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Latente Steuern im Konzernabschluss. Entstehung, Ausweis und Bilanzierung

Titre: Latente Steuern im Konzernabschluss. Entstehung, Ausweis und Bilanzierung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2012 , 20 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts Christian Koeber (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Mit dem am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz – kurz BilMoG – ergaben sich, sowohl für den Einzelabschluss, als auch für den Konzernabschluss, weitreichende Änderungen im Bezug auf die Bilanzierung latenter Steuern. Einige Experten halten die Reformen im Bereich der Bilanzierung latenter Steuern gar für die zentrale Änderung im Rahmen des BilMoG. Diese grundlegende Änderung ergibt sich dabei aus der Aufhebung der umgekehrten Maßgeblichkeit der Steuerbilanz für die Handelsbilanz nach § 5 Abs. 1 S. 2 EStG a.F., sowie aus der Tatsache, dass mit dem Konzeptionswechsel auf eine bilanzorientierte Abgrenzung der Steuern, die Unterschiede zwischen der Betrachtung nach deutschem Handelsrecht (HGB) und den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) abgebaut wurden . Als Konsequenz der Änderungen durch das BilMoG – deren Ziel es sein sollte die Vergleichbarkeit mit den nach IFRS erstellten Jahresabschlüssen zu verbessern – erfuhren die latenten Steuer nach HGB einer deutlichen Aufwertung, welche für die bilanzierungspflichtigen Unternehmen einen sehr hohen Mehraufwand bedeutet . Um den Konzernen eine Unterstützung bei der Bilanzierung von Steuerlatenzen zu geben wurde vom Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e. V. (ein privates Rechnungslegungsgremium, das sog. Standards zu speziellen Bilanzierungsfragen herausgibt und mit der offiziellen Anerkennung des Bundesministeriums der Justiz arbeitet) zum 08.06.2010 der Standard DRS 18 „latente Steuern“, welcher sich im speziellen mit der Bilanzierung im Rahmen des Konzernabschlusses befasst, veröffentlicht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Latente Steuern im Konzernabschluss

2.1 Definition und Hintergrund latenter Steuern

2.2 Grundlagen der Abgrenzung latenter Steuern

2.2.1 Abgrenzung nach dem Temporary-/Timing-Konzept

2.2.2 Liability-Methode

2.3 Entstehung latenter Steuern im Jahresabschluss

2.3.1 Entstehung aus der Erstellung der Einzelabschlüsse

2.3.2 Entstehung aus der Überleitung zur Handelsbilanz II

2.3.3 Entstehung aus Konsolidierungsmaßnahmen

2.4 Bewertung latenter Steuern

2.4.1 Anzuwendender Steuersatz

2.4.2 Abzinsung

2.4.3 Werthaltigkeitsprüfung

2.5 Ausweis latenter Steuern im Konzernabschluss

2.6 Angaben zu latenten Steuern im Konzernanhang

3 Kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit befasst sich mit der Entstehung, dem Ausweis und der Bilanzierung latenter Steuern im Konzernabschluss nach den Vorschriften des deutschen Handelsrechts. Ziel ist es, die komplexen Grundlagen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) darzulegen und aufzuzeigen, wie unterschiedliche Bewertungsansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz die Erstellung des Konzernabschlusses beeinflussen.

  • Konzeptionswechsel von Timing- hin zum Temporary-Konzept
  • Methoden der Entstehung latenter Steuern auf Konzernebene
  • Bewertungsgrundsätze und Steuersatzanwendung
  • Ausweisvorschriften in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
  • Kritische Reflexion der "Steuerchemie" und der administrativen Mehrbelastung

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Die Liability-Methode (Verbindlichkeitsmethode)

Bezüglich der Abgrenzungsmethodik existieren in der Literatur drei gängige Optionen: Die Deferred-Methode, die Net-of-Tax-Methode und die Liability-Methode. Nach IFRS und HGB findet lediglich die Liability-Methode Anwendung, da sie die einzige ist, welche mit der der bilanzorientierten Vorgehensweise der Gesetzesgrundlage konform ist. Nach der Liability-Methode (auch Verbindlichkeitsmethode genannt) werden aktive latente Steuern als Forderung, und passive latente Steuern als Verbindlichkeit gegenüber dem Finanzamt angesehen, welche entsprechend in der Bilanz angesetzt werden müssen. Dadurch, und durch die Tatsache, dass die Ermittlung des zukünftigen Steuereffekts mit dem jeweils gültigen Steuersatz ermittelt werden muss, soll eine zutreffende Darstellung der Vermögenssituation des Konzerns / des Unternehmens erreicht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die durch das BilMoG ausgelösten Änderungen in der Bilanzierung latenter Steuern und definiert den Fokus der Arbeit auf das deutsche Handelsrecht.

2 Latente Steuern im Konzernabschluss: Dieser Hauptteil analysiert die Entstehung, Bewertung und den Ausweis latenter Steuern, unterteilt in die theoretischen Grundlagen der Abgrenzung, die verschiedenen Entstehungsquellen und die Bewertungsmethodik.

3 Kritische Würdigung: Das Kapitel reflektiert den gestiegenen Aufwand für Unternehmen und diskutiert die Sinnhaftigkeit der komplexen Bilanzierungspraxis, die von Kritikern teils als rein fiktives Konstrukt eingestuft wird.

Schlüsselwörter

Latente Steuern, BilMoG, Konzernabschluss, Temporary-Konzept, Liability-Methode, Handelsbilanz, Steuerbilanz, Konsolidierung, Steuerabgrenzung, Steuerlatenzen, Verbindlichkeitsmethode, Steueraufwand, Vermögenslage, Ertragslage, Bilanzierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das komplexe Themenfeld der latenten Steuern im Kontext der deutschen Konzernrechnungslegung nach den Änderungen durch das BilMoG.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Konzeptionswechsel zum Temporary-Konzept, die Entstehungsursachen latenter Steuern, deren Bewertung sowie die spezifischen Ausweis- und Angabepflichten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, dem Leser einen fundierten Überblick über die Grundlagen und die systematische Erfassung von Steuerlatenzen im Konzernabschluss zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse der einschlägigen Gesetze (HGB), Standards (DRS 18) und Fachliteratur unter Einbeziehung von Praxisbeispielen aus Geschäftsberichten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abgrenzung (Temporary-Konzept), die Entstehung aus Einzelabschlussüberleitungen und Konsolidierungsmaßnahmen sowie die Bewertung und den Ausweis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Hauptbegriffe sind latente Steuern, BilMoG, Temporary-Konzept, Liability-Methode und Konsolidierung.

Wie unterscheidet sich die Entstehung latenter Steuern im Konzernabschluss von der im Einzelabschluss?

Auf Konzernebene entstehen zusätzliche Latenzen durch Konsolidierungsmaßnahmen wie Kapitalkonsolidierung und Zwischengewinneliminierung, die im Einzelabschluss nicht relevant sind.

Warum wird die Anwendung des Temporary-Konzepts kritisch diskutiert?

Die Kritik richtet sich vor allem gegen den hohen administrativen Aufwand und die Tatsache, dass latente Steuern oft lediglich "fiktive" Werte abbilden, denen keine tatsächlichen, zeitnahen Zahlungsströme gegenüberstehen.

Was besagt die Liability-Methode?

Die Liability-Methode betrachtet latente Steuern als Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt, die auf Basis zukünftiger Steuersätze bewertet werden.

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Résumé des informations

Titre
Latente Steuern im Konzernabschluss. Entstehung, Ausweis und Bilanzierung
Université
University of applied sciences, Nürnberg
Cours
Consolidated Accounting
Note
1,0
Auteur
Bachelor of Arts Christian Koeber (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
20
N° de catalogue
V212836
ISBN (ebook)
9783656410072
ISBN (Livre)
9783656411857
Langue
allemand
mots-clé
Konzernrechnungslegung latente Steuern Entstehung Ausweis Bilanzierung HGB
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bachelor of Arts Christian Koeber (Auteur), 2012, Latente Steuern im Konzernabschluss. Entstehung, Ausweis und Bilanzierung , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212836
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