Die Erziehung Parzivals und seine Fehltritte


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012
24 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Erziehung Herzeloydes
2.1 Vorgeschichte
2.2 Die Geburt Parzivals und die Beziehung zwischen Herzeloyde und ihrem Sohn
2.3 Soltane

3. Die Lehren von Gournemanz

4. Parzivals Fehltritte
4.1. Jeschute
4.2. Ither
4.3 Das Versäumnis der Frage

5. Fazit und die Frage nach der Schuld

6. Literaturverzeichnis :

1. Einleitung

Der Parzival von Wolfram von Eschenbach ist neben dem Nibelungenlied eines der größten und bedeutendsten deutschsprachigen Werke des Hochmittelalters. Die höfi­sche Literatur diente in erster Linie der Unterhaltung. Der Parzival ist aber in seiner Form und seinem Inhalt weitaus mehr als das. Die Handlungen des Protagonisten führen zu Fragen auf Seiten des Lesers, der Erzähler lässt die Rezipienten oft im Dunkeln stehen, spannt Bögen und bindet die Zuhörer in das Geschehen ein, ja for­dert sie oftmals zum Mitdenken auf. Auch die Frage der Schuld und Unschuld Par- zivals kommt immer wieder auf, welche hier zu beantworten versucht werden soll.

In der vorliegenden Arbeit werden die Verfehlungen Parzivals und deren Ursachen beschrieben und analysiert. Die Frage nach Schuld oder Unschuld soll anhand von Textstellen und nicht durch psychologische Interpretation beantwortet werden. Ziel dieser Arbeit ist es zu belegen, dass Parzivals Verfehlungen nur aufgrund mangeln­der Erziehung und der daraus resultierenden tumpheit erfolgt sind. Zu Beginn der Hauptseminararbeit wird ein Blick auf die Vorgeschichte, nämlich die der Eltern Parzivals geworfen, um die Gründe späterer Handlungen der Mutter besser einordnen zu können. Danach wird die Zeit in Soltane, wohin Herzeloyde mit ihrem Sohn zieht, dargestellt und die Erziehung Parzivals fern von höfischem Leben untersucht wer­den. Im Anschluss daran überspringt die Autorin einen Teil des dritten Buches und widmet sich den Lehren Gournemnanz‘, welche eine wichtige Rolle in der Entwick­lung des jungen Parzivals haben. Nachdem die Erziehung durch die Mutter und durch Gournemanz dargestellt wurde, werden Parzivals Verfehlungen behandelt, welche den Überfall auf Jeschute, die Tötung Ithers und das Versäumnis der Frage beinhalten. Neben der Darstellung werden auch die Gründe, welche im Text be­schrieben sind, ausgearbeitet und erläutert. Zum Schluss wird noch einmal zusam­mengefasst dargestellt, was die Gründe für Parzivals Fehltritte sind und dass in erster Linie die Erziehung der Mutter ausschlaggebend für diese ist.

Für diesen Aufsatz wurden Arbeiten von Alois M. Haas, Ruth Sassenhausen, Schröder und Anja Russ zu Hilfe gezogen. Mit Sassenhausen liegt ein Werk vor, das Eschenbachs Parzival als Entwicklungsroman sieht und vor allem aus entwicklungs­psychologischer Sicht analysiert. Haas beleuchtet das komplette Werk unter dem Aspekt der tumpheit. Haas sieht den Grund von Parzivals Verfehlungen in erster Li­nie in dessen tumpheit, während Schröder und Sassenhausen der Mutter, also der Erziehung die Schuld geben. Gearbeitet wurde mit der Parzival- Ausgabe von Eber- hard Nellmann und Dieter Kühn, welche im Deutschen Klassiker Verlag erschienen ist. Als Überblickswerk diente „Wolfram von Eschenbach“ von Joachim Bumke. Die „normale“ Erziehung eines Kindes im Mittelalter sah vor, dass das Kind mit Beginn des siebten Lebensjahres an einen anderen Hof geschickt wurde, um dort in die ritter­liche Welt eingeführt zu werden. Dort lernte es anhand von männlichen Vorbildern Verhaltensmuster kennen und sich diese anzueignen. Mit Beginn des zwölften Le­bensjahres dann, wurde das Kind in den Umgang mit Waffen eingeführt. Dass dies bei Parzival ganz anders abläuft wird mit der vorliegenden Arbeit ebenfalls aufge­zeigt. Behandelt werden das dritte und das fünfte Buch. Im dritten Buch findet zum einen die Erziehung durch die Mutter, aber auch die Erziehung durch Gournemanz statt, ebenso wie seine Fehltritte mit Jeschute und Ither. Im fünften Buch verpasst Parzival dann die erlösende Frage auf der Gralsburg. Weiter Bücher werden nicht behandelt, da sie für die Fragestellung nicht relevant sind.

Im Folgenden wird von Fehltritt und Verfehlung die Rede sein, nie von Sünde, da diese Arbeit sich nicht mit religiösen Fragestellungen beschäftigen wird. In „Der Fehltritt. Vergehen und Versehen in der Vormoderne“ von Peter Moss et al. werden ein lateinischer Lehrer und der Chronist Chastellain zitiert, deren Aussagen über Fehlverhalten dem von Parzival sehr nahe kommen. „‘Displicere solet insipiens unde credidit plus placere.‘ >>Der Dumkopf pflegt gerade dadurch zu mißfallen, wodurch er noch mehr zu gefallen geglaubt hat<<. d.h. durch das Übertreiben seiner Ab­sicht.“[1] und „‘cuidant bien faire, elle gasta tout‘, >>in der Meinung, gut zu handeln, verdarb sie alles.<<“[2] Parzival ist sich in keiner der jeweiligen Situationen, in denen er falsch handelt, einer Schuld bewusst. Er handelt nach den Vorgaben anderer und sieht darin keinen Fehler.

2. Die Erziehung HerzeÎoydes

2.1 Vorgeschichte

Des tjost in sterben lêrte (106/14). Dem Drang nach Aventuire nachgebend, verlässt Parzivals Vater Gahmuret seine Frau und sein Land und begibt sich zum Kalifen nach Bagdad, um ihm im Kampf beizustehen. In diesem Kampf findet Gahmuret den Tod. Der Erzähler schildert Gahmuret während des Sterbevorganges als Held:

sînen helm versneit des spers ort durch sîn houbet wart gebort, daz man den trunzûn drinne vant. Iedoch gesaz der wîgant, al töunde er ûz dem strîte reit ûf eine plâne, diu was breit. übr in kom sîn kappelân.

er sprach mit kurzen worten sân sîne bîhte und sande her diz hemde unt daz selbe sper daz in von uns gescheiden hât. er starp ân alle missetât.

(106/15-26)

Trotz Verletzung bleibt er im Sattel sitzen und legt sogar noch die Beichte ab. Diese ritterlichen Eigenschaften sind für den späteren Kontext wichtig, da sie die Anlagen Parzivals betreffen. Der Erzähler schildert ihn weiter als edlen trouc (108/4), der mit ritterlichem prise [er] starp (108,26). Gahmuret ist der Inbegriff eines edlen und mutigen Ritters, der zu Lebzeiten immer auf der Suche nach Aventiure war und für die Minne kämpfte. Die Charaktereigenschaften zuht (12/2), muot (12/26) und mâze (13/4) beschreiben ihn als vorzüglichen Ritter. Diese Veranlagungen werden später auch bei Parzival sichtbar.

Als Herzeloyde vom Tod ihres geliebten Mannes erfährt- zu diesem Zeitpunkt ist sie mit Parzival schwanger- fällt sie in eine Ohnmacht, bis ein altwîser man sie durch einen Schluck Wasser wieder zu Bewusstsein bringt. (109, 13) Herzeloyde macht Gahmurets vrechiu ger (109/23) für seinen Tod verantwortlich, was zu ihrem Han­deln später in Soltane führt. Das Kind in ihrem Leib sieht sie als ihren verstorbenen Mann: <ich trage alhie doch sînen lîp [,..](109/26). Sie bittet Gott um Hilfe bei der Geburt.

>mir sol got senden die weden fruht von Gahmurete. daz ist mînes herzen bete. got wende mich sô tumber nôt: daz wær Gahmurets ander tôt,

[...]<

(110/14- 18)[3]

Es wäre, als ob Gahmuret ein zweites Mal stürbe, wenn das Kind in ihrem Bauch nicht überlebte. Es ist ihr einziger Wunsch, das Kind auf die Welt zu bringen und es zu beschützen. Die Mutter sieht Vater und Sohn als eine Person.[4] Sassenhausen spricht von einer Doppelrolle von Parzival, nämlich die des Sohnes und die des Part­ners.[5] Auch Herzeloyde selbst sieht in sich eine Doppelrolle:

<[...]

und bin sin muoter und sîn wîp: ich trage alhie doch sînen lîp und sînes verhes sâmen

[...]>.

(109/25-27)

Nicht nur die Rolle der Ehefrau weist sie sich selbst zu, sondern auch die der Mutter. Jedoch nicht der Mutter ihres Sohnes, sondern der von Gahmuret. Hier wird noch einmal die Einheit von Gahmuret und Parzival als einer Person deutlich. Später möchte Herzeloyde das Hemd, welches Gahmuret bei seinem letzten Kampf getragen hat, anziehen als si dâ vor hete getân, sô kom von ritterschaft ir man [...](Π1/27,28). Gahrmuret trug bei jedem Kampf ein Seidenhemd seiner Ehefrau. Nach jedem Kampf zog sie sich dieses Hemd über und trug es an blôze hût (101,17). Dieses Liebesritual vollzog sich achtzehn Mal. In vielen Turniererzählungen ist es so, dass der Ritter, welcher für eine Frau kämpft, ein Kleidungsstück dieser bei sich trägt.[6] Dass sie es auch hier wieder überziehen möchte, zeigen ihre Verzweiflung und die Inakzeptanz des Todes Gahmurets. Die Liebe zu ihrem Mann und der Wille ihr gemeinsames Kind vor den Gefahren des Rittertums zu bewahren, sind die Beweg­gründe für Herzeloydes weiteres Handeln.

2.2 Die Geburt Parzivals und die Beziehung zwischen Herzeloyde und ihrem Sohn

Parzivals Geburt folgt unmittelbar auf den Tod von Gahmuret. Nur vierzehn Tage danach bringt Herzeloyde ihren Sohn zur Welt (dan übr den vierzehenden tac diu frouwe eins kindelîns gelac.(111/5,6)) Die Mutter verliert bei der Geburt beinahe ihr Leben ([...] eins suns, der sölher lide was daz si vil kûme dran genas.(111/7,8)). Le- ben und Tod liegen hier in beiden Fällen nah beieinander. Die Geburt Parzivals „steht in doppelter Hinsicht unter dem Zeichen des Todes“, denn der Tod Gahmurets ist nur zwei Wochen her und Herzeloyde ist dem Tod während der Geburt sehr na­he. Herzeloyde beginnt ihn selbst zu stillen, selbe was sîn amme diu in trouc in ir wanne.[...]Si dûht, si hete Gahmureten wider an ir arm erbeten(113/9-14). Hier wird noch einmal deutlich, welche besondere Beziehung Herzeloyde zu ihrem Sohn hat. In ihm sieht sie ihren verstorbenen Ehemann. Als sie ihren Sohn im Arm hält vermi­schen sich Trauer und Freude miteinander:

beidiu siufzen und lachen kunde ir munt vil wol gemachen.

(114/1,2)

2.3 Soltane

Mit dem dritten Buch beginnt Parzivals Erziehung in Soltane. Die Mutter flieht mit Parzival in einen walt, zer waste in Soltâne (117/8,9). Dort will sie mit ihrem Sohn, fernab vom höfischen Leben, leben. Der Erzähler schildert dieses Handeln als Akt der Mutterliebe (die dolte ein wîp durch triuwe [...](116/19)). Doch schreibt er eini­ge Zeilen später: der knappe alsus verborgen wart zer waste in Soltâne erzogn, an küneclicher fuore betrogn [...](117/30-118/2). Während er auf der einen Seite das Handeln der Mutter stilisiert und damit auch rechtfertigt, fällt jedoch auch der Vor­wurf des Betrugs. Parzival weiß nichts von seiner Herkunft, er weiß nicht einmal seinen Namen. Dass Herzeloydes Handeln durchdacht ist und sie genau weiß, was sie tut und es eben nicht nur ein „Urinstinkt mütterlicher Fürsorge“ ist, wird durch ihre Ermahnung der Angestellten, ihrem Sohn keinesfalls vom Rittertum zu erzählen, deutlich. Sie droht ihnen sogar mit der Todesstrafe, was zum einen die Ernsthaf­tigkeit, zum anderen aber auch ihre immense Angst ausdrückt:

ê daz sich der (Parzival) versan, ir volc si gar für sich gewan: ez wære man oder wîp, den gebôt si allen an den lîp, daz se immer ritters wurden lût.

(117,19-23)

Die Mutter will alles, was mit dem höfischen Leben zu tun hat, von ihrem Sohn fern­halten. Dass jedoch eine Unterdrückung der Veranlagungen Parzivals nicht möglich[7] [8] ist, zeigt die Stelle, an der er sich- ohne es je gelernt zu haben- bogen unde bölzelín (118,4) selbst schnitzt und damit Vögel erschießt. Swenne er abr er den vogel er- schôz, des schal von sange ê was sô grôz, sô weinder unde roufte sich, an sîn hâr jêrt er gerich (118/7-10). Einige Stellen später wird erzählt, was der Vogelgesang in ihm hervorruft: sîn gelust (118,28). Diese Sehnsucht gehört zu seinem Wesen und ist die Veranlagung, die er väterlicherseits von Geburt an hat und kann durch die Erziehung Herzeloydes nicht zunichte gemacht werden. Parzival steht hier in einem Zwiespalt, denn auf der einen Seite ist es der Jagdinstinkt, der in ihm steckt und der ihn dazu veranlasst, die Vögel zu erschießen. Auf der anderen Seite weckt der Vogelgesang sein Verlangen nach Freiheit, welches er ebenfalls von seinem Vater hat und was ihn nach dem Töten der Tiere traurig stimmt, da der Gesang verstummt. Als Herzeloyde erfährt, dass ihr Sohn wegen dem Vogelgesang weint, beginnt sie die Vögel zu has­sen. Der Erzähler lässt hier offen, warum sie diesen Hass entwickelt. Es kann sein, dass sie nicht will, dass ihr Sohn leidet und traurig ist. Möglich ist aber auch, dass sie Angst hat, es könne sich Parzivals Sehnsucht noch mehr steigern und er sie in der Folge verlassen.[9] Ihre Reaktion auf das Leiden des Jungen ist, dass sie ihren Gefolgs­leuten befiehlt, alle Vögel zu würgn und vâhen (119, 4). Auch bei dieser Handlung ist sich die Mutter vollkommen im Klaren darüber, was sie tut, denn sie spricht spä­ter im Gespräch mit Parzival über den Bruch des Gebotes des höchsten Gottes.[10] Ihr Handeln entspringt der völligen Verzweiflung, denn sie erkennt allmählich, dass es ihr trotz des Abgeschiedenseins nicht möglich ist, „ein ungestörtes Dasein mit Parzi­val zu fristen“.[11] Herzeloyde versucht die Natur auszuschalten. Sie will für ihren Sohn eine heile Welt erschaffen und stellt sich dabei auf eine Stufe mit Gott, der über die Natur und Leben und Tod bestimmt. Sie will alles aus ihrem Leben verbannen, was Parzival entweder Leid zufügt oder- was noch schlimmer wäre- die Art seines Vaters in ihm aufleben lässt. Parzival versteht nicht, warum die Leute sämtliche Vö­gel töten wollen und fragt die Mutter nach dem Grund. In diesem Dialog kommt die Frage nach Gott auf, was ein Anstoß für die erste Lehre Herzeloydes ist. Auf die Frage, was Gott ist, bekommt Parzival von seiner Mutter folgende Antwort:

< sun, ich sage dirz âne spot. er ist noch liehter denne der tac, der antlitzes sich bewac nâch menschen antlitze. sun, merke eine witze,

[...]


[1] Von Moos, Peter: Einleitung. Fehltritt, Fauxpas und andere Transgressionen im Mittelalter. In: Peter von Moos (Hg.):Der Fehltritt. Vergehen und Versehen in der Vormoderne (Norm und Struktur. Stu­dien zum sozialen Wandel in Mittelalter und Früher Neuzeit Band 15), Köln/Weimar/Wien 2001, S. 33.

[2] Ebd., S. 34.

[3] Vgl. Russ, Anja: Kindheit und Adoleszenz in den deutschen Parzival- und Lancelot-Romanen. Ho­hes und spätes Mittelalter. Stuttgart, 2000, S. 29.

[4] Schröder, Walter Johannes: Die Soltane-Erzählung in Wolframs Parzival. Studien zur Darstellung und Bedeutung der Lebensstufen Parzivals. (Germanische Bibliothek Band 3), Heidelberg 1963, S.12.

[5] Sassenhausen, Ruth: Wolframs von Eschenbach >>Parzival<< als Entwicklungsroman. Gattungs­theoretischer Ansatz und literaturpsychologische Deutung. (Studien zur Literatur und Gesellschaft des Mittelalters und der frühen Neuzeit Band 10), Köln/Weimar/Wien 2007, S.94.

[6] Bumke, Joachim: Wolfram von Eschenbach. (Sammlung Metzler Band 36), Stuttgart/Weimar 2004, S.51.

[7] Russ,Kindheit, S. 37.

[8] Sassenhausen,Parzival, S. 107.

[9] Sassenhausen, Kindheit, S.117.

[10] Ebd., S. 117.

[11] Ebd., S. 117.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die Erziehung Parzivals und seine Fehltritte
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
24
Katalognummer
V213566
ISBN (eBook)
9783656418504
ISBN (Buch)
9783656419105
Dateigröße
463 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erziehung, parzivals, fehltritte
Arbeit zitieren
Kristina Lissek-Hör (Autor), 2012, Die Erziehung Parzivals und seine Fehltritte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213566

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