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Beschwerden und Verletzungen im Mountainbike-Sport

Titre: Beschwerden und Verletzungen im Mountainbike-Sport

Epreuve d'examen , 2011 , 57 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Thomas Angerer (Auteur)

Médecine - Chirurgie, Médecine des accidents
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Résumé Extrait Résumé des informations

Mountainbiken war 1996 erstmalig als CrossCountry (CC)-Rennen bei Olympia vertreten und ist seit 2000 -aufgegliedert in einzelne Wettkampfskategorien- als olympische Sportart etabliert. Schon damals im Jahr 1996 bei Olympia, war der Mountainbikesport mehr als nur ein cooler Trendsport für ein paar Freaks, sondern ein ernstzunehmender Wettkampf. Bereits 1998 hatte der Mountainbikesport seine aktiven Anhänger von 2,6 Millionen (1). Nach Angaben vom Zweirad Industrie Verband gibt es 69 Millionen Fahrräder derzeit in Deutschland. Beim Vergleich der Verkaufszahlen und der Verteilung der Fahrradmodelle von 2009, werden den Mountainbikes 11 % Marktanteil zugeordnet. In Anbetracht dessen, müsste es demzufolge 7,59 Millionen Mountainbikes in Deutschland geben. Da nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes 81,8 Millionen Menschen in Deutschland leben, besitzt theoretischerweise mindestens jeder 10. ein Mountainbikefahrrad. Am 31. August 2011 eröffnete die 20. Eurobike – the global show ihre Tore und präsentiert die aktuellsten Trends der Fahrradszene. 1991 eröffnete sie erstmals unter dem Namen Mountainbikemesse mit 268 Firmen. Nun, 20 Jahre später, werden 1.180 Aussteller ihre Produkte (Fahrräder sämtlicher Kategorie und Zubehör) dem (Fach-) Publikum präsentieren. Laut den ersten Presseberichten werden Mountainbikes mit Hybridtechnologie, „Megatrend 29“ (MTB mit 29“-Zoll Bereifung) und weitere Neuerungen zu sehen sein. Aufgrund der Vielseitigkeit und Unterschiede der einzelnen Disziplinen und Untergruppierungen des Mountainbikesports – CrossCountry (CC/XC), Downhill (DH), DualSlalom (DS), Fourcross (4X), Freeride (FR) und Dirt – hält diese Sportart, den Sporttreibenden nicht nur fit, sondern bietet auch Thrill, Abenteuer und Natur. Aufgrund der Geländetauglichkeit des Mountainbikes kann sich der Fahrer abseits des Verkehrs seinen Weg in der Natur suchen. Eine bislang nur mit dem Auto bekannte Gegend lässt sich mit dem Mountainbike bewusster erfahren sowie verborgene Naturerlebnisse entdecken. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sportart Mountainbiken

2.1 Entwicklung der Sportart Mountainbiken

2.2 Disziplinen (Cross-Country, Downhill, Dual-Slalom, Mountain-Cross, Marathon-Cross)

2.2.1 Cross-Country (CC / XC)

2.2.2 Mountain-Cross

2.2.3 Marathon-Cross

2.2.4 Freeride

2.2.5 Downhill (DH)

2.2.6 Bikercross (FourCross / Dual-Slalom (DS))

2.2.7 Dirt/Dirtjump

2.2.8 Trail

2.2.9 Mountainbike Orienteering (MTBO)

2.2.10 Zusammenfassung der Disziplinen

2.3 Sportgerät Mountainbike

2.3.1 Starrbikes

2.3.2 Hardtailbikes

2.3.3 Fullsuspensionbikes

2.3.4 All Mountain (AM)

2.3.5 CC- / XC-Mountainbike

2.3.6 Downhill

2.3.7 Enduro

2.3.8 Bikerscross (FourCross / Dual-Slalom)

2.3.9 Freeride

2.3.10 Dirt / DirtJump

2.3.11 Trail

2.4 Physiologie des Mountainbikers

2.4.1 Anforderungsprofil an CC-Fahrer

2.4.2 Anforderungsprofil an DH- und Bikerscross-Fahrer

3. Beschwerden und Verletzungen beim Mountainbiken

3.1 Überlastungsbeschwerden

3.1.1 Beschwerden an der Hand und am Handgelenk

3.1.2 Beschwerden am Unterarm bzw. Arm

3.1.3 Wirbelsäulenbeschwerden

3.1.4 Kniebeschwerden

3.1.5 Sitzbeschwerden

3.1.6 Fußbeschwerden

3.1.7 sonstige Beschwerden

3.2 Verletzungen durch Sturz und Unfall

3.2.1. Geschlechtspezifische Unterschiede:

3.2.2 Hautabschürfungen / Kontusionen

3.2.3 Muskelverletzungen, Distorsionen (Verstauchung), Bandläsionen und -rupturen

3.2.4 Luxationen, Luxationsfrakturen und Frakturen

3.2.4.1 obere Extremitäten (Ellbogen, Vorderarm, Hand, Finger, Schulter)

3.2.4.2 untere Extremitäten (Becken, Tibia, Femur)

3.2.4.3 Oberkörper (Thorax, Rippen, Wirbelkörper)

3.2.4.4 Wirbelsäule

3.2.5 Gesichts- und Zahnverletzungen (Nase, Kiefer)

3.2.6 ZNS-Verletzungen / Schädelhirnverletzungen

3.2.6.1 offene Schädelhirnverletzungen

4.2.6.2 geschlossene Schädelhirnverletzungen

3.2.6.2.1 leichte Schädelhirnverletzung (Commotio cerebi)

3.2.6.2.2 mittelschwere Schädelhirnverletzung (Contusio cerebri)

3.2.6.2.3 schwere Schädelhirnverletzung (Compressio cerebri)

3.2.7 Stürze, Ursachen und Formen

4. Erhebung einer Studie

4.1 Ziel der Studie

4.2 Methodik und Datenerhebung

4.3 Ergebnisse

4.4 Diskussion

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spektrum an Beschwerden und Verletzungen, die durch den Mountainbike-Sport bei Breiten- und Leistungssportlern entstehen, um diese wissenschaftlich einzuordnen und Präventionsansätze zu diskutieren.

  • Physiologische Belastungsprofile verschiedener Mountainbike-Disziplinen
  • Analyse typischer Überlastungsbeschwerden an Hand, Rücken, Knie und Sitzbereich
  • Klassifizierung von Verletzungsmustern nach Stürzen und Unfällen
  • Vergleich zwischen Hobby- und Wettkampfsportlern hinsichtlich Verletzungsursachen
  • Präventive Maßnahmen durch Fahrtechniktraining und ergonomische Bike-Anpassung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Beschwerden an der Hand und am Handgelenk

Durch eine stark überhöhte Sattel-Lenker Einstellung erhöht sich der Druck auf die Handflächen und es kommt zu einer vermehrten Dorsalextension des Handgelenks (S.178 (20)). Das auf dem Lenker ruhende Gewicht, die zu verrichtende Haltearbeit und auch die Bremshebelbetätigung bei längeren Downhillpassagen, beansprucht Muskeln und Sehnen besonders im Handgelenksbereich. Folglich kann es zur Kompression des Nervus ulnaris kommen, das das Handgelenk palmarseitig überquert. Der Fahrer kann das sogenannte Loge-de-Guyon-Logensyndrom durch ein Kribbeln oder ein Taubheitsgefühl an Fingern und / oder Handflächen wahrnehmen (S.191 (21)).

Wird im Gegensatz dazu der Nervus medianus beim Abstützen der Körpergewichts komprimiert, so spricht man vom Karpaltunnelsyndrom. Der Karpaltunnel, der die Sehnen und Nerven des Unterarms zum Handgelenk führt, ist dann entzündet und durch die Überbeanspruchung verengt. Betroffene Sportler verspüren dann im Daumen und / oder an den daneben liegenden zwei Fingern ein Kribbeln und Taubheitsgefühl (S.189 (21)).

Die Verwendung einer geraden Lenkerform am Mountainbike bewirkt eine stärkere Belastung der proximalen Hohlhand in Richtung der Ulna (Elle). Brennende Handflächen und eine schmerz- und druckempfindliche Handinnenseite können die Folge sein (22).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt die Entwicklung des Mountainbikens vom Nischensport zum Breitensport und dessen gesellschaftliche Relevanz dar.

2. Sportart Mountainbiken: Definiert die verschiedenen Disziplinen, die technische Entwicklung der Räder und die physiologischen Anforderungen an den Biker.

3. Beschwerden und Verletzungen beim Mountainbiken: Detaillierte Analyse chronischer Überlastungssymptome sowie akuter Verletzungsrisiken durch Stürze im Gelände.

4. Erhebung einer Studie: Präsentiert die eigene empirische Untersuchung von 78 Breiten- und 13 Wettkampfsportlern und diskutiert die gefundenen Daten.

5. Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zu den Verletzungsrisiken und den Notwendigkeiten von Prävention und Training zusammen.

Schlüsselwörter

Mountainbiken, Überlastungsbeschwerden, Sporttraumatologie, Sturzprävention, CC-Fahrer, Downhill, Sitzbeschwerden, Loge-de-Guyon-Syndrom, Kniegelenksbelastung, Schädelhirnverletzung, Sportphysiologie, Trainingssteuerung, Breiten- und Leistungssport.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die gesundheitlichen Aspekte des Mountainbikens, insbesondere die im Sport auftretenden Überlastungsschäden und unfallbedingten Verletzungen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den verschiedenen Mountainbike-Disziplinen, den körperlichen Anforderungen, den medizinischen Beschwerdebildern und einer empirischen Datenerhebung.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Ziel ist es, Daten zu Verletzungen und Beschwerden bei Breiten- und Wettkampfsportlern zu erheben und diese mit bereits publizierten Studien zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine retrospektive Fragebogenstudie bei 91 Probanden durch, um das individuelle Verletzungs- und Beschwerdeprofil zu ermitteln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Es erfolgt eine detaillierte Differenzierung zwischen chronischen Überlastungen an Hand, Wirbelsäule und Knie sowie akuten Verletzungen wie Knochenbrüchen und Schädel-Hirn-Traumata.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Mountainbiken, Überlastungsbeschwerden, Sporttraumatologie, Sturzprävention sowie der Vergleich von Breiten- und Leistungssportlern.

Welche Rolle spielt die Sitzposition bei Beschwerden?

Eine falsche Sattel-Lenker-Einstellung führt laut Arbeit zu vermehrtem Druck auf Handflächen und Handgelenke sowie zu Rückenbeschwerden und Sitzproblemen.

Warum haben Wettkampfsportler oft andere Verletzungsmuster?

Wettkampfsportler erreichen durch ihre höhere Fahrgeschwindigkeit und intensivere Nutzung des Materials andere Belastungsspitzen, was sich in spezifischen Verletzungsarten widerspiegelt.

Fin de l'extrait de 57 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Beschwerden und Verletzungen im Mountainbike-Sport
Université
University of Rostock  (IPPM)
Cours
Sportmedizin
Note
1,7
Auteur
Thomas Angerer (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
57
N° de catalogue
V214046
ISBN (ebook)
9783656650492
ISBN (Livre)
9783656650485
Langue
allemand
mots-clé
beschwerden verletzungen mountainbike-sport
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Thomas Angerer (Auteur), 2011, Beschwerden und Verletzungen im Mountainbike-Sport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214046
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Extrait de  57  pages
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