Die heutige Geschwindigkeit der Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie macht es möglich schnell und einfach und weltweit zu kommunizieren. Dies ist einerseits ein Zeichen für Wachstum, andererseits fordert es die Wirtschaft auf, mitzuhalten. Heutzutage ist faktisch jedes nennenswerte Unternehmen im Web mit einer eigenen Homepage auf einer Webseite vertreten und auch kleinste Unternehmen nutzen bereits das Internet, weil sie hier eine kostengünstige Möglichkeit sehen, um potentielle Kunden zu erreichen.
Neue Trends des Internets, nämlich die Wandlung des Internetnutzers vom passiven zum aktiven Nutzer, bringen neue Herausforderungen. Gerade in der Tourismusbranche müssen die Anbieter ihre Strategie überdenken.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Zielsetzung
- Vorgehensweise
- Definitionen
- Definition und Abgrenzung Dienstleistung
- Definition und Abgrenzung elektronische Dienstleistung
- Definition Web 2.0
- Entwicklung des Web 2.0
- Web 2.0 im Tourismus
- Ziele
- Entwicklung des Tourismusmarktes
- Web 2.0 Anwendungen in der Tourismusbranche
- Online Communities
- Foto- und Videoportale
- Weblogs
- Pod- und Vodcasts
- Wikis
- Social Bookmarking
- Chancen und Risiken des Tourismus 2.0
- Chancen und Risiken
- Handlungsempfehlungen
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Einfluss von Web 2.0-Anwendungen auf die Tourismusbranche. Sie verfolgt das Ziel, eine Auswahl relevanter Anwendungen aufzuzeigen, die den Tourismussektor für einen effizienteren Absatz nutzen kann. Dabei sollen sowohl die Chancen als auch die Risiken dieser Technologien beleuchtet werden. Die Arbeit analysiert die Entwicklung des Web 2.0 und seine Bedeutung für die Tourismusindustrie.
- Die Definition und Abgrenzung von Dienstleistungen im Allgemeinen und im Kontext von Web 2.0
- Die Entwicklung und die wichtigsten Merkmale des Web 2.0
- Die Anwendungsmöglichkeiten von Web 2.0-Technologien in der Tourismusbranche
- Die Chancen und Risiken, die mit der Nutzung von Web 2.0 im Tourismus verbunden sind
- Handlungsempfehlungen für Unternehmen in der Tourismusbranche
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung präsentiert die Problemstellung, die sich aus der rasanten Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie ergibt. Sie skizziert die Herausforderungen, die sich für Unternehmen im Web 2.0 ergeben und fokussiert auf die Tourismusbranche. Die Zielsetzung der Arbeit und die gewählte Vorgehensweise werden erläutert.
- Definitionen: Dieses Kapitel liefert eine Definition und Abgrenzung von Dienstleistungen und elektronischen Dienstleistungen. Anschließend wird das Web 2.0 definiert und seine Entwicklung dargestellt.
- Web 2.0 im Tourismus: In diesem Kapitel werden die Ziele des Web 2.0 im Tourismus aus ökonomischer und nicht-ökonomischer Sicht beleuchtet. Die Entwicklung des Tourismusmarktes wird dargestellt und verschiedene Web 2.0-Anwendungen werden anhand von Beispielen vorgestellt.
- Chancen und Risiken des Tourismus 2.0: Dieses Kapitel beleuchtet die Chancen und Risiken, die mit der Nutzung von Web 2.0-Anwendungen in der Tourismusbranche verbunden sind. Es werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen gegeben.
Schlüsselwörter
Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit zentralen Themen wie Dienstleistung, elektronische Dienstleistung, Web 2.0, Online-Communities, Foto- und Videoportale, Weblogs, Pod- und Vodcasts, Wikis, Social Bookmarking, Chancen und Risiken des Tourismus 2.0 und Handlungsempfehlungen. Sie analysiert die Entwicklung und die Bedeutung dieser Themen im Kontext des Tourismusmarktes und untersucht deren Potenziale und Herausforderungen für Unternehmen in der Branche.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Tourismus 2.0?
Tourismus 2.0 bezeichnet die Anwendung von Web 2.0-Prinzipien in der Tourismusbranche, wobei der Nutzer vom passiven Konsumenten zum aktiven Mitgestalter von Inhalten wird.
Welche Web 2.0 Anwendungen sind für den Tourismus relevant?
Wichtige Anwendungen sind Online-Communities, Bewertungsportale, Foto- und Videoplattformen, Weblogs, Wikis und Social Bookmarking.
Welche Chancen bietet Web 2.0 für Tourismusunternehmen?
Unternehmen können durch direktes Kundenfeedback ihre Dienstleistungen verbessern, kostengünstiges Marketing betreiben und eine engere Bindung zur Zielgruppe aufbauen.
Was sind die Risiken von Social Media im Tourismus?
Risiken bestehen in einem möglichen Kontrollverlust über das Markenimage, negativen Bewertungen, die sich schnell verbreiten (Shitstorms), und dem hohen personellen Aufwand für die Pflege der Kanäle.
Wie unterscheidet sich eine elektronische Dienstleistung von einer klassischen?
Elektronische Dienstleistungen werden über digitale Netzwerke erbracht, sind oft hochgradig automatisiert und ermöglichen eine zeit- und ortsunabhängige Interaktion.
Was ist Social Bookmarking?
Social Bookmarking erlaubt es Nutzern, Internet-Lesezeichen online zu speichern und mit anderen zu teilen, was im Tourismus zur Reiseplanung und zum Austausch von Geheimtipps genutzt wird.
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- Kerstin Schaaf (Author), Katrin Schmithüsen (Author), 2011, Tourismus 2.0. Neue Anwendungen für die Tourismusbranche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213153