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Mädchen spielen mit Puppen - Jungen auch?

Vorstellung eines konkreten Unterrichtskonzepts zur möglichen Thematisierung von Geschlechterstereotypen im Deutschunterricht der Grundschule

Título: Mädchen spielen mit Puppen - Jungen auch?

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2012 , 38 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anika Wawzyniak (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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Resumen Extracto de texto Detalles

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung einseitige
Geschlechterzuschreibungen für die kindliche Entwicklung haben können. Sie
beleuchtet, wie Kinder selbst Geschlechterzuschreibungen wahrnehmen und wie sie mit diesen umgehen. Zudem wird betrachtet, welchen Einfluss Schule und
Lehrkräfte auf die Entwicklung einer kritischen Reflexion von einseitigen
Geschlechterstereotypen nehmen können und sollten.In diesem Zusammenhang wird ein schulpraktisches Beispiel geliefert, indem eine thematisch passende
Unterrichtssequenz vorgestellt wird. Durchgeführt wurde diese Einheit in einer ersten Klasse, ist aber auch sehr gut in einer zweiten oder vielleicht sogar noch dritten Klasse einsetzbar. Im Mittelpunkt der Sequenz steht ein Bilderbuch.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Typisch Mädchen – typisch Junge?

1.1. Geschlechterzuschreibungen und Rollendifferenzierungen

1.2. Kindliche Wahrnehmung von Geschlechterzuschreibungen

1.3. Die Schule als Lern- und Gestaltungsraum kritischer Reflexion von Geschlechterstereotypen

1.4. Einfluss und Bedeutung der Lehrenden bei der Entwicklung und Hinterfragung von Geschlechterstereotypen

2. Das Bilderbuch und der kindliche Rezipient

2.1. Was ist ein Bilderbuch?

2.2. Funktionen des Bilderbuches

2.3. Das Bilderbuch als Fenster zur Welt

2.4. Welche Bilderbücher eignen sich zur Thematisierung von Geschlechterstereotypen mit Grundschulkindern?

2.5. Das Bilderbuch „Paul und die Puppen“

2.5.1 Inhaltliche Zusammenfassung

2.5.2. Inhaltliche Aspekte und ihre Bedeutung für eine (erste) kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterstereotypen

3. Unterrichtssequenz zum Bilderbuch „Paul und die Puppen“

3.1. Vorüberlegungen zur Sequenz und zur Lerngruppe

3.2. Darstellung didaktisch-methodischer Entscheidungen

3.2.1. Tabellarische Sequenzplanung

3.2.2. Einordnung in den Rahmenplan

3.2.3. Begründung der Unterrichtssequenz und ihrer Strukturierung

4. Die einzelnen Unterrichtsstunden zum Bilderbuch „Paul und die Puppen“

4.1. Didaktisch-methodische Darstellung und Begründung der ersten Stunde

4.2. Reflexion der ersten Stunde

4.3. Didaktisch-methodische Darstellung und Begründung der zweiten Stunde

4.4. Reflexion der zweiten Stunde

4.5. Didaktisch-methodische Darstellung und Begründung der dritten Stunde

4.6. Reflexion der dritten Stunde

4.7. Didaktisch-methodische Darstellung und Begründung der vierten Stunde

4.8. Reflexion der vierten Stunde

4.9. Didaktisch-methodische Darstellung und Begründung der fünften Stunde

4.10. Reflexion der fünften Stunde

5. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Geschlechterstereotype die kindliche Entwicklung beeinflussen können und wie diese im Deutschunterricht der ersten Klasse durch den Einsatz eines geeigneten Bilderbuches kritisch reflektiert werden können, um eine geschlechtsunabhängige Persönlichkeitsentfaltung zu fördern.

  • Bedeutung von Geschlechterzuschreibungen für Kinder
  • Die Rolle der Schule und Lehrkräfte bei der Reflexion von Stereotypen
  • Funktionen und Einsatzmöglichkeiten von Bilderbüchern im Unterricht
  • Praktische Erprobung einer Unterrichtssequenz zu „Paul und die Puppen“
  • Reflexion über kindliche Verhaltensmuster und Handlungsalternativen

Auszug aus dem Buch

2.5.2. Inhaltliche Aspekte und ihre Bedeutung für eine (erste) kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterstereotypen

Die inhaltliche Fokussierung des Bilderbuches „Paul und die Puppen“ auf das Spielen an sich sowie auf das geschlechtsspezifische Spielverhalten der Kinder, als auch die gelungene bildliche Darstellung des Geschehens, dürfte es den kindlichen Lesern leicht machen, einen direkten Zugang zum Buch zu finden. Es ist zu vermuten, dass sich alle Kinder auf ihre Art mit Paul identifizieren können, obwohl er ein Junge ist. So haben möglicherweise einige Jungen ebenfalls bereits erlebt, dass an sie die Erwartung gestellt wird, sie müssten sich immer für Fußball interessieren. Andere haben vielleicht erfahren, dass Jungen (angeblich) nicht mit Puppen spielen oder sich verkleiden sollten. Wohingegen einige Mädchen sicherlich schon einmal gehört haben, dass Kämpfen und Roboter bauen (stellvertretend für die Beschäftigung mit technischen Dingen im Allgemeinen) doch nur etwas für Jungen sei.

Zudem spielen neben Paul auch die anderen Jungen und Mädchen im Buch eine wichtige Rolle, denn ihr Verhalten dürfte den meisten Kindern vertraut sein. Idealerweise finden sie sich in diesem selbst wieder oder erkennen „typische Spiele der Jungen“ sowie „typische Spiele der Mädchen“. Die kindlichen Rezipienten können hier also Erfahrungen wieder finden, die sie bereits selbst gemacht haben. Auch Widersprüchliches, wie die Freude an einem bestimmten Spiel bzw. Spielzeug und die Kommentierung von Erwachsenen „Das ist nichts für dich, denn du bist ein Junge/Mädchen“, womit sicherlich schon die meisten Kinder in Berührung gekommen sind, wird in „Paul und die Puppen“ offenbart. Zwar benennt die Autorin Missstände oder einseitige Zuschreibungen nie direkt, schafft es aber dennoch, sie so deutlich darzustellen, dass es für Kinder leicht sein dürfte, sie zu erkennen und zu begreifen.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Auswirkungen einseitiger Geschlechterzuschreibungen auf die kindliche Entwicklung und stellt eine Unterrichtssequenz zur kritischen Auseinandersetzung mit diesen Rollenbildern vor.

1. Typisch Mädchen – typisch Junge?: Dieses Kapitel beleuchtet theoretische Hintergründe zu Geschlechterrollen, die kindliche Wahrnehmung dieser Zuschreibungen sowie die Verantwortung der Schule als Raum zur Reflexion.

2. Das Bilderbuch und der kindliche Rezipient: Es wird die didaktische Funktion von Bilderbüchern als Medium der Sozialisation untersucht und die Auswahl sowie inhaltliche Relevanz des Buches „Paul und die Puppen“ dargelegt.

3. Unterrichtssequenz zum Bilderbuch „Paul und die Puppen“: Dieses Kapitel erläutert die Planung und didaktisch-methodische Einordnung der Unterrichtsreihe, inklusive der Ziele für die Lerngruppe der ersten Klasse.

4. Die einzelnen Unterrichtsstunden zum Bilderbuch „Paul und die Puppen“: Die Durchführung der fünf Unterrichtsstunden wird detailliert dargestellt und jeweils kritisch reflektiert, um den Lernfortschritt der Schüler zu evaluieren.

5. Schlussbetrachtungen: Das Fazit fasst zusammen, dass die Thematisierung von Geschlechterstereotypen durch das gewählte Bilderbuch erfolgreich zur Sensibilisierung der Schüler beitragen konnte.

Schlüsselwörter

Geschlechterstereotype, Rollendifferenzierung, Grundschule, Deutschunterricht, Bilderbuch, Paul und die Puppen, geschlechtsspezifisches Spielverhalten, Sozialisation, Identitätsfindung, Unterrichtssequenz, pädagogisches Handeln, Geschlechtergerechtigkeit, Medienkompetenz, Handlungsalternativen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Examensarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie einseitige Geschlechterzuschreibungen die kindliche Entwicklung beeinflussen und wie Grundschullehrkräfte durch den Einsatz von Bilderbüchern helfen können, diese Stereotype kritisch zu hinterfragen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Wahrnehmung von Geschlechterrollen bei Kindern im Grundschulalter, die Funktion von Literatur im Unterricht sowie die Rolle der Lehrperson als Vorbild und Moderator bei der Reflexion von Rollenmustern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Analyse und Erprobung einer Unterrichtssequenz aufzuzeigen, dass bereits Grundschüler der ersten Klasse durch ein kindgerechtes Medium wie das Bilderbuch „Paul und die Puppen“ für Geschlechterstereotype sensibilisiert und zur Reflexion angeregt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu geschlechtsspezifischer Sozialisation und Bilderbuchdidaktik, kombiniert mit einer praxisorientierten Fallstudie in Form einer selbst durchgeführten Unterrichtssequenz in einer ersten Klasse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen zu Geschlechterzuschreibungen und zur Funktion des Bilderbuches erörtert. Anschließend wird eine konkret geplante Unterrichtssequenz vorgestellt, deren fünf Stunden detailliert dokumentiert und reflektiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Geschlechterstereotype, Grundschulunterricht, Bilderbuchdidaktik, Rollendifferenzierung und geschlechtsspezifisches Spielverhalten charakterisiert.

Warum wurde das Bilderbuch „Paul und die Puppen“ für die Unterrichtssequenz gewählt?

Das Buch wurde ausgewählt, weil es kindgerecht ist und Verhaltensmuster zeigt, die den Alltag der Schüler widerspiegeln, ohne direkt belehrend zu wirken, und es bietet somit einen idealen Anknüpfungspunkt für Diskussionen über Spielräume.

Wie reagierten die Erstklässler auf die Thematisierung von Geschlechterrollen?

Die Kinder zeigten sich sehr interessiert und waren teilweise überrascht, dass die Charaktere im Buch entgegen ihrer ursprünglichen Erwartung alternative Spielwege einschlugen, was die Schüler zu lebhaften Diskussionen über ihre eigenen Spielpräferenzen anregte.

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Detalles

Título
Mädchen spielen mit Puppen - Jungen auch?
Subtítulo
Vorstellung eines konkreten Unterrichtskonzepts zur möglichen Thematisierung von Geschlechterstereotypen im Deutschunterricht der Grundschule
Calificación
1,0
Autor
Anika Wawzyniak (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
38
No. de catálogo
V212668
ISBN (Ebook)
9783656415114
ISBN (Libro)
9783656415671
Idioma
Alemán
Etiqueta
möglicher umgang geschlechterstereotypen deutschunterricht grundschule
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anika Wawzyniak (Autor), 2012, Mädchen spielen mit Puppen - Jungen auch?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212668
Leer eBook
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