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Beteiligungsbewertung im Konzern nach der Equity-Methode (HGB)

Título: Beteiligungsbewertung im Konzern nach der Equity-Methode (HGB)

Trabajo de Seminario , 2012 , 19 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Diplomkauffrau Larissa Maidhof (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Resumen Extracto de texto Detalles

Laut § 300 HGB werden grundsätzlich die Einzelabschlüsse der Tochtergesellschaften mit dem des Mutterunternehmens zusammengefasst. Demnach besteht ein Konzern aus rechtlich selbständigen Unternehmen. Diese wickeln Geschäfte mit konzernfremden Unternehmen ab, aber auch konzernintern. Daher bedarf es der Aufstellung eines Konzernabschlusses.1 Anders als die Steuerbilanz zur Steuerbemessungsaufgabe und der Einzelabschluss nach HGB zur Feststellung des Jahresergebnisses, dient der Konzernabschluss vornehmlich zum Zweck der Informationsvermittlung.2
Die Equity-Methode ist eine besondere Form der Beteiligungsbewertung, wobei in Nebenrechnungen bestimmte Konsolidierungsmaßnahmen vorzunehmen sind.3
Die Einbeziehung von zum Konzern gehörenden Unternehmen richtet sich nach der Intensität des Einflusses, welche das Mutterunternehmen ausübt. Equity Beteiligungen werden in den Konzernabschluss mit einbezogen, wenn das Mutterunternehmen maßgeblichen Einfluss auf das beteiligte Unternehmen ausübt. Maßgeblicher Einfluss lässt sich mit einem Beherrschungsverhältnis von 20-50% erklären.4
[...]
1 Vgl. STEINER/ORTH/SCHWARZMANN (2010), S. 19.
2 Vgl. SCHILDBACH (2008), S. 13.
3 Vgl. SCHILDBACH (2008), S. 110.
4 Vgl. GRÄFER/SCHELD (2003), S. 15-18.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Grundlagen und Anwendungsbereich

2.1 Stufenkonzeption und Grundlagen

2.2 Anwendungsbereich

3. Technik der Equity-Methode

3.1 Erstmalige Anwendung

3.1.1 Beteiligungsbuchwert

3.1.2 Anteiliges Eigenkapital

3.1.3 Buchwertmethode

3.1.4 Stichtag der Kapitalaufrechnung

3.1.5 Latente Steuern

3.1.6 Angaben im Konzernanhang

3.2 Anwendung in Folgejahren

3.2.1 Fortschreibung des Unterschiedsbetrags

3.2.2 Berücksichtigung von Eigenkapitalveränderungen

3.3 Einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

3.4 Eliminierung von Zwischenergebnissen

3.5 Voraussetzungen zur Beendigung des Equity Ansatzes

4. Beispielrechnung

4.1 Ermittlung des Wertes bei erstmaligen Ansatz einer Beteiligung

4.2 Folgebewertung der Beteiligung

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Beteiligungsbewertung nach der Equity-Methode gemäß Handelsgesetzbuch (HGB) systematisch darzustellen. Der Fokus liegt dabei auf der methodischen Vorgehensweise bei der Erstkonsolidierung sowie der kontinuierlichen Fortschreibung des Beteiligungswerts in den Folgejahren unter Berücksichtigung bilanzrechtlicher Anforderungen.

  • Grundlagen der Stufenkonzeption und Einordnung assoziierter Unternehmen
  • Technik der erstmaligen Bewertung (Buchwertmethode)
  • Methodik der Folgebewertung und Fortschreibung des Unterschiedsbetrags
  • Behandlung von latenten Steuern und Zwischenergebniseliminierung
  • Praxisnahes Rechenbeispiel zur Anwendung des § 312 HGB

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Buchwertmethode

Der erstmalige Wertansatz ergibt sich aus folgendem Schema:14

(1) Anschaffungskosten der Beteiligung aus dem Einzelabschluss

(2) Ermittlung des Unterschiedsbetrages:

Buchwert der Beteiligung im Einzelabschluss des Mutterunternehmens

– anteiliges bilanziertes Eigenkapital in der Bilanz des assoziierten Unternehmens

Der Ausweis des Unterschiedsbetrages erfolgt im Konzernabschluss mit einem davon-Vermerk oder als Anhangsangabe (nur bei Erstkonsolidierung)

(3) Unterschiedsbetrag wird in einer Nebenrechnung aufgeteilt und fortgeschrieben

a. Zuordnung und Auflösung stiller Reserven und Lasten zu den Vermögensgegenständen

b. Differenz = Geschäfts- oder Firmenwert

Ein aktiver Unterschiedsbetrag entsteht, wenn der Beteiligungsbuchwert höher ist als das anteilige Eigenkapital, ein passivischer entsprechend wenn der Beteiligungsbuchwert niedriger ist als das anteilige Eigenkapital.15

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung erläutert die Notwendigkeit der Konzernrechnungslegung und führt die Equity-Methode als Instrument für die Bewertung von Anteilen an assoziierten Unternehmen ein.

2. Grundlagen und Anwendungsbereich: Dieses Kapitel definiert die Stufenkonzeption der Konsolidierung und erläutert die Voraussetzungen, unter denen eine Equity-Bewertung nach § 311 HGB zwingend ist.

3. Technik der Equity-Methode: Hier wird der detaillierte Prozess der erstmaligen Bewertung sowie der laufenden Fortschreibung in Folgejahren unter Berücksichtigung von HGB-Vorschriften erläutert.

4. Beispielrechnung: Anhand eines praxisnahen Szenarios wird die Ermittlung des Beteiligungswerts, die Aufdeckung stiller Reserven und die Goodwill-Abschreibung konkret durchgerechnet.

5. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Eignung der Buchwertmethode für eine tatsachengetreue Darstellung der Beteiligungsverhältnisse.

Schlüsselwörter

Equity-Methode, Konzernabschluss, Buchwertmethode, HGB, Assoziiertes Unternehmen, Beteiligungsbewertung, Erstkonsolidierung, Folgebewertung, Stille Reserven, Goodwill, Kapitalkonsolidierung, BilMoG, Latente Steuern, Anteilsbesitz, Unterschiedsbetrag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Bewertung von Unternehmensbeteiligungen im Konzernabschluss nach der Equity-Methode gemäß den deutschen Handelsbilanzvorschriften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Stufenkonzeption der Konsolidierung, die Anwendung der Buchwertmethode, die Behandlung von Unterschiedsbeträgen und die laufende Fortschreibung von Beteiligungswerten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die verständliche Darstellung der Bewertungstechnik für assoziierte Unternehmen, insbesondere die Vorgehensweise beim erstmaligen Ansatz und in den darauffolgenden Perioden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive sowie normativ-deduktive Methode angewandt, indem die gesetzlichen Vorschriften (HGB) und Rechnungslegungsstandards (DRS) erläutert und anhand eines praktischen Rechenbeispiels veranschaulicht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Anwendungsbereichs, die detaillierte Technik der Equity-Methode bei Erst- und Folgekonsolidierung sowie die praktische Umsetzung anhand eines konkreten Fallbeispiels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Equity-Methode, Buchwertmethode, Goodwill, Stille Reserven, assoziiertes Unternehmen und Kapitalkonsolidierung nach BilMoG.

Wie unterscheidet sich die Bewertung bei der erstmaligen Anwendung von der Folgebewertung?

Während bei der Erstbewertung die Anschaffungskosten dem anteiligen Eigenkapital gegenübergestellt werden, erfolgt in den Folgejahren eine Fortschreibung basierend auf den anteiligen Eigenkapitalveränderungen und Abschreibungen auf stille Reserven oder Goodwill.

Wie werden latente Steuern in der Beispielrechnung berücksichtigt?

Latente Steuern werden auf die aufgedeckten stillen Reserven ermittelt und bilden bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Beteiligung eine Passivposition, die im Zeitverlauf entsprechend der Auflösung der Reserven reduziert wird.

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Beteiligungsbewertung im Konzern nach der Equity-Methode (HGB)
Universidad
University of Applied Sciences Essen
Calificación
1,7
Autor
Diplomkauffrau Larissa Maidhof (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
19
No. de catálogo
V213041
ISBN (Ebook)
9783656410768
ISBN (Libro)
9783656411543
Idioma
Alemán
Etiqueta
beteiligungsbewertung konzern equity-methode
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplomkauffrau Larissa Maidhof (Autor), 2012, Beteiligungsbewertung im Konzern nach der Equity-Methode (HGB), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213041
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