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Zu: Werner Link- Die Neuordnung der Weltpolitik

Title: Zu: Werner Link- Die Neuordnung der Weltpolitik

Term Paper , 2004 , 9 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Susanne Heinlein (Author), Maika Nitzsche (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

In den ersten drei Kapiteln des Buches „Die Neuordnung der Weltpolitik“ von Werner Link
werden nur politische Aspekte seitens des Autors angesprochen. Hierbei spielen
beispielsweise Ereignisse über den Wunsch einer vernetzte Welt, Theorien über eine
vereinheitlichte Welt nach I. Kant, politische Zusammenhänge zwischen Kirche und Staat, die
bipolare Zweiteilung (Ost-West-Konflikt) und die Bedeutung der Menschenrechte eine
bedeutende Rolle. Geld, mit der Funktion als „Regelungsmechanismus“ und „Machtsymbol“,
wird hierbei von W. Link nicht angesprochen, ist aber im direkten Zusammenhang und in
Verbindung mit der Globalisierung zu sehen. Dies möchten wir im folgenden Text versuchen
zu erläutern.
Zu erst stellt sich uns die Frage, ob solche angesprochenen Aspekte von W. Link über eine
„Vereinheitlichung der Welt“ überhaupt als realistisch angesehen werden können, oder doch
eher als Utopie in Betrachtung kommen könnte. Auf der einen Seite stehen die Vorteile wie
„[…] die Erschließung von Rohstoff- und Absatzmärkten und die Ausbreitung der
industriellen Produktion […]“ (Werner Link, Die Neuordnung der Weltpolitik, 1998, S. 14) im
Vordergrund und andererseits sind die Widersprüche von Kulturen und Religion
untereinander als dramatischer Gesichtspunkt formuliert. Die daraus resultierenden Folgen
wie zum Beispiel Anpassungszwänge, welche zu Auseinandersetzungen in Form von Kriegen
führen können und auch schon in der Geschichte geführt haben, werden vom Autor
aufgezeigt. Die abgebildete Karte auf Seiten 30 / 31 verdeutlicht diese Problematik und wertet
sie optisch auf. Es ist jedoch erschreckend zu sehe n, wie wenige Länder es gibt, die frei und
unabhängig existieren. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Was regiert die Welt – Politik oder Geld ?

2. Im Welthandel spielen Entwicklungsländer keine Rolle mehr ?!

3. USA – Die einzige Weltmacht?

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert zentrale weltpolitische Entwicklungstrends basierend auf dem Werk "Die Neuordnung der Weltpolitik" von Werner Link. Ziel ist es, die Machtverhältnisse im 21. Jahrhundert kritisch zu hinterfragen, insbesondere den Einfluss ökonomischer Interessen auf politische Entscheidungen sowie die Rolle der Globalisierung für Entwicklungsländer und die Vormachtstellung der USA.

  • Interdependenz von politischem Handeln und ökonomischen Machtstrukturen
  • Auswirkungen der Globalisierung auf die wirtschaftliche Integration von Entwicklungsländern
  • Die Wirksamkeit internationaler Organisationen und kollektiver Sicherheitssysteme
  • Hegemoniale Machtansprüche der USA in der modernen Weltordnung
  • Herausforderungen durch kulturelle und religiöse Differenzen in der Weltpolitik

Auszug aus dem Buch

(1.) Was regiert die Welt – Politik oder Geld ?

In den ersten drei Kapiteln des Buches „Die Neuordnung der Weltpolitik“ von Werner Link werden nur politische Aspekte seitens des Autors angesprochen. Hierbei spielen beispielsweise Ereignisse über den Wunsch einer vernetzte Welt, Theorien über eine vereinheitlichte Welt nach I. Kant, politische Zusammenhänge zwischen Kirche und Staat, die bipolare Zweiteilung (Ost-West-Konflikt) und die Bedeutung der Menschenrechte eine bedeutende Rolle. Geld, mit der Funktion als „Regelungsmechanismus“ und „Machtsymbol“, wird hierbei von W. Link nicht angesprochen, ist aber im direkten Zusammenhang und in Verbindung mit der Globalisierung zu sehen. Dies möchten wir im folgenden Text versuchen zu erläutern.

Zu erst stellt sich uns die Frage, ob solche angesprochenen Aspekte von W. Link über eine „Vereinheitlichung der Welt“ überhaupt als realistisch angesehen werden können, oder doch eher als Utopie in Betrachtung kommen könnte. Auf der einen Seite stehen die Vorteile wie „[…] die Erschließung von Rohstoff- und Absatzmärkten und die Ausbreitung der industriellen Produktion […]“ (Werner Link, Die Neuordnung der Weltpolitik, 1998, S. 14) im Vordergrund und andererseits sind die Widersprüche von Kulturen und Religion untereinander als dramatischer Gesichtspunkt formuliert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was regiert die Welt – Politik oder Geld ?: Dieses Kapitel untersucht die politische Utopie einer vereinheitlichten Welt und analysiert, wie ökonomische Faktoren als "Machtsymbole" die politische Handlungsfähigkeit von Staaten beeinflussen.

2. Im Welthandel spielen Entwicklungsländer keine Rolle mehr ?!: Hier wird die Rolle der Entwicklungsländer im globalen Wirtschaftsprozess beleuchtet und aufgezeigt, warum diese trotz Globalisierung oft vom Weltmarkt marginalisiert werden und von Koalitionsbildungen abhängig sind.

3. USA – Die einzige Weltmacht?: Dieser Abschnitt analysiert die politische Vormachtstellung der USA und hinterfragt die Effektivität der UNO sowie das Konzept der kollektiven Sicherheit angesichts hegemonialer Ambitionen.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Weltpolitik, Hegemonie, Wirtschaftsmacht, Entwicklungsländer, Internationale Beziehungen, Vereinte Nationen, Machtpolitik, Welthandel, Demokratie, Menschenrechte, Systemkonflikt, Regionalisierung, Triade, Kapitalismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich kritisch mit den Thesen Werner Links zur Neuordnung der Weltpolitik auseinander und ergänzt diese durch die Perspektive der ökonomischen Machtstrukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Globalisierung, der Rolle von Wirtschaftsinteressen in der Politik, der Integration von Entwicklungsländern und der Vormachtstellung der USA.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu erörtern, ob politische Prozesse primär durch ideelle Werte oder maßgeblich durch ökonomische Interessen und Machtdynamiken gesteuert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und textimmanente Kritik am Werk von Werner Link, um aktuelle weltpolitische Entwicklungen zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden drei Kernbereiche analysiert: das Verhältnis von Politik und Geld, die wirtschaftliche Benachteiligung von Entwicklungsländern und die Dominanz der USA in der UNO.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Globalisierung, Hegemonie, Weltpolitik, Triade, kollektive Sicherheit und Machtsymbolik charakterisiert.

Warum spielt Geld laut der Arbeit eine so große Rolle für die Politik?

Die Autoren argumentieren, dass Geld als Machtsymbol fungiert, das Staaten zu bestimmten wirtschaftlichen Entscheidungen zwingt und somit auch die Ausrichtung der Außenpolitik beeinflusst.

Wie bewerten die Verfasser die Rolle der UNO?

Sie betrachten die UNO kritisch und sehen sie aufgrund von Veto-Rechten und der Vorherrschaft der USA nur begrenzt in der Lage, echte kollektive Sicherheit zu gewährleisten.

Welche Schlussfolgerung ziehen die Autoren bezüglich der Entwicklungsländer?

Sie kommen zu dem Ergebnis, dass Entwicklungsländer zwar eine Rolle am Weltmarkt spielen, jedoch durch fehlende technologische Voraussetzungen und Sanktionen in einer starken Abhängigkeit verharren.

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Details

Title
Zu: Werner Link- Die Neuordnung der Weltpolitik
College
University of Applied Sciences Zwickau  (Fachbereich Unternehmensführung)
Grade
1,8
Authors
Susanne Heinlein (Author), Maika Nitzsche (Author)
Publication Year
2004
Pages
9
Catalog Number
V21417
ISBN (eBook)
9783638250450
Language
German
Tags
Werner Link- Neuordnung Weltpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Heinlein (Author), Maika Nitzsche (Author), 2004, Zu: Werner Link- Die Neuordnung der Weltpolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21417
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