Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - General

Die Konditionierung von Immunreaktionen beim Menschen

Title: Die Konditionierung von Immunreaktionen beim Menschen

Term Paper , 2010 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Miriam Nestmann (Author)

Psychology - General
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die wechselseitige Kommunikation zwischen Immunsystem, Nervensystem und endokrinem System weckt schon lange das Interesse des Menschen, daher ist es nicht verwunderlich, dass die Klassische Konditionierung von Immunreaktionen ihren Forschungsdrang geweckt hat. Die Klassische Konditionierung von Funktionen des Immunsystems verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Nervensystem und Immunsystem beispielhaft und lässt zudem auf klinische Anwendungsmöglichkeiten hoffen. Daher wird in dieser Arbeit anhand von tierexperimentellen Befunden und einer Studie von Buske-Kirschbaum et al. bezüglich der konditionierten Aktivität von Natürlichen Killerzellen beim Menschen die Konditionierbarkeit von spezifischen und unspezifischen Immunreaktionen verdeutlicht und erklärt sowie mögliche Anwendungsgebiete im klinischen Bereich angezeigt. Zudem wird ein Einblick in das Prinzip der Klassischen Konditionierung gegeben, die physiologische Kommunikation zwischen Nervensystem und Immunsystem erläutert und die Konditionierte Immunmodulation an Beispielen dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Das Prinzip der Klassischen Konditionierung

3 Die Interaktion zwischen Nervensystem und Immunsystem

3.1 Regulation des Immunsystems durch das autonome Nervensystem

3.2 Regulation des Immunsystems durch das endokrine System

3.3 Der Einfluss des Immunsystems

4 Konditionierte Immunmodulation

5 Konditionierter Anstieg der Aktivität von Natürlichen Killerzellen beim Menschen

5.1 Methoden

5.2 Ergebnisse

5.3 Diskussion

6 Fazit

7 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendbarkeit der klassischen Konditionierung auf Immunreaktionen beim Menschen, mit dem Ziel, Potenziale für klinische Behandlungsansätze aufzuzeigen.

  • Prinzipien der klassischen Konditionierung nach Pavlov
  • Physiologische Interaktionen zwischen Nerven-, endokrinem und Immunsystem
  • Mechanismen der konditionierten Immunmodulation
  • Analyse tierexperimenteller und humanstudienbasierter Befunde
  • Klinische Relevanz und zukünftige therapeutische Anwendungsmöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

5 Konditionierter Anstieg der Aktivität von Natürlichen Killerzellen beim Menschen

Buske-Kirschbaum et al. untersuchten in diesem Zusammenhang die zelluläre Immunfunktionen, indem sie versuchten eine Modifizierung der Natürlichen Killerzellen Aktivität zu erzielen. Das Ziel ihrer Studie war zu untersuchen, ob die Natürliche Killerzellen Aktivität durch klassische Konditionierung modifiziert werden könnte. Dabei sollte ein neutraler Stimulus, ein süßes Brausebonbon, mit einer das Immunsystem stimulierenden Injektion mit 0,2 Milligramm Adrenalin assoziiert werden (Buske-Kirschbaum et al., 1992). Natürliche Killerzellen (NK) gehören zu den Lymphozyten und sind somit auch eine Untergruppe der Leukozyten. Die NK gehören zur angeborenen immunologischen Abwehr, da sie in der Lage sind virusinfizierte Zellen und Tumorzellen zu erkennen und abzutötern, obwohl sie keine Antigen-spezifischen Rezeptoren besitzen. Sie werden als „natürlich“ bezeichnet, da sie nicht über diese spezifischen Rezeptoren verfügen wie die T-Lymphozyten. Eine Injektion von Adrenalin führt im Allgemeinen zu einer „vorübergehenden Mobilisierung von Natürlichen Killerzellen in die Peripherie“ und ebenso zu einer Steigerung ihrer Aktivität (Meier et al., 2002).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Arbeit führt in die Psychoneuroimmunologie ein und stellt die zentrale Fragestellung zur Konditionierbarkeit von Immunreaktionen und deren klinischem Nutzen vor.

2 Das Prinzip der Klassischen Konditionierung: Dieses Kapitel erläutert die lerntheoretischen Grundlagen der klassischen Konditionierung nach I.P. Pavlov und die notwendigen Bedingungen für eine erfolgreiche Assoziationsbildung.

3 Die Interaktion zwischen Nervensystem und Immunsystem: Hier werden die physiologischen Kommunikationswege zwischen dem Nervensystem, dem endokrinen System und dem Immunsystem detailliert analysiert.

4 Konditionierte Immunmodulation: Das Kapitel beschreibt historische und wegweisende tierexperimentelle Studien, insbesondere das Geschmacksaversionsparadigma, zur Demonstration der konditionierten Immunsuppression.

5 Konditionierter Anstieg der Aktivität von Natürlichen Killerzellen beim Menschen: Dieser Teil analysiert eine spezifische Humanstudie, die untersucht, ob durch ein konditioniertes Stimulus-Design die Aktivität natürlicher Killerzellen gezielt beeinflusst werden kann.

6 Fazit: Das Fazit bewertet das therapeutische Potenzial der Konditionierung, insbesondere zur Reduktion von Medikamentengaben und Nebenwirkungen bei chronischen Erkrankungen oder Chemotherapien.

7 Literatur: Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literaturangaben.

Schlüsselwörter

Klassische Konditionierung, Psychoneuroimmunologie, Immunmodulation, Natürliche Killerzellen, Nervensystem, Endokrines System, Adrenalin, Immunsuppression, Immunstimulation, Antizipierte Übelkeit, Chemotherapie, klinische Anwendung, PNI, Verhaltensmedizin, Lernprozesse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Schnittstelle zwischen Psychologie und Immunologie, speziell mit der Frage, ob immunologische Reaktionen des menschlichen Körpers durch klassische Konditionierung beeinflusst werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die physiologischen Wechselwirkungen zwischen Nerven- und Immunsystem, die Mechanismen der klassischen Konditionierung sowie deren Anwendung zur Modulation von Immunfunktionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch Konditionierungsprozesse die körpereigene Regulation des Immunsystems genutzt werden kann, um klinische Behandlungen zu optimieren und Medikamentendosierungen zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die sowohl tierexperimentelle Pionierstudien als auch spezifische Humanstudien zur Konditionierung von Natürlichen Killerzellen auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Lernprozessen, die neuroendokrine Regulation des Immunsystems und die Darstellung konkreter Studien zur konditionierten Immunmodulation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Klassische Konditionierung, Psychoneuroimmunologie (PNI), Natürliche Killerzellen, Immunmodulation und klinische Relevanz.

Welche Rolle spielt Adrenalin in der Studie von Buske-Kirschbaum et al.?

Adrenalin fungiert in dieser Studie als unkonditionierter Stimulus, der eine nachweisbare Steigerung der Aktivität von Natürlichen Killerzellen bewirkt, um die Lernfähigkeit dieser Immunantwort zu testen.

Warum konnte die Studie von Buske-Kirschbaum et al. nicht ohne Weiteres repliziert werden?

Es wurden Abweichungen in der Versuchsdurchführung zwischen den Arbeitsgruppen vermutet, wobei Folgestudien jedoch diskriminatives Lernen bei verschiedenen CS-UCS Paarungen bestätigen konnten.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Die Konditionierung von Immunreaktionen beim Menschen
College
University of Cologne
Grade
1,7
Author
Miriam Nestmann (Author)
Publication Year
2010
Pages
17
Catalog Number
V212554
ISBN (eBook)
9783656408093
ISBN (Book)
9783656408000
Language
German
Tags
konditionierung immunreaktionen menschen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Miriam Nestmann (Author), 2010, Die Konditionierung von Immunreaktionen beim Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212554
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint