Negative Überzeugung aus psychodynamischem und verhaltenstherapeutischem Blickwinkel


Hausarbeit, 2013

17 Seiten, Note: 2,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Definitionen
1.1 Was ist eine Überzeugung?
1.2 Was sind negative Überzeugungen?
1.3 Abgrenzung bzw. Unterschied zur „sich selbsterfüllenden Prophezeiung“

2. Negative Überzeugung aus psychodynamischer Sicht

3. Negative Überzeugung aus verhaltenstherapeutischer Sicht

4. Wie wirkt sich negative Überzeugung aus bzw. was verursacht Sie? (Krankheitsbilder)

5. Therapeutische Behandlungsansätze – psychodynamisch

6. Therapeutische Behandlungsansätze – verhaltenstherapeutisch

7. Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Behandlungsansätze

8. Fazit

9. Literaturverzeichnis

1. Definitionen

1.1 Was ist eine Überzeugung?

Oberflächlich betrachtet spricht man im Alltag ja oft und leicht davon, dass man dieser oder jener Überzeugung sei, doch befasst man sich mit dem Konstrukt der Überzeugung, also möchte man erfassen wie eine Person zu einer Überzeugung gelangt, stellt man schnell fest, dass es wichtig ist, Faktoren zu berücksichtigen, die im Alltag, respektive bei Anwendung einer Überzeugung sicher nicht gegenwärtig sind, da die Bildung einer Überzeugung relativ automatisch zu erfolgen scheint.

So geht der transzendentalphilosophische Ansatz nach C. Asmuth von folgendem aus: „(2) Ein sinnvolles Urteil impliziert die Möglichkeit eines Irrtums. Damit ein Lebewesen eine Überzeugung haben kann, muss die Möglichkeit gegeben sein, dass diese Überzeugung auch falsch sein kann, denn sonst wäre die Anwendung des Begriffs der Wahrheit auf diese Überzeugung unverständlich: Die Überzeugung könnte nicht sinnvoll als wahr gelten und hätte damit keine Bedeutung. Um eine Überzeugung zu haben, muss das Lebewesen wenigstens prinzipiell auch der Meinung sein können, dass diese Überzeugung wahr ist. Dazu bedarf es einer Verfügung über die Begriffe Überzeugung und Wahrheit. Diese beiden Begriffe sind unreduzierbare Grundbegriffe, die unabdingbar sind für Intersubjektivität und können nicht weiter begründet werden. Nur auf der Grundlage einer Theorie der Wahrheitsbedingungen kann überhaupt unterschieden werden zwischen dem Gedanken, etwas sei so, und der Tatsache, dass etwas auch so ist. Würde man nicht über den Wahrheitsbegriff verfügen, wäre gar keine Unterscheidung möglich zwischen einer Überzeugung und ihrem Gehalt bzw. ihrer Erfüllungsbedingung [...]“ (Christoph Asmuth, Transzendentalphilosophie und Person: Leiblichkeit – Interpersonalität – Anerkennung. 2007. S.221)

C.Asmuth erwähnt also den Begriff „Wahrheit“ als zentralen Bestandteil um überhaupt die Möglichkeit bzw. die Fähigkeit zu haben, zu entwickeln, um zu einer Überzeugung zu gelangen. Somit, ohne eine Vorstellung des Begriffs Wahrheit, oder der Wahrheit in Bezug auf einem bestimmten Umstand zu haben, sei keine Überzeugungsbildung möglich.

Thich Nhat Hanh betrachtet die Überzeugung als eines von unterschiedlichen „speziellen geistigen Gebilden“. Er schreibt: „Die universellen geistigen Gebilde wirken in jedem Menschen auf sehr ähnliche Weise. In gewissem Sinne sind sie Bewusstsein. Was die Bewusstseinsarten unterscheidet, sind die speziellen geistigen Gebilde: Absicht (Eifer), Überzeugung (Entschlossenheit), Achtsamkeit, Konzentration und Einsicht. Mit diesen speziellen geistigen Gebilden ist Erwachen möglich. Absicht und Überzeugung können Sie zu Achtsamkeit führen; und Achtsamkeit bringt Konzentration hervor. Und sind Sie wirklich konzentriert, können Sie die Soheit der Dinge klarer sehen […] Das zweite spezielle Gebilde ist Überzeugung, adhimoksha. Überzeugung ist die Bestätigung von etwas Bekanntem. Sie erkennen etwas wieder, sie wissen was es ist, und Sie haben keinerlei Zweifel. Sehen Sie einen Tisch, sagen Sie: >> Dies ist ein Tisch, ich bin ganz sicher, dass dies ein Tisch ist.< das ist adhimoksha. Sie sind vollkommen sicher, dass es ein Tisch ist. Aber Sie irren sich vielleicht. Und sind doch überzeugt. Sie sehen eine Person. Sie sind davon überzeugt, dass sie ein Feind, ein Terrorist ist. Sie zweifeln nicht daran, dass sie ein Feind ist, weil sie ein bestimmtes Aussehen hat und sich in bestimmter Weise verhält. Und diese Art von Überzeugung führt zum Handeln. Sie wollen dieser Person helfen, sie retten oder sie vernichten, entsprechend Ihrer Überzeugung. Überzeugung bedeutet nicht, dass Ihre Wahrnehmung richtig ist, auch wenn Sie das Gefühl haben, sie sei es [...] Überzeugungen sind aber oft Basis unserer Handlungen. Sie haben die Funktion, Zweifel zu zerstreuen […]“ (Thich Nhat Hanh, Körper und Geist in Harmonie. 2009. Kapitel: Überzeugung.)

Anders als C.Asmuth spricht Thich Nhat Hanh nicht explizit von dem Begriff der Wahrheit als zentralem Bestandteil der Überzeugungsbildung, sondern bringt den Begriff des Zweifels ein. Überzeugungen entstünden ihm zufolge durch ein Wiederkennen von bekannten Sachverhalten oder Objekten was dazu beitrüge, Zweifel auszuräumen, was wiederum zum Handeln gemäß der individuellen Überzeugung führe.

Nach Auffassung von Charles Sanders Peirce: „[...] Ziel der Erkenntnissuche ist nichts anderes als unsere Meinung festzulegen, was soviel heißt wie zu einer festen Überzeugung zu gelangen. Peirce meint nun, dass eine Überzeugung etwas sei, das mehr ist als eine bloße akademische These, die man nach Laune einmal vertritt, das andere Mal nicht. Eine Überzeugung ist etwas, wonach man zu handeln bereit ist. Dabei muss eine Überzeugung keinesfalls sofort zu einer Handlung veranlassen; sie bezieht sich auch nicht nur auf eine bestimmte, singuläre Handlungssituation. Eine Überzeugung äußert sich in einer allgemeinen Handlungsdisposition, einer Handlungsgewohnheit bzw. Verhaltensregelmäßigkeit, der gemäß wir unter all jenen Umständen und Zielsetzungen, wofür die Meinung von Relevanz ist, zu handeln bereit sind […] Für Peirce ist eine Überzeugung dann als fest anzunehmen, wenn wir davon überzeugt sind, dass die in ihr enthaltenen Handlungsanweisungen tatsächlich zur Befriedigung unserer Wünsche führen werden. Sobald wir erfahren, dass eine unserer Überzeugungen nicht zum erwarteten Handlungserfolg führt, wird diese Überzeugung vom entgegengesetzten Zustand, dem Zweifel, abgelöst, und unsere Suche nach einer neuen, besseren Überzeugung muss aufs Neue beginnen. Eine Überzeugung ist also nur dann fest zu nennen, wenn sie unser Handeln so anleitet, dass es seine Ziele tatsächlich erreicht […]“ (Burkhard Möring-Plath, Das Symbol und die unterrichtete Religion. 2001. S. 253.)

„Alles Denken dient demnach dem Zweck, den Zustand eines Zweifels (doubt) durch den Aufbau einer Überzeugung (belief) zu beenden. Ist dies gelungen, lässt sich eine Denk- bzw. Verhaltensgewohnheit (habit) ausbilden, die im Idealfall durch die Anlässe des ursprünglichen Zweifels nicht erneut gestört werden kann.“ (Franz Engel, Das bildnerische Denken: Charles S. Peirce. 2012. S.279.)

Nach Darlegung unterschiedlicher Herangehensweisen lässt sich folgern, dass der Kernbestandteil, welcher notwendig ist, um zu einer Überzeugung zu gelangen der Zweifel ist. Wenn C.Asmuth von dem Begriff bzw. der Notwendigkeit der Wahrheit spricht, so ist dies doch ebenfalls in Bezug zum Begriff des Zweifels zu setzen. Der Zweifel an der Wahrheit ermöglicht dem Individuum auf diese Weise unterschiedliche Perspektiven, welche dann letztlich in der Bildung einer Meinung, Ansicht, respektive Überzeugung gipfelt. Aus dieser Betrachtungsweise heraus könnte man die Überzeugung also als eine Art Abwägung oder Ausdifferenzierung der persönlichen Wahrnehmung eines Sachverhaltes definieren.

1.2 Was sind negative Überzeugungen?

Geht man von den bereits genannten Definitionen der Überzeugung aus, müsste man annehmen, dass die „negative Überzeugung“ mit einer verzerrten und negativ besetzten Wahrnehmung der Wahrheit, des Zweifels in Zusammenhang zu bringen ist. Anders ausgedrückt, könnte man annehmen, dass die negative Überzeugung durch falsche Abwägungen bzw. Ausdifferenzierungen der persönlichen Wahrnehmung eines Sachverhaltes zustande kommt. Eine Person hat also eine Wahrnehmung von Sachverhalten oder dem eigenen Selbst entwickelt bzw. gelernt, die nicht unbedingt der Realität entspricht und negativ belegt ist und gelangt aufgrund dieser verzerrten Wahrnehmung zu ihren Überzeugungen.

Veranschaulichung am Beispiel Liebe:

„Negative Überzeugungen über die Liebe entstehen durch Enttäuschungen. Doch Enttäuschungen gehören auch dazu und sind normal in Beziehungen. Wenn wir aber eine Enttäuschung festhalten, indem wir sie verweigern und sie nicht wahrhaben wollen, dann machen wir innerlich 'zu'. Man kann das mit einer Computertastatur vergleichen, auf der wir die 'Speichertaste' drücken. Wir haben seit der Enttäuschung eine negative Überzeugung über die Liebe in uns gespeichert. Wenn uns dann erneut Liebe widerfährt, erleben wir sie mit dem Hintergrund dieser negativen Überzeugung. Wir belasten diese Liebeserfahrung in dem Maße, wie stark und beeinträchtigend diese negative Überzeugung ist. Womöglich ist diese negative Überzeugung stärker als unsere Liebe, was sich darin äußert, dass wir, um diese Überzeugung zu bestätigen, unsere Liebe aufgeben [...]“ (Eugen Schulte, Klarheit für Beziehungen. 2011. S.59)

Dem Beispiel zufolge entstehen „negative Überzeugungen“ also durch enttäuschende Erfahrungen und Erlebnisse, welche inadäquat verarbeitet werden, was sozusagen zu einer Prägung führt welche fortan das Handeln und Denken der betreffenden Person beeinflusst.

1.3 Abgrenzung bzw. Unterschied zur „sich selbsterfüllenden Prophezeiung“

„Sich selbst erfüllende Prophezeiungen (>>self fulfilling prophecies<< merton 1957) sind vorhersagen über zukünftiges verhalten oder für bestimmte ereignisse, die die interaktionen so beeinflussen, daß dadurch genau das produziert wird, was erwartet wurde.“ (zimbardo 1999.);

Im Gegensatz zur „negativen Überzeugung“ ist die „sich selbsterfüllende Prophezeiung“ nicht zwingend negativ belegt. Sie kann sowohl positive wie auch negative Ereignisse bzw. Eigenschaften voraussetzen oder hervorbringen. Was das genau meint, lässt sich anhand des folgenden Beispiels zeigen: „Interpersonelle Meinungen sind häufig Vorurteile im Sinn voreiliger und vereinfachter Urteile, die auf unzureichenden Informationen beruhen. Aus solchen falschen Vorurteilen können jedoch wahre Urteile werden. Interpersonelle Meinungen können selbsterfüllende Prophezeiungen sein. Der Beobachter, der einer Stimulusperson zunächst eine bestimmte Disposition nur zuschreibt, verhält sich häufig gegenüber der Stimulusperson derart, dass diese schließlich Verhaltensweisen zeigt, die die wahrgenommene Disposition bestätigen. Hält ein Beobachter zum Beispiel eine Stimulusperson für freundlich und hilfsbereit, wird er sie häufig zuvorkommend behandeln und ihr zahlreiche soziale Verstärker bieten. Daraufhin wird der Beobachter der Stimulusperson sehr sympathisch, und sie verhält sich ihm gegenüber wirklich freundlich und hilfsbereit. Das Stereotyp ist im Sinn einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung verwirklicht worden (Herkner, 1996).“ (Christina Fey, Daniel Schlier, Definitionsansätze und Thesen des Phänomens Schönheit. 2007. S.8)

Zwar ist die „falsche Erwartung“[1] bezogen auf einen Sachverhalt oder ein Persönlichkeitsmerkmal wichtiger Bestandteil der „sich selbsterfüllenden Prophezeiung“, doch setzt dies nicht voraus, wie im Beispiel aufgezeigt, dass diese Erwartung negativ ist.

So ist zu folgern, dass der Hauptbestandteil der „sich selbsterfüllenden Prophezeiung die „Erwartung“ ist. Diese wiederum üben besonders dann einen starken Einfluss aus, wenn sich eine Person noch kein realistisches Bild eines Umstandes machen konnte, bevor eine Bewertung vorgenommen wurde.[2]

Wie ist nun also die „sich selbst erfüllende Prophezeiung“ gegenüber der „negativen Überzeugung“ abzugrenzen? Schlussfolgernd aus den vorangegangen Beispielen kann man sagen, ein wesentlicher Unterschied ist, dass eine „falsche“ Erwartung negativ, wie auch positiv sein kann, wohingegen die „negative Überzeugung“ mit negativer und verzerrter Wahrnehmung einhergeht und nicht positiv ist. Darüber hinaus sind es bei der „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ Erwartungen die eine Person bezüglich eines Sachverhaltes oder einer Person hat, wohingegen es sich bei der „negativen Überzeugung“ um bereits getätigte feste Überzeugungen handelt. Daraus könnte man jedoch schließen, dass eine Person mit negativen Überzeugungen und somit einer negativen Herangehensweise an die Welt, auch eher sich selbsterfüllende Prophezeiungen erlebt, die ebenfalls negativ besetzt sind, respektive entsprechend erlebt werden.

2. „negative Überzeugung“ aus psychodynamischer Sicht

Aus psychodynamischer Sicht wird die Entstehung negativer Überzeugungen als Ergebnis früher negativ introjizierter Objekterfahrungen verstanden. Das bedeutet, dass das Kind durch seine elterlichen Bezugspersonen Erfahrungen von Strafe, Beschämung oder Zurückweisung bei kindlichen Wünschen wie beispielsweise Nähe oder Expansion erlebt hat. Diese Erfahrungen haben dann zu negativen Überzeugungen von sich und anderen geführt. Sprich, „ein Kind, das geschlagen oder zurückgewiesen wird, muss von sich die Überzeugung gewinnen, dass es schlecht ist – wie sonst wäre eine solche Art der Behandlung durch Menschen, die es ja liebt, zu erklären?“[3]

Weiterhin sagt Wöller, dass generalisierte negative Überzeugungen die eigene Person betreffend dadurch charakterisiert sind, dass sie irrational sind und einer rationalen Prüfung nicht standhalten.[4]

Dementsprechend wären „negative Überzeugungen“ein Ergebnis negativer Beziehungserfahrungen woraus sich schlussfolgern ließe, dass die negativen Erfahrungen, welche zu Überzeugungen führten, in der frühen Kindheit zwar real erlebt und dann erlernt wurden, somit zu einem Persönlichkeitsmerkmal wurden, jedoch später real erlebte Ereignisse zwar als negativ wahrgenommen werden, was jedoch nicht der objektiven bzw. rationalen Wirklichkeit entsprechen muss. Sie wären somit rein subjektiv und werden auf Grund des erlernten Verhaltens als negativ empfunden und dementsprechend erwartet.

3. „negative Überzeugung“ aus verhaltenstherapeutischer Sicht

„Im Rahmen kognitiv-verhaltensbezogener Ansätze werden häufig irrationale negative Überzeugungen bearbeitet. Eigene Annahmen, d.h. Ansprüche an sich selbst, sowie externe Vorgaben und Befehle führen zum Erleben von Unzulänglichkeit, in der negative Erfahrungen überzeichnet werden, Frustrationstoleranz fehlt und jedes negative Ereignis dazu führt, sich selbst in Frage zu stellen. Selbst wenn eine Situation fordernd ist, entsteht nach Beck der eigentliche Stress erst durch solche Überzeugungen […] (Christoph Steinebach, Handbuch Psychologische Beratung. 2006. S.190)

Als erstes bzw. ältestes kognitives Verfahren ist die „rational-emotive Verhaltenstherapie von Albert Ellis zu nennen, welche er 1962 veröffentlichte. Kernbestandteil seiner Theorie sind die „irrationalen Überzeugungen“, die er gemeinsam mit „Werthaltungen“ und „Einstellungen“ als Ursache für psychischer Störungen sieht. Ein Beispiel für eine irrationale Überzeugung wäre etwa: „[...] es sei das Ende wenn man durch eine Prüfung falle.“ Ellis differenziert dabei zwischen den „rationalen Überzeugungen (rational belief)“ wie etwa: „[...] Wie unangenehm das ich Streit mit meinem besten Freund habe.“ und den „irrationalen Überzeugungen (irrational belief)“ wie beispielsweise: „[...] Ich habe nun meinen besten Freund verloren, weil er mich anschreit.“ Ellis zu folge führen dabei die rationalen Überzeugungen auch zu rationalen Konsequenzen, welche realitäts-adäquat sind, während die irrationalen Überzeugungen zu irrationalen Konsequenzen führen. Diese irrationalen Folgen wären beispielsweise: „Gefühle der Angst, der Selbstverachtung, des Selbstmitleids, der Depression [...]“[5]

Zudem ist Aaron T. Beck als Begründer der „kognitiven Therapie“ zu nennen[6], welcher parallel und unabhängig (1970) von Albert Ellis seine Therapie entwickelte, die als Synonym für „kognitive Umstrukturierung“ oder „kognitive Verhaltenstherapie“ angesehen wird.[7] „Nach Beck führen auf negativer früher Erfahrung beruhende pessimistische Sichtweisen von sich selbst, der Welt und der Zukunft (negative Triade) zu negativen Schemata oder Überzeugungen (.z.B. Ich darf keine Fehler machen.), die über kognitive Verzerrungen (Denkfehler) zu einer Depression führen. (Günter Esser, Lehrbuch der Klinische Psychologie und Psychotherapie. 2008. S.526)

Maßgeblich aus verhaltenstherapeutischer Sicht ist hier der Begriff der „irrationalen Überzeugungen“, welcher durch Ellis im Zusammenhang mit seiner „rational-emotiven Verhaltenstherapie (REVT)“ geprägt wurde.

Den Ausführungen entsprechend geht auch der kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansatz von problematischen bzw. negativen Erfahrungen die in der frühen Kindheit gemacht wurden als Ursprung für eine Ausbildung von irrationalen, respektive negativen Überzeugungen aus. Diese, von Aaron T. Beck als „negative Triade“ bezeichnete Sichtweise begünstigt also die Entstehung „negativer Schemata“.

4. Wie wirkt sich negative Überzeugung aus bzw. was versucht sie? (Krankheitsbilder)

Wie unter Punkt 3 bereits anklang, ging Aaron T. Beck davon aus, das „kognitive Verzerrungen“, welche die Folge von „irrationalen Überzeugungen“ bzw. „negativer Schemata“ sind, zu Ausbildung von depressiven Störungen führen können. Ebenso spricht auch Ellis davon, dass eine mögliche Folge von „irrationalen Konsequenzen“, die wie aufgezeigt ihre Ursache in den „irrationalen Überzeugung“ haben, die Depression sein kann.

Befasst man sich mit dem Konstrukt der „irrationalen“ respektive „negativen“ Überzeugungen stößt man immer wieder auf den Hinweis, dass diese maßgeblich als Auslöser „psychischer Störungen“ gelten.[8] [9] [10]

„Aus diesem Grund, ist es in der kognitiven Therapie entscheidend, wie verzerrte und maladaptive Kognitionen einschließlich der zugrunde liegenden maladaptiven Schemata, die zu den unterschiedlichen Störungen und den damit assoziierten Emotionen führen, sich am effizientesten ändern lassen […] (James N. Butcher, Klinische Psychologie. 2009. S.110)

Es wird also von „unterschiedlichen Störungen“ gesprochen bzw. ausgegangen, welche durch maladaptive Kognitionen verursacht werden. Wenn man nun davon ausgeht, dass generalisierte negative Überzeugungen die Grundlage für maladaptive Verhaltensmuster und den Hintergrund für negative Emotionen bilden,[11] dann ist gut nachzuvollziehen, dass diese Verhaltensmuster Auslöser vielerlei unterschiedlicher Störungen sein können, bei denen negative und irrationale, dementsprechend unrealistische Denkmuster eine Rolle spielen. Diese finden sich wie angesprochen bei depressiven Störungen, aber auch Essstörungen,[12] [13] sowie Angststörungen[14].

Selbstverständlich stellen diese Ausführungen lediglich einen begrenzten Einblick der Auswirkungen „negativer Überzeugungen“ dar. Eine tiefer gehende Darstellung würde an dieser Stelle jedoch den vorgegebenen Rahmen dieser Arbeit sprengen. Nichtsdestotrotz ermöglichen sie eine Vorstellung dessen zu entwickeln, welchen Einfluss „irrationale“ bzw. „negative Überzeugungen“ auf die Entstehung psychischer Störungen haben können und stellen damit dar, wie wichtig es sein kann, diese in der therapeutischen Behandlung zu beleuchten.

5. Therapeutische Behandlungsansätze – psychodynamisch

Grundsätzliches:

- „>>Ätiologisch orientierte< verfahren, d.h., sie sind stark auf klärung und ergründen von ursachen >
- Annahme, dass unbewusste neurotische Konflikte existieren, die in der frühen Kind-Eltern-Beziehung des Patienten verwurzelt sind und durch ihre aktuelle Psychodynamik die zugrunde liegende neurotische Struktur des Patienten bedingen
- Ziel ist es, dem Patienten zu einer vertieften Einsicht in die Ursachen seines Leidens/seiner Störung zu verhelfen“ (Frank Schneidet, Klinikmanual Psychiatrie. 2008. S.147)

Zu Beginn steht die Identifikation und Auswahl der zu bearbeitenden negativen Überzeugungen in Zusammenhang mit der Relevanz für das Erreichen der Therapieziele. Darauf folgend wird versucht eine „Ich-Dystonie“ der herausgearbeiteten negativen Überzeugungen zu schaffen. Der Patient soll also die negativen Überzeugungen nicht mehr als zu sich zugehörig empfinden lernen. Dies erfordert das herstellen einer Diskrepanz zwischen verstandesmäßiger und gefühlshafter Einschätzung durch den Patienten, also die „Ich-Syntonie“ zu stören. Dementsprechend folgt eine Identifikation der mit den Überzeugungen verknüpften negativen Affekten wie beispielsweise: Schuld- und Schamgefühle, Ohnmacht, Ängste, um eine Entlastung zu ermöglichen und Distanz zu schaffen. Es soll also dem Patienten ermöglicht werden zu erkennen, welche Gefühlszustände mit den nun Ich-Dystonen Überzeugungen in Zusammenhang stehen. Wichtig im Zusammenhang mit den identifizierten negativen Überzeugungen ist eine Exploration der Zusammenhänge zwischen den introjizierten Objektbeziehungen und deren Einflüsse auf die Erwartungen und das Verhalten des betroffenen Patienten.[15] Introjizierte Objektbeziehungen meint beispielsweise: „[...]Etwas ähnliches gilt für die Phantasien und Gefühle Erwachsener. Auch sie werden dem Säugling auf dem Verhaltensweg mitgeteilt. Eine bewußte oder unbewußte Angst der Mutter z.B. kann der Säugling nicht verstehen, ihre Interaktion wird jedoch davon beeinflusst – der Säugling reagiert aversiv[16], er wird die Angst 'introjizieren'. 'Introjektion' beim Säugling ist kein absichtsvoller psychischer Prozess, sondern eine Reaktion auf Phantasien seiner Bezugsperson.“ (Svenja Schank, Die Bedeutung der Säuglingsforschung für die Psychoanalyse. 1997. S.7)

Aus diesen Zusammenhängen ließe sich schließen, dass der Säugling die introjizierten Objektbeziehungserfahrungen immer als Ich-Synton empfinden wird, da es ihm gar nicht möglich ist zu erfassen, ob diese nun adäquat, der Situation angepasst, ihm zugeordnet werden können oder fremd sind. Dem Säugling ist also keine Differenzierung möglich. Da diese Objektbeziehungserfahrungen nun als Ich-Synton erlebt, erlernt und aufgenommen respektive introjiziert werden, wird auch klar, warum es nötig ist im späteren Therapieverlauf eine Ich-Dystonie für die in Wirklichkeit inadäquaten Objektbeziehungserfahrungen herzustellen, was dann zu der Erkenntnis führen soll, dass die „negativen Überzeugungen“, welche in letzter Konsequenz aus diesen Erfahrungen resultieren nicht realistisch sind.

6. Therapeutische Behandlungsansätze – verhaltenstherapeutisch

Grundsätzliches:

„Diese Therapierichtung basiert auf der Ablehnung eines medizinischen Krankheitsmodells, welches nach den >> grundlegenden Krankheitsursachen< hinter den beobachteten symptomen sucht. vielmehr behaupten verhaltenstherapeuten, psychische störungen seien im wesentlichen nichts anderes als unerwünschtes oder fehlangepasstes verhalten, und dieses fehlverhalten oder problemverhalten werde auf dieselbe weise erworben, wie jegliches verhalten: durch lernen […] (zimbardo, 1999. s.652) dementsprechend setzt die verhaltenstherapie auf die anwendung lernpsychologischer prinzipien wie etwa der konditionierung und verstärkung. ziel ist die verhaltensmodifikation bzw.>[17]

Kernbestandteil des verhaltenstherapeutischen Ansatzes ist dementsprechend die Verhaltensänderung oder wie nach Beck die „kognitive Umstrukturierung.“ Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass die Patienten in der Beratung gebeten werden, im Alltag sowie in problematischen Situationen alle unangepassten Gedanken zu sammeln um diese dann später gemeinsam mit dem Therapeuten kritisch zu betrachten und zu prüfen. Annahmen, Schutz- und Begleitargumente des Patienten werden hinterfragt. Zudem erhält der Patient Anregungen, wie er über Versuche sein Verhalten zu ändern, zu neuen Erfahrungen und Überzeugungen gelangen kann.[18]

Christoph Steinebach führt nach Thompson unterschiedliche Phasen zur Änderung zentraler Schemata zur Arbeit an „Tiefenstrukturen“ an:

„Phase I: Einschätzung und Erläuterung

- Benenne und erläutere die Schemata des Klienten
- Verbinde die Schemata mit aktuellen Problemen
- Verdeutliche dem Klienten jene Gefühle, die mit den Schemata in Verbindung stehen
- Identifiziere dysfunktionale Muster des Aushaltens, der Vermeidung, der Kompensation

Phase II: Veränderung der Strategien

- Restrukturiere das Denken, das mit den Schemata in Beziehung steht
- Biete Übungen an, die den Ausdruck von frühen Schmerzen und altem Ärger ermöglichen und dem Klienten Kraft geben
- Fördere neue Verhaltensweisen im Umgang mit dem bestehenden Problem
- Nutze die Beziehung zu Klienten, um Schemata zu verstehen

Techniken

- Kognitive Intervention zur Prüfung und Bewertung von Schemata;
- Erlebnisaktivierende Methoden wie Traumreisen und Rollenspiel;
- Verhaltensstop, um selbstentwertendes Verhalten zu beenden
- Nutze die Beratungsbeziehung, um den negativen Beziehungserfahrungen im Leben positive Erfahrungen entgegenzusetzen
- Bearbeite Bindungsstörungen und frühe Traumatisierungen in Gesprächen über Geschichten, Erzählungen mit den frühen Bezugspersonen und über eine Analyse aktueller Beziehungen.“ (Christoph Steinebach, Handbuch Psychologische Beratung. 2006 S.190)

Darüber hinaus gibt es die lösungsorientierten Ansätze, welche davon ausgehen, dass vorhandene Probleme durch unvollständige oder falsche Lösungsversuche entstanden sind. Hier wird nun so vorgegangen, dass das Problem analysiert wird und so viele alternative Lösungen wie möglich entworfen werden. Aus dieser Sammlung von Lösungen wird nun die Beste ausgewählt, ihre Umsetzung geplant, verwirklicht und kontrolliert. Während des Beratungsprozesses können Lösungswege modifiziert oder andere Lösungen probiert werden, bis eine zu Erfolg führt. Dadurch das der Patient seine Aufmerksamkeit auf die unterschiedlichen Lösungswege lenkt, wird ihm ermöglicht, seine Gedanken von dem ursprünglichen Problem und seiner Ursachen abzulenken.[19]

Schlussfolgernd kann man also sagen, das es ein Ansatz der Verhaltenstherapie ist, sich gemeinsam mit dem Patienten einen Überblick über die bestehenden Probleme zu machen, sie zu analysieren und zu differenzieren, um dann einen Lösungsplan zu erstellen, der es dem Patienten ermöglichen soll unterschiedliche neue Wege zu gehen um seine Probleme zu bewältigen und mit anderen Augen zu betrachten.

7. Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Behandlungsansätze

Die Transaktionsanalyse kann als integrative Therapieform verstanden werden, welche psychoanalytische und verhaltenstherapeutische Konzepte sowie intrapsychische, interpersonale Betrachtungsweisen und individuelle Analysen mit gesellschaftlichen Erscheinungen verknüpft.[20]

„Nach Schlegel (1997, S.17) kann die Verbindung zwischen kognitiv-behavioristischer Psychotherapie und psychodynamisch orientierter Psychotherapie durch den Begriff der Botschaft hergestellt werden. Kognitive Therapien wie kognitiv-orientierte Verhaltenstherapeuten arbeiten mit der Vorstellung von unüberprüften oder unlogischen erworbenen Vorannahmen, die sehr wohl als Botschaften formuliert werden können; die psychodynamisch oder analytisch orientierten Psychotherapeuten arbeiten mit erlebnisgeschichtlich erworbenen Prägungen, die ebenfalls als Botschaften formuliert werden können. Das Modell der Botschaft ist das verbindende Element, dass die Transaktionsanalyse zur Verfügung stellt. (Schlegel 1997, S.18f).

„Statt von Botschaften könnte man dabei auch von Einschärfungen oder Überzeugungen bzw. existenziellen Annahmen und Entscheidungen sprechen, die intern wie Botschaften gehandelt werden: 'Nur wenn ich immer zu allen liebenswürdig bin, darf ich auch selber etwas vom Leben abbekommen.' Festgefahrene Lebens- und Verhaltensmuster lassen sich auf beiden Wegen angehen, kognitiv oder tiefenpsychologisch [...]“ (Christian Reimer, Psychodynamische Psychotherapien. 2003. S.329)

Aus psychodynamischer Sichtweise entstehen die Probleme des Klienten (Patienten) durch Spannungen zwischen unbewussten Impulsen und der Tatsache diese Impulse nicht ausleben zu können. Der „Krankheitskern“ manifestiert sich dabei in Symptomen und oder organischen Erkrankungen. Dazu ist zu sagen, dass die psychoanalytische Therapie, welche die älteste Form der psychodynamischen Therapien ist eine im Vergleich zur Verhaltenstherapie intensive und zeitaufwendige Methode ist, um unbewusste Konflikte neurotischer und angstgeplagter Menschen zu erkunden.[21]

Die kognitiven Therapien versuchen belastende Gefühle und Verhaltensweisen dadurch zu verändern, indem darauf Einfluss genommen wird, wie der Klient über bedeutende Lebenserfahrungen denkt. Es wird dabei davon ausgegangen, dass die Störungen durch die kognitiven Denkweisen des Klienten zustande kommen: „Gestört ist, was wir denken und wie wir denken.“ Die beiden Ansätze, die als die Wichtigsten betrachtet werden können sind die „kognitive Verhaltensmodifikation“ und die „rational-emotive (Verhaltens-)Therapie“[22]

Zu den wesentlichen Unterschieden der psychodynamischen und der kognitiven Therapieverfahren ist nun zu sagen, dass:

- die Grundannahmen über die Natur des Menschen aus psychodynamischer Sicht so gestaltet sind, dass diese davon ausgeht, das biologisch verankerte Triebe, welche vorrangig sexueller und aggressiver Art sind unmittelbar auf Freisetzung drängen, wodurch Menschen in Konflikt mit der sozialen Realität geraten, während die Verhaltenstherapie davon ausgeht, dass der Mensch lediglich mit der Fähigkeit zum Lernen geboren wird, worauf sich jegliches Verhalten zurückführen lässt
- die Grundannahmen der Entstehung einer Störung sich dahingehend unterscheiden, dass diese aus psychodynamischer Sicht durch unangemessene Konfliktlösungen und Fixierungen der frühen Kindesentwicklung zurück zu führen ist, während die Verhaltenstherapie annimmt, dass Störungen lediglich durch schädliches Lernen unangemessener Verhaltensweisen entsteht und das Symptom das Problem ist – es keine zugrundeliegende Störung gibt
- Diametral ist auch die Betrachtungsweise der Einsicht. Während diese in der psychodynamischen Therapie im Mittelpunkt steht, sagt die Verhaltenstherapie das Einsicht irrelevant und unnötig sei.[23]

8. Fazit

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ist mir bei der intensiven Bearbeitung der Thematik bewusst geworden, dass eine detaillierte Darstellung oft den vorgegebenen Rahmen dieser Arbeit gesprengt hätte. Aus diesem Grunde war es mir lediglich möglich einen groben Überblick zu geben. Bei meiner Recherche konnte ich feststellen, dass selbst jeder Unterpunkt meiner Arbeit ganze Bücher füllt. Nichtsdestotrotz habe ich es als sehr interessant empfunden die unterschiedlichen Sichtweisen gegenüber zu stellen. Da ich persönlich der psychodynamischen Ansätze näher stehe, ist es nicht ganz leicht ein wertneutrales Resumeé zu ziehen. Sicherlich ist dem Konstrukt des „Lernens“, wie von der Verhaltenstherapie beschrieben ein hoher Stellenwert zuzuordnen. Dennoch liegt es meiner Auffassung nach nahe, dass die Mutter- beziehungsweise Eltern-Kind-Beziehung in der frühkindlichen Entwicklungsphase essentiell für die Ausbildung bestimmter Schemata, Überzeugungen und Verhaltensweisen ist; gerade weil das Kind diese nicht bewusst und adäquat verarbeiten kann. Aus dieser Perspektive heraus ist es für mich logisch nachvollziehbar wie es zur Entwicklung einer negativen Grundeinstellung, oder anders gesagt „negativen Überzeugungen“ kommen kann. Wenn man allerdings berücksichtigt, dass das Individuum auch durch Beobachtung anderer Personen und nicht nur durch sich selbst, respektive der negativen Objektbeziehungserfahrungen, zu Überzeugungen im allgemeinen gelangen kann, so wie etwa durch Idole und Vorbilder, ist auch dem Konstrukt des Lernens eine wesentliche Bedeutung beizumessen.

9. Literaturverzeichnis

Christoph Asmuth, Transzendentalphilosophie und Person: Leiblichkeit – Interpersonalität – Anerkennung. transcript Verlag, 2007.

Thich Nhat Hanh, Körper und Geist in Harmonie: Die Heilkraft buddhistischer Psychologie. Kösel-Verlag, 2009.

Burkhard Möring-Plath, Das Symbol und die unterrichtete Religion. Eine Grundlegung für ein religionspädagogisches Symbolkonzept. Lit Verlag, 2001.

Franz Engel, Das bildnerische Denken: Charles S. Peirce. Oldenbourg Akademieverlag, 2012.

Eugen Schulte, Klarheit für Beziehungen: Ein Buch für das unbeschwerte Erleben der Liebe. epubli GmbH, 2011.

Zimbardo. Springer, 1999.

Christina Fey, Daniel Schlier, Definitionsansätze und Thesen des Phänomens Schönheit. Grin Verlag, 2007.

Wolfgang Wöller, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie: Basisbuch und

Praxisleitfaden. Schattauer, 2010.

Wolfgang Wöller, Trauma und Persönlichkeitsstörungen. Schattauer GmbH, 2006.

Christoph Steinebach, Handbuch Psychologische Beratung. Klett-Cotta, 2006.

Günter Esser, Lehrbuch der Klinischen Psychologie und Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen. Thieme, 2008

Gerhard Stumm, Wörterbuch der Psychotherapie. Springer, 2009.

Monika Gerlinghoff, Was sind Ess-Störungen? Ein kleines Handbuch zur Diagnose, Therapie und Vorbeugung. Beltz, 2001.

Christian M. Blechinger, Glücklich in sozialen und therapeutischen Berufen: Bedürfnisse erkennen und umsetzen. Beltz Juventa, 2003.

James N. Butcher, Klinische Psychologie. Pearson Deutschland GmbH, 2009

Günter Reich, Psychotherapie der Essstörungen: Krankheitsmodelle und Therapiepraxis. Georg Thieme Verlag, 2010.

Harriet Salbach-Andrae, Anorexia und Bulemia nervosa im Jugendalter: Kognitiv-verhaltenstherapeutisches Behandlungsmanual mit Online-Materialien. Beltz, 2010.

Frank Schneider, Facharztwissen Psychiatrie und Psychotherapie. Springer, 2012.

Svenja Schank, Die Bedeutung der Säuglingsforschung für die Psychoanalyse - nach Dornes, M.: Die frühe Kindheit. Grin Verlag, 2003.

Gudrun Henning, Transaktionsanalyse: Lehrbuch für Therapie und Beratung. Junfermann, 2007.

Christian Reimer, Psychodynamische Psychotherapien. Springer DE, 2003.

Internetquellen:

www.duden.de , http://www.duden.de/suchen/dudenonline/aversiv (Stand:28.03.13)

[...]


[1] Vgl. Zimbardo – Erwartungen und sich selbst erfüllende Prophezeiungen. S.430

[2] Vgl. Zimbardo – Erwartungen und sich selbst erfüllende Prophezeiungen. S.431

[3] Vgl. Wolfgang Wöller, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. 2010. S.124

[4] Vgl. Wolfgang Wöller, Trauma und Persönlichkeitsstörungen. 2006. S.422

[5] Vgl. Günter Esser, Lehrbuch der Klinischen Psychologie und Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen. 2008. S.526

[6] Vgl. Gerhard Stumm, Wörterbuch der Psychotherapie. 2009. S.861/862

[7] Vgl. Günter Esser, Lehrbuch der Klinischen Psychologie und Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen. 2008. S.526

[8] Vgl. Monika Gerlinghoff, Was sind Ess-Störungen. 2001. S.69

[9] Vgl. Christian M. Blechinger, Glücklich in sozialen und therapeutischen Berufen. 2003. S.90

[10] Vgl. James N. Butcher, Klinische Psychologie. 2009. S.110.

[11] Vgl. Robert Jantke, Präsentation 20. 2012, S.5

[12] Vgl. Günter Reich, Psychotherapie der Essstörungen. 2010. S.144

[13] Vgl. Harriet Salbach-Andrae, Anorexia und Bulemia nervosa im Jugendalter. 2010. S.95

[14] Vgl. Frank Schneider, Facharztwissen Psychiatrie und Psychotherapie. 2012. S.177

[15] Vgl. Robert Jantke, Präsentation 20. 2012. S.5

[16] Widerwillen hervorrufend, www.duden.de 2013

[17] Vgl. Zimbardo, 1999. S.652

[18] Vgl. Christoph Steinebach, Handbuch Psychologische Beratung. 2006. S.190

[19] Vgl. Christoph Steinebach, Handbuch Psychologische Beratung. 2006. S.191

[20] Vgl. Gudrun Henning, Transaktionsanalyse. 2002. S.12

[21] Vgl. Zimbardo, 1999. S. 647

[22] Vgl. Zimbardo, 1999. S. 661

[23] Vgl. Zimbardo, 1999. S.662

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Negative Überzeugung aus psychodynamischem und verhaltenstherapeutischem Blickwinkel
Hochschule
Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Stendal
Veranstaltung
Einführung in die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Note
2,7
Autor
Jahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V213528
ISBN (eBook)
9783656418108
ISBN (Buch)
9783656419228
Dateigröße
476 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
negative, überzeugung, blickwinkel
Arbeit zitieren
Tanja Weigert (Autor), 2013, Negative Überzeugung aus psychodynamischem und verhaltenstherapeutischem Blickwinkel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213528

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