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Die Rolle von männlichen Pädagogen in Kindertagesstätten

Título: Die Rolle von männlichen Pädagogen in Kindertagesstätten

Trabajo Escrito , 2011 , 10 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Jacob Sendner (Autor)

Pedagogía - El profesor / Pedagogo
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Meine Hausarbeit befasst sich mit der aktuellen Situation männlicher Fachkräfte in deutschen Kindertageseinrichtungen. Hierfür werde ich zunächst das pädagogische Ziel von Kindertageseinrichtungen in Deutschland und Sachsen nach dem Kinder- und Jugendhilfe Gesetz, dem Sächsischen Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und dem Sächsischen Bildungsplan aufzeigen.

Im weiteren Verlauf meiner Arbeit soll der Bezug auf die Notwendigkeit von Männern in Kindertageseinrichtungen hergestellt werden. Hierbei werde ich mich hauptsächlich auf die wissenschaftliche Arbeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beziehen, und meine eigenen Gedanken beziehen.

Auf der Grundlage dieser Überlegung werden die aktuelle Situation des Männeranteils in deutschen Kitas erarbeitet und mögliche Gründe für einen Mangel an männlichem Fachpersonal aufgezeigt.

Abschließend werde ich noch internationale Werbekampagnen zur Erhöhung des Männeranteils in Institutionen der frühkindlichen Bildung vorstellen und diese bewerten.

Anlass für das Thema meiner Hausarbeit war die neu aufgekommene Diskussion über eine Notwendigkeit von Männern in Kindertageseinrichtungen. Diese Arbeit versucht die wichtigsten Aspekte kurz und präzise zu erarbeiten. Hierbei nehme ich Bezug auf Fachliteratur sowie auf meine persönlichen Erfahrungen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das pädagogische Ziel von Kindertageseinrichtungen

3 Notwendigkeit von Männern in Kindertageseinrichtungen

4 Derzeitige Situation in deutschen Kitas hinsichtlich des Männeranteils

4.1 Gründe für den Mangel an männlichen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen

4.2 Werbeprojekte zur Steigerung des Männeranteils in Einrichtungen der Frühkindlichen Erziehung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Situation männlicher Fachkräfte in deutschen Kindertageseinrichtungen und beleuchtet die pädagogische Notwendigkeit sowie die Hintergründe für den derzeitigen Mangel an männlichem Personal. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, inwiefern ein erhöhter Männeranteil die kindliche Entwicklung unterstützen kann und welche Strategien zur Gewinnung männlicher Erzieher zielführend sind.

  • Pädagogische Ziele und Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen.
  • Notwendigkeit von männlichen Bezugspersonen für die kindliche Entwicklung.
  • Statistische Analyse des aktuellen Männeranteils in Deutschland und Sachsen.
  • Identifikation gesellschaftlicher und struktureller Barrieren für Männer im Erzieherberuf.
  • Vergleich internationaler Strategien zur Steigerung des Männeranteils.

Auszug aus dem Buch

4.1 Gründe für den Mangel an männlichen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen

Gründe für einen Mangel an männlichen Fachkräften sind sehr umstritten und werden unterschiedlich argumentiert. So gibt es verschiedene empirische Forschungen, welche sich mit solchen Gründen beschäftigen. Es sind allerdings weitaus mehr Untersuchungen zu finden bezüglich des Themas, weshalb es keine männlichen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen gibt, als über eine Notwendigkeit von männlichen Fachkräften. In der Studie vom BMFSFJ über Männliche Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen werden verschieden Gründe für einen Mangel genannt.

Als den wohl bedeutendsten Grund wird hierbei die "geringe Entlohnung und mangelnde Wertschätzung des Erzieherberufes" (BMFSFJ 2011, S.22) genannt. In England gab es fortführend eine Befragung von pädagogischem Personal in verschiedenen Kindertageseinrichtungen, hierbei wurde auch Bezug auf den Verdacht von Kindermisshandlung aufgrund von männlichem Personal genommen. Dies wurde in der Studie als eine Barriere für den Einstieg in den Erzieherberuf genannt. Auch wenn dieses Argument nur zu einem kleinen Bestandteil in empirischen Forschungen aufzufinden ist, sollte man dieses meiner Meinung nach nicht vernachlässigen. So werden den Männern in Frühkindlichen pädagogischen Tätigkeiten oft Missbrauchsabsichten vorgehalten. Dies wird zusätzlich noch durch aktuelle Medienberichte verstärkt. So ist es für mich selbstverständlich, dass Eltern eine gewisse Abneigung hinsichtlich einer Erhöhung des Männeranteils in Kindertageseinrichtungen empfinden. Auch wenn dies nicht den Wunsch des Erlangens des Erzieherberufes von Männern derartig beeinflussen sollte. Folglich muss es einen zentraleren Grund für den geringen Männeranteil in Kindertageseinrichtungen geben. Als maßgebliches Hindernis sehe ich die noch vorhanden Geschlechterstereotypen. Hierbei verkörpert der Mann den Familienernährer und die Frau übt lediglich einen Beruf aus, welcher mehr als Zuverdienst für die Familie gesehen wird. Denn noch immer wird die Erziehung der Kinder als die typische Frauenaufgabe gesehen. Somit ist es naheliegend, dass Männer eine Scheu gegenüber gesellschaftlich gering anerkannten Berufen zeigen, wozu die des Erziehers in einer Kindertageseinrichtung gehört. Wenn sich Männer bewusst für die Arbeit als Erzieher entscheiden, tun sie dies meist mit dem Wunsch in eine Leitungsposition zu gelangen, um sich folglich gesellschaftlich mehr Anerkennung zu verdienen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung der Arbeit und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise hinsichtlich der Notwendigkeit männlicher Fachkräfte.

2 Das pädagogische Ziel von Kindertageseinrichtungen: Darstellung des Bildungs- und Erziehungsauftrags basierend auf dem SächsKitaG und dem Sächsischen Bildungsplan sowie dem Sozialgesetzbuch.

3 Notwendigkeit von Männern in Kindertageseinrichtungen: Analyse der Bedeutung männlicher Bezugspersonen für die Identitätsfindung der Kinder und als Ausgleich zu weiblich geprägten Erziehungsstilen.

4 Derzeitige Situation in deutschen Kitas hinsichtlich des Männeranteils: Untersuchung der statistischen Daten zum Männeranteil in Deutschland und Sachsen, ergänzt durch eine Analyse der Altersstrukturen.

4.1 Gründe für den Mangel an männlichen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen: Diskussion der Faktoren wie Entlohnung, gesellschaftliche Stereotype, Vorurteile und die Bedeutung des Erzieherberufs.

4.2 Werbeprojekte zur Steigerung des Männeranteils in Einrichtungen der Frühkindlichen Erziehung: Vorstellung von Strategien und Kampagnen in Norwegen, England und Dänemark zur Erhöhung des Männeranteils.

5 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Thematik, Aufzeigen des Forschungsbedarfs und politische Handlungsempfehlungen.

Schlüsselwörter

Kindertageseinrichtungen, männliche Fachkräfte, Erzieher, Geschlechterstereotypen, Frühkindliche Erziehung, Bindungsforschung, pädagogischer Bildungsauftrag, Personalmangel, Werbekampagnen, berufliche Anerkennung, Gleichstellungspolitik, Rollenbilder, Fachpersonal, Erzieherberuf, Bindungsqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die aktuelle Situation männlicher Fachkräfte in Kitas und diskutiert, warum ein Mangel besteht und welche Bedeutung Männer als pädagogische Bezugspersonen für Kinder haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen rechtliche Rahmenbedingungen für Kitas, die Bedeutung der Geschlechterdiversität im pädagogischen Team, statistische Analysen der Beschäftigungszahlen und Strategien zur Nachwuchsgewinnung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Notwendigkeit von Männern in Kitas wissenschaftlich zu beleuchten, Ursachen für den Mangel aufzuzeigen und Lösungsansätze aus internationalen Beispielen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur, offiziellen Studien des Bundesministeriums (BMFSFJ), gesetzlichen Grundlagen sowie auf persönliche Erfahrungen der Autorin.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des pädagogischen Auftrags, die Erörterung der Notwendigkeit von Männern, die Bestandsaufnahme der aktuellen Personalsituation und die kritische Analyse der Ursachen für den Mangel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind u.a. Kindertageseinrichtungen, männliche Fachkräfte, Geschlechterstereotypen, Frühkindliche Erziehung und pädagogischer Bildungsauftrag.

Warum wird im Text speziell auf die Situation in Sachsen eingegangen?

Die Wahl fällt auf Sachsen, da die rechtlichen Rahmenbedingungen wie das SächsKitaG und der Sächsische Bildungsplan für die Hausarbeit als primäre Quellen dienen und spezifische regionale statistische Daten vorliegen.

Welchen Einfluss haben internationale Kampagnen auf die deutsche Debatte?

Die internationalen Beispiele aus Norwegen, England und Dänemark dienen dazu, mögliche Strategien zur Steigerung des Männeranteils zu identifizieren und die Notwendigkeit politischer Maßnahmen in Deutschland zu verdeutlichen.

Spielen Vorurteile eine Rolle bei der Berufswahl von Männern?

Ja, laut der Arbeit stellen Vorurteile wie das veraltete Berufsbild, die Sorge vor Missbrauchsverdacht und gesellschaftliche Rollenerwartungen an Männer als "Ernährer" erhebliche Barrieren dar.

Was ist das Fazit der Autorin zur Bindungsforschung?

Die Autorin stellt fest, dass es zwar Belege für den Wunsch nach mehr Männern gibt, aber empirisches Material hinsichtlich der tatsächlichen Auswirkungen auf die Bindungsqualität noch weiter erforscht werden muss.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Rolle von männlichen Pädagogen in Kindertagesstätten
Universidad
University of Cooperative Education Breitenbrunn
Calificación
1,0
Autor
Jacob Sendner (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
10
No. de catálogo
V212612
ISBN (Ebook)
9783668212138
ISBN (Libro)
9783668212145
Idioma
Alemán
Etiqueta
rolle pädagogen kitas
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jacob Sendner (Autor), 2011, Die Rolle von männlichen Pädagogen in Kindertagesstätten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212612
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