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Medienwunder Rütlischule

Analyse eines medienpädagogischen Videoprojekts

Titel: Medienwunder Rütlischule

Hausarbeit , 2008 , 11 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Ricarda Albrecht (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Heutzutage haben Medien in der Lebenswelt Jugendlicher eine große Bedeutung. Medien aller Art sind allgegenwärtig und zentrales Element im Prozess des Heranwachsens junger Menschen. Die Jugendlichen sind jeden Tag mit ihnen konfrontiert und konsumieren und nutzen sie häufig. Daher sollten Medien auch für pädagogische Konzepte eine Rolle spielen. So etwa im Videoprojekt „Medienwunder Rütlischule“, einem medienpädagogischen Praxisprojekt, in dem es um die Erkundung der Medienbranche mithilfe des Mediums Video geht. Das Thema Medien wählten die daran beteiligten Schüler der Rütlischule eigenständig, was wiederum auf die große Bedeutung der Medien in ihrem Alltag hinweist.
Weiteres Interesse wird bei den Jugendlichen durch den Bezug des Projekts auf ein aktuelles Problem der Schüler erzeugt: deren ungesicherte Zukunft hinsichtlich eines Ausbildungs- und Arbeitsplatzes. Die Jugendlichen sollen unterschiedliche Möglichkeiten des Berufseinstiegs kennen lernen und Berührungsängste abbauen.
Ziel dieser Arbeit soll es sein, das Videoprojekt „Medienwunder Rütlischule“ fachwissenschaftlich zu begründen, sowie dessen Wirkung auf die Jugendlichen einzuschätzen. Dabei soll das Projekt zunächst medienpädagogisch eingeordnet werden und überprüft werden, ob es die fachlichen Zielsetzungen erfüllt. Im Anschluss soll genauer betrachtet werden, inwieweit das Projekt Medienkompetenz bei den Jugendlichen fördert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fachliche Einordnung des Projekts

3. Zielbereiche aktiver Videoarbeit

4. Medienkompetenz

5. Kritische Reflexion und Fazit

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das medienpädagogische Videoprojekt „Medienwunder Rütlischule“ mit dem Ziel, dessen fachwissenschaftliche Fundierung zu prüfen und die Auswirkungen auf die beteiligten Jugendlichen hinsichtlich ihrer Medienkompetenz zu bewerten.

  • Aktive Medienarbeit und handlungsorientierte Medienpädagogik
  • Die Rolle des Mediums Video als Reflexions- und Explorationsinstrument
  • Vermittlung von Medienkompetenz nach Dieter Baacke
  • Herausforderungen und Chancen der beruflichen Orientierung Jugendlicher
  • Kritische Analyse der Wirkung medienpädagogischer Praxisprojekte

Auszug aus dem Buch

2. Fachliche Einordnung des Projekts

Fachlich lässt sich das medienpädagogische Praxisprojekt „Medienwunder Rütlischule“ der aktiven Medienarbeit zuordnen. Aktive Medienarbeit ist ein methodischer Ansatz der handlungsorientierten Medienpädagogik. Dabei geht es um die Er- und Bearbeitung von Gegenstandsbereichen sozialer Realität mit Hilfe von Medien. Im Fall des vorgestellten Projekts handelt es sich um den Gegenstandsbereich der Arbeitsmöglichkeiten in der Medienbranche und um das Medium Video. Die Medien werden von den Nutzern in Dienst genommen. Sie gehen selbstständig damit und benutzen sie als Kommunikationsmittel. Dies meint die Medien zu Recherchen einzusetzen, sie zu Informationszwecken heranzuziehen, sie zur Klärung von Sachverhalten, Interessen, Einstellungen, Sicht- und Verhaltensweisen etc. zu verwenden, sie zu Demonstrationszwecken zu gebrauchen oder sie zur Darstellung und Entwicklung eigner Meinungen, Absichten, Problemsichtweisen usw. handzuhaben. So gehen die Jugendlichen während des Projekts eigenständig in verschiedene Einrichtungen der Medienbranche, um diese zu erkunden und dort Mitarbeiter zu interviewen.

Dabei gebrauchen sie die Kamera zu Recherchen über die Medienbranche und zur Darstellung ihrer eigenen Problemsichtweisen und Meinungen, wenn es etwa darum geht, Statements gegen den schlechten Ruf der Schule abzugeben. Als Demonstrationsmittel genutzt, dient das Medium Video hier somit auch dazu, die Sichtweisen der Jugendlichen an andere heranzutragen. Typische Ansatzpunkte der aktiven Medienarbeit sind aktuelle Themen an denen die Jugendlichen interessiert sind oder die sie als ihre Probleme ausweisen. Dies trifft hier beides zu, da Medien als wichtige Bestandteile ihres alltäglichen Lebens große Bedeutung für die Jugendlichen besitzen und auch die Befürchtungen keinen adäquaten Ausbildungs- und Arbeitsplatz zu finden, ein viel geäußertes Problem der Jugendlichen ist, dem das Projekt entgegensteuern soll. Somit erfüllt das Projekt „Medienwunder Rütlischule“ wesentliche Ansatzpunkte der aktiven Medienarbeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Medien in der Lebenswelt von Jugendlichen und stellt das Videoprojekt „Medienwunder Rütlischule“ als medienpädagogisches Praxisbeispiel vor.

2. Fachliche Einordnung des Projekts: Dieses Kapitel verortet das Projekt im Bereich der aktiven Medienarbeit und erläutert die methodischen Ansätze sowie die Rolle des Mediums Video als Kommunikations- und Gestaltungsmittel.

3. Zielbereiche aktiver Videoarbeit: Der Abschnitt analysiert das Projekt anhand der vier idealtypischen Zielbereiche nach Fred Shell, um die Wirksamkeit der Videoarbeit zu bewerten.

4. Medienkompetenz: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung des Medienkompetenzbegriffs nach Dieter Baacke und dessen Anwendung auf die Erfahrungen der Jugendlichen während des Projekts.

5. Kritische Reflexion und Fazit: Das Fazit zieht eine Bilanz über die erreichten Ziele des Projekts und reflektiert kritisch über die langfristige Wirkung sowie die Herausforderungen bei der Durchführung solcher Vorhaben.

6. Literatur: Das Literaturverzeichnis listet die für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und Grundlagenwerke auf.

Schlüsselwörter

Medienpädagogik, aktive Medienarbeit, Videoprojekt, Medienkompetenz, Rütlischule, Medienkunde, Medienkritik, berufliche Orientierung, Jugendhilfe, Medienpraxis, handlungsorientiertes Lernen, Gegenöffentlichkeit, Kommunikation, Medienbranche, berufliche Zukunft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das medienpädagogische Videoprojekt „Medienwunder Rütlischule“ und untersucht, wie ein solches Praxisprojekt zur beruflichen Orientierung und Medienkompetenz Jugendlicher beitragen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die aktive Medienarbeit, die pädagogische Nutzung des Mediums Video, der Erwerb von Medienkompetenz sowie die Auseinandersetzung Jugendlicher mit ihrer beruflichen Zukunft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Videoprojekt fachwissenschaftlich zu begründen und einzuschätzen, inwieweit es die Zielsetzungen der aktiven Videoarbeit erfüllt und die Medienkompetenz der beteiligten Schüler fördert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Einordnung und Analyse auf Basis medienpädagogischer Fachliteratur (insbesondere Fred Shell und Dieter Baacke), um die Praxis des Projekts kritisch zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Publikation behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die fachliche Einordnung des Projekts, die Prüfung der Zielbereiche der aktiven Videoarbeit sowie eine detaillierte Untersuchung der Medienkompetenzentwicklung bei den Teilnehmern.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Medienpädagogik, aktive Medienarbeit, Medienkompetenz, Videoproduktion und handlungsorientiertes Lernen.

Wie bewertet die Autorin den Erfolg des Projekts im Hinblick auf die Rütlischule?

Die Autorin hebt hervor, dass das Projekt erfolgreich zur Reflexion und Artikulation der Jugendlichen beigetragen hat, merkt aber kritisch an, dass eine langfristige Wirkung auf die realen Berufschancen der Schüler schwer nachweisbar bleibt.

Welche Rolle spielt die DVD des Projekts für die Jugendlichen?

Die DVD fungiert sowohl als Spiegel für die Selbstreflexion des eigenen Verhaltens in Interaktionssituationen als auch als Medium, um ein Image gegenüber der Öffentlichkeit zu korrigieren und Interessen zu artikulieren.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Medienwunder Rütlischule
Untertitel
Analyse eines medienpädagogischen Videoprojekts
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Medienpädagogische Praxis: Kritische Analyse aktueller Konzepte
Note
2,0
Autor
Ricarda Albrecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
11
Katalognummer
V213740
ISBN (eBook)
9783656420293
ISBN (Buch)
9783656420736
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienpädagogik Viedeoprojekt Rütlischule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ricarda Albrecht (Autor:in), 2008, Medienwunder Rütlischule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213740
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Leseprobe aus  11  Seiten
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