In den letzten Jahren sind die Einkaufsmöglichkeiten der Kunden sehr vielseitig. Um sich als Handelsunternehmen abzugrenzen, sich gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, benötigt man neue Strategien. Aus diesem Grund führen immer mehr Handelsunternehmen Handelsmarken ein. Diese Handelsmarken stärken nach erfolgreicher Einführung das Vertrauen der Verbraucher gegenüber dem Handelsunternehmen. Zudem dienen sie der Kundenbindung und erleichtern das Einführen von Innovativen Produkten in eine Warengruppe.
Um diese Vorteile nutzen zu können, liegt das Ziel der Seminararbeit darin, ein grundliegendes „know-how“ über Handelsmarken, deren Erscheinungsformen, Klassifikationen, Funktion, Ziele und die dazu benötigten Instrumente zu vermit-teln. Die Seminararbeit wird durch ein Fazit abgerundet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Zielsetzung der Arbeit
2. Marken und Handelsmarken
2.1 Definition von Marken
2.2 Definition von Handelsmarken
3. Handelsmarken
3.1 Formen von Handelsmarken
3.2 Markenstrategien
3.3 Funktionen von Handelsmarken
3.4 Ziele von Handelsmarkenführung
4. Instrumente der Handelsmarkenpolitik
4.1 Produkt- und Sortimentspolitik
4.2 Kommunikationspolitik
4.3 Preispolitik
4.4 Distributionspolitik
5. Fazit
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, ein fundiertes Verständnis über Handelsmarken zu vermitteln, indem deren Erscheinungsformen, Funktionen, Zielsetzungen und die relevanten Steuerungsinstrumente im Kontext moderner Handelsunternehmen analysiert werden.
- Grundlagen und Definitionen von Marken und Handelsmarken
- Klassifikation und Formen von Handelsmarken
- Strategische Ansätze der Handelsmarkenführung
- Funktionen und Ziele für Handelsunternehmen
- Anwendung des Marketingmix auf Handelsmarken
Auszug aus dem Buch
3.1 Formen von Handelsmarken
Handelsmarken lassen sich einteilen in Premiumhandelsmarken, bei denen ein Grund- und Zusatznutzen für den Käufer zur Wertsteigerung erfolgt. Zudem gibt es die klassische Handelsmarke, welche sich von der Produktqualität her mit den klassischen Herstellermarken wie z.B. Dr. Oetker oder Milka vergleichen lässt, werden jedoch günstiger angeboten. Durch sehr einfache Produktgestaltung und sehr niedrigen Preis zeichnen sich die Discount-Handelsmarken, welche nur in Discountern vertrieben werden und Gattungsmarken aus. Diese werden auch als No Names oder Generics bezeichnet.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung und Zielsetzung der Arbeit: Diese Einführung erläutert die steigende Bedeutung von Handelsmarken zur Differenzierung im Wettbewerb und definiert das Ziel der Arbeit, ein Grundverständnis für diese Instrumente zu vermitteln.
2. Marken und Handelsmarken: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen durch die Definition des Markenbegriffs sowie die Abgrenzung von spezifischen Handelsmarken.
3. Handelsmarken: Hier werden die verschiedenen Typen von Handelsmarken, deren strategische Einordnung, die betriebswirtschaftlichen Funktionen sowie die zentralen Ziele der Handelsmarkenführung detailliert betrachtet.
4. Instrumente der Handelsmarkenpolitik: Dieses Kapitel analysiert den Einsatz des Marketingmix – bestehend aus Produkt-, Sortiments-, Kommunikations-, Preis- und Distributionspolitik – zur aktiven Gestaltung der Handelsmarken.
5. Fazit: Die abschließende Betrachtung stellt fest, dass Handelsmarken qualitativ kaum noch von Herstellermarken zu unterscheiden sind und erfolgreich zur Erweiterung des Kundenspektrums beitragen.
Schlüsselwörter
Handelsmarken, Handelsunternehmen, Markenstrategie, Premiumhandelsmarken, Discount-Handelsmarken, Marketingmix, Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik, Distributionspolitik, Wettbewerbsfähigkeit, Ertragssituation, Kundenbindung, Sortimentspolitik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung von Handelsmarken als Instrument zur Profilierung von Handelsunternehmen im Wettbewerb.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Marken, die verschiedenen Erscheinungsformen von Handelsmarken sowie deren gezielte Steuerung über den Marketingmix.
Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung eines grundlegenden Wissens über die Funktionen, Ziele und instrumentellen Einsatzmöglichkeiten von Handelsmarken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die theoretische Definitionen und Ansätze aus der Fachliteratur zusammenführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, eine Systematisierung der Handelsmarkenformen sowie eine detaillierte Erörterung der handelspolitischen Instrumente.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Besonders prägend sind die Begriffe Handelsmarkenmanagement, Markenstrategien und die vier klassischen Marketing-Instrumente im Handelskontext.
Warum setzen Handelsunternehmen verstärkt auf Eigenmarken statt auf Herstellermarken?
Handelsmarken bieten einen Ausgleich für schrumpfende Umsatzrenditen bei Herstellermarken, da sie keinem direkten Preisvergleich unterliegen und das Unternehmen die Preisgestaltung weitgehend selbst kontrolliert.
Wie unterscheidet sich die Sortimentsbreite von der Sortimentstiefe bei Handelsmarken?
Die Sortimentsbreite bezieht sich auf die Anzahl der geführten Warengruppen, während die Sortimentstiefe die Vielfalt der Sorten innerhalb einer spezifischen Warengruppe definiert.
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- Janine Steeb (Author), 2012, Handelsmarken als Instrumente zur Profilierung von Handelsunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213604