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Aetius und seine Ausübung der Macht im Amt des Magister Militum.

Titre: Aetius und seine Ausübung der Macht im Amt des Magister Militum.

Dossier / Travail , 2011 , 14 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Jan Sternberg (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Résumé Extrait Résumé des informations

„Der letzte Römer“. So nannte Prokop von Kaisarea Flavius Aetius1. Genau so konnte man ihn mit Recht bezeichnen, wenn man seine politischen und militärischen Erfolge mit einem Römertum gleichsetzen kann. Doch auch Aetius musste Niederlagen und Misserfolge erdulden. So mündete zum Beispiel seine gewählte Gefolgschaft des Usurpators Johannes in einer Niederlage, ebenso wie die sich wiederholenden Absetzungen von seinem Kommando durch die Kaiserinmutter Galla Placidia als Misserfolge seiner Herrschaft zu werten sind. Die Chronisten dieser Zeit, wie Prosper von Aquitanien, konnten einige militärische Entscheidungen von Seiten Aetius nicht gutheißen. Sein Beschluss das Hunnische Heer nach der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern ziehen zu lassen, führte dazu, dass es daraufhin erneut in Norditalien erschien. Auch eine nicht ausreichende Politik dem Kaiser Valentinian III. gegenüber, die letztendlich zu Aetius Tod führte, kann man als Misserfolg seines Wirkens werten.
Dessen ungeachtet stabilisierte Aetius mit einer klugen Bündnispolitik und militärischen Erfolgen in Gallien das langsam zerfallende Reich. Wie genau ihm das gelang und wie er seine Machtinteressen durchzusetzen versuchte, soll in dieser Arbeit erläutert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einbettung in den historischen Gesamtkontext

3. Werdegang des Aetius

3.1 Werdegang des Aetius

3.2 Grundlagen der Politik und Militärmacht des Aetius

3.3 Aetius Innenpolitik

3.4 Aetius Außenpolitik

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht das politische und militärische Wirken von Flavius Aetius im Weströmischen Reich. Dabei steht die Frage im Zentrum, durch welche Strategien und Bündnissysteme es Aetius gelang, trotz schwieriger politischer Rahmenbedingungen und einer schwachen Kaiserherrschaft seine Machtposition zu festigen und das Reich gegen äußere Bedrohungen zu stabilisieren.

  • Analyse des Werdegangs und Aufstiegs von Aetius innerhalb der militärischen Hierarchie.
  • Untersuchung der Machtgrundlagen und persönlichen Netzwerke des Heermeisters.
  • Bewertung der innenpolitischen Konflikte mit der senatorischen Elite und dem Kaiserhof.
  • Evaluation der außenpolitischen Strategien im Umgang mit germanischen Stämmen und Hunnen.
  • Reflektion über das militärische Wirken und die Rolle von Bündnissystemen in Gallien.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Der letzte Römer“. So nannte Prokop von Kaisarea Flavius Aetius. Genau so konnte man ihn mit Recht bezeichnen, wenn man seine politischen und militärischen Erfolge mit einem Römertum gleichsetzen kann. Doch auch Aetius musste Niederlagen und Misserfolge erdulden. So mündete zum Beispiel seine gewählte Gefolgschaft des Usurpators Johannes in einer Niederlage, ebenso wie die sich wiederholenden Absetzungen von seinem Kommando durch die Kaiserinmutter Galla Placidia als Misserfolge seiner Herrschaft zu werten sind. Die Chronisten dieser Zeit, wie Prosper von Aquitanien, konnten einige militärische Entscheidungen von Seiten Aetius nicht gutheißen. Sein Beschluss das Hunnische Heer nach der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern ziehen zu lassen, führte dazu, dass es daraufhin erneut in Norditalien erschien. Auch eine nicht ausreichende Politik dem Kaiser Valentinian III. gegenüber, die letztendlich zu Aetius Tod führte, kann man als Misserfolg seines Wirkens werten.

Dessen ungeachtet stabilisierte Aetius mit einer klugen Bündnispolitik und militärischen Erfolgen in Gallien das langsam zerfallende Reich. Wie genau ihm das gelang und wie er seine Machtinteressen durchzusetzen versuchte, werde ich in dieser Arbeit erläutern.

Ich werde deutlich machen, auf welcher Basis Aetius politische und militärische Macht beruhte und gegen welche Widrigkeiten er ankämpfen musste. Dabei erschwert einem die mitunter lückenhafte Quellenlage die Arbeit. Insbesondere zu Aetius Innenpolitik kann man meist nur aus den Gesetzestexten schließen und einige Zeitabschnitte bleiben ganz im Dunkeln. Viele seiner politischen Entscheidungen erschließen sich uns daher nicht konkret in seinen Beweggründen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Person des Flavius Aetius, die Fragestellung der Arbeit und eine kritische Auseinandersetzung mit der Quellenlage.

2. Einbettung in den historischen Gesamtkontext: Darstellung der prekären Lage des Weströmischen Reiches unter Valentinian III. und der Herausforderungen durch Völkerwanderung und innenpolitische Machtkämpfe.

3. Werdegang des Aetius: Biografischer Abriss und Analyse der machtpolitischen Grundlagen des Aetius sowie seiner Innen- und Außenpolitik.

3.1 Werdegang des Aetius: Nachzeichnung des Aufstiegs von der Geiselhaft bei den Hunnen bis hin zum obersten Heermeister.

3.2 Grundlagen der Politik und Militärmacht des Aetius: Untersuchung der institutionellen Machtbasis und der persönlichen Netzwerke, die es ihm ermöglichten, das Reich zu beeinflussen.

3.3 Aetius Innenpolitik: Analyse der Versuche, eine Hausmacht in Italien aufzubauen und das Verhältnis zum senatorischen Adel sowie zum Kaiserhof.

3.4 Aetius Außenpolitik: Betrachtung der militärischen Bündnisse und Feldzüge zur Sicherung der Grenzen, insbesondere in Gallien und gegen das Hunnenreich.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Machtausübung des Aetius und Reflexion über seine Rolle als "letzter Römer" angesichts des Niedergangs des Reiches.

Schlüsselwörter

Flavius Aetius, Weströmisches Reich, Spätantike, Heermeister, Valentinian III., Galla Placidia, Völkerwanderung, Hunnen, Bündnispolitik, Gallien, Magister utriusque praesentalis, Patricius, Machtpolitik, senatorischer Adel, Usurpation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Wirken und der politischen Karriere des Flavius Aetius im Weströmischen Reich des 5. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind militärische Strategien, innenpolitische Machtkämpfe im Römischen Reich, die Rolle des Adels und der Umgang mit externen Bedrohungen durch germanische Stämme und Hunnen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Aetius trotz struktureller Schwächen des Reiches seine Machtinteressen verfolgen und das Westreich temporär stabilisieren konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quellenkritischen Analyse zeitgenössischer Chronisten und moderner Forschungsliteratur, um die fragmentarischen Informationen über Aetius zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Werdegang des Aetius, seine innen- und außenpolitischen Strategien sowie die Grundlagen seiner militärischen Autorität detailliert beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Aetius, Spätantike, Weströmisches Reich, Heermeister, Hunnen und Bündnispolitik.

Wie bewertet die Arbeit das Verhältnis von Aetius zum Kaiser?

Das Verhältnis wird als komplexes Abhängigkeitsverhältnis beschrieben, in dem Aetius einerseits auf die Legitimation durch den Kaiser angewiesen war, andererseits aber durch seine militärische Macht den Kaiser dominierte.

Welche Rolle spielten die hunnischen Hilfstruppen für Aetius?

Sie dienten ihm als entscheidendes Machtinstrument, um eigene politische Ziele durchzusetzen und militärische Erfolge zu erzwingen, selbst wenn dies in der römischen Elite kritisch gesehen wurde.

Warum wird Aetius als "der letzte Römer" bezeichnet?

Der Begriff, der auf Prokop von Kaisarea zurückgeht, würdigt seine Fähigkeit, das militärische Erbe Roms in einer Zeit des Zerfalls noch einmal erfolgreich zu verteidigen.

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Résumé des informations

Titre
Aetius und seine Ausübung der Macht im Amt des Magister Militum.
Université
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Historisches Seminar)
Cours
Rom und die Hunnen
Note
2,0
Auteur
Jan Sternberg (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
14
N° de catalogue
V213223
ISBN (ebook)
9783656413950
ISBN (Livre)
9783656414827
Langue
allemand
mots-clé
aetius ausübung macht magister militum
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jan Sternberg (Auteur), 2011, Aetius und seine Ausübung der Macht im Amt des Magister Militum., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213223
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Extrait de  14  pages
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