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Grundlagen der allg. Trainingslehre und Umsetzung der Trainingslehre nach der ILB-Methode an einem Praxisbeispiel

Title: Grundlagen der allg. Trainingslehre und Umsetzung der Trainingslehre nach der ILB-Methode an einem Praxisbeispiel

Term Paper , 2003 , 49 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Dipl. Wirtschaftsingenieurin Christine Selchow (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen dieser Arbeit soll die Erstellung einer Trainingsplanung und –steuerung nach der ILB-Methode für einen Kunden im Fitness-Studio dokumentiert werden. An den ersten einleitenden 1. Teil zur Fitnessbranche im Allgemeinen schließt sich in dem folgenden 2. Kapitel eine grundlegende Betrachtung der Trainingslehre und Methoden an. Insbesondere werden hier die verschiedenen Trainingsprinzipien erläutert. Daran schließt sich die Vorstellung der ILB-Methode an, die die Grundlage für den Praxisteil darstellt. Auch findet sich in diesem Teil eine Darstellung der Übungsanalyse für 2 beispielhafte Hauptmuskelgruppen.
In Teil 2 wird die praktische Umsetzung beschrieben. Zu Beginn wird die beteiligte Person vorgestellt. Anschließend werden von der Aufnahme der IST-Daten bis zur tatsächlichen Erstellung eines vollständigen Trainingsplans nach der ILB-Methode die einzelnen Phasen wiedergegeben.

Im letzten Kapitel wird eine Ergebnisbetrachtung durchgeführt. Hier wird dargestellt, welche Veränderungen durch die Aufnahme des Trainings für den Probanden während der ersten Trainingswochen erzielt werden konnten. Da die Ausarbeitung dieser Arbeit vor dem geplanten Ende des vollständigen 12-monatigen Trainingsplanes erfolgt, schließt diese Arbeit mit einer Prognose über die Entwicklung für den kompletten Zeitraum.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Soziodemographische Daten

1.3 Vorgehensweise

2 ALLGEMEINE TRAININGSLEHRE

2.1 Ziele und Inhalte eines ganzheitlichen Fitnesstrainings

2.1.1 Krafttraining

2.1.2 Ausdauertraining

2.1.3 Beweglichkeitstraining

2.1.4 Koordinationstraining

2.2 Trainingsprinzipien

2.2.1 Prinzipien der Belastung zur Auslösung von Anpassungseffekten

2.2.2 Prinzip zur Sicherung der Anpassung

2.2.3 Prinzip der spezifischen Steuerung und Anpassung

2.3 Superkompensation durch Belastung und Entlastung

2.4 Ziel und Bedeutung vom Aufwärmen

2.4.1 Begriffsbestimmung

2.4.2 Aufwärmarten

2.4.3 Effekte des Aufwärmens

2.5 Ziel und Bedeutung vom Cool-down

2.6 Krafttrainingsmethoden

2.7 Fitnessplanung nach der ILB-Methode als Basis für das Praxisbeispiel

2.7.1 Intensitäten bei der ILB-Methode

2.7.2 Begründung der Leistungsbildmethode

2.7.3 Vorteile der Individuellen Leistungsbildmethode

2.8 Übungsanalyse

2.8.1 Brustmuskulatur

2.8.2 Oberschenkelbeugemuskulatur

3 TRAININGSPLANUNG UND –STEUERUNG FÜR FRANK B.

3.1 Eingangsdiagnose

3.2 Zielsetzung /Prognose

3.3 Trainingsplanung

3.3.1 Makro-, Meso-, Mikrozyklen

3.3.2 Die Trainingseinheit

3.4 Trainingsdurchführung / Dokumentation

3.5 Kontrolle / Re-Tests

4 ZUSAMMENFASSUNG UND ERGEBNISBETRACHTUNG

Zielsetzung und Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Dokumentation der Erstellung einer individuellen Trainingsplanung und -steuerung für einen Kunden im Fitness-Studio unter Anwendung der ILB-Methode, um basierend auf einer Eingangsdiagnose eine Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit zu erreichen.

  • Grundlagen der allgemeinen Trainingslehre und Trainingsprinzipien
  • Einführung und Anwendung der ILB-Methode (Individuelle Leistungsbildmethode)
  • Durchführung einer Eingangsdiagnose und Ableitung von Zielsetzungen
  • Erstellung eines 12-monatigen Trainingsplans (Makro-, Meso- und Mikrozyklen)
  • Übungsanalyse spezifischer Muskelgruppen

Auszug aus dem Buch

2.3 Superkompensation durch Belastung und Entlastung

Direkt nach einer Belastung folgt eine vorübergehende Ermüdung, der sich eine regenerative Phase anschließt, so dass der Organismus sein Ausgangsniveau wieder erreicht. Nur überschwellige Trainingsreize veranlassen den Organismus die Erholungsphase nicht am Ausgangspunkt zu beenden, sondern darüber hinaus eine Erhöhung des Leistungsniveaus zu erreichen. Als Reaktion auf eine Trainingsanforderung folgt also eine Leistungsverbesserung des Organismus.

Biologische Grundlage ist das Phänomen der Überkompensation (Superkompensation), wonach es nach einem entsprechend starken Belastungsreiz nicht nur zur Wiederherstellung (= Kompensation) des Ausgangsniveaus, sondern zu einer Überkompensation (=erhöhte Wiederherstellung) kommt. Das erhöhte Niveau bleibt aber nach einer einmaligen Belastung nicht erhalten, sondern bildet sich wieder zurück. Die Niveaukurve pendelt gewissermaßen um die Linie des Ausgangsniveaus aus. Damit kann sich neben der ersten Superkompensation noch ein zweiter - allerdings bereits niedrigerer Superkompensationsgipfel zeigen. Die optimale neue Belastung muss notwendigerweise auf den Höhepunkt der Superkompensationsphase Rücksicht nehmen.

In der Trainingspraxis ist es nicht einfach, den jeweiligen optimalen Zeitpunkt der Wiederbelastung zu finden, da außer der vorausgegangenen Belastung auch die individuelle Anpassungsfähigkeit, die Ernährung und sonstige trainingsbegleitende Maßnahmen eine Rolle spielen. Letztlich führen neben dem theoretischen Wissen nur Erfahrung und Beobachtung zu konkreten Ergebnissen.

Bei Trainingsanfängern vollzieht sich die Umsetzung der Superkompensation in ein höheres Leistungsniveau wesentlich schneller als bei schon jahrelang trainierenden Sportlern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung von Fitnesstraining aufgrund moderner Zivilisationskrankheiten und beschreibt das Vorgehen der Arbeit.

2 ALLGEMEINE TRAININGSLEHRE: Hier werden die sportmotorischen Grundlagen, Trainingsprinzipien, die Methode des Aufwärmens und Cool-downs sowie die ILB-Methode detailliert behandelt.

3 TRAININGSPLANUNG UND –STEUERUNG FÜR FRANK B.: Dieses Kapitel dokumentiert die konkrete Praxisumsetzung, von der Eingangsdiagnose über die Erstellung der Makro- und Mikrozyklen bis hin zur Ergebnisbetrachtung.

4 ZUSAMMENFASSUNG UND ERGEBNISBETRACHTUNG: Das Fazit fasst die Umsetzung der Theorie in die Praxis zusammen und gibt einen Ausblick auf die erwartete Entwicklung des Probanden.

Schlüsselwörter

Trainingslehre, Fitnesstraining, ILB-Methode, Leistungsbildmethode, Trainingsplanung, Trainingssteuerung, Superkompensation, Krafttraining, Ausdauertraining, Beweglichkeit, Koordination, Trainingsprinzipien, Leistungsdiagnose, Regenerationszeit, Muskelaufbau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert die Erstellung und Umsetzung eines professionellen Trainingsplans nach der ILB-Methode für eine Testperson in einem Fitness-Studio.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören allgemeine Trainingslehre, spezifische Krafttrainingsmethoden, die Bedeutung von Aufwärmen und Cool-down sowie die praktische Anwendung der ILB-Methode.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Kunden Frank B. durch eine individuell abgestimmte Trainingsplanung zu unterstützen, seine Fitness zu verbessern, Risikofaktoren abzubauen und Muskelmasse aufzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Individuellen Leistungsbildmethode (ILB), die eine exakte Bestimmung der Trainingsintensität durch Tests anstatt durch pauschale Schätzungen ermöglicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Trainingslehre und den Praxisteil, in dem ein 12-monatiger Trainingsplan für die Testperson inklusive Übungsanalysen erstellt wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Trainingsplanung, ILB-Methode, Kraftausdauer, Leistungsdiagnose, Superkompensation und sportmotorische Grundlagen.

Warum wurde für Frank B. die ILB-Methode gewählt?

Die ILB-Methode wurde gewählt, um eine Über- oder Unterforderung des Kunden durch die Ermittlung individueller Leistungsbilder zu vermeiden und eine präzise Anpassung an sein Alter und seine körperlichen Voraussetzungen sicherzustellen.

Wie wurden die Trainingsziele für Frank B. definiert?

Die Ziele wurden in Grob-, Teil- und Feinziele unterteilt, um eine langfristige Planung (1 Jahr) mit kurzfristigen, motivierenden Zwischenerfolgen zu verbinden.

Welche Rolle spielt die Dokumentation im Trainingsprozess?

Die lückenlose Dokumentation ist essenziell, um den aktuellen Trainingszustand zu beurteilen, Erfolge messbar zu machen und basierend auf den Re-Tests die nächsten Trainingszyklen korrekt zu planen.

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Details

Title
Grundlagen der allg. Trainingslehre und Umsetzung der Trainingslehre nach der ILB-Methode an einem Praxisbeispiel
College
BSA Academy
Course
Fitnesstrainer B-Lizenz (BSA)
Grade
sehr gut
Author
Dipl. Wirtschaftsingenieurin Christine Selchow (Author)
Publication Year
2003
Pages
49
Catalog Number
V21419
ISBN (eBook)
9783638250474
Language
German
Tags
Grundlagen Trainingslehre Umsetzung Trainingslehre ILB-Methode Praxisbeispiel Fitnesstrainer B-Lizenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Wirtschaftsingenieurin Christine Selchow (Author), 2003, Grundlagen der allg. Trainingslehre und Umsetzung der Trainingslehre nach der ILB-Methode an einem Praxisbeispiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21419
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