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Der goldene Schnitt. Zur die Mathematik des Schönen und Harmonischen

Titel: Der goldene Schnitt. Zur die Mathematik des Schönen und Harmonischen

Hausarbeit , 2010 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Manuel Kniepe (Autor:in)

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Was empfinden wir als schön? Was empfinden wir als harmonisch? Gibt es so etwas wie eine universelle Harmonie und Schönheit, die jeder Mensch unabhängig seiner Erfahrungen erkennen und spüren kann? Verschiedene Tatsachen sprechen dafür. Menschen haben seit jeher unabhängig von Herkunft und Standort Dinge geschaffen, die in einem gewissen mathematischen Verhältnis zueinander stehen. Aber nicht nur in der Mathematik und Menschheitsgeschichte spielt diese Proportion eine Rolle. Auch die Natur zeigt erstaunlich oft diese Verhältnisse. Sei es in den mikroskopisch kleinen DNA-Strängen von Lebewesen oder in der Form von unvorstellbar großen Galaxien. Diese Proportionen scheinen etwas »magisches« zu besitzen. Etwas, das aus den natürlichen Umständen unseres Universums und dessen Naturgesetzen resultiert und allem Existenten innewohnt. Die Proportion, die zu diesen Formen und Verhältnissen führt, wird von uns Menschen heute »der goldene Schnitt« genannt. Doch was hat es mit diesen Proportionen auf sich? Was macht sie so besonders? Was sind ihre Eigenschaften? In dieser Abhandlung über den goldenen Schnitt möchte ich diesen Dingen auf den Grund gehen und darüber hinaus einen Ausflug in die Mathematik des Schönen und Harmonischen wagen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Was ist der goldene Schnitt

Selbstähnlichkeit

Irrationalität

Irrationale Zahlen

Maximale Irrationalität

Leonardo Fibonacci

Konstruktion des goldenen Schnitts

Innere Konstruktion

Äußere Konstruktion

Formen des goldenen Schnitts

Goldenes Rechteck

Goldenes Dreieck

Goldene Spirale

Zusammenhänge mit Fibonacci

Goldener Winkel

Pentagon und Pentagramm

Harmonie in Natur und Wachstum

Weitere Beispiele in der Natur

Schöne Symmetrie

Ergänzende Gegensätze

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des goldenen Schnitts als universelles mathematisches Prinzip und seine Manifestation in der Natur. Ziel ist es, die geometrischen Eigenschaften der Proportion zu durchleuchten und die These zu belegen, dass Schönheit als harmonisches Zusammenspiel von Symmetrie und Asymmetrie entsteht.

  • Mathematische Grundlagen und Irrationalität von Phi
  • Fibonacci-Folge und ihr Bezug zum Wachstum in der Natur
  • Geometrische Konstruktionsverfahren (Zirkel und Lineal)
  • Analyse natürlicher Wachstumsformen (Spiralen und Symmetrien)
  • Philosophische Betrachtung von Gegensätzen und Harmonie

Auszug aus dem Buch

Was ist der goldene Schnitt

Der goldene Schnitt bezeichnet zunächst einmal eine genau definierte Proportion. Von Proportionen sprechen wir immer dann, wenn wir Verhältnisse vergleichen. Ein Verhältnis besteht nun wiederum aus einer gegebenen Größe und einer zweiten, die sich in einer bestimmten Relation zu dieser Größe verhält. Vergleichen wir beispielsweise Mond und Erde: Die Erde hat einen mittleren Durchmesser von 12.756 km, der Mond einen mittleren Durchmesser von 3476 km. Setzen wir nun diese Werte in prozentuale Relation erhalten wir [(3476/12756)x100] ≈ 27%. Dieser Prozentsatz von rund 27% ist das Verhältnis in dem der Durchmesser des Mondes zur Erde steht. Nun können wir ein anderes Beispiel finden, das in gleichem Verhältnis steht; als vereinfachtes Beispiel könnte ein Golfball und ein Basketball dienen.

Wir vergleichen diese beiden Verhältnisse nun proportional (und erhalten dadurch eine Proportion), indem wir sagen »Der mittlere Durchmesser der Erde verhält sich zu dem des Mondes wie der Durchmesser eines Basketballs zu dem eines Golfballs.«

Nachdem wir nun gezeigt haben, wie sich eine Proportion und Verhältnisse definieren, können wir dies beim goldenen Schnitt anführen. Denn dieser wird unter anderem durch folgende Aussage definiert: »Eine Strecke teilt sich im goldenen Schnitt, wenn sich der lange Teil zum kurzen Teil so verhält wie die gesamte Strecke zum langen Teil.«

Mathematisch sprechen wir dabei von der Formel: a/b = (a+b)/a

Jede real existierende Strecke besitzt nur einen einzigen Punkt an dem diese Verhältnisgleichung möglich ist!

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einführung in die Fragestellung nach einer universellen Harmonie und deren mathematische Verankerung in der Natur.

Was ist der goldene Schnitt: Definition der Proportion anhand von Beispielen und Herleitung der mathematischen Formel für Phi.

Irrationalität: Mathematische Einordnung von Phi als eine der irrationalsten Zahlen und deren Annäherung durch rationale Werte.

Leonardo Fibonacci: Erläuterung der Zahlenfolge im Kontext des biologischen Wachstums und deren Korrelation zum goldenen Schnitt.

Konstruktion des goldenen Schnitts: Schritt-für-Schritt-Anleitung für die innere und äußere Teilung einer Strecke mittels Zirkel und Lineal.

Formen des goldenen Schnitts: Anwendung der Konstruktionsprinzipien auf geometrische Figuren wie das goldene Rechteck, das Dreieck und die Spirale.

Harmonie in Natur und Wachstum: Dokumentation des Auftretens des goldenen Schnitts in floralen Strukturen und Wachstumsspiralen.

Schöne Symmetrie: Reflexion über die Rolle der Symmetrie bei der menschlichen Wahrnehmung von Schönheit.

Ergänzende Gegensätze: Abschließende philosophische These zur Notwendigkeit der Kombination von Symmetrie und Asymmetrie für ein harmonisches Ganzes.

Schlüsselwörter

Goldener Schnitt, Phi, Fibonacci-Folge, Geometrie, Natur, Symmetrie, Asymmetrie, Proportion, Wachstum, Harmonie, Irrationale Zahlen, Konstruktion, Spirale, Ästhetik, Mathematische Konstante

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den goldenen Schnitt als mathematisches und gestalterisches Prinzip, das sowohl in der Geometrie als auch in natürlichen Wachstumsformen eine zentrale Rolle spielt.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die mathematische Definition von Phi, Konstruktionsgeometrie, die Fibonacci-Zahlenreihe, biologische Symmetrien sowie philosophische Überlegungen zur Harmonie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Ergründung der "universellen Harmonie" und die Verteidigung der These, dass ästhetische Schönheit durch die Balance von Symmetrie und Asymmetrie entsteht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Abhandlung, die mathematische Herleitungen und geometrische Konstruktionsanalysen mit Beobachtungen aus der Natur (Botanik, Astronomie) verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Konstruktionsanleitungen geometrischer Figuren sowie die Analyse von Wachstumsspiralen in der Natur, wie etwa bei Gänseblümchen oder Sonnenblumen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird primär durch die Begriffe Goldener Schnitt, Fibonacci, Symmetrie, Asymmetrie und Harmonie charakterisiert.

Warum ist das Pentagramm für den Autor besonders bedeutend?

Das Pentagramm gilt als komplexeste Konstruktion in Verbindung mit dem goldenen Schnitt und vereint durch seine Struktur eine mathematische Unendlichkeit, die in vielen Kulturen als magisch angesehen wurde.

Wie unterscheidet sich die "innere" von der "äußeren" Konstruktion?

Bei der inneren Konstruktion wird eine gegebene Strecke geteilt, während bei der äußeren Konstruktion die Strecke ergänzt wird, um das proportionale Verhältnis des goldenen Schnitts zu erreichen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der goldene Schnitt. Zur die Mathematik des Schönen und Harmonischen
Hochschule
ecosign/Akademie für Gestaltung
Veranstaltung
Designtheorie
Note
1,0
Autor
Manuel Kniepe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V213334
ISBN (eBook)
9783656416388
ISBN (Buch)
9783656416463
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Goldener Schnitt Fibonacci Designtheorie Design Gestaltung Gestaltungsregel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuel Kniepe (Autor:in), 2010, Der goldene Schnitt. Zur die Mathematik des Schönen und Harmonischen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213334
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Leseprobe aus  25  Seiten
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