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Das Kompetenzprogramm "Heldenreise" und die Arbeit in einer Suchtpräventionsfachstelle

Titel: Das Kompetenzprogramm "Heldenreise" und die Arbeit in einer Suchtpräventionsfachstelle

Praktikumsbericht / -arbeit , 2008 , 24 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Ricarda Albrecht (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In letzter Zeit ist oft die Rede davon, dass sich der kindliche Lebensalltag in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert habe. Die Technologisierung des Lebensumfelds auch und gerade der Kinder, nimmt zu, die Anforderungen, denen sich Kinder bereits früh stellen müssen, wachsen und die Möglichkeiten sich kreativ und ungezwungen zu entfalten und zu erproben werden nach Meinung vieler Erwachsener immer weniger.

Diese Veränderungen und neuen Entwicklungsaufgaben werden auch in Zusammenhang gebracht mit der Entstehung von gesundheitlichen Schäden und Sucht. Dabei scheint die Entwicklung zwei Gesichter zu haben. Der Bogen spannt sich zwischen Überforderung und Vernachlässigung von Kindern, Überängstlichkeit und Gleichgültigkeit der Eltern, abhängig vielleicht auch, aber sicher nicht nur, von sozialen Schichten.

Dieser Entwicklung soll in möglichst jungen Jahren entgegengewirkt werden. Prävention setzt hier nicht substanz- oder verhaltensspezifisch an, sondern hat das Ziel, die Kinder und deren Kompetenzen allgemein und in allen Aspekten ihrer Entwicklung zu stärken, um verschiedenen Problemen vorzubeugen. Der beste Schutz für die Kinder ist die Förderung ihrer Lebenskompetenzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einblick in die Suchtprävention

2.1. Was ist Sucht?

2.2 Was ist Suchtprävention?

2.3. Der akzeptanzorientierte Ansatz als neuer Weg der Suchtprävention

3. Die Suchtpräventionsfachstelle X

3.1. Rahmenbedingungen

3.2. Dialoggruppen

3.3. Konzeptionelle Inhalte der Arbeit von X

3.4. Arbeitsbereiche

4. Beschreibung und Reflexion der eigenen pädagogischen Tätigkeit

4.1. Arbeitsschwerpunkte und Veranstaltungen

4.2 Reflexion der eigenen Tätigkeit und gewonnener Erkenntnisse

5. Ist das Lebenskompetenzprogramm „Heldenreise“ für die Suchtpräventionsarbeit mit Jugendlichen geeignet?

5.1. Lebenskompetenzprogramme

5.2. Das Lebenskompetenzprogramm „Heldenreise“

5.3. Durchführung des Programms

5.4. Prüfung des Programms

5.5. Tauglichkeit der „Heldenreise“

6. Fazit zum Praktikum

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der praktischen Eignung und Wirksamkeit des im Rahmen eines Praktikums entwickelten Lebenskompetenzprogramms „Heldenreise“ zur Suchtprävention bei Jugendlichen auseinander. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, ob dieses kurzfristig konzipierte Programm den theoretischen Ansprüchen an suchtpräventive Maßnahmen gerecht werden kann.

  • Grundlagen der Suchtprävention und des akzeptanzorientierten Ansatzes
  • Strukturen und konzeptionelle Arbeitsweisen der Suchtpräventionsfachstelle X
  • Reflexion über pädagogische Herausforderungen im direkten Kontakt mit Jugendlichen
  • Theoretische Verankerung und praktische Evaluation von Lebenskompetenzprogrammen

Auszug aus dem Buch

5.2. Das Lebenskompetenzprogramm „Heldenreise“

Ziel dieses Programms ist die Lebenskompetenzförderung der Schüler. Dabei geht es um die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen, dem Entdecken besonderer Ressourcen, sowie um die Reflexion von Herausforderungen und eigenen Zielen.

Die Anleiter stellen sich und die Einrichtung zu Beginn vor. Es gibt eine kurze Kennenlernrunde mit ein paar auflockernden Fragen.

Danach startet die Gruppe direkt in das Eröffnungsspiel „Was sind Helden?“ Dieses wird durch den Anleiter erklärt. Zu Beginn zieht jeder Teilnehmer das Bild eines bekannten „Helden“, den er einem anderen Teilnehmer (verdeckt) auf den Rücken klebt. Die Helden sind dabei sehr unterschiedliche Charaktere, die aber jeder für sich übernatürliche oder besondere Fähigkeiten aufweisen (Superhelden oder Fantasiegestalten, Serienhelden, Schauspieler, Sportler Musiker und Models). Nicht alle Helden entsprechen aber „wirklichen“ Helden, sondern es gibt auch Stars, Anti-Helden etc.. Aufgabe jedes Teilnehmers ist es nun, „seinen“ Helden zu erraten, indem er den anderen Teilnehmern Fragen stellt, die diese nur mit Ja oder Nein beantworten können. Ein anderer Teilnehmer darf so lange befragt werden, bis auf eine Frage ein Nein erfolgt, dann muss jemand anderes befragt werden. Die Anleiter des Workshops unterstützen Teilnehmer, die nicht mehr weiter wissen, mit Tipps zu Fragebereichen. Teilnehmer, die ihren Helden erraten haben, legen sie vor sich auf den Boden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Veränderung des kindlichen Lebensalltags und leitet zur Notwendigkeit der Förderung von Lebenskompetenzen als Schutzmaßnahme über.

2. Einblick in die Suchtprävention: Definiert den Begriff Sucht und erläutert die verschiedenen Ansätze und Kategorisierungen der Suchtprävention, inklusive des akzeptanzorientierten Ansatzes.

3. Die Suchtpräventionsfachstelle X: Stellt die Rahmenbedingungen, Dialoggruppen, Konzeption sowie die vielfältigen Arbeitsbereiche der Praktikumseinrichtung vor.

4. Beschreibung und Reflexion der eigenen pädagogischen Tätigkeit: Dokumentiert die praktischen Aufgaben der Autorin und reflektiert den Wissenszuwachs sowie die Herausforderungen im Umgang mit Jugendlichen.

5. Ist das Lebenskompetenzprogramm „Heldenreise“ für die Suchtpräventionsarbeit mit Jugendlichen geeignet?: Analysiert theoretisch und praktisch das eigens entwickelte Kurzzeitprogramm hinsichtlich seiner Effizienz und Praxistauglichkeit.

6. Fazit zum Praktikum: Fasst die persönlichen Erfahrungen zusammen und bewertet kritisch die Messbarkeit und den Erfolg suchtpräventiver Arbeit.

7. Literatur: Listet die verwendeten Quellen und Fachliteratur auf.

Schlüsselwörter

Suchtprävention, Lebenskompetenzförderung, Heldenreise, Akzeptanzorientierte Drogenarbeit, Praktikumsbericht, Jugendliche, Suchtmittelkonsum, Pädagogische Tätigkeit, Gruppenarbeit, Gesundheitsförderung, Präventionsprogramme, Soziale Kompetenzen, Frühintervention, Jugendarbeit, Wirkungsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert einen Praktikumsbericht im Bereich der Suchtprävention und untersucht kritisch ein schulspezifisch entwickeltes Kurzzeitprogramm zur Förderung von Lebenskompetenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Neben der allgemeinen Definition von Sucht und Prävention stehen die Organisationsstruktur einer Fachstelle, die Reflexion pädagogischer Praxis und die methodische Bewertung von Kurzzeit-Präventionsangeboten im Fokus.

Welches primäre Ziel bzw. Forschungsfrage verfolgt die Autorin?

Die Hauptfrage ist, ob das in der Praxis entwickelte „Heldenreise“-Programm tatsächlich zur Suchtprävention bei Jugendlichen geeignet ist und welchen Erfolg es unter den gegebenen zeitlichen Rahmenbedingungen haben kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zur Suchtprävention mit der teilnehmenden Beobachtung und qualitativen Reflexion ihrer eigenen pädagogischen Tätigkeit im Praktikum.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Institution, eine Darstellung der eigenen Tätigkeiten (wie Workshop-Planung) und eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem „Heldenreise“-Programm.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Suchtprävention, Lebenskompetenzförderung, Jugendliche, Akzeptanzorientierung und pädagogische Reflexion.

Warum wird das "Heldenreise"-Programm im Rahmen der Arbeit kritisch bewertet?

Die Autorin kritisiert die Kurzfristigkeit des Programms von nur 90 Minuten, da sie eine effiziente und nachhaltige Suchtprävention innerhalb dieses engen Zeitrahmens für kaum möglich hält.

Wie bewertet die Autorin die Arbeit in der Suchtpräventionsfachstelle X insgesamt?

Sie beurteilt das Praktikum als sehr positiv und gewinnbringend für ihre persönliche Entwicklung, äußert jedoch Zweifel an der eigenen beruflichen Zukunft in diesem Bereich, da der Erfolg der Präventionsarbeit oft schwer messbar bleibt.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Kompetenzprogramm "Heldenreise" und die Arbeit in einer Suchtpräventionsfachstelle
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Praktikum
Note
2,0
Autor
Ricarda Albrecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
24
Katalognummer
V213744
ISBN (eBook)
9783668263079
ISBN (Buch)
9783668263086
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sucht Suchtprävention
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ricarda Albrecht (Autor:in), 2008, Das Kompetenzprogramm "Heldenreise" und die Arbeit in einer Suchtpräventionsfachstelle, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213744
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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