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Die Entwicklung vom expressionistischen zum epischen Theater: „Die Maschinenstürmer“ von Ernst Toller und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht

Título: Die Entwicklung vom expressionistischen zum epischen Theater: „Die Maschinenstürmer“ von Ernst Toller und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2008 , 27 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Regina Marsch (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Literatura, Obras
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Durch einen Vergleich des expressionistischen Stückes Die Maschinenstürmer von Ernst Toller, mit Mutter Courage und ihre Kinder, eines der wichtigsten Werke von Bertolt Brecht, soll gezeigt werden, ob einige von Brecht verwendete Mittel bereits in der expressionistischen
Darstellungsform zu finden sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Der Revolutionär Bertolt Brecht

2 Das expressionistische Theater

2.1 Erläuterung

2.2 Ernst Toller: Die Maschinenstürmer

2.2.1 Zusammenfassung des Stückes

2.2.2 Die Figuren und ihre Symbolik

2.2.3 Darstellung

2.2.4 Ziele des Verfassers und deren Umsetzung

3. Das epische Theater

3.1. Unterschiede zwischen dem klassischen und dem epischen Theater

3.2 Verfremdungseffekte

3.3 Bertolt Brecht: Mutter Courage und ihre Kinde

3.3.1 Zusammenfassung des Stückes

3.3.2 Die Figuren und ihre Symbolik

3.3.3 Darstellung

3.3.4 Ziele des Verfassers und deren Umsetzung

4. Vergleich der beiden Dramen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung vom expressionistischen Theater zum epischen Theater, indem sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Umsetzung gesellschaftskritischer Ziele anhand der Dramen „Die Maschinenstürmer“ von Ernst Toller und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht analysiert.

  • Analyse der expressionistischen Dramatik am Beispiel von Ernst Tollers „Die Maschinenstürmer“.
  • Erarbeitung der Grundlagen und Kernmerkmale des epischen Theaters nach Bertolt Brecht.
  • Vergleichende Untersuchung der dramaturgischen Mittel, wie Verfremdungseffekte und Stationentechnik.
  • Darstellung der Intentionen der Autoren bezüglich der Wandlung des Menschen und Kapitalismuskritik.
  • Kontrastierung der Figurenkonzeption und deren Symbolgehalt in beiden Werken.

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Die Figuren und ihre Symbolik

Der Protagonist Jimmy Cobbett ist ein kluger, freundlicher aber naiver Menschenfreund. Jimmy ist der einzige Arbeiter, der die Maschine als das sieht was sie wirklich ist: kein böses Lebewesen sondern ein von Menschen geschaffener Gegenstand aus „Eisen, Schrauben, Drähten, Holz“. Obwohl er in der Lage ist zu erkennen, dass die Zerstörung der Maschine sinnlos und der technologische Fortschritt unaufhaltsam ist, sieht er nicht die Gefahr, die von seinen eigenen Kameraden ausgeht, und vor der ihn der Bettler vergebens versucht zu warnen. Für ihn können die Weber kein Unrecht tun: „Arbeitsmänner halten ihr Wort“, er ist sich seiner Leute sicher und besiegelt, die Warnungen des Bettlers in den Wind schlagend, so sein eigenes Schicksal.

Jimmys Weisheit und seine Freundlichkeit werden ihm zum Verhängnis: Wible gelingt es die Arbeiter von Jimmys Falschheit zu überzeugen, weil sie sich nicht mit Jimmy identifizieren können. Sie verstehen ihn nicht richtig, da er für seine Zeit, vor allem in den Arbeiterkreisen, geistig zu weit fortgeschritten ist. Er weiß dass die Arbeiter sich verändern, und eine fest zusammenhaltende Gemeinschaft bilden müssen: „Brüder! Bündet euch! […] Einet euch im Bund der Schaffenden“. Die Arbeiter können seinem Plan jedoch nicht richtig folgen, da Jimmys vorhaben ihre gegenwärtige Lage vorerst nicht verbessert.

Der Arbeiterführer John Wible ist der genaue Gegensatz zu Jimmy. Er ist weder freundlich noch hilfsbereit, sondern stets auf seinen Vorteil bedacht. Das Geld, das seine Frau durch die Prostitution bei Henry Cobbett erwarb, verspielt er. Als Jimmy die Arbeiter kurzzeitig von seinem Vorhaben überzeugt ist er neidisch und plant sofort eine Intrige gegen ihn, in welcher er den Mord an Jimmy bereits vorgesehen hat. Als es schließlich so weit ist, lässt er die Arbeiter den Mord für ihn begehen, da er kein Blut sehen kann, kurz darauf flüchtet er um einer Festnahme zu entgehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Der Revolutionär Bertolt Brecht: Einführung in die Bedeutung und den Status von Bertolt Brecht als Begründer des epischen Theaters im Kontext seiner Zeit.

2 Das expressionistische Theater: Definition des Expressionismus und Analyse von Ernst Tollers „Die Maschinenstürmer“ hinsichtlich Handlung, Figuren und Dramenform.

3. Das epische Theater: Erläuterung der Merkmale des epischen Theaters, der Verfremdungseffekte sowie Analyse von Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“.

4. Vergleich der beiden Dramen: Direkte Gegenüberstellung der dramaturgischen Techniken, Darstellungsformen und der Ziele der beiden Autoren.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Bedeutung der untersuchten Mittel für die Revolutionierung der Theatergeschichte.

Schlüsselwörter

Expressionismus, Episches Theater, Bertolt Brecht, Ernst Toller, Die Maschinenstürmer, Mutter Courage und ihre Kinder, Verfremdungseffekt, Theaterkritik, Kapitalismuskritik, Dramenform, Stationendrama, Revolution, Gesellschaftskritik, Bühnenbau, Menschheitswandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Übergang von expressionistischen zu epischen Theaterformen und vergleicht, wie Autoren dieser Epochen gesellschaftliche Missstände thematisieren.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die Kritik am Kapitalismus, die Darstellung von Krieg, die soziale Verantwortung der Arbeiterklasse und das Konzept der menschlichen Veränderbarkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie verschiedene dramaturgische Mittel eingesetzt werden, um den Zuschauer vom passiven Konsumenten zum kritischen Betrachter zu wandeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine vergleichende Literatur- und Dramenanalyse angewandt, die primäre Theatertexte mit zeitgenössischer Sekundärliteratur in Verbindung setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst das Werk von Toller und danach das von Brecht detailliert analysiert, gefolgt von einem direkten Vergleich der jeweiligen Inszenierungs- und Darstellungstechniken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die wichtigsten Schlagworte sind Expressionismus, Episches Theater, Verfremdungseffekte, Kapitalismuskritik und die Werke von Brecht und Toller.

Wie unterscheidet sich Jimmy Cobbett grundlegend von John Wible?

Jimmy Cobbett wird als idealistischer Menschenfreund charakterisiert, der an die Gemeinschaft glaubt, während John Wible ein eigennütziger Antagonist ist, der Intrigen plant.

Warum spielt die Figur des „alten Reapers“ bei Toller eine symbolische Rolle?

Der alte Reaper symbolisiert durch seine geistige Umnachtung die politische Bewusstlosigkeit des Volkes und die vergebliche Suche nach einer göttlichen Ursache für irdisches Leid.

Inwiefern scheitert Mutter Courage in ihrem Bemühen?

Sie scheitert, da sie ihre Geschäftstüchtigkeit über die Menschlichkeit stellt, wodurch sie ihre Kinder verliert, ohne aus diesem Leid eine Einsicht für ihr Handeln zu gewinnen.

Welche Rolle spielen die sogenannten „Titularien“ bei Brecht?

Titularien sind kurze Inhaltsangaben vor den Szenen, die durch Vorwegnahme des Handlungsverlaufs die Spannung nehmen, um den Zuschauer zum rationalen Nachdenken zu bewegen.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Entwicklung vom expressionistischen zum epischen Theater: „Die Maschinenstürmer“ von Ernst Toller und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht
Universidad
Staatliche Berufliche Oberschule Fachoberschule / Berufsoberschule Kaufbeuren
Curso
Deutsch
Calificación
2,0
Autor
Regina Marsch (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
27
No. de catálogo
V214156
ISBN (Ebook)
9783656426929
ISBN (Libro)
9783656433972
Idioma
Alemán
Etiqueta
entwicklung theater dargestellt beispielen maschinenstürmer ernst toller mutter courage kinder bertolt brecht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Regina Marsch (Autor), 2008, Die Entwicklung vom expressionistischen zum epischen Theater: „Die Maschinenstürmer“ von Ernst Toller und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214156
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Extracto de  27  Páginas
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