Im folgenden Text werden depressive Krankheitsbilder vorgestellt, Symptome genannt und Behandlungsmöglichkeiten erläutert. Fallbeispiele ergänzen den theoretischen Block. Zum Schluss wird eine Diskussion um Nutzen und Erfolge der Therapien geführt.
Eine Depression ist, anders als eine rein physische Krankheit, nicht sofort erkennbar, schwieriger diagnostizierbar und in ihrer Heilung langwierig, begrenzt und kompliziert. Dadurch reagiert das soziale Umfeld einer erkrankten Person häufig inadäquat oder zieht sich von der Person zurück.
Die Depression ist eine Störung der Gemütslage. Die Abgrenzung einer depressiven Erkrankung zu normalen Verstimmungen erfolgt anhand der Dauer, Art und Intensität der Beschwerden. Meist liegen einer Depression mehrere Ursachen zugrunde. Biologische, psychische und soziale Komponenten spielen bei ihrer Entstehung zusammen. Die Erkrankungswahrscheinlichkeit hängt von der genetischen Grundausstattung eines Menschen sowie von seelischen Belastungen ab.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung.
- 2. Was sind depressive Erkrankungen?
- 3. Formen depressiver Erkrankungen
- 3.1 Einteilung nach ICD-10
- 3.1.1 Manische Episode
- 3.1.2 Bipolare affektive Störung
- 3.1.3 Depressive Episode
- 3.1.4 Rezidivierende depressive Störung
- 3.1.5 Anhaltende affektive Störung
- 3.1.5.1 Zyklothymia
- 3.1.5.2 Dysthymia
- 3.2 Einteilung nach DSM-IV
- 3.2.1 Depressive Störungen
- 3.2.2 Bipolare Störungen
- 3.3 Weitere Formen
- 3.4 Komorbidität
- 4. Symptomatik
- 4.1 Psychische Beschwerden:
- 4.2 Psychomotorische Beschwerden.
- 4.3 Somatische Beschwerden
- 5. Behandlungsmöglichkeiten
- 5.1 Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten
- 5.2 Nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten.
- 5.2.1 Interpersonelle Psychotherapie
- 5.2.2 Kognitive Therapie
- 5.2.3 Verhaltenstherapie
- 5.2.3.1 Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie.
- 5.2.4 Psychodynamische Verfahren
- 5.2.5 Soziotherapie
- 5.3 Andere Therapien
- 5.3.1 Sport- und Bewegungstherapie
- 5.3.2 Kunsttherapie
- 5.3.3 Homöopathie.
- 5.3.4 Internettherapie
- 6. Fallbeispiele
- 6.1 Fragebogen
- 6.2 Sabine*
- 6.3 Peter*.
- 6.4 Mia
- 6.5 Kommentar.
- 7. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese schriftliche Hausarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung zielt darauf ab, die verschiedenen Facetten depressiver Erkrankungen zu beleuchten. Neben einer umfassenden Darstellung der Krankheitsbilder und Symptomatik, stehen die Behandlungsmöglichkeiten im Vordergrund.
- Definition und Einteilung depressiver Erkrankungen
- Symptome und Ursachen von Depressionen
- Vielfalt an Behandlungsmöglichkeiten, sowohl medikamentös als auch psychotherapeutisch
- Vorstellung von Fallbeispielen zur Veranschaulichung der Auswirkungen depressiver Erkrankungen
- Bewertung der Wirksamkeit der Therapien
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einführung in das Thema Depression und die Relevanz der Thematik.
- Kapitel 2: Definition von depressiven Erkrankungen und Abgrenzung von normalen Verstimmungen.
- Kapitel 3: Detaillierte Betrachtung der verschiedenen Formen depressiver Erkrankungen, unterteilt nach ICD-10 und DSM-IV, sowie die Erläuterung der Komorbidität.
- Kapitel 4: Übersicht über die vielseitigen Symptome depressiver Erkrankungen, aufgeteilt in psychische, psychomotorische und somatische Beschwerden.
- Kapitel 5: Vorstellung verschiedener Behandlungsmöglichkeiten, einschließlich medikamentöser Ansätze und unterschiedlicher Psychotherapieformen.
- Kapitel 6: Analyse von Fallbeispielen, um die Auswirkungen und Behandlungsstrategien depressiver Erkrankungen aus der Praxis zu beleuchten.
Schlüsselwörter
Depressive Erkrankungen, Symptome, ICD-10, DSM-IV, Medikamentöse Behandlung, Psychotherapie, Interpersonelle Therapie, Kognitive Therapie, Verhaltenstherapie, Fallbeispiele, Wirksamkeit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einer Depression und einer normalen Verstimmung?
Eine Depression unterscheidet sich von normalen Verstimmungen durch die Dauer, die Art und die Intensität der Beschwerden sowie die Beeinträchtigung des Alltags.
Welche Formen der Depression gibt es nach ICD-10?
Zu den Formen gehören unter anderem die depressive Episode, die rezidivierende depressive Störung, die bipolare affektive Störung sowie anhaltende Störungen wie Dysthymia und Zyklothymia.
Was sind typische Symptome einer depressiven Erkrankung?
Die Symptomatik wird in psychische (z. B. Niedergeschlagenheit), psychomotorische (z. B. Antriebslosigkeit) und somatische Beschwerden (z. B. Schlafstörungen oder Schmerzen) unterteilt.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Depressionen?
Es gibt medikamentöse Therapien (Antidepressiva) und psychotherapeutische Verfahren wie kognitive Verhaltenstherapie, interpersonelle Psychotherapie oder psychodynamische Verfahren.
Was bedeutet Komorbidität im Zusammenhang mit Depressionen?
Komorbidität bezeichnet das gleichzeitige Auftreten von Depressionen mit anderen psychischen oder physischen Erkrankungen, wie etwa Angststörungen oder Suchterkrankungen.
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- Mia Sistenich (Author), 2013, Depressive Erkrankungen. Formen, Symptomatik und Behandlungsmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213071