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Die Industrie und der Staat. Quota Quickies als Folge des Cinematograph Films Act 1927

Título: Die Industrie und der Staat. Quota Quickies als Folge des Cinematograph Films Act 1927

Trabajo Escrito , 2011 , 14 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Linda Meier (Autor)

Filmología
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Seit dem Beginn der Filmgeschichte in Großbritannien gibt es immer wieder wirtschaftliche Tiefen, politische Desaster und Krisen in der britischen Filmindustrie. Oftmals greift deshalb der Staat in die Wirtschaft ein, was nicht immer positiv Konsequenzen mit sich bringt.
Die Quota Quickies sind eine Folge des Cinematograph Films Act von 1927, mit der kaum jemand gerechnet hat bzw. die völlig überraschend kam. Oftmals werden diese Filme heute als Schande der britischen Filmbranche gesehen, der fast noch eine größere Bedrohung für den Nationalstolz der Briten darstellte als die Bedrohung aus Übersee, also aus Hollywood.
Diese Arbeit konzentriert sich deshalb besonders auf diesen Abschnitt der britischen Filmgeschichte und zeigt auf, wie es zu dieser Art von Filmen kam. Anschließend sollen die Charakteristika und die Produktionsweise dieser Filme genauer betrachtet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ökonomie der britischen Filmindustrie vor 1927

3 Cinematograph Films Act 1927

3.1 Auslöser

3.2 Das Gesetz

3.3 Folgen

4 Quota Quickies

4.1 Merkmale und Produktionsweise

4.2 Genres

5 Das Ende der Quotengesetze in Großbritannien

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entstehung, die Produktionsbedingungen und die Auswirkungen der sogenannten "Quota Quickies", die als direkte Folge des Cinematograph Films Act von 1927 in der britischen Filmindustrie entstanden. Ziel ist es, das Phänomen dieser minderwertigen B-Movies historisch einzuordnen und ihren Platz innerhalb des britischen Kinos der 1930er Jahre kritisch zu beleuchten.

  • Historische Analyse der wirtschaftlichen Lage der britischen Filmindustrie vor 1927
  • Untersuchung der politischen und sozialen Beweggründe für den Cinematograph Films Act
  • Detaillierte Betrachtung der Produktionsweise und typischen Merkmale von Quota Quickies
  • Analyse der dominierenden Filmgenres (Krimi und Komödie) in diesem Kontext

Auszug aus dem Buch

4.1 Merkmale und Produktionsweise

Die Quota Quickies zeichnen sich durch einige Merkmale aus, die sich von Werken aus dem Quality Cinema wesentlich unterscheiden. Das wichtigste Merkmal: Sie mussten schnell und so günstig wie möglich hergestellt werden.52 Die Stories waren in sich einfach gehalten. Oft wurden einfach Zeitungsmeldungen – zum Beispiel von einem Raub oder Mord – in Drehbücher verarbeitet, die man in gewisser Weise einfach „nachspielte“.53 Aufwendige Kulissen konnte man sich nicht leisten, es wurden oftmals alte Kulissen wiederverwendet. Darum drehte man so oft es ging Serien, mit denselben Hauptdarstellern und denselben Kulissen. Die Anzahl der Schauspieler wurde so klein wie möglich gehalten. Idealerweise trugen auch noch ihre eigene Kleidung.54 Auch die Art des Schauspiels und die Präsentation glichen eher dem Theater oder der Music Hall.55 Die Handlung in den Quota Quickies wurde in den späteren Jahren, als der Tonfilm sich durchgesetzt hatte, oftmals mehr durch Gespräche vorangetrieben als durch Schnitte.56 In der Hinsicht war die technische Umstellung gerade für die Quota Quickies eine Revolution.57 Für einige Szenen, etwa Verfolgungsjagden oder ähnliches, konnte anderes Filmmaterial aus anderen Filmen verwendet werden. So konnte nochmal Geld eingespart werden, und man konnte den Anschein erwecken, der Film sei teurer gewesen als es tatsächlich der Fall war.58

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert die Krisen der frühen britischen Filmindustrie und führt in die Problematik des Cinematograph Films Act sowie die daraus resultierenden Quota Quickies ein.

2 Ökonomie der britischen Filmindustrie vor 1927: Dieses Kapitel beschreibt den Abstieg der einst technisch führenden britischen Filmindustrie und den zunehmenden Druck durch Hollywood-Produktionen.

3 Cinematograph Films Act 1927: Hier werden die Auslöser, die gesetzlichen Bestimmungen und die unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen des Schutzgesetzes analysiert.

4 Quota Quickies: Das Kapitel widmet sich der Definition und qualitativen Einordnung der entstandenen B-Movies sowie ihren spezifischen Produktionsbedingungen und bevorzugten Genres.

5 Das Ende der Quotengesetze in Großbritannien: Der Abschnitt behandelt die gesetzlichen Nachbesserungen und das langsame Auslaufen der Quotenregelungen bis zur endgültigen Abschaffung.

Schlüsselwörter

Cinematograph Films Act 1927, Quota Quickies, Britische Filmindustrie, B-Movie, Filmgeschichte, Protektionismus, Hollywood, Qualität, Produktionsbedingungen, Krimi, Komödie, Second Feature, British Cinema, Filmgesetzgebung, Ökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung der britischen Filmindustrie in den 1930er Jahren unter dem Einfluss staatlicher Quotenregelungen, insbesondere das Entstehen der sogenannten "Quota Quickies".

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die wirtschaftliche Krise des britischen Kinos vor 1927, die politische Intention des Cinematograph Films Act und die filmische Ausprägung der kostengünstig produzierten B-Movies.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entstehung der Quota Quickies aufzuzeigen und zu analysieren, wie diese Filme trotz ihrer oft minderwertigen Qualität einen signifikanten Teil der britischen Filmproduktion ausmachten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine historische und filmwissenschaftliche Untersuchung, die auf der Analyse von Fachliteratur und historischen Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die ökonomischen Hintergründe vor dem Gesetz, die Details des Cinematograph Films Act und eine ausführliche Beschreibung der Produktionsweise und Genres der Quota Quickies.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Cinematograph Films Act 1927, Quota Quickies, britische Filmindustrie und Protektionismus beschreiben.

Warum wurden die Filme oft als "Schande" bezeichnet?

Wegen der sehr günstigen und schnellen Produktionsweise wiesen sie oft eine niedrige technische und erzählerische Qualität auf, was den Ruf des "British Made Picture" zeitweise stark beschädigte.

Welche Rolle spielten Krimis und Komödien bei den Quota Quickies?

Diese beiden Genres waren die am häufigsten produzierten Formate, da sie kostengünstig umsetzbar waren und als "safe bets" für Kinobetreiber galten.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Industrie und der Staat. Quota Quickies als Folge des Cinematograph Films Act 1927
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Filmwissenschaft)
Curso
Nationale Kinematographien - British Cinema
Calificación
1,3
Autor
Linda Meier (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
14
No. de catálogo
V213880
ISBN (Ebook)
9783656421917
ISBN (Libro)
9783656424475
Idioma
Alemán
Etiqueta
British Cinema Quota Quickies Film und Staat Cinematograph Films Act 1927 Quotengesetz Grossbritannien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Linda Meier (Autor), 2011, Die Industrie und der Staat. Quota Quickies als Folge des Cinematograph Films Act 1927, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213880
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