Das Portofolio im Rahmen der Zusatzqualifizierung von Lehrkräften im Bereich Deutsch als Zweitsprache


Hausarbeit, 2012

23 Seiten, Note: Bestanden


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitender Teil (Nicht zur Veröffentlichung)
1. Persönliche Daten
2. Beruflicher Werdegang
2.1 Schulausbildung
2.2 Berufsausbildung/Studium
2.3 Weiterbildung/Fortbildung

II. Hauptteil
1. Unterrichtsfeinplanug
1.1 Zielgruppe
1.2 Unterrichtsmaterial
1.3 Lernziele
1.4 Lerninhalt
1.5 Tabellarische Unterrichtsplanung

2. Analyse von Unterrichtsmaterial
2.1 Die Wahl des Lehrwerkes ,,Themen neu” und die Kriterien der Analyse
2.2 Die Vorstellung des Lehrwerkes ,,Themen neu”
2.3 Aufbau des Lehrwerkes ,,Themen neu”
2.4 Merkmale des handlungsorientierten Fremdsprachenunterrichts
2.5 Das Lehrwerk ,,Themen neu” unter dem kommunikativen Aspekt
2.6 Eignung des Lehrwerkes ,,Themen neu” für die Zielgruppe

III. Abschließender Teil

3. Selbsteinschätzung bezüglich der Lernerfahrungen

IV. Literaturverzeichnis

II. Hauptteil

1. Unterrichtsfeinplanung zum Thema ,,Krankheit/Gesundheit”

1.1 Zielgruppe

Da ich noch ohne Zulassung vom BAMF als Lehrkraft in Integrationskursen nicht unterrichten darf, werde ich hier als Zielgruppe eine Gruppe aus einem Integrationskurs beschreiben, in dem ich nicht selbst, sondern meine Berufskollegin unterrichtet hat. Die Beschreibung erfolgt aufgrund eines Interviews, welches ich mit ihr durchgeführt habe. Ich werde daher diese Zielgruppe als eine im gewissen Sinne abstrakte Gruppe betrachten, mit der ich zwar keine persönliche Lehrererfahrung machen konnte, die jedoch real existiert hat, und für die ich theoretisch Unterrichtsmaterialien beurteilen und wählen könnte. Unter Berücksichtigung der Spezifik dieser Gruppe werde ich die Eignung des von mir zur Analyse ausgewählten Lehrwerkes ,,Themen neu” einschätzen.

Die Gruppe besteht aus 14 Teilnehmer im Alter von 20 bis 55 Jahren. Es sind 10 Frauen und 4 Männer. 3 Frauen kommen aus Polen, 3 Frauen aus Russland, eine Frau aus Kasachstan, eine aus dem Iran, eine aus Afghanistan und eine aus Tailand. Unter Männern sind ein Pole, ein Weißrusse, ein Franzose und ein Iraner. Die meisten leben seit mindestens 3 Jahren und länger in Deutschland. Nur zwei Frauen aus Polen sind erst seit 6 Monaten in Deutschland. Unter Polinnen hat eine Ernährungswissenschaft studiert, nie aber in ihrem Beruf gearbeitet, hat zwei Kinder und ist zur Zeit Hausfrau. Die beiden anderen haben Abitur. Alle drei haben Lernerfahrung und somit gute Lernvoraussetzungen, eine hat jedoch Probleme zu Hause, keine Lust oder Zeit zum Lernen und fehlt oft. Die anderen lernen gut. Unter Russinnen sind zwei Frisörinnen und eine Kindergärtnerin. Zwei jüngere Frisörinnen sind motiviert und lernen gut. Die ältere 55-Jährige Kindergärtnerin bemüht sich, hat jedoch gesundheitliche Probleme und das Lernen fällt ihr schwer. Die Thailänderin ist Verkäuferin, spricht recht gut Deutsch und macht Fortschritte. Die Finanzberaterin aus Kasachstan spricht noch einige andere Sprachen, ist motiviert und lern sehr gut. Der Grundschullehrerin aus dem Iran fällt das Sprechen nicht so schwer, das Schreiben bereitet ihr jedoch Probleme, weil sie mit dem lateinischen Alphabet nicht so vertraut ist. Die Afghanerin hat einen Grundschulabschluß, hat Probleme mit dem lateinischen Alphabet, das Lernen fällt ihr schwer und sie macht fast keine Fortschritte.

Ein junger Pole im Alter von 25 Jahren ist vom Beruf Eisenbahnschlosser, spricht recht fließend Deutsch, jedoch mit vielen Fehlern. Er mach zwar keine großen aber doch Fortschritte. Der 54-Jährige Weißrusse ist LKW-Fahrer, denkt nur an Arbeitssuche, hat gesundheitliche Probleme, fehlt oft und lernt schlecht. Der 30-Jährige Iraner ist Eismacher, intelligent, mit viel Lebenserfahrung und lernt gut. Der 50-Jährige Franzose ist Zahntechniker, hat 6 Kinder und lernt gerne.

Die Gruppe ist kooperativ, die Teilnehmer helfen einander und die Lernatmosphäre ist gut.

1.2 Unterrichtsmaterial

Das Lehrwerk ,,Themen neu”, Kursbuch (Lektion 6, S. 70-71); ein großes Bild mit einem Menschenkörper und benannten Körperteilen; Kärtchen mit Wochentagen; Kärtchen mit Bildern von kranken Menschen; Kärtchen mit Verben; Kärtchen mit Aktivitäten; ein Kassettenrecorder und eine Kassette mit dem Hörtext.

1.3 Lernziele

TN können Körperteile benennen, Beschwerden beschreiben, Verhindertsein ausdrücken und begründen.

1.4 Lerninhalt

Wortschatz: Körperteile, Krankheiten, Schmerzen.

Grammatik: Komposita, Präposition ,,seit”, Negationssatz mit dem Modalverb ,,können”.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Das Portofolio im Rahmen der Zusatzqualifizierung von Lehrkräften im Bereich Deutsch als Zweitsprache
Veranstaltung
Zusatzqualifizierung von Lehrkräften im Bereich Deutsch als Zweitsprache
Note
Bestanden
Autor
Jahr
2012
Seiten
23
Katalognummer
V212660
ISBN (eBook)
9783656410188
ISBN (Buch)
9783656410478
Dateigröße
438 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Portofolio, Unterrichtsfeinplanung, Werkanalyse
Arbeit zitieren
Barbara Piechota-Lutum (Autor), 2012, Das Portofolio im Rahmen der Zusatzqualifizierung von Lehrkräften im Bereich Deutsch als Zweitsprache, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212660

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Das Portofolio im Rahmen der Zusatzqualifizierung von Lehrkräften im Bereich Deutsch als Zweitsprache



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden