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John Rawls‘ politische Gerechtigkeitskonzeption in „Gerechtigkeit als Fairneß. Ein Neuentwurf“ und deren Problematisierung anhand des Kommunitarismus

Title: John Rawls‘ politische Gerechtigkeitskonzeption in „Gerechtigkeit als Fairneß. Ein Neuentwurf“ und deren Problematisierung anhand des Kommunitarismus

Pre-University Paper , 2012 , 14 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Fabian Lucca Ferrari (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century
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Das Ziel dieser Facharbeit ist die detaillierte Untersuchung von John Rawls‘ (1921-2002) Auffassung von politischer Gerechtigkeit und die Einordnung dieser als politische Gerechtigkeitskonzeption anhand des Neuentwurfes „Gerechtigkeit als Fairneß – Ein Neuentwurf“ , herausgegeben von Erin Kelly. John Rawls war ein US-amerikanischer Philosoph und Professor an der Harvard Universität und gilt als einer der bedeutendsten politischen Philosophen des 20. Jahrhunderts.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die zentralen Aussagen in Rawls‘ „Gerechtigkeit als Fairneß – Ein Neuentwurf“ und deren Bedeutung

2.1 Grundideen

2.2 Der Urzustand

2.3 Die beiden Gerechtigkeitsgrundsätze

3. „Gerechtigkeit als Fairneß“ als politische Gerechtigkeitskonzeption und die Problematisierung anhand des Kommunitarismus

3.1 Ziele des Werkes „Gerechtigkeit als Fairneß – Ein Neuentwurf“

3.2 Abgrenzung zu Globaltheorien

3.3 Problematisierung anhand des Kommunitarismus

4. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen der Facharbeit

Diese Facharbeit untersucht John Rawls' politische Gerechtigkeitskonzeption im Werk "Gerechtigkeit als Fairneß – Ein Neuentwurf" und analysiert diese kritisch durch die Perspektive des Kommunitarismus, um die Grenzen liberaler Theorieansätze aufzuzeigen.

  • Analyse der Grundpfeiler von Rawls' Theorie der politischen Gerechtigkeit
  • Untersuchung des Gedankenexperiments "Urzustand" und des "Schleiers des Nichtwissens"
  • Differenzierung zwischen politischer Gerechtigkeitskonzeption und moralischen Globaltheorien
  • Kritische Auseinandersetzung mit der kommunitaristischen Perspektive auf Individualismus und Gemeinschaft
  • Reflektion der Bedeutung von Kultur, Tradition und gesellschaftlichem Umfeld für Moralvorstellungen

Auszug aus dem Buch

2.2 Der Urzustand

Bevor Rawls seine Gerechtigkeitskonzeption konkretisiert, führt er die Idee des Urzustands ein, die für den weiteren Argumentationsverlauf von fundamentaler Bedeutung ist.

Rawls stellt sich die Frage, wie und durch wen die Kooperationsbedingungen, die in einem fairen System der Kooperation gelten, eigentlich genau bestimmt und aufgestellt werden. Er schließt aus, dass dies durch eine höhergestellte Autorität, zum Beispiel durch das Gesetz Gottes geschieht.

Stattdessen formuliert er die Bedingung, die „fairen Modalitäten der sozialen Kooperation sollen durch eine Übereinkunft bestimmt werden, auf die sich die an der Kooperation Beteiligten einigen“. Eine Alternative hierzu sei nicht vorhanden, da nur die Bürger selbst in der Lage seien, durch Absprache faire Bedingungen zu schaffen.

Um nun die Möglichkeit einer fairen Übereinstimmung unter den Bürgern zu garantieren, sei es nötig, Bedingungen für die Absprache aufzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, die Untersuchung von Rawls' politischer Gerechtigkeitskonzeption und die anschließende kritische Gegenüberstellung mit dem Kommunitarismus.

2. Die zentralen Aussagen in Rawls‘ „Gerechtigkeit als Fairneß – Ein Neuentwurf“ und deren Bedeutung: In diesem Kapitel werden die Kernkonzepte wie die "Grundstruktur", der "Urzustand" und die zwei Gerechtigkeitsgrundsätze detailliert erläutert.

3. „Gerechtigkeit als Fairneß“ als politische Gerechtigkeitskonzeption und die Problematisierung anhand des Kommunitarismus: Dieses Kapitel verortet das Werk als politische Konzeption, grenzt es von Globaltheorien ab und konfrontiert es mit der kommunitaristischen Kritik, die das atomistische Menschenbild in Frage stellt.

4. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit reflektiert die Schwierigkeit, in einer pluralistischen Gesellschaft eine universelle Gerechtigkeitstheorie zu etablieren, und würdigt die Bedeutung der Rawlsschen Debatte trotz der berechtigten kommunitaristischen Einwände.

Schlüsselwörter

John Rawls, Gerechtigkeit als Fairneß, Politische Philosophie, Urzustand, Schleier des Nichtwissens, Grundstruktur, Kommunitarismus, Liberalismus, Utilitarismus, Soziale Gerechtigkeit, Gemeinschaft, Individualismus, Chancengleichheit, Differenzprinzip, Gesellschaftliche Kooperation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Facharbeit behandelt die politische Gerechtigkeitstheorie von John Rawls in seinem späten Werk "Gerechtigkeit als Fairneß" und setzt diese in Bezug zur Kritik des Kommunitarismus.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf Rawls' theoretischen Modellen (Urzustand, Grundstruktur), der Abgrenzung zu umfassenden Moralphilosophien und der Analyse der Rolle des Individuums im Vergleich zur Gemeinschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Rawls' Neuentwurf zu analysieren und kritisch zu prüfen, ob seine liberalen Thesen angesichts der kommunitaristischen Kritik an einer "atomistischen" Sicht auf den Menschen Bestand haben können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von Primärtexten (Rawls) sowie eine vergleichende Gegenüberstellung mit der kritischen Literatur des Kommunitarismus, gestützt durch Sekundärquellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Rawlsschen Grundgedanken und die anschließende Problematisierung dieser Thesen durch kommunitaristische Denker.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den zentralen Begriffen gehören Gerechtigkeit als Fairneß, Urzustand, Grundstruktur, Kommunitarismus und liberales Menschenbild.

Warum hält der Kommunitarismus den "Schleier des Nichtwissens" für problematisch?

Kritiker wie Michael Sandel argumentieren, dass reale Menschen nicht hinter einem Schleier des Nichtwissens analytische Entscheidungen treffen, sondern durch ihr konkretes soziales Umfeld, ihre Kultur und Tradition geprägt sind.

Welche Alternative schlägt der Kommunitarismus vor?

Der Kommunitarismus betont die Bedeutung von gelebten moralischen Milieus, Fürsorge und Gemeinschaft, anstatt Moral nur auf abstrakte, universelle Prinzipien zurückzuführen.

Wie definiert Rawls die Gesellschaft im Neuentwurf?

Rawls definiert die Gesellschaft als ein "faires System der Kooperation" zwischen freien und gleichen Bürgern, die ihre Rechte und Pflichten innerhalb einer Grundstruktur ordnen.

Was unterscheidet Rawls' Ansatz vom Utilitarismus?

Rawls grenzt sich vom Utilitarismus ab, da sein Differenzprinzip explizit vorschreibt, dass soziale und ökonomische Ungleichheiten den am wenigsten Begünstigten den größten Vorteil bringen müssen, statt nur den Gesamtnutzen zu maximieren.

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Details

Title
John Rawls‘ politische Gerechtigkeitskonzeption in „Gerechtigkeit als Fairneß. Ein Neuentwurf“ und deren Problematisierung anhand des Kommunitarismus
Grade
sehr gut
Author
Fabian Lucca Ferrari (Author)
Publication Year
2012
Pages
14
Catalog Number
V213809
ISBN (eBook)
9783656426967
ISBN (Book)
9783656437963
Language
German
Tags
john rawls‘ gerechtigkeitskonzeption gerechtigkeit fairneß neuentwurf problematisierung kommunitarismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabian Lucca Ferrari (Author), 2012, John Rawls‘ politische Gerechtigkeitskonzeption in „Gerechtigkeit als Fairneß. Ein Neuentwurf“ und deren Problematisierung anhand des Kommunitarismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213809
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