Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Politik - Region: Südasien

Externe Intervention und state-building in Afghanistan

Interne und externe Faktoren für state-building am Beispiel Afghanistans zwischen 1979-1989 und 2001-2012

Titel: Externe Intervention und state-building in Afghanistan

Magisterarbeit , 2012 , 124 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: M.A. Jan Hammer (Autor:in)

Politik - Region: Südasien
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Magisterarbeit behandelt ausführlich die sowjetische Intervention Afghanistans und die aktuelle Mission in Afghanistan seit 2001. Ziel dieser Arbeit ist es, die state-building Maßnahmen beider Zeiträume zu vergleichen und ein generelles Urteil über die Möglichkeit von state-building in Afghanistan durch externe Interventen zu beurteilen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Die aktuelle Intervention im Kontext zur sowjetischen Intervention

1.2. Das Konzept des state-building

1.3. State-building als Überprüfungsmittel

1.4. Afghanistan im Zusammenhang mit state-building: 1978-1992 und seit 2001

1.5. Forschungsfrage und Zielsetzung der Magisterarbeit

1.6. Methodologisches Vorgehen

1.7. Begriffsdefinitionen

1.8. Historische Eckdaten der afghanischen Staatlichkeit

2. Afghanistan vor den Interventionen im Jahre 1979 und 2001

2.1. Afghanistan vor der sowjetischen Intervention

2.2. Afghanistan vor der amerikanischen Intervention

3. Interessen und Ziele der Interventen

3.1. Interessen und Ziele der Sowjetunion in Afghanistan

3.2. Interessen und Ziele der ISAF/NATO-Staaten in Afghanistan

4. Der Sicherheitssektor der Interventionen

4.1. Der Sicherheitssektor während der sowjetischen Intervention

4.1.1. Das militärische Vorgehen der sowjetischen Armee

4.1.2. Die Rolle der afghanischen Armee und Polizei während der sowjetischen Intervention

4.1.3. Dritte Akteure des Sicherheitssektors während der sowjetischen Intervention

4.2. Der Sicherheitssektor während der Intervention der ISAF/NATO-Staaten

4.2.1. Das militärische Vorgehen der ISAF/NATO-Staaten

4.2.2. Die Rolle der afghanischen Armee und Polizei während der ISAF/NATO Intervention

5. Die ökonomischen Maßnahmen der Interventen

5.1. Die ökonomischen Maßnahmen der Sowjetunion und der DVPA

5.1.1. Wirtschaftshilfe und Infrastrukturaufbau durch die Sowjetunion

5.1.2. Die gescheiterte Agrarreform als Beispiel verfehlter Wirtschaftspolitik

5.2. Ökonomische Maßnahmen der ISAF/NATO-Staaten und der Regierung Karzai

5.2.1. Wirtschaft und Infrastrukturaufbau durch die ISAF/NATO-Staaten

5.2.2. Die Rollen der PRTs und NGOs beim Wiederaufbau Afghanistans

5.2.3. Der Drogensektor als Gradmesser wirtschaftlichen state-buildings

6. Politik- und Ideologietransfer durch die Interventen

6.1. Politik- und Ideologietransfer durch die Sowjetunion und die DVPA

6.1.1. Politik- und Ideologietransfer durch Berater vor Ort und Ausbildung in der Sowjetunion

6.1.2. Bildungsprogramme der Sowjetunion und der DVPA

6.2. Werte und Prinzipienvermittlung durch die ISAF/NATO-Staaten und die Regierung Karzai

6.2.1. Die Rolle der Frau als Beispiel „westlicher“ Wertevermittlung

6.2.2. Bildungsprogramme der ISAF/NATO-Staaten und der Regierung Karzai

7. Das politische und institutionelle Vorgehen der Interventen

7.1. Das politische und institutionelle Vorgehen der Sowjetunion und der DVPA

7.1.1. Institutionsbildung und Institutionsumformung durch die Sowjetunion und die DVPA

7.1.2. Die Stellung der sowjetischen Intervention und der DVPA-Regierung im nationalen und internationalen Kontext

7.1.3. Vom Kampf bis zur Miteinbeziehung – die Einstellungswandlung der Sowjetunion und der DVPA gegenüber den Widerstandsgruppen

7.2. Das politische und institutionelle Vorgehen der ISAF/NATO-Staaten

7.2.1. Institutionsbildung und Institutionsformung durch die ISAF/NATO-Staaten und die Regierung Karzai

7.2.2. Demokratische / staatliche Institutionen und Stammesstrukturen im Spannungsverhältnis

7.2.3. Die Entwicklung der Taliban vom erbitterten Feind zum legitimen Gesprächspartner

8. Afghanistan nach den Interventionen

8.1. Afghanistan nach der sowjetischen Intervention

8.2. Afghanistan nach der ISAF/NATO-Intervention

9. Schlussfolgerungen

9.1. Sowjetisches und ISAF/NATO state-building im Vergleich: Wiederholung der Geschichte?

9.2. State-building in der Praxis und die Auswirkungen auf die Theorie

9.3. Alternativen zum praktischen state-building von damals und heute?

9.4. Erkenntnisgewinn über die Analyse von state-building

9.5. Sicherheit als Bedingung für state-building?

Zielsetzung & Themen

Diese Magisterarbeit analysiert vergleichend die state-building-Versuche der Sowjetunion (1979-1989) und der ISAF/NATO-Staaten (2001-2012) in Afghanistan. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, worin die wesentlichen Unterschiede zwischen den Interventionen und deren Ergebnissen bestanden und welche Schlussfolgerungen sich daraus für die praktische Durchführbarkeit von state-building in Afghanistan ableiten lassen.

  • Vergleich der staatlichen Strukturen und Institutionenbildung unter sowjetischem und westlichem Einfluss.
  • Analyse der militärischen Strategien und der Rolle der afghanischen Sicherheitskräfte.
  • Untersuchung ökonomischer Maßnahmen und der gescheiterten Agrar- sowie Strukturpolitik.
  • Bewertung von Ideologie- und Wertetransfer, insbesondere in Bezug auf Bildung und Frauenrechte.
  • Diskussion über die Rolle der Stabilität und Sicherheit für erfolgreiche Reformprozesse.

Auszug aus dem Buch

1.2. Das Konzept des state-building

In Afghanistan kam es bezüglich beider Interventionen nicht ausschließlich zu militärischen Schritten seitens der Interventen, sondern es war auch Ziel state-building zu betreiben. „State-building“ kann definiert werden als externer Eingriff auf ein definiertes Territorium mit dem Ziel der Schaffung oder Stärkung staatlicher Strukturen eines bereits bestehenden Staates, welcher die alleinige Machtausübung und Entscheidungshoheit auf dem Territorium inne hat. So ein externer Eingriff oder bzw. solch eine Intervention in einen Staat kann - in diesem Fall ist das gegeben – eine zivile und militärische Komponente haben und soll hier untersucht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Interventionen und die Definition von state-building als Analysewerkzeug für Afghanistan.

2. Afghanistan vor den Interventionen im Jahre 1979 und 2001: Überblick über die sozio-politischen Ausgangsbedingungen vor Beginn der jeweiligen Konflikte.

3. Interessen und Ziele der Interventen: Untersuchung der geopolitischen Beweggründe von Sowjetunion und ISAF/NATO-Staaten für ihr Engagement.

4. Der Sicherheitssektor der Interventionen: Analyse der militärischen Strategien, der Aufstandsbekämpfung und der Rolle lokaler Sicherheitskräfte.

5. Die ökonomischen Maßnahmen der Interventen: Bewertung der ökonomischen Reformversuche, Infrastrukturhilfen und der Drogenproblematik.

6. Politik- und Ideologietransfer durch die Interventen: Untersuchung der Vermittlung von Werten und Prinzipien, insbesondere im Bereich Bildung und Frauenrechte.

7. Das politische und institutionelle Vorgehen der Interventen: Analyse der institutionsbildenden Maßnahmen und der politischen Machtstrukturen.

8. Afghanistan nach den Interventionen: Bilanzierung der politischen und wirtschaftlichen Lage Afghanistans nach Ende der Interventionszeiträume.

9. Schlussfolgerungen: Synthese der Erkenntnisse über die Wirksamkeit von state-building und die Bedeutung der Sicherheitslage.

Schlüsselwörter

Afghanistan, State-building, Sowjetunion, ISAF, NATO, Intervention, Konflikt, Mudschahedin, Taliban, DVPA, Institutionen, Sicherheit, Wiederaufbau, Politikanalyse, Reformpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem historischen und aktuellen Vergleich der zwei großen Interventionen in Afghanistan und deren Zielsetzungen, staatliche Strukturen (state-building) aufzubauen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Analyse konzentriert sich auf vier Bereiche: den Sicherheitssektor, den wirtschaftlichen Sektor, den Werte- und Ideologietransfer sowie das politisch-institutionelle Vorgehen der jeweiligen Interventionsmächte.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie sich das sowjetische und das westliche state-building in Afghanistan unterschieden haben, welche Ergebnisse sie erzielten und ob das Konzept in diesem Kontext überhaupt durchführbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt eine vergleichende Analyse der beiden Zeiträume (1979-1989 und 2001-2012) anhand von vier spezifischen Untersuchungsräumen, um Rückschlüsse auf die Durchführbarkeit theoretischer state-building-Maßnahmen zu ziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Interessen, militärischen Maßnahmen, ökonomischen Aufbauhilfen und Versuche der sozialen Modernisierung sowie der politischen Institutionenbildung durch die Interventen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Afghanistan, State-building, Intervention, Konflikt, Mudschahedin, Taliban und Institutionenbildung charakterisieren.

Warum ist das "state-building" durch die Sowjetunion gescheitert?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das sowjetische Vorgehen ideologisch zu radikal war, die afghanische Kultur und Stammesstrukturen ignorierte und durch die brutale Kriegsführung gegen die Bevölkerung jegliche Legitimation verlor.

Welche Bedeutung hat das "Phantom aid" im aktuellen Afghanistaneinsatz?

Der Begriff beschreibt die Diskrepanz zwischen den massiven finanziellen Mitteln, die in den Wiederaufbau flossen, und den mangelnden sichtbaren, nachhaltigen Ergebnissen für die Bevölkerung sowie der weiterhin bestehenden wirtschaftlichen Abhängigkeit des Staates.

Wie unterscheidet sich die "COIN-Strategie" der ISAF von der sowjetischen Taktik?

Die COIN-Strategie integriert militärische und zivile Ansätze, um durch wirtschaftliche Unterstützung und bessere Einbindung der lokalen Bevölkerung die Unterstützung für Aufständische zu verringern, unterscheidet sich jedoch in ihrer Effektivität bei der Schaffung nachhaltiger Sicherheit kaum fundamental von früheren Ansätzen.

Ende der Leseprobe aus 124 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Externe Intervention und state-building in Afghanistan
Untertitel
Interne und externe Faktoren für state-building am Beispiel Afghanistans zwischen 1979-1989 und 2001-2012
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Politikwissenschaft)
Note
1,3
Autor
M.A. Jan Hammer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
124
Katalognummer
V212661
ISBN (eBook)
9783656403944
ISBN (Buch)
9783656404743
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Afghanistan Sowjetunion ISAF NATO statebuilding state building Intervention Afghanisch-Sowjetischer Krieg Afghanistankrieg Taliban Invasion Afgahnistans
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Jan Hammer (Autor:in), 2012, Externe Intervention und state-building in Afghanistan, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212661
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  124  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum