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Das Philosophieren mit Kindern in der Primarstufe mittels neutestamentlicher Gleichnisse

Legitimität des Philosophierens mit Kindern und praktisch-didaktisches Potential der neutestamentlichen Gleichniserzählungen

Titre: Das Philosophieren mit Kindern in der Primarstufe mittels neutestamentlicher Gleichnisse

Dossier / Travail de Séminaire , 2010 , 23 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Mathias Wilhelm (Auteur)

Philosophie - Divers
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Die Arbeit behandelt die Frage nach der Legitimität des Ansatzes des Philosophierens mit Kindern und stellt Erwägungen zur didaktischen Eignung neutestamentlicher Gleichnisse im Vergleich zu den bereits im Unterricht eingesetzten Märchen und Fabelerzählungen an.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Legitimität des Philosophierens mit Kindern

a) Theoretische Grundlegung

b) Diverse Stimmen für das Philosophieren in der Primarstufe

c) Zusammenfassung

III. Philosophieren mit Märchen und Fabeln

IV. Mit Gleichnissen Philosophieren

Gleichnisse als Metaphern

V. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Legitimität und die didaktischen Potenziale des Philosophierens mit Kindern in der Primarstufe. Dabei steht insbesondere die Frage im Fokus, inwieweit literarische Gattungen wie Märchen, Fabeln und neutestamentliche Gleichnisse als mediale Zugänge dienen können, um kindliche Reflexionskompetenzen zu fördern und eine philosophische Auseinandersetzung mit fundamentalen Lebensfragen zu initiieren.

  • Theoretische Fundierung des Philosophierens mit Kindern
  • Methodische Zugänge über literarische Formen (Märchen, Fabeln, Gleichnisse)
  • Analyse des metaphorischen Potenzials von Gleichniserzählungen
  • Vergleich von rational-analytischen und kreativen Vermittlungsformen
  • Praktische Implementierung im schulischen Kontext

Auszug aus dem Buch

Gleichnisse als Metaphern

Gleichnisse weisen als literarische Textgattung eine große Nähe zu Fabeln und auch zu den Märchen auf. Allein aus diesem Grund erscheint die Annahme logisch, sie könnten ebenso wie Märchen und Fabeln eine mediale Ergänzung zur Didaktik des Philosophierens mit Kindern darstellen. Gleichnisse tragen eine klare sprachlich-präsentative Symbolik in sich, was verschiedene Ansätze eines Herziehens für das Philosophieren in der Primarstufe eröffnet. Hermann-Josef MEURER untersucht in seinem Werk „Die Gleichnisse Jesu als Metaphern“ die Beziehung zwischen einem ebenfalls an Paul Ricoer angelehnten Metaphernverständnis und den Gleichniserzählungen Jesu.

Die Definition des Begriffs „Metapher“ entwickelte sich seit Platon, der die Metapher lediglich als Stilmittel verstand, das zur Überzeugungskraft eines Arguments dienlich sei, wenn auch trügerisch, aber keinen erkenntnistheoretischen Wert an sich hätte, über Aristoteles, der immerhin die Metapher im Sinne einer Sinnsubstitution verstand, gemäß der sich ein eigentlicher Sinngehalt durch einen uneigentlichen ausdrücken ließe, hin zur Definition Ricoers als „semantische Innovation“, die sich eben aus der neuen Erkenntnis erschließt, die durch das Koinzidieren von zwei unterschiedlichen Sachverhalten vermittelt wird. Dieser Wesenszug und Metapher verbirgt sich, so MEURER weiter, nicht nur in der „Satzmetapher“, sondern auch in der „Erzählmetapher“, die im Unterschied zu ersterer nicht zwei (oder mehrere) Wortfeld-fremde Wörter zusammen formt, um neuen Sinn zu enthüllen, sondern durch die Konklusion von zwei ursprünglich voneinander getrennten Perspektiven auf Welt- und Wirklichkeitserfahrungen neue Wirklichkeitserschließung ermöglicht. Die Gleichnisse Jesu sind aufgrund ihrer formalen Beschaffenheit größten Teils den Erzählmetaphern zuzuordnen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung umreißt die theoretische Problematik und Zielsetzung der Arbeit, das Philosophieren mit Kindern als didaktisches Konzept zu evaluieren.

II. Legitimität des Philosophierens mit Kindern: Dieses Kapitel diskutiert die theoretischen Grundlagen und die fachliche Befürwortung des Philosophierens in der Primarstufe sowie Einwände gegen das Konzept.

III. Philosophieren mit Märchen und Fabeln: Hier wird das Potenzial von Märchen und Fabeln als kindgerechte Einstiege in die philosophische Welt analysiert.

IV. Mit Gleichnissen Philosophieren: Dieses Kapitel widmet sich der Untersuchung von Gleichnissen, insbesondere deren Funktion als Metaphern und ihre Eignung für philosophische Diskurse.

V. Schluss: Der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das philosophische Potenzial der untersuchten Gleichnisse für den Unterricht.

Schlüsselwörter

Philosophieren mit Kindern, Primarstufe, Gleichnisse, Metaphern, Märchen, Fabeln, Didaktik, Reflexionskompetenz, Hermeneutik, Erzählmetapher, Wirklichkeitserschließung, Sokratisches Gespräch, Lebenswelt, Sinnstiftung, Bildungsprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Legitimität und der didaktischen Umsetzung des Philosophierens mit Kindern in der Grundschule durch den Einsatz literarischer Medien.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Begründung des Philosophierens, der Analyse kindgerechter literarischer Gattungen und der Untersuchung neutestamentlicher Gleichnisse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Mehrwert und die Anwendbarkeit von Gleichnissen und anderen narrativen Formen zur Förderung philosophischer Denkkompetenzen bei Kindern aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen sowie die Auseinandersetzung mit didaktischen und fachphilosophischen Diskursen, um die Eignung der gewählten Medien zu prüfen.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Legitimation, die Rolle von Märchen und Fabeln sowie eine tiefgehende Untersuchung von Gleichnissen als Metaphern.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Philosophieren mit Kindern, Metaphern, Gleichnisse, didaktische Transformation und reflexive Kompetenz.

Warum werden gerade Gleichnisse als philosophisches Medium untersucht?

Da Gleichnisse durch ihre erzählerische Struktur und symbolische Dichte komplexe Lebensfragen für Kinder greifbarer machen können, bietet sich ihre Nutzung als philosophisches Medium an.

Wie unterscheidet sich der Ansatz des „Sokratischen Gesprächs“ in diesem Kontext?

Das Sokratische Gespräch dient hier als methodisches Werkzeug, um durch gezieltes Fragen den Übergang von der erzählten Geschichte zur persönlichen philosophischen Reflexion zu fördern.

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Résumé des informations

Titre
Das Philosophieren mit Kindern in der Primarstufe mittels neutestamentlicher Gleichnisse
Sous-titre
Legitimität des Philosophierens mit Kindern und praktisch-didaktisches Potential der neutestamentlichen Gleichniserzählungen
Université
University of Münster  (Philosophie)
Cours
Modelle des Philosophierens mit Kindern und Jugendlichen
Note
1,7
Auteur
Mathias Wilhelm (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
23
N° de catalogue
V214033
ISBN (ebook)
9783656425205
ISBN (Livre)
9783656437345
Langue
allemand
mots-clé
Philosophieren mit Kindern Gleichnisse Metapher Märchen Fabeln
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mathias Wilhelm (Auteur), 2010, Das Philosophieren mit Kindern in der Primarstufe mittels neutestamentlicher Gleichnisse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214033
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Extrait de  23  pages
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