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Die deutsche Gesellschaftskultur

Título: Die deutsche Gesellschaftskultur

Antología , 2013 , 449 Páginas

Autor:in: D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deißler (Autor)

Sociología - Cultura, tecnología, naciones
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Dieses Mosaik von Exposés über die Bundesrepublik Deutschland entwirft kein abschließendes und allumfassendes Bild von der gegenwärtigen deutschen Gesellschaft. Dies wäre eine multidimensionale, vielschichtige Aufgabe, die die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsszenarien gleichermaßen miteinbeziehen und somit eine große Anstrengung vieler Experten erfordern würde.
In Teil 1 werden vor allem intrakulturelle und interkulturelle Fragen erörtert, in Teil 2 wird die transkulturelle Ebene erarbeitet. Zusammen orten sie Deutschland in der Welt von heute, die das Morgen bedingt und entwerfen ein gutes Gesamtbild jener Thematik, die immer noch vielen Menschen in diesem Land und weltweit Rätsel aufgibt und die sogar Experten verschiedener Fachdisziplinen nur unvollkommen enträtseln können. Dies umso mehr, als dass das Lokale, das Regionale, das Nationale, das Europäische und das Globale heute volatil vernetzt sind und eine multifaktorierte, fluid interdependente und daher schwer zu erfassende multidimensional wechselwirkende Gesamtkomplexität ergeben. Dennoch kann man auf der Basis der interkulturellen Forschung eine Anzahl von Leitmotiven und Leitlinien erblicken, die es gestatten, das Gesamtbild in etwa zu vervollständigen.
Eine nationalkulturelle Reflektion ist daher dringend erforderlich, um einerseits defensiv-aggressiven Einprinzip Imperialismen auf der Suche nach vereinfachten, vielfach ethnozentrisch-extremistischen Rezepten vorzubeugen und um andererseits eine sachdienliche intra- und interkulturelle strategische Antwort auf den Globalisierungsimpakt zu formulieren; kurz, um seine nationale und kulturelle Position vor einem historischen Hintergrund auf den Prüfstand seiner Gegenwarts- und Zukunftstauglichkeit und Verträglichkeit zu stellen und die nationale und kulturelle Rolle Deutschlands zukunftsorientiert zu finden. Deutschland muss seine Rolle in der Welt finden, so wie andere Kulturnationen es schon lange getan haben und sie proaktiv verantwortungsvoll und nicht nur reaktiv spielen. Die weltwirtschaftliche, geopolitische und strategische Rolle, sowie die Innen- und Kulturpolitik bedürfen einer Reflektion und Integration im Sinne der neuen nationalen und globalen Bedingungen, damit Deutschland für sich selbst und die Welt berechenbar und zuverlässig wird. Es muss, wie eingangs angedeutet, seine neue, ihm angemessene, innen- und außenpolitische Rolle in der Welt finden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Kultureller Bürgerkrieg in Deutschland

2. Germany: Shedding a New Light on a Perennial Question

3. Immigration und Entchristianisierung

4. The German-Jewish Relationship Question in the Light of Human Cultural Evolution

5. Heimatmelodie: Die harmonische Integration von Heimatbewusstsein und Welterfahrung

6. Ade Fremde: Eine Lösung der Dialektik des Eigen- und Fremdkulturellen

7. Die großen Kulturrevolutionen: Rückblick und Ausblick

8. Die deutsche Identität: Gedanken zur Identitätsfrage meines Vaterlandes

9. Reformation und kulturelle Dekonstruktion

10. Europaskeptik und Staatsraison: DM-Nostalgie in Deutschland, Euroskepsis in Großbritannien europäischer Widerwille in Frankreich, Europa Frustration in Italien

11. Berlin-Paris-Berlin: Eine Reise in das historische Unterbewusstsein der Völker

12. Benedict XVI, ein weltpolitisches Werkzeug der göttlichen Vorsehung

13. Das Ende einer geschichtlichen Ära: Das Ende der protestantischen Vorherrschaft

14. Schrippen versus Wecken: Ein innerdeutsches Dilemma

15. Die innen- und außenpolitische Erpressbarkeit des deutschen Volkes: Europapolitische Evidenz und Ursachen der Erpressbarkeit

16. Das Spiel der Allianzen: Erbfeindschaft, Freundschaft, Partnerschaft und Komplizität

17. Der nationalstaatliche Machtpoker in den internationalen Beziehungen

18. Weitere geopolitische Evidenz der Erpressbarkeit

19. Quo vadis Germania?: Innenpolitische Ursachenforschung

20. Quo Vadis Deutschland? Ceterum Censeo Germania Non Esse Delendam! Skizzen einer partizipativen Kultur

21. Deutsche Stärken und Schwächen: Versuch einer Kulturanalyse

22. Intrakulturelle Probleme in Deutschland

23. A Glance at German Lands

24. Cultural Healing of Germany

25. Identity, Culture and Freedom

26. The Relationship between Culture Area and Geopolitical Space or the Quest for Cultural-Spatio-Temporal Integrity

27. Universalismus versus Partikularismus im Rechtsraum des deutschen Grundgesetzes

28. Die deutsche kulturelle Erbsünde

29. Intrakulturelle interkulturelle Lösungen von der Warte des transkulturellen Managements

30. Die kulturelle Schlacht um Deutschland und die Zukunft der Welt

31. Kulturanalyse: Christusmensch statt Identitätslücke

32. Anglo-German Intercultural Business Communication Research

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die gegenwärtige deutsche Gesellschaft durch eine transkulturelle Linse, um tief verwurzelte Identitätskonflikte zu verstehen und Lösungswege für eine nachhaltige Integration in einer globalisierten Welt aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere die Wechselwirkung zwischen nationalkulturellen Strukturen, Geschichte und der Notwendigkeit einer spirituellen Erneuerung untersucht.

  • Analyse der historischen Identitätsentwicklung Deutschlands
  • Untersuchung von Einflüssen durch Migration und Säkularisierung
  • Darstellung des "Transkulturellen Management Modells" zur Auflösung kultureller Dialektik
  • Kritische Reflexion über politische Führung und nationale Verantwortung
  • Erforschung der Bedeutung von Werten in der interkulturellen Kommunikation

Auszug aus dem Buch

KULTURELLER BÜRGERKRIEG IN DEUTSCHLAND

Vor vielen Jahren, als ich Student in Paris war, stand ein Forschungsseminar mit dem Titel „La Guerre Civile“ (Der Bürgerkrieg) unter der Leitung des Direktors des Studien- und Forschungsbereichs Politische Wissenschaft mit dem Spezialgebiet internationale Politik auf meinem Programm. Dies möchte ich aus mehreren Gründen anführen, obwohl mein Exposé nicht mehr an die wissenschaftlichen Standards von damals anknüpfen kann, da ich mich durch die Immersion in meine deutsche Heimatkultur wieder von den geistigen Standards und Methoden dieser tausendjährigen Universität entfernt habe. Die deutsche Kultur hat mich diesbezüglich wiedereingeholt und sie entspricht nicht jener Kultur, weder akademisch noch allgemeinkulturell. - Sie ist verschieden, doch das Gesetz der kulturellen Relativität besagt, dass es keinerlei objektive Maßstäbe zur Qualifizierung einer Kultur als einer anderen über- oder unterlegen gibt. Die Diversität ihrer Wertepräferenzen lässt keinen qualitativen Schluss zu. Der Savannenbewohner und der Gelehrte der Eliteuniversität werden sozialanthropologisch in der interkulturellen Forschung in dieser Hinsicht gleichgestellt. Die persönliche Erfahrung und die Betrachtung lehren einem aber, dass es doch noch andere Kriterien der persönlichen Zufriedenheit oder Unzufriedenheit mit einer Kultur gibt.

Dinge, die dort als Edelstein gelten, werden hierzulande wie von unwissenden Kühen zertrampelt, die die Werte anderer Kulturen weder erkennen noch respektieren und noch viel weniger synergistisch integrieren können. Das nennt man Wertepräferenzen - und ihre Spielarten über kulturelle Grenzen hinweg. Es bestätigt Blaise Pascals (1623-1662) Dictum, demzufolge „die Wahrheit diesseits der Pyrenäen ein Irrtum jenseits der Pyrenäen ist.“ Die historischen Polarisierungen führen zu kulturellen Verwerfungen, die des einen Hochkultur in des anderen Unterbewusstsein verdrängen und umgekehrt. Wer mehrere Kulturen im Bewusstsein aktiv hat, wird in ethnozentrischen, schwachen und sicherheitsbedürftigen Kulturen als störend betrachtet. Not invented here. Abgelehnt! Die wenigen Promille der globalen Nomaden sind bislang noch eine Speerspitze der Menschheit, die eher in den Ökosystemen der Weltmetropolen gedeiht und verkehrt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kultureller Bürgerkrieg in Deutschland: Das Kapitel thematisiert die kulturelle Zerrissenheit und die Unfähigkeit zur Integration unterschiedlicher Wertepräferenzen, was zu kulturellen Verwerfungen führt.

2. Germany: Shedding a New Light on a Perennial Question: Hier wird Deutschland aus einer kosmischen und transkulturellen Perspektive betrachtet, um die Fluidität seiner nationalen Identität im europäischen Kontext zu beleuchten.

3. Immigration und Entchristianisierung: Dieser Abschnitt untersucht den Einfluss von Migration und religiösem Wandel auf das kulturelle Gleichgewicht in Deutschland.

4. The German-Jewish Relationship Question in the Light of Human Cultural Evolution: Die Arbeit hinterfragt die deutsch-jüdische Beziehungsfrage unter dem Aspekt der menschlichen kulturellen Evolution und notwendiger spiritueller Integration.

5. Heimatmelodie: Die harmonische Integration von Heimatbewusstsein und Welterfahrung: Dieses Kapitel verknüpft das Konzept der Heimat als psychologisches Wurzelwerk mit der Herausforderung einer weltoffenen, transkulturellen Identität.

6. Ade Fremde: Eine Lösung der Dialektik des Eigen- und Fremdkulturellen: Es werden Strategien zur Überwindung von Konflikten zwischen Eigen- und Fremdkultur durch transkulturelle Ansätze vorgestellt.

Schlüsselwörter

Transkulturelles Management, Kulturelle Identität, Deutschland, Wertepräferenzen, Interkulturelle Kommunikation, Integration, Säkularisierung, Heimatbewusstsein, Globalisierung, Ethik, Bewusstseinsarchitektur, Kulturgeschichte, Humanbiologie, Identitätsmanagement, Transkulturalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kulturellen Lage Deutschlands im Kontext globaler Vernetzung, identitätsstiftender Traditionen und der Notwendigkeit einer neuen transkulturellen Integration, um gesellschaftliche Spannungen abzubauen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der kulturellen Analyse Deutschlands, der Rolle von Identität und Religion, den Auswirkungen von Migration sowie der Entwicklung integrativer Management-Strategien für globale Akteure.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Verständnis für die "deutsche Identitätslücke" zu schärfen und aufzuzeigen, wie durch transkulturelles Bewusstsein und eine Rückbesinnung auf ethische Grundwerte eine nachhaltige Integration und gesellschaftliche Stabilität erreicht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der kulturwissenschaftliche Analysen, systemanalytische Konzepte (wie das 12-Oktaven-Modell) und sozialpsychologische Betrachtungen kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert verschiedene historische und moderne Facetten der deutschen Gesellschaftskultur, von den Auswirkungen der Reformation bis zur gegenwärtigen politischen Identitätskrise und der Rolle von Managementmodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe wie Transkulturelles Management, Identitätsfindung, Kulturgeschichte, Integration und Bewusstseinsarchitektur prägen die wissenschaftliche Argumentation.

Warum spielt das Christentum eine so zentrale Rolle in der Analyse?

Der Autor sieht in der christlichen Lehre eine tragfähige Basis für die Integration menschlicher Gegensätze und einen moralischen Kompass, der in einer zunehmend orientierungslosen und säkularisierten Welt zur Stabilität beitragen kann.

Wie unterscheidet der Autor zwischen interkultureller und transkultureller Forschung?

Während die interkulturelle Forschung häufig auf Unterschieden verharrt (oft dualistisch), strebt die transkulturelle Forschung nach einer integrativen Metaebene, die Diversität innerhalb einer übergeordneten Einheit harmonisiert.

Final del extracto de 449 páginas  - subir

Detalles

Título
Die deutsche Gesellschaftskultur
Autor
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deißler (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
449
No. de catálogo
V213897
ISBN (Ebook)
9783656421856
Idioma
Alemán
Etiqueta
deutsche Gesellschaftskultur kulturelle Analyse interkulturelle Analyse transkulturelle Analyse intrakulturelle Analyse interdisziplinäre Sozial/Kultur/Politik Forschung Deutschland Forschung Kulturstandort Deutschland Deutsche Geschichts-/Gegenwarts-/Zukunftsforschung deutsche interkulturelle Beziehungen deutsche Innen-/Außenpolitik deutsche Identität mein Deutschland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deißler (Autor), 2013, Die deutsche Gesellschaftskultur, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213897
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