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Ausbildung zum Diätassistenten. Gesundheit als Auswahlkriterium

Titre: Ausbildung zum Diätassistenten. Gesundheit als Auswahlkriterium

Dossier / Travail , 2013 , 44 Pages , Note: 1,0

Autor:in: B. A. Michaela Pohl (Auteur)

Philosophie - Pratique (Ethique, Esthétique, Culture, Nature, Droit, ...)
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Für die Aufnahme zur Ausbildung zum Diätassistenten gibt es, außer den gesetzlichen Vorgaben, keine einheitliche Vorgehensweise der Schulleitungen. Es kommt immer wieder vor, dass Bewerber im Anschreiben oder im Vorstellungsgespräch mitteilen, dass sie gesundheitliche Einschränkungen haben. Berufsinterne Regelungen oder Absprachen, bei welchen gesundheitlichen Einschränkungen eine Zulassung oder Ablehnung erfolgen kann, wurden bisher nicht erstellt. Im Rahmen von Gesprächen und Schriftwechsel mit Schulleitungen und Lehrkräften wurde festgestellt, dass die Meinungen zur gesundheitlichen Eignung für die Ausbildung zum Diätassistenten, und damit für den auch für den Beruf, stark voneinander abwei-chen. Dies ist u. a. durch unterschiedliche persönliche Haltungen und Erfahrungen im Berufsleben der Entscheidungsträger sowie durch mögliche Vorgaben der unterschiedlichen Schulträger begründet.
Träger der Schulen können Kliniken oder private Bildungsträger sein. Eine Finanzierung der Ausbildung erfolgt mit und ohne Schulgeld, Zuschüssen der jeweiligen Bundesländer und/oder einem speziellen Fond. In Ausnahmefällen ist eine Unterstützung der Bewerber im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation oder über die Bundesanstalt für Arbeit möglich. Auf Antrag der Teilnehmer ist eine Förderung der Ausbildung nach dem Bundeausbildungsförderungsgesetz (BAföG) möglich. Schulen, die sich auf berufliche Rehabilitation spezialisiert haben, erhalten vom jeweiligen Kostenträger einen festgelegten Betrag für die Bereitstellung von z. B. psychologischer Betreuung. Allein daraus kann sich eine unterschiedliche Handhabung der gesundheitlichen Eignung als Auswahlkriterium ergeben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodik

3. Ethische Aspekte

4. Rechtliche Hintergründe

5. Definitionen Gesundheit, Krankheit und Behinderung

5.1 Gesundheit

5.2 Krankheit

5.3 Behinderung

6. Ausbildung zum Diätassistenten

6.1 Zulassungsvoraussetzungen

6.2 Aufnahmeverfahren

7. Tätigkeitsfelder von Diätassistenten

7.1 Krankenhaus-/Klinikküche

7.2 Individuelle Diättherapie und Schulung

8. Anspruchsgruppen

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik fehlender einheitlicher Standards bei der Bewertung der gesundheitlichen Eignung von Bewerbern für die Ausbildung zum Diätassistenten. Ziel ist es, unter Einbeziehung ethischer, rechtlicher und praktischer Aspekte aufzuzeigen, welche Herausforderungen sich für Schulleitungen bei dieser Auswahlentscheidung ergeben und wie mit gesundheitlichen Einschränkungen im Ausbildungsverlauf umgegangen werden kann.

  • Analyse der Begriffe Gesundheit, Krankheit und Behinderung im Kontext der Berufseignung.
  • Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen und der ethischen Verantwortung bei Einstellungsentscheidungen.
  • Darstellung der unterschiedlichen Tätigkeitsfelder von Diätassistenten und deren Anforderungen.
  • Identifikation der verschiedenen Interessengruppen (Anspruchsgruppen) im Prozess der Ausbildungswahl.
  • Diskussion über die Notwendigkeit bundeseinheitlicher Standards zur Eignungsdiagnostik.

Auszug aus dem Buch

5.1 Gesundheit

Siegerist (2005 S. 25) erläutert, dass Gesundheit und Krankheit Phänomene sind, die in drei verschiedenen Bezugsystemen definiert werden, die hier gekürzt aufgeführt sind:

• Bezugssystem der Medizin: Gesundheit und Krankheit als Erfüllung bzw. Abweichung von objektivierbaren Normen physiologischer Regulation bzw. organischer Funktionen

• Bezugssystem der betroffenen Person: sich gesund bzw. krank fühlen

• Bezugssystem der Gesellschaft: Gesundheit und Krankheit unter dem Aspekt der Leistungsminderung bzw. der Notwendigkeit, Hilfe zu gewähren

Disch (2012 S. 698) zitiert Lauterbach (2008) wie folgt: „Gesundheit ist kein Zustand, sondern ein vielfach vernetzter Prozess, der lebenslang bewusst gestaltet werden muss“ und weiter „Individuell erlebte Gesundheit ist das, was ein Mensch in Bezug auf sein Lebensziel, sein Wertesystem und seine sozialen Bezüge als stimmig, erfüllend und energetisierend wahrnimmt.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Problematik fehlender einheitlicher Kriterien für die gesundheitliche Eignung von Bewerbern für die Ausbildung zum Diätassistenten.

2. Methodik: Erläutert das Vorgehen mittels Internet- und Literaturrecherche sowie den Austausch mit Experten und Schulleitungen zur Informationsgewinnung.

3. Ethische Aspekte: Beleuchtet ethische Werte wie Gesundheit, Gerechtigkeit und Verantwortung im Rahmen einer Entscheidungsfindung bei der Eignungsdiagnostik.

4. Rechtliche Hintergründe: Analysiert rechtliche Rahmenbedingungen wie das Grundgesetz und das AGG im Hinblick auf Diskriminierungsverbote und berufliche Anforderungen.

5. Definitionen Gesundheit, Krankheit und Behinderung: Definiert die zentralen Begriffe aus verschiedenen Perspektiven (Medizin, Individuum, Gesellschaft) als Grundlage für die Arbeit.

6. Ausbildung zum Diätassistenten: Beschreibt die Ausbildungsinhalte, die rechtlichen Grundlagen sowie das Zulassungs- und Aufnahmeverfahren an den Schulen.

7. Tätigkeitsfelder von Diätassistenten: Gibt einen Überblick über die vielfältigen Aufgabenbereiche von der Speisenproduktion bis zur Ernährungsberatung.

8. Anspruchsgruppen: Identifiziert die verschiedenen Interessengruppen an einer Diätassistenten-Ausbildung und deren jeweilige Erwartungshaltungen.

9. Fazit: Fasst zusammen, dass aufgrund fehlender Standards Unsicherheit bei Schulleitungen besteht und schlägt Ansätze zur Professionalisierung der Eignungsdiagnostik vor.

Schlüsselwörter

Diätassistent, Gesundheit, Krankheit, Behinderung, Berufseignung, Eignungsdiagnostik, Ethik, Rechtliche Rahmenbedingungen, Ausbildung, Schulleitung, Berufsfeld, Gesundheitliche Eignung, Inklusion, Anforderungen, Ernährungsberatung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Schulleitungen die gesundheitliche Eignung von Bewerbern für die Ausbildung zum Diätassistenten feststellen können, da hierfür bisher keine bundeseinheitlichen Standards existieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinitionen von Gesundheit und Krankheit, rechtliche Vorgaben wie das Diskriminierungsverbot, ethische Entscheidungsaspekte sowie die konkreten Anforderungen in den späteren Tätigkeitsfeldern von Diätassistenten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Transparenz in den Entscheidungsprozess zu bringen und aufzuzeigen, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Bewerbern, die gesundheitliche Einschränkungen aufweisen, unter Berücksichtigung aller Interessen gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es wurde eine Internet- und Literaturrecherche durchgeführt, ergänzt durch Fachgespräche mit Schulleitungen, Lehrkräften und Berufsangehörigen, um ein Stimmungsbild zur aktuellen Praxis zu erhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Definitionen die rechtlichen Hintergründe und die praktische Umsetzung des Auswahlverfahrens an Schulen detailliert analysiert.

Was sind die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Diätassistent, Berufseignung, gesundheitliche Eignung, Eignungsdiagnostik, Ausbildung und ethische Aspekte charakterisiert.

Warum stellt Diabetes mellitus laut den Befragten kein Hinderungsgrund dar?

Die befragten Schulleitungen und Berufskollegen waren sich einig, dass diese chronische Erkrankung bei entsprechender Therapietreue die Ausübung der Ausbildung und des Berufes nicht in einem Maße einschränkt, das eine Ablehnung rechtfertigen würde.

Welche Rolle spielen die unterschiedlichen Interessen der Anspruchsgruppen?

Es besteht ein Spannungsfeld: Während Bewerber faire Chancen fordern, erwarten Praxisbetriebe oder Kliniken fachlich voll belastbare Fachkräfte, was die Schulleitungen vor komplexe Abwägungsentscheidungen stellt.

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Résumé des informations

Titre
Ausbildung zum Diätassistenten. Gesundheit als Auswahlkriterium
Université
Catholic University of Applied Sciences Freiburg
Note
1,0
Auteur
B. A. Michaela Pohl (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
44
N° de catalogue
V212541
ISBN (ebook)
9783656407836
ISBN (Livre)
9783656408475
Langue
allemand
mots-clé
gesundheit auswahlkriterium eignung ausbildung diätassistenten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B. A. Michaela Pohl (Auteur), 2013, Ausbildung zum Diätassistenten. Gesundheit als Auswahlkriterium, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212541
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