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Gewaltmotive von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Titre: Gewaltmotive von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Dossier / Travail , 2012 , 20 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Birthe Zipp (Auteur)

Sociologie - Politique, Majorités, Minorités
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Résumé Extrait Résumé des informations

Als Kriminalität werden laut Gipser alle in der Gesellschaft vorkommenden Verstöße gegen strafrechtliche Normen betrachtet. Der Begriff leitet sich von „crimen“ ab, der lateinischen Bezeichnung für Verbrechen oder Straftat. Allerdings darf er nicht mit dem Verbrechensbegriff nach § 12 StGB verwechselt werden. Zudem ist der Begriff generell für erwachsene Straftäter zu gebrauchen.Ziel meiner Arbeit ist es, herauszustellen, wie delinquente Neigungen bei jungen Zuwanderern, also allen Arten von Migranten, entstehen können.

Im Allgemeinen ist anhand der in den letzten Jahren entstandenen Polizeilichen Kriminalstatistiken, die jedes Jahr für das vorherige Jahr erscheinen, festzustellen, dass Jugenddelinquenz bei allen Jugendlichen starken Rücklauf hat. Allerdings ist die Jugendgewalt noch immer auf einem hohen Niveau. Besonders nichtdeutsche Jugendliche geraten in den Fokus, wenn es um Straftaten gegen die persönliche Freiheit und Körperverletzungsdelikte geht.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Vorstellen der Polizeilichen Kriminalstatistik
3. Schwierigkeiten der Messung
4. Gewaltmotive Jugendlicher mit Migrationshintergrund
4.1 Schulischer Werdegang und Bildung
4.2 Gettoisierung
4.3 Jugendliche Opfer als Täter
4.4 Diskriminierung
4.5 Kulturelle Unterschiede
5. Prävention
6. Resümee

Anhang
Literaturverzeichnis

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorstellen der Polizeilichen Kriminalstatistik

3. Schwierigkeiten der Messung

4. Gewaltmotive Jugendlicher mit Migrationshintergrund

4.1 Schulischer Werdegang und Bildung

4.2 Gettoisierung

4.3 Jugendliche Opfer als Täter

4.4 Diskriminierung

4.5 Kulturelle Unterschiede

5. Prävention

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Ursachen und Motive für Gewaltkriminalität bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Dabei wird analysiert, wie soziale, bildungsbezogene und strukturelle Faktoren das delinquente Verhalten beeinflussen und welche präventiven Ansätze zur Förderung einer gelingenden Integration beitragen können.

  • Analyse der polizeilichen Kriminalstatistik
  • Einfluss von Bildungswegen und sozialer Benachteiligung
  • Sozialräumliche Faktoren und Segregation
  • Rolle von Diskriminierung und kulturellen Unterschieden
  • Vorstellung von Präventionsprojekten

Auszug aus dem Buch

4.1 Schulischer Werdegang und Bildung

Jugendliche, deren Eltern und Großeltern als Gastarbeiter nach Deutschland kamen, sehen auch die berufliche Situation eben jener und werden durch diese beeinträchtigt. 2002 wurde im Rahmen der PISA-Studie bewiesen, dass Kinder aus sozial schwachen Familien massive Bildungsbarrieren zu überwinden haben. Dies gilt nicht nur für Kinder innerhalb der deutschen Bevölkerung, sondern besonders auch für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Betrachtet man die Tatsache, dass die Gastarbeiter und deren Kinder damals mit erheblichen Sprachbarrieren zu kämpfen hatten und dementsprechend gute Ausbildungen mit Aufstiegschancen selten waren, wird klar, dass den heutigen Jugendlichen eine positive Vorbildrolle im Bezug auf Arbeit fehlt.

Bildung stellt allerdings einen relevanten Maßstab der sozialen Integration von Minderheiten dar. Vergleicht man jedoch die Schulabschlussquoten, wird deutlich, dass der Großteil der Ausländer und Aussiedler die Hauptschule besucht. Blickt man nun auf den Umstand, dass das Gewaltpotenzial an Hauptschulen größer ist als das an Gymnasien, wie die Schüler aus eigenen Erfahrungen berichten, liegt die Vermutung zur Entwicklung stärkerer Delinquenzneigungen von Jugendlichen nahe. Sei es als Nachahmungsakt, zur Verteidigung gegen andere gewalttätige Jugendliche oder zur Demonstration von Stärke und Macht: Durch die Konflikte, die durch schlechtes Schul- und Klassenklima auftreten, können laut Lösel und Bliesener Gewalthandlungen auftreten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definition des Begriffs Kriminalität und Hinführung zur Fragestellung der Motive für Gewalt bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

2. Vorstellen der Polizeilichen Kriminalstatistik: Erläuterung der PKS 2011 und Analyse der statistischen Unterschiede im Deliktverhalten zwischen deutschen und nichtdeutschen Jugendlichen.

3. Schwierigkeiten der Messung: Kritische Auseinandersetzung mit der Aussagekraft der Polizeistatistik aufgrund von Hell- und Dunkelfeld sowie methodischer Erfassungsdefizite.

4. Gewaltmotive Jugendlicher mit Migrationshintergrund: Detaillierte Untersuchung von Einflussfaktoren wie Bildung, Segregation, Opfererfahrungen, Diskriminierung und kulturellen Diskrepanzen.

5. Prävention: Vorstellung von praktischen Ansätzen wie Streitschlichter-Programmen, Kompetenztrainings und interkulturellen Projekten zur Konfliktbewältigung.

6. Resümee: Abschließende Betrachtung der komplexen Ursachenverknüpfung und Plädoyer für sinnvolle Präventionsarbeit zur Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders.

Schlüsselwörter

Jugendkriminalität, Migrationshintergrund, Gewaltmotive, Polizeiliche Kriminalstatistik, Bildungsbarrieren, Segregation, Diskriminierung, Prävention, Schulmediation, soziale Desintegration, Integrationsprozess, Delinquenz, kulturelle Unterschiede, soziale Kompetenz, Wertesysteme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Ursachen und Hintergründe für Gewaltkriminalität unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind der Einfluss von Bildungsbiografien, sozialräumliche Segregation, Erfahrungen von Diskriminierung sowie die Auswirkungen kultureller Unterschiede auf das Verhalten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Beweggründe für delinquente Neigungen zu verstehen und aufzuzeigen, welche Ansätze zur Prävention geeignet sind, um die Integration zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse soziologischer Modelle sowie der Auswertung offizieller Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine statistische Bestandsaufnahme, eine Analyse der messbedingten Schwierigkeiten und eine tiefgehende Untersuchung von Gewaltmotiven sowie ein Kapitel zu Präventionsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Jugendkriminalität, Migrationshintergrund, soziale Segregation, Diskriminierung und Gewaltprävention.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Schule für delinquentes Verhalten?

Die Schule wird als wichtiger Sozialisationsraum gesehen, in dem schlechtes Klassenklima und Frustration über schulische Leistungen das Gewaltpotenzial erhöhen können.

Welche Bedeutung haben Präventionsprojekte wie das „Erzählcafé“?

Solche Projekte fördern den interkulturellen Austausch, bauen Vorurteile ab und helfen dabei, die Ursachen von Desintegration durch gegenseitiges Verständnis zu mindern.

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Résumé des informations

Titre
Gewaltmotive von Jugendlichen mit Migrationshintergrund
Université
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter
Cours
Einführung in wissenschaftliche Begriffs- und Aussagesysteme
Note
2,0
Auteur
Birthe Zipp (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
20
N° de catalogue
V212924
ISBN (ebook)
9783656409878
ISBN (Livre)
9783656413257
Langue
allemand
mots-clé
Migration Ausländer Hausarbeit Gewalt Theorien Prävention PKS Polizeiliche Kriminalstatistik Gettoisierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Birthe Zipp (Auteur), 2012, Gewaltmotive von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212924
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Extrait de  20  pages
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