , 37 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: M.Sc. B.Sc. B.Sc. Oliver Liefke (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Die Welt steht im Wandel. Globalisierungstendenzen beschränken sich seither nicht ausschließlich mehr auf Dienstleistungen und Waren. Seit den zunehmenden Liberalisierungsbemühungen auf den internationalen Kapitalmärkten durch Privatisierungen und Deregulierungen scheint es Investoren privater und öffentlicher Herkunft möglich, in nahezu jedes Unternehmen und Land zu investieren. Daher wird zunehmend von Anlegern erwartet, dass die Renditen des Anlageobjektes oberhalb des lokalen Benchmarks, z.B. eines lokalen Indizes wie dem S&P 500, liegen. Würde der Investor lediglich seine Investitionstätigkeit nach dem diesem Erfolgskriterium, dem Ertrag oder die Rendite, ausrichten, so wird die Vermögensanlage in ausschließlich ein einziges lokales oder internationales Investitionsobjekt – das mit der höchsten prognostizierten Rendite – erfolgen. Sogenannte Emerging-Markets und Schwellenländer bieten diesbezüglich chancenreiche Anlagemöglichkeiten.

Da diese Chancen jedoch immer mit Risiken verbunden sind und Investoren dies früh erkannten, berücksichtigen sie das Risiko, d.h. die Schwankung der erwarteten künftigen Renditen. Somit wird der Gesichtspunkt Rendite um das inhärente Risiko der zu wählenden Anlage erweitert. Um dem Anspruch der individuellen Rendite-Risikobereitschaft gerecht zu werden, entwickelte Markowitz bereits in den frühen 50'er Jahren das Instrument der Diversifikation. Um nun den Renditevorstellungen der Aktionäre einerseits und deren Risikoaversität andererseits zu entsprechen, werden zunehmend länder- und damit währungsübergreifende Portfolios sämtlicher Anlagekategorien geformt, um das Anlagenrisiko bei gleichbleibender Gesamtrendite zu minimieren oder die Rendite bei gleichbleibendem Risiko zu maximieren – immer unter dem Gesichtspunkt der Effizienz eines Portfolios. Jedoch führt die Anlage in verschiedene Länder zu einem zusätzlich zu berücksichtigen Risikofaktor, ausgedrückt in der ausländischen Währung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Global investierte Portfolios und die Gefahr des Währungsrisikos – eine Einleitung

2 Rendite- und Risikoprofile internationaler Aktienportfolios

2.1 Anlageform Aktien

2.2 Portfoliorenditen und Risikodiversifikation

2.2.1 Die Diversifikation des Portfoliorisikos – der Grundgedanke

2.2.2 Von Währungsrisiken bis Währungschancen

3 Auswahl und Vergleich vorhandener Studien

4 Internationale Diversifikation des Währungsrisikos – eine empirische Analyse

5 Währungsrisiken in der Vermögensanlage absichern, managen oder ignorieren – ein Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der internationalen Diversifikation auf das Gesamtrisiko von Aktienportfolios unter besonderer Berücksichtigung von Währungsrisiken. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, ob und inwieweit Währungsrisiken durch eine grenzüberschreitende Anlagestrategie diversifizierbar sind und wie sich dies auf die Rendite auswirkt.

  • Grundlagen der Portfoliotheorie nach Markowitz
  • Analyse der Rendite-Risiko-Struktur internationaler Aktieninvestments
  • Systematisierung und empirische Bewertung von Währungsrisiken
  • Vergleich bestehender wissenschaftlicher Studien zur internationalen Diversifikation
  • Bewertung von Hedging-Strategien und Währungsmanagement

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Die Diversifikation des Portfoliorisikos – der Grundgedanke

Sobald mehrere Anlagealternativen, z.B. durch ein Portfolio bestehend aus mindestens zwei unterschiedlichen Aktien X und Y, zusammengeführt werden, verändern sich sowohl Gesamtrendite als auch Gesamtrisiko. Markowitz erarbeitete bereits in den 50'er Jahren (1952, 1959) die systematische Erfassung einer Diversifikation, d.h. eine Investition in mehrere Anlagetitel. Daraus leitete er Regeln für die optimale Zusammensetzung eines Portfolios ab, den Diversifikationseffekt mit einer erwarteten Rendite und der Varianz des betrachteten Portfolios beschreiben. Markowitz bewies, dass das Risiko eines Portfolios reduziert werden kann, wenn man das Vermögen über verschiedene Anlageobjekte streut. Wichtig dabei ist die Erkenntnis, dass dabei erwartete Rendite der Gesamtinvestition gerade nicht zu Lasten der Risikoreduktion sinkt. Daraus lässt sich folgern, dass das Risiko des Gesamtportfolios ungleich der Summe der Einzelrisiken der sich darin befindlichen Assets ist. Die Einzelrisiken scheinen gerade nicht addierbar, was wiederum impliziert, dass sich das Gesamtrisiko in zwei Arten trennen lässt; Teile des Risikos, die sich durch Portfoliobildung, bestehend aus verschiedenen Aktien, eliminieren lässt, bekannt als sogenanntes unsystematisches Risiko, und den verbleibenden Rest des nicht-diversifizierbaren Risikos, dem sogenannten systematischen Risiko, veranschaulicht in der Abbildung 1 des Anhangs.

Die Gesamtrendite des Portfolios lässt sich relativ umstandslos berechnen; Sie setzt sich als Summe zusammen aus den erwarteten Renditen der einzelnen Anlagegegenstände gewichtet mit ihren entsprechenden Anteilen im gemeinsamen Portfolio.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Global investierte Portfolios und die Gefahr des Währungsrisikos – eine Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, dass globale Investitionen zwar Chancen bieten, aber durch Währungsschwankungen zusätzliche Risiken für Anleger bergen.

2 Rendite- und Risikoprofile internationaler Aktienportfolios: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Aktienanlage sowie die Portfoliotheorie nach Markowitz erläutert, wobei insbesondere die Diversifikation des unsystematischen Risikos betrachtet wird.

3 Auswahl und Vergleich vorhandener Studien: Das Kapitel bietet eine Übersicht und kritische Gegenüberstellung bestehender wissenschaftlicher Untersuchungen zur internationalen Diversifikation.

4 Internationale Diversifikation des Währungsrisikos – eine empirische Analyse: Dieser Teil führt eine eigene empirische Untersuchung durch, bei der ein Portfolio aus fünf internationalen Aktienmärkten analysiert wird, um das Diversifikationspotenzial bei Währungsrisiken zu bewerten.

5 Währungsrisiken in der Vermögensanlage absichern, managen oder ignorieren – ein Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Möglichkeiten des aktiven Währungsmanagements bzw. der Absicherung.

Schlüsselwörter

Internationale Diversifikation, Währungsrisiko, Portfoliotheorie, Aktienmärkte, Rendite, Risikomanagement, Markowitz, Systematisches Risiko, Unsystematisches Risiko, Hedging, Volatilität, Kovarianz, Korrelation, Devisenmärkte, Asset Allocation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich das Gesamtrisiko eines Aktienportfolios durch internationale Investitionen verhält, wenn man das zusätzliche Risiko durch Währungsschwankungen mit einbezieht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Portfoliotheorie nach Markowitz, die Analyse von Rendite- und Risikostrukturen bei Aktien sowie die Systematik und Absicherung von Währungsrisiken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob Währungsrisiken in einem international diversifizierten Portfolio tatsächlich minimiert werden können oder ob sie die Rendite der Anlage nachhaltig negativ beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen methodischen Vergleich bestehender Studien sowie eine eigene quantitative empirische Analyse auf Basis von Marktdaten über einen Zeitraum von zehn Jahren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Portfoliodiversifikation, den Vergleich mit der Fachliteratur und die Durchführung einer empirischen Studie mit fünf internationalen Aktienindizes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind internationale Diversifikation, Währungsrisiko, Portfoliotheorie, Volatilität, Kovarianz und Risikomanagement.

Wie beeinflussen Währungen das Risiko bei internationalen Aktien?

Währungen können das Gesamtrisiko erhöhen, da Wechselkursschwankungen das in der Heimatwährung gemessene Ergebnis der Anlage volatil machen, sofern keine Absicherung (Hedging) stattfindet.

Was ist das Ergebnis der empirischen Analyse zu Währungsrisiken?

Die Analyse zeigt, dass eine internationale Diversifikation bei korrekter Berücksichtigung der Korrelationen zwischen Aktienmärkten und Währungen zu einer signifikanten Risikoreduktion führen kann.

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Details

Titel
Portfolioeffekte bei internationaler Diversifikation
Untertitel
Eine empirische Analyse im Rahmen von Aktien
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Veranstaltung
Business Finance
Note
1,0
Autor
M.Sc. B.Sc. B.Sc. Oliver Liefke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
37
Katalognummer
V212165
ISBN (eBook)
9783656409038
ISBN (Buch)
9783656409700
Sprache
Deutsch
Schlagworte
portfolioeffekte diversifikation eine analyse rahmen aktien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.Sc. B.Sc. B.Sc. Oliver Liefke (Autor:in), 2011, Portfolioeffekte bei internationaler Diversifikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212165
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Leseprobe aus  37  Seiten
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