Unternehmer, die Ihre Werbung selbst konzipieren und realisieren, machen auf Grund ihrer Unkenntniss immer wieder entscheidende Fehler und verhindern somit den möglichen Erfolg. Lesen Sie, welche Fehler unbedingt vermieden werden müssen, wenn die Werbung den gewünschten Erfolg bringen soll.
Inhaltsverzeichnis
Nr. 1: Die Werbung der Wettbewerber als Vorbild betrachten
Nr. 2: Mangelnde Konsequenz in der Darstellung
Nr. 3: Immer etwas Neues wollen
Nr. 4: Fehlende Planung
Nr. 5: Nur nicht auffallen
Nr. 6: Mehr versprechen als gehalten wird
Nr. 7: Die Angst als Erster neue Wege zu gehen
Nr. 8: Kosten für die Werbung nicht planen
Nr. 9: Die Zielpersonen* bzw. Zielgruppen nicht genau definieren
Nr. 10: Das Preis-Leistungsverhältnis nicht prüfen
Nr. 11: Ergänzung. Für alle, die mit Profis zusammenarbeiten wollen
11.1 Fotografen, Grafiker, Designer, Texter und Agenturen wollen oft Verträge, wenn sie Aufträge erhalten.
11.2 Wenn kreative Leistungen (Text, Grafik) in Auftrag gegeben werden, wird oft gesagt, dass im Voraus kein Preis genannt werden kann.
Zielsetzung & Themen
Das Ziel der Arbeit ist es, die häufigsten Kardinalfehler in der Werbung aufzuzeigen, die insbesondere Inhaber kleiner Betriebe daran hindern, ihre Bekanntheit zu steigern und eine wirksame Nachfrage zu generieren, und dabei zu unterstützen, Werbebudgets effizienter einzusetzen.
- Vermeidung typischer strategischer Fehler bei der Unternehmenswerbung
- Bedeutung von Konsistenz und Einzigartigkeit im Markenauftritt
- Notwendigkeit einer präzisen Planung und Zielgruppendefinition
- Effiziente Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern und Agenturen
- Kritische Prüfung des Preis-Leistungs-Verhältnisses bei Werbemaßnahmen
Auszug aus dem Buch
Nr. 2: Mangelnde Konsequenz in der Darstellung
In sehr vielen Konzepten und Auftritten fehlt die Durchgängigkeit in der Darstellung. Farben, Bilder und Aussagen sind nicht identisch. Die Firmenwagen haben eine andere Farbe als das Briefpapier. Im Beratungsgespräch werden andere Argumente verwendet als in den Werbemitteln und im Internet werden andere Leistungen dargestellt als im Flyer.
Auf Hinweise, dass kein Markenartikelhersteller diese Fehler macht, kommt immer die gleiche Antwort: „Ich bin doch kein Markenartikelunternehmen“. Diese Antwort ist natürlich richtig und trotzdem falsch. Ihr Ziel muss es sein, in Ihrer Region, bei den Interessenten und Kunden, ein unverwechselbarer Betrieb für bestimmte, bessere Leistungen zu sein. Das erreichen Sie nur, wenn das Bild Ihres Betriebes in der Öffentlichkeit immer und in allen Bereichen identisch ist. Nur wenn Sie immer wieder in der gleichen Form das Besondere, das Sie bieten, hervorheben, werden die Empfänger Ihren Betrieb für besondere Leistungen in Erinnerung behalten. Bedenken Sie: Sie sehen Ihre Werbung jeden Tag in den verschiedensten Formen, aber wir oft sehen Ihre Kunden oder mögliche Interessenten Ihre Werbung? Wie soll sich jemand erinnern, wenn Sie ihn immer wieder mit anderen Aussagen, mit anderen Farben, mit anderen Schriften konfrontieren?
Zusammenfassung der Kapitel
Nr. 1: Die Werbung der Wettbewerber als Vorbild betrachten: Das Kapitel erläutert, warum die Nachahmung von Wettbewerbern kontraproduktiv ist und stattdessen ein eigenständiger, unverwechselbarer Auftritt angestrebt werden sollte.
Nr. 2: Mangelnde Konsequenz in der Darstellung: Es wird die Bedeutung einer durchgängigen Darstellung über alle Werbemittel hinweg hervorgehoben, um bei Kunden einen bleibenden, identischen Eindruck zu hinterlassen.
Nr. 3: Immer etwas Neues wollen: Dieses Kapitel warnt davor, Werbekonzepte ohne zwingenden Grund zu ändern, da Konstanz essenziell für die Imagebildung ist.
Nr. 4: Fehlende Planung: Hier wird betont, dass Werbung kein spontanes Notfallmittel bei nachlassender Nachfrage sein darf, sondern einer langfristigen, konzeptbasierten Planung bedarf.
Nr. 5: Nur nicht auffallen: Das Kapitel erklärt das Paradoxon, dass Betriebe zwar bekannt werden wollen, aber gleichzeitig Angst davor haben, durch unkonventionelle Werbung aufzufallen.
Nr. 6: Mehr versprechen als gehalten wird: Es wird dargelegt, dass Glaubwürdigkeit nur dann besteht, wenn die Werbeversprechen in der täglichen Praxis durch den Betrieb und die Mitarbeiter eingelöst werden.
Nr. 7: Die Angst als Erster neue Wege zu gehen: Dieses Kapitel verdeutlicht den strategischen Vorteil der Pionierposition, bei der man durch Neuheit Aufmerksamkeit auf sich zieht und sich als Marktführer positioniert.
Nr. 8: Kosten für die Werbung nicht planen: Es wird kritisiert, dass Werbung oft als lästiges Übel statt als notwendige Investition betrachtet wird, was zu einer unzureichenden Budgetierung führt.
Nr. 9: Die Zielpersonen* bzw. Zielgruppen nicht genau definieren: Dieses Kapitel erläutert, dass eine präzise Identifikation der Zielgruppen für eine persönlichere und damit erfolgreichere Werbeansprache unerlässlich ist.
Nr. 10: Das Preis-Leistungsverhältnis nicht prüfen: Hier wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, neben den Erstellungskosten auch die sogenannten Transportkosten pro Kontakt bei Werbemaßnahmen zu berücksichtigen.
Nr. 11: Ergänzung. Für alle, die mit Profis zusammenarbeiten wollen: Dieses abschließende Kapitel behandelt die rechtlichen Aspekte, insbesondere die schriftliche Übertragung von Nutzungsrechten bei der Beauftragung kreativer Dienstleister.
Schlüsselwörter
Werbung, Marketing, Kleinbetriebe, Markenauftritt, Werbeplanung, Zielgruppenanalyse, Markenbekanntheit, Werbebudget, Konsistenz, Kundengewinnung, Wettbewerbsvorteil, Pionierposition, Nutzungsrechte, Werbeträger, Unternehmenserfolg.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die elf häufigsten Fehler, die Inhaber kleiner Betriebe bei der Gestaltung und Umsetzung ihrer Werbung machen, und bietet Ansätze, um diese zu vermeiden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf strategischer Markenführung, korrekter Werbeplanung, der Bedeutung von Konsistenz, dem richtigen Umgang mit Budgets sowie der rechtssicheren Zusammenarbeit mit Werbeprofis.
Was ist das primäre Ziel des Autors?
Das Ziel ist es, Firmeninhabern zu helfen, ihr Werbegeld effizienter einzusetzen, indem sie ihre Werbung als Investition verstehen und typische Kardinalfehler eliminieren.
Welche wissenschaftliche bzw. praktische Methode wird verwendet?
Die Publikation nutzt einen analytischen Ansatz, der häufige Fehlerquellen in der Praxis identifiziert, durch Beispiele veranschaulicht und durch Selbstkontrollfragen handlungsorientierte Lösungen anbietet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in elf spezifische Kardinalfehler, die von der Strategielosigkeit über mangelnde Konsequenz bis hin zu rechtlichen Fallstricken bei der Agenturbeauftragung reichen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Zentrale Begriffe sind Werbeplanung, Markenauftritt, Zielgruppendefinition, Konsistenz, Wettbewerbsdifferenzierung und effiziente Investition in Nachfrage.
Warum ist eine "Pionierposition" für kleine Betriebe so wichtig?
Eine Pionierposition hilft dabei, durch Neuheit eine besondere Aufmerksamkeit im Marktsegment zu erzeugen, wodurch der Betrieb oft als Marktführer wahrgenommen wird und von positiver Medienberichterstattung profitiert.
Worauf muss bei der Beauftragung von Grafikern oder Textern geachtet werden?
Es ist zwingend erforderlich, schriftlich zu vereinbaren, dass die uneingeschränkten Nutzungsrechte an den geschaffenen kreativen Leistungen auf den Auftraggeber übertragen werden, um spätere Nachforderungen oder Verbote der Nutzung zu vermeiden.
- Citar trabajo
- Hans-Jürgen Borchardt (Autor), 2013, Die 11 größten Fehler in der Werbung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213253