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Lokale Wirtschaftsförderung

Am Beispiel des Technologie- und Gründerzentrums Oldenburg

Titel: Lokale Wirtschaftsförderung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 13 Seiten , Note: 1

Autor:in: Patrick Buck (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wirtschaftsförderung ist ein wichtiger Teil der lokalen Politik. Erfolgreiche Wirtschaft heißt: mehr Arbeitsplätze, mehr Gewerbesteuer, mehr Einkommenssteuer, mehr Wohlstand. Doch welche Form der Wirtschaftsförderung ist sinnvoll und machbar?
Neben der Variante, bereits existierende Unternehmen in eine Region zu locken, gibt es auch die Variante, Unternehmensgründungen in der Stadt zu fördern. Diesem Zweck sollen Gründerzentren dienen.
In dieser Arbeit werden zunächst einige Grundlagen zu Gründerzentren allgemein aufgeführt. Danach wird das Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) beispielhaft für eine Variante eines Gründerzentrums vorgestellt. Am Schluss wird in einer abschließenden Bewertung der Sinn des TGO auf die Probe gestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Warum gibt es Gründerzentren?

3. Typologie der Gründerzentren

3.1 Gewerbehof

3.2 Gründerzentrum

3.3 Technologiezentrum

3.4 Forschungsparks

4. Das Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO)

4.1 Geschichte des TGO

4.2 Finanzierung

4.3 Das Angebot im TGO

4.4 Ziele des TGO

4.5 Die Erfolge des TGO

4.6 Ein eigenes Spin-Off: Venture-Lab

5. Abschlussbewertung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Effektivität lokaler Wirtschaftsförderung am praktischen Beispiel des Technologie- und Gründerzentrums Oldenburg (TGO). Die zentrale Forschungsfrage adressiert dabei, inwiefern Gründerzentren als Instrumente zur langfristigen Stärkung der regionalen Wirtschaft und zur Förderung von Unternehmensgründungen erfolgreich sind.

  • Grundlagen und theoretische Einordnung von Gründerzentren
  • Struktur und Typologien von Gründungsförderungseinrichtungen
  • Finanzierung und Betriebskonzept des Technologie- und Gründerzentrums Oldenburg
  • Angebotsvielfalt und Erfolgsfaktoren für Jungunternehmer
  • Die Rolle von Spin-Off-Vorstufen wie dem Venture-Lab
  • Kritische Bewertung der nachhaltigen wirtschaftlichen Auswirkungen

Auszug aus dem Buch

4.2 Finanzierung

Wurden die Kosten für das TGO beim Richtfest im Frühjahr 2002 noch mit 5,8 Millionen Euro beziffert, stieg diese kalkulierte Zahl, wie bei den meisten Bauprojekten, nach insgesamt 15 Monaten Bauzeit noch auf insgesamt 7,4 Millionen Euro an. Große Kritik kam allerdings wegen der finanziellen Mehrbelastung nicht auf, was auch daran lag, dass das TGO über Parteigrenzen hinweg als wichtige Investition angesehen wurde. So wurde der Bau zwar von Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Poeschel (CDU) vorangetrieben. Aber auch sein Nachfolger Dietmar Schütz (SPD) bezeichnete das TGO als „das wichtigste Projekt für die Wirtschaftsförderung in den nächsten Jahren“.

Die Kosten von am Ende 7,4 Millionen Euro wurden geteilt: Die eine Hälfte des Geldes kam von Mitteln des Landes Niedersachsen, des Bundes und der EU. Die andere Hälfte finanzierte die Privatwirtschaft. Dies ist ein hervorragendes Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung von Public Private Partnership, also der Kooperation von Öffentlicher Hand und privaten Investoren. Auch für den vor kurzem beschlossenen Ausbau des TGO ist eine ähnliche Finanzierungsstruktur geplant.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Gründerzentren als Teil der lokalen Wirtschaftsförderung dar und erläutert den Aufbau der Untersuchung des TGO.

2. Warum gibt es Gründerzentren?: Das Kapitel erläutert die ökonomischen Risiken und Unsicherheiten von Neugründungen und definiert die Rolle von Gründerzentren als unterstützende Instanzen.

3. Typologie der Gründerzentren: Hier werden unterschiedliche Grundtypen von Gründungsförderungseinrichtungen wie Gewerbehöfe, Gründerzentren, Technologiezentren und Forschungsparks differenziert.

4. Das Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO): Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert die Historie, Finanzierung, Angebote, Ziele, Erfolge sowie das Spin-Off-Projekt Venture-Lab des TGO.

5. Abschlussbewertung: Das Kapitel reflektiert den bisherigen Erfolg des TGO und diskutiert kritisch die langfristigen wirtschaftlichen Perspektiven für die Region Oldenburg.

Schlüsselwörter

Wirtschaftsförderung, Gründerzentrum, Technologiezentrum, Oldenburg, Unternehmensgründung, Innovation, Technologietransfer, Venture-Lab, Public Private Partnership, Arbeitsplätze, Existenzgründung, Regionale Wirtschaft, Spin-Off, Wirtschaftspolitik, Unternehmertum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Gründerzentren als Instrument der lokalen Wirtschaftsförderung und betrachtet dabei insbesondere die Praxis am Beispiel des Technologie- und Gründerzentrums Oldenburg.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Kernbereichen gehören die Typologie von Gründerzentren, deren Finanzierungsmodelle, die angebotene Infrastruktur für Start-ups sowie die langfristigen Auswirkungen auf die regionale Arbeitsplatzschaffung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, den Nutzen des TGO als Wirtschaftsförderungseinrichtung kritisch zu beleuchten und zu hinterfragen, ob die gesetzten wirtschaftlichen Ziele für die Stadt Oldenburg erreicht werden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse und Fallstudie, wobei Informationen aus Literaturquellen, Zeitungsartikeln und offiziellen Internetseiten des Zentrums ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Vorstellung des TGO, von der historischen Entstehung über die Finanzierungsstruktur mittels Public Private Partnership bis hin zu spezifischen Beratungs- und Infrastrukturangeboten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Wirtschaftsförderung, Unternehmensgründung, Technologie- und Gründerzentrum sowie Regionale Wirtschaft definieren.

Wie finanziert sich das TGO laut der Analyse?

Das TGO setzt auf ein Public-Private-Partnership-Modell, bei dem sich die Finanzierung zu gleichen Teilen aus öffentlichen Mitteln (Bund, Land, EU) und Beiträgen der privaten Wirtschaft zusammensetzt.

Welche Rolle spielt das Venture-Lab?

Das Venture-Lab dient als dem TGO vorgelagerte Vorstufe, um Uni- und FH-Absolventen bei der Entwicklung ihrer Geschäftsideen mit geringem Risiko zu unterstützen, bevor sie in das TGO wechseln.

Warum wird das TGO kritisch bewertet?

Der Autor weist darauf hin, dass viele Arbeitsplätze derzeit noch durch öffentliche Subventionen gestützt werden und eine endgültige Erfolgsbilanz erst möglich ist, wenn die Unternehmen die Höchstmietdauer überschritten haben.

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Details

Titel
Lokale Wirtschaftsförderung
Untertitel
Am Beispiel des Technologie- und Gründerzentrums Oldenburg
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung
Note
1
Autor
Patrick Buck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
13
Katalognummer
V213619
ISBN (eBook)
9783656417958
ISBN (Buch)
9783656419440
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschaftsförderung Gründerzentrum Kommunalpolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Buck (Autor:in), 2008, Lokale Wirtschaftsförderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213619
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Leseprobe aus  13  Seiten
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