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Die Messung von Vertrauen in F&E-Kooperationen

Titel: Die Messung von Vertrauen in F&E-Kooperationen

Bachelorarbeit , 2011 , 61 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: André Stockmann (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Einen wichtigen Aspekt in einer F&E-Kooperation stellt das Vertrauen dar.
Aufgrund seiner Vielschichtigkeit und seiner mehrdimensionalen Eigenschaften ist Vertrauen jedoch sowohl allgemein als auch in einer F&E-Kooperation nur sehr schwer zu operationalisieren. In dieser Arbeit wird ein Überblick über das Konstrukt Vertrauen im Bereich von F&E-Kooperationen gegeben und der Problemstellung nachgegangen, inwieweit es möglich ist, dieses Vertrauen zu messen.
Zunächst wird in dieser Arbeit auf die Grundlagen von F&E und Kooperationen eingegangen. Hierbei werden insbesondere die Ziele von F&E und die Gestaltung sowie die Chancen und Risiken einer Kooperation in diesem Bereich angesprochen.
Nach einer kurzen Darstellung und Systematisierung des Konstrukts Vertrauen wird ausführlich die Rolle von Vertrauen in F&E-Kooperationen erläutert.
Im darauf folgenden Kapitel wird schließlich die Messung von Vertrauen in F&E-Kooperationen betrachtet. Nach einer kurzen Darstellung der Zielsetzung werden zunächst Grundlagen der Datenerhebung und Messtechniken sowie Anforderungen an die Messtechniken erläutert. Darauf aufbauend werden drei aus der wissenschaftlichen Literatur bekannte Messverfahren bzw. empirische Studien angeführt, die darauf überprüft werden, ob sie auch für die Messung von Vertrauen in F&E-Kooperationen geeignet sind. Schließlich soll aufgezeigt werden, wie eine Messung von Vertrauen in F&E-Kooperationen auch mittels multikriterieller Bewertungsmethoden wie der Nutzwertanalyse und des Analytic Hierarchy Process (AHP) vorgenommen werden kann.
Die Arbeit schließt mit einer Schlussbetrachtung in der die gewonnenen Ergebnisse der Arbeit noch einmal zusammengefasst werden. Es soll hierbei insbesondere darauf eingegangen werden, inwiefern die angeführten Messmethoden prinzipiell für die Messung von Vertrauen in F&E-Kooperationen geeignet sind und welche Entwicklungs- bzw. Modifikationsmöglichkeiten für zukünftige Untersuchungen bestehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 F&E-Kooperationen

2.1 Einleitung und Definition

2.2 Ziele der F&E

2.3 Kooperation als Quelle externen Wissens

2.4 Determinanten der F&E-Kooperation

2.5 Chancen und Risiken

3 Vertrauen in F&E-Kooperationen

3.1 Das Konstrukt Vertrauen

3.1.1 Definition und wirtschaftlicher Aspekt

3.1.2 Systematisierungen

3.2 Vertrauen in F&E-Kooperationen

4 Messung von Vertrauen in F&E-Kooperationen

4.1 Einleitung und Zielsetzung

4.2 Datenerhebung und grundlegende Messverfahren

4.3 Anforderungen an die Messverfahren

4.4 Methoden und Studien zur Messung von Vertrauen

4.4.1 Interpersonal Trust Scale

4.4.2 Organizational Trust Inventory

4.4.3 Vertrauensmessung von Doney und Cannon

4.4.4 Vertrauensmessung mit der Nutzwertanalyse

4.4.5 Vertrauensmessung mit AHP

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über das komplexe Konstrukt „Vertrauen“ im Kontext von F&E-Kooperationen zu geben und zu untersuchen, inwieweit eine Operationalisierung und Messung dieses Vertrauens mittels verschiedener wissenschaftlicher Verfahren möglich ist.

  • Grundlagen und Definition von F&E-Kooperationen
  • Systematisierung und Bedeutung des Vertrauenskonstrukts
  • Kritische Analyse empirischer Vertrauensmessverfahren
  • Eignung multikriterieller Bewertungsmodelle (Nutzwertanalyse, AHP)
  • Anforderungen an Reliabilität und Validität bei der Vertrauensmessung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Definition und wirtschaftlicher Aspekt

Vertrauen ist für das menschliche Leben zweifellos von essentieller Bedeutung. Es kann sogar als Grundlage von Gesellschaft und Zivilisation angesehen werden, auf dem sich jede Beziehung aufbaut. So gibt es wohl kaum ein menschliches Verhalten oder eine Handlung, bei der Vertrauen nicht zumindest peripher relevant ist. Hinzu kommt, dass Vertrauen meist nicht aktiv wahrgenommen wird, sondern den Individuen oftmals unbewusst ist. So wird es in einer Beziehung oftmals erst dann wirklich wahrgenommen, wenn es belastet oder gestört ist.

Gemäß der Bedeutung für das menschliche Leben, hat das Vertrauen auch Einzug in viele wissenschaftliche Disziplinen erhalten. So beschäftigt sich neben der Philosophie, Soziologie und Psychologie auch die Wirtschaftswissenschaft mit dem Konstrukt Vertrauen. Daraus ergeben sich zwangsweise unterschiedliche Perspektiven und Differenzierungen, so dass auch eine allgemeingültige Definition von Vertrauen nicht gegeben sein kann. Im Rahmen dieser Arbeit soll sich im Folgenden auf den ökonomischen Aspekt beschränkt werden, der ebenfalls vielfältige Ausprägungen annehmen kann. Vertrauen ist z.B. ein wichtiger Bestandteil der Spieltheorie, in der es als Erscheinungsform von kooperativem Verhalten gilt und mit diesem auch oftmals gleichgesetzt wird. Aber auch über die Spieltheorie hinaus erhält das Konstrukt u.a. über die Principal-Agent-Theory Einzug in die durch unvollkommene Märkte, begrenzte Rationalität und Opportunismus gekennzeichnete Neue Institutionenökonomie. So verhalten sich nach einem Vertrauensbeziehungs-Modell von Rippberger Prinzipale und Agenten als Vertrauensgeber bzw. Vertrauensnehmer.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Dynamik der modernen Wirtschaft ein, die F&E-Kooperationen notwendig macht, und umreißt die zentrale Problemstellung der schwierigen Messbarkeit von Vertrauen in diesem Bereich.

2 F&E-Kooperationen: Hier werden Definitionen, Ziele sowie die verschiedenen Formen, Determinanten und die damit verbundenen Chancen und Risiken von F&E-Kooperationen dargelegt.

3 Vertrauen in F&E-Kooperationen: Dieses Kapitel definiert das Konstrukt Vertrauen aus ökonomischer Sicht, systematisisiert es und erläutert seine fundamentale Rolle für erfolgreiche und stabile Kooperationen.

4 Messung von Vertrauen in F&E-Kooperationen: Dieser Hauptteil analysiert verschiedene Verfahren zur Messung von Vertrauen, darunter die Interpersonal Trust Scale, das Organizational Trust Inventory sowie multikriterielle Methoden wie die Nutzwertanalyse und den Analytic Hierarchy Process.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung der untersuchten Messverfahren für F&E-Kooperationen, wobei auf den Analytic Network Process als weiterführenden Ansatz verwiesen wird.

Schlüsselwörter

Vertrauen, F&E-Kooperationen, Forschungs- und Entwicklungskooperationen, Nutzwertanalyse, Analytic Hierarchy Process, Goodwill-Vertrauen, Kompetenz-Vertrauen, Interpersonal Trust Scale, Organizational Trust Inventory, Operationalisierung, Informationsasymmetrie, Opportunismus, Kooperationsmanagement, Validität, Reliabilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Einordnung und der praktischen Messbarkeit von Vertrauen als kritischem Erfolgsfaktor in Forschungs- und Entwicklungskooperationen (F&E-Kooperationen).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die ökonomische Definition von Vertrauen, die verschiedenen Ausprägungen von Kooperationen sowie die detaillierte Analyse und kritische Beurteilung von Messverfahren für Vertrauensbeziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das komplexe und mehrdimensionale Konstrukt Vertrauen in F&E-Kooperationen operationalisiert und mittels verschiedener mathematischer oder befragungsbasierter Methoden messbar gemacht werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur Evaluierung bestehender empirischer Skalen (wie ITS und OTI) und untersucht die Anwendbarkeit von multikriteriellen Entscheidungsverfahren wie der Nutzwertanalyse und dem Analytic Hierarchy Process (AHP).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Systematisierung von Vertrauen und eine methodische Prüfung von Instrumenten, die zur Messung von Vertrauen in Kooperationen geeignet sein könnten, unter Berücksichtigung von Validitäts- und Reliabilitätskriterien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Vertrauensmessung, F&E-Kooperationen, Kompetenz-Vertrauen, Goodwill-Vertrauen, Nutzwertanalyse, AHP und Operationalisierung.

Wie unterscheiden sich Goodwill-Vertrauen und Kompetenz-Vertrauen?

Goodwill-Vertrauen bezieht sich auf die Erwartung, dass der Partner gute Absichten hat und nicht opportunistisch handelt, während Kompetenz-Vertrauen auf die Überzeugung abzielt, dass der Partner über das notwendige Wissen und die Fähigkeiten verfügt, zum Erfolg beizutragen.

Warum wird die Nutzwertanalyse kritisch betrachtet?

Die Nutzwertanalyse wird als kritisch bewertet, da die Annahme der Nutzenunabhängigkeit der Kriterien in der Realität schwer zu halten ist und die Methode keine Konsistenzprüfung der Gewichtungen ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Messung von Vertrauen in F&E-Kooperationen
Hochschule
Universität Osnabrück  (BWL/Rechnungswesen und Controlling (Managerial Accounting))
Note
1,7
Autor
André Stockmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
61
Katalognummer
V212986
ISBN (eBook)
9783656410591
ISBN (Buch)
9783656412496
Sprache
Deutsch
Schlagworte
messung vertrauen f&e-kooperationen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
André Stockmann (Autor:in), 2011, Die Messung von Vertrauen in F&E-Kooperationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212986
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Leseprobe aus  61  Seiten
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